⎯ Wir lieben Familie ⎯

Bin traurig, Gewebszucker Sensor abgelehnt

ekiam
ekiam
10.08.2019 | 12 Antworten
Ich muss einfach mal meinen Frust niederschreiben. Bei meiner Tochter 2, 7 Jahre wurde Diabetes Typ 1 festgestellt. Eine Mitarbeiterin der Krankenkasse fragte mich am Telefon, ob meine Tochter eine Insulinpumpe und einen Gewebezucker Sensor bekommen würde? Denn es sei das schonenste für meine Tochter, gerade in dem Alter, da man sie nicht so häufig für den Blutzucker pieksen müsste. Damals sagte ich, Pumpe sei in Planung und evtl. der Sensor. Als ich wieder mit ihr telefonierte, fragte sie mich direkt, ob sie jetzt beides bekommen hätte? Nein. Sie fragte, warum? Ich sprach nochmal mit dem KH. Daraufhin bekam sie den Sensor zur Probe gesetzt. Ich bekam direkt ein (Jahres)Rezept für neue Sensoren, die sich nur über den Hersteller Abbott bestellen lassen. Wir haben sofort ein Benutzerkonto eingerichtet und denen das Rezept zukommen lassen. Der Sensor sollte 14 Tage halten. Leider gab der 2 Tage zu früh den Geist auf. Die neuen Sensoren waren noch nicht angekommen. Nun hat sie seit 1 Woche keinen Sensor mehr. Gestern kam ein Brief von der Krankenkasse, sie lehnen die Kostenübernahme für die Sensoren ab. Begründung, der sei erst ab 4 Jahre zertifiziert. Was soll der Blödsinn jetzt? Warum rät mir die Mitarbeiterin zum Sensor und sagte, natürlich würden sie den über nehmen und sie wußte ganz genau, wie alt meine Tochter ist und jetzt sowas?
Am 20.08. haben wir wieder einen Termin in der Diabetes Ambulanz, dann werde ich das Thema nochmal an sprechen.
Bin aber tierisch gefrustet. Sorry, ich musste das einfach mal los werden.
Dein Kommentar (bzw. Antwort)
Noch 3000 Zeichen möglich.

12 Antworten

[ von neu nach alt sortieren ]
1 Antwort
ich kann Deinen Frust nachvollziehen . da Deine Maus auch noch sehr jung ist , möchte man ja so viel Stecherei wie möglich vermeiden . ich denke allerdings nicht , dass eine Angestellte der Krankenkasse beurteilen kann , was das Beste für Deine Tochter ist..leider . dazu hat sie gar keine Kenntnis zum Krankheitsbild . das ist Arztsache oder Sache der Diabetesberatung . sondern sie kann nur beurteilen , ob die Kosten genehmigt bezw. übernommen werden . und dazu muss sie auch erst einmal befugt sein , weil oftmals noch eine höhere Instanz mit entscheidet . Du schreibst , sie hat ihn zur Probe gesetzt bekommen ? . d.h doch , dass es erst einmal ausprobiert wird , ob man ihn auch dauerhaft nehmen kann bezw. geeignet ist ? . vielleicht nochmal Einspruch erheben ?
130608
130608 | 10.08.2019
2 Antwort
ich habe mich mal auf dieser Seite belesen . es ist tatsächlich erst ab 4 Jahre . die Sensoren sind schon sehr teuer . da ist es auch nicht für alle Eltern möglich eine längere Zeit die Kosten dafür zu tragen .
130608
130608 | 10.08.2019
3 Antwort
Hey, du hast schon einmal darüber berichtet . Ich wäre an deiner Stelle genauso enttäuscht. Hat deine Tochter eine Pflegestufe? Falls nicht, habt ihr das schon einmal versucht? Es ist ja ein Mehraufwand für euch und das Geld könnte man für die kleine sinnvoll anlegen, sofern es denn überhaupt möglich ist, eine Pflegestufe zu bekommen. Falls bei euch eine Mitarbeiterin vor Ort ist, würde ich direkt persönlich vorbei. Ich habe ganz oft erlebt, dass mir die Mitarbeiter am Telefon was anderes erzählten. Mein nochmaliger Versuch etwas erstattet zu bekommen, klappte dann doch. Wenns gar nicht klappt, evtl Kasse wechseln?
isi_maus
isi_maus | 10.08.2019
4 Antwort
@isi_maus Einen Pflegegrad hat sie nicht. Hätten wir wohl auch wenig Erfolg einen bewilligt zu bekommen. Im Internet wird zwar geschrieben, dass man theoretisch Pflegegrad 2 bekommen könnte. In der Praxis sieht es leider anders aus. Wir werden einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen. Laut dem KH würden uns 50% zustehen. Sollen uns da auf eine Ablehnung einstellen, dann würde das KH einen Widerspruch schreiben.
ekiam
ekiam | 11.08.2019
5 Antwort
in jeder Stadt gibt es einen Pflegestützpunkt . vielleicht wendest Du Dich mal an sie . google mal .
130608
130608 | 11.08.2019
6 Antwort
Pflegegrad in dem Alter ist tatsächlich schwierig, da es sich hier "nur" um Messungen und spritzen handelt Klingt schlimm, aber so sehen die das. Pflegestützpunkt würde ich auch raten. Denn ihr müsst ein pflegetagebuch für den Antrag stellen und das sollte richtig geführt sein. Leider nicht so einfach
xxWillowXx
xxWillowXx | 11.08.2019
7 Antwort
Kann ich mir vorstellen, daß das wirklich nervt. Man glaubt, wieder mal einen Schritt weiter zu sein und macht dann wieder mehrere Schritte zurück. Vielleicht kannst Du hier Unterstützung oder auch bessere Ratschläge von selbst betroffenen Eltern bekommen: die Seite diabetes-kids.de scheint da ein guter Anlaufpunkt zu sein. Hier können sich Eltern von Kindern mit Diabetes austauschen. Möglicherweise findest Du dort auch Eltern, die das Gleiche oder Ähnliches durchgemacht haben und diese können Euch dann Tipps geben. Der Sensor scheint ja auch erst vor kurzem für Kinder ab 4 Jahre zugelassen worden zu sein. Ich würde mich da wirklich mit den Ärzten nochmal zusammensetzen und besprechen, ob es Möglichkeiten gibt, auch schon Eurer Tochter so einen Sensor setzen zu lassen. Da aber dann auch die Kostenfaktoren nicht vergessen. Die sind anscheinend ja wirklich sehr hoch. Es kann sein, daß die MA am Telefon wirklich nicht unbedingt eine Ahnung oder vielleicht das Alter Eurer Tochter gerade nicht "auf dem Schirm" hatte und daher falsch beraten hat. Die MA am Telefon sind nicht unbedingt Fachleute, sonder oft auch nur eine Art "Anrufentgegennahme". Da wendet Euch besser an die behandelnden Ärzte und versucht gemeinsam mit ihnen dann vielleicht eine Sonderregelung durchzusetzen. Solange nimm es Dir nicht ganz so zu Herzen, daß Eure kleine Maus sich noch pieksen muß. Ich weiß, leicht gesagt wenn man tagtäglich das mitansehen muß. Aber sie ist noch so klein und gewöhnt sich an diese Prozedere. Es gehört dann zu ihrem Alltag. Unser Sohn ist angehender Altenpfleger und wir lassen uns von ihm auch schon mal zwischendurch den Zucker kontrollieren. So weh tut es mit den Geräten gar nicht mehr. Den Pieks spürt man so gut wie gar nicht. Ich glaube uns Mamas tut es dann oft mehr weh, wenn wir sehen daß unsere Kinder da sowas machen müssen. Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und viel Erfolg, daß es bald einfacher wird und der Antrag für den Sensor durchkommt.
babyemily1
babyemily1 | 13.08.2019
8 Antwort
Was kosten denn solche SEnsoren?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.08.2019
9 Antwort
Hab mal nachgeschaut. grobhin 60 Euro und das alle 14 Tage. Ist privat schwierig zu wuppen, nehme ich an. Ansonsten könntet ihr das nämlich auf Privatrezept machen, müsstet dann selbst zahlen. Es ist sehr ärgerlich, wenn einem die Fachleute von Ärzten oder Krankenkassen unwahre Auskünfte geben und man dann dumm da steht! Habe das gerade mit meinem Facharzt hinter mir: Sie erhalten eine Krankschreibung, wurde mir gesagt. Ich hab das in der Firma so weiter gegeben. Der Arzt dann: Nein, dafür gibt es doch keine Krankmeldung. Wer hat den Ärger? Geeeenau.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.08.2019
10 Antwort
Hallo! Vielleicht zahlt es eine andere Krankenkasse. Dann wechseln!
Evelyn|Qualitaet
Evelyn|Qualitaet | 13.08.2019
11 Antwort
@Evelyn|Qualitaet Darüber habe ich auch schon nach gedacht. Leider hängt im Augenblick sehr viel an dieser Krankenkasse. 1. sie zahlen mir für die Mitaufnahmezeit im KH einen Verdienstausfall. 2. soll ab 01.09. eine Kitabegleitung gestellt werden. Die MA von der Kasse hat das alles für mich organisiert. Wer sagt mir, wenn eine andere Kasse den Sensor zahlt, dass die mir auch die Kitabegleitung bezahlen. Ich habe Montag erstmal Widerspruch gegen die Ablehnung der Kostenübernahme vom Sensor eingereicht. Mal gucken, was da jetzt kommt. Ansonsten werde ich am kommenden Dienstag in der Diabetes Ambulanz das Thema nochmal anschneiden.
ekiam
ekiam | 14.08.2019
12 Antwort
Ich wollte euch auf den neusten Stand bringen. Ich hatte wie schon geschrieben Widerspruch eingelegt. Die Antwort war, eine erneute Ablehnung des Freestyle Libre Sensor. Aber eine Kostenübernahmezusage für einen Dexcom Sensor, der für Kinder ab 2 Jahre zugelassen ist, wenn die Ärzte zustimmen würden. Ich war tierisch erleichtert und googelte den Sensor. Druckte alles aus, was ich raus finden konnte, um dies bei dem Kontrolltermin letzten Dienstag in der Diabetes Ambulanz vorlegen zu können. Erst hieß es, kein Problem dann verordnen wir den. Aber im Arztgespräch hieß es plötzlich, da die Insulinpumpe immer noch im Raum stand, dass ich mich mit der Kasse auseinander setzen sollte, ob die die Sensoren für die Zwischenzeit übernehmen, trotzdem in paar Monaten die Insulinpumpe mit eigenen Sensoren gesetzt wird? Nicht, dass sie jetzt die Sensoren übernehmen und plötzlich bei der Beantragung der Pumpe, die dann ablehnen. Somit habe ich wieder Kontakt mit der Kasse aufgenommen und was schreiben die? Entweder Sensoren oder Pumpe? Beantragung, Lieferung, Termin mit der Pumpenfirma und Stationäre Aufnahme, bis die Pumpe gesetzt werden kann, würde mindestens 1 Monat in Anspruch nehmen. Nun habe ich heute das Rezept für die Pumpe angefordert. Ich hoffe, es geht schneller, als gesagt wurde. Denn langsam mag meine Tochter keine Insulin Injektionen mehr und fängt an zu bocken und dagegen zu kämpfen. Und da ihr Blutzucker so stark schwankend ist, muss ich leider sehr häufig ihren Blutzucker kontrollieren. Ich hoffe, es bessert sich mit der Pumpe, wenn kontinuierlichen Insulin abgegeben oder rechtzeitig gestoppt wird.
ekiam
ekiam | 22.08.2019

ERFAHRE MEHR:

Verzweifelt und traurig.
20.04.2016 | 26 Antworten
Kann elternzeit abgelehnt werden?
08.02.2016 | 6 Antworten
Traurig nach abstillen
01.09.2014 | 12 Antworten
Lungenkrebs! Bin total traurig
17.06.2011 | 10 Antworten
Traurig
03.02.2011 | 14 Antworten
Mutter-Kind-Kur abgelehnt,bei wem noch?
28.06.2010 | 7 Antworten
Traurig )vorsicht langer Text ;-)(
12.04.2010 | 15 Antworten

Ähnliche Fragen finden

×
×
Mamiweb - Startseite

Forum

Magazin


×

Login

oder

Noch kein Mamiweb-Mitglied?
Mitglied werden
x