Bammel vor dem stillen

Stormpooper
Stormpooper
24.09.2019 | 8 Antworten
Hallo ihr Lieben.

Eigentlich ist es zu früh sich darüber Gedanken zu machen. Aber mich quält es sehr. Das Thema stillen!

Bei meiner großen konnte ich nur 3 Wochen stillen ich hatte nicht genug Milch und sie hatte so viel Hunger.

Nach ein paar Monaten war ich doch irgendwie froh nie öffentlich stillen zu müssen. (In den 3 Wochen hat es nur mit abpumpen unter Tags geklappt, nachts stillen)

Im Februar ist es soweit das unser baby das Licht der Welt erblickt.

Jetzt quält mich eben das Thema stillen. Ich würde es gern wieder versuchen, aber bammel hab ich trotzdem wieder und Gedanken im kopf machen ja beim stillen schon viel aus.

Ich hab mit meiner Hebamme schon darüber gesprochen.

Ich bin etwas zwiegespalten ob ich es versuchen soll oder nicht. Da meine große noch keine 2 Jahre alt ist wenn die kleine kommt mach ich mir da halt auch Gedanken ob das stillen dann überhaupt klappt wenn man noch ein Kleinkind zusätzlich hat was Aufmerksamkeit möchte und es nicht versteht das man stillen muss/möchte.

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1 Antwort
Hallo... Erstmal herzlichen Glückwunsch und schöne Geburt... Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen nur von meinen Erfahrungen erzählen. Meine kleine ist im August 2018 geboren. Leider klappte das stillen bei mir auch nicht. Nur eine Woche. Meine kleine hatte auch viel Hunger und ich konnte es ihr nicht geben. Ich hätte es mir auch anders gewünscht aber trotz Hilfe meiner Hebamme klappte es nicht mehr. Aber auch mit flaschenmilch ist meine kleine groß und fit. Bitte, wenn du kannst probier es. Es sind schöne intime Momente mit deinem Kind, die dir niemand nehmen kann. Setz dich nicht unter Druck... nützt nix... Sei du selbst hör auf dein Herz und auf dein Bauchgefühl. Ganz Liebe Grüße
SusiundNora
SusiundNora | 24.09.2019
2 Antwort
Ob es klappt oder nicht, findest du nur heraus, wenn du es probierst. Wenn nicht, dann gibt es halt wieder die Flasche. Bei mir hat Stillen leider auch nicht funktioniert. Nach sechs Wochen und mehreren Gesprächen mit Hebamme, Stillberatung, Frauenärztin und Kinderärztin musste ich das Handtuch werfen, aber im Endeffekt verläuft von der Entwicklung her nichts anders, als bei anderen Kindern. Krank ist er so gut wie nie und wenn, dann ist er trotzdem fit wie ein Turnschuh. Eben nur ansteckend. Ich denke mir immer, jeder Tag den ich gestillt habe war wertvoll, auch wenn es nur sechs Wochen waren, aber immerhin. Zurück zu dir: du machst dir da jetzt schon unnötig Stress. Letztendlich ist es eben doch nur Nahrungsaufnahne und Liebe und Nähe kann man auch ohne Stillen schenken. Ich kenne viele Mütter, die stillen obwohl da noch ein Kleinkind mit im Haushalt lebt. Das funktioniert wunderbar. Die Kleinen wachsen doch da rein. Du kannst sie ja auch immer mit zu stillen dazu holen und ihr schaut euch währenddessen ein Buch an oder kuschelt einfach nur. Da werdet ihr schon reinwachsen. Sie ist doch dann auch in einem Alter, wo sie ein paar Stunden in der Kita ist und wenn dein Partner zuhause ist, kann er doch auch kurz die große betreuen, während du stillst. Mam wächst in vieles hinein und manchmal muss man sich erstmal eingrooven, aber mach dir da keinen Druck. Das ist unnötig.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 25.09.2019
3 Antwort
Mach Dir keine Sorgen. Das was geht, das geht, was nicht geht, geht halt nicht. Ich konnte auch bei allen vieren nur die ersten paar Tage stillen. Es war einfach keine Milch da und unsere haben dann die Flasche bekommen. Sie sind auch groß geworden. Natürlich ist Muttermilch das Beste, aber man kann nichts erzwingen. Mit Gewalt stillen wollen, nur um ein schlechtes Gewissen zu beruhigen bringt weder dem Baby noch Dir etwas. Auch Du mußt Dich dabei wohlfühlen, denn Dein Baby spürt es, wenn Du mit Widerwillen stillst. Dann gib ihm/ihr lieber die Flasche und alle sind zufrieden.Wenn es Dir sogar ein Graus ist öffentlich zu stillen , solltest Du vielleicht besser direkt die Flasche geben. Aber wie gesagt, es ist Deine persönliche Entscheidung. Deine andere Tochter würde damit keine Probleme haben. Ist halt eine Frage der Organisation. Wenn Du z.B. das Baby stillst, kann sie ja daneben sitzen und ihr schaut Euch ein Buch an, kuschelt miteinander oder sie spielt in dieser Zeit auf dem Boden. Sie wird sich daran gewöhnen. Du hast ja auch z.B. im Haushalt mal Dinge zu tun, wo Du sie gerade mal nicht sofort auf den Arm nehmen kannst. Da gewöhnt sie sich ja da dann auch daran. Die Entscheidung ob Du es nochmal versuchen möchtest mußt Du alleine treffen. Sei nicht traurig, wenn es nur kurz klappt. Du hast auch dann Deinem Baby alles gegeben. was Du konntest. Auch wenn ein Baby die Flasche bekommt, kannst Du ihm dabei Nähe und Zärtlichkeit geben. Es wird dann nichts vermissen.
babyemily1
babyemily1 | 25.09.2019
4 Antwort
Du kannst ja auch von Anfang an abpumpen und eben portionsweise Einfrieren. So kriegt deine Maus von Anfang an die Flasche, aber zumindest Muttermilch. Vielleicht wäre das auch noch eine Option, mit der du dich anfreunden könntest. Da würde auch das Stillen in der Öffentlichkeit entfallen, obwohl sich ja immer ein ruhiges Plätzchen findet und zur Not eben mit Tuch drüber.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 25.09.2019
5 Antwort
lass es auf Dich zukommen ...probier es ....und falls es nicht klappt , kannst Du immer noch umstellen auf Flaschennahrung...oder stillen und abgepumpte Muttermilch geben ....nur abgepumpte Milch ....stillen , abpumpen und Pre Nahrung zufüttern .....stillen und Pre Nahrung ....nur Pre Nahrung......es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten ...mach Dich nicht verrückt.....Alles Gute...
130608
130608 | 25.09.2019
6 Antwort
Danke für eure zahlreichen Antworten. Ich werde einfach warten müssen wie es läuft. Aber danke das ihr mir so tolle Antworten gegeben habt
Stormpooper
Stormpooper | 25.09.2019
7 Antwort
Ich würde da auch abwarten. Vielleicht klappt es ja dann mit dem Stillen doch und geht einfacher als Du jetzt erwartest. Wenn nicht, bist Du deswegen auch keine schlechte Mama. Dann gibt´s eben die Flasche. Kein Beinbruch. Abpumpen, einfrieren usw. würde ich mir ehrlich gesagt echt überlegen. Gerade wenn noch ein Kleinkind da ist. Das gibt doch einiges an Streß, weil Du ja dann abpumpen mußt, wenn der Zwerg schläft und so dann auch weniger Möglichkeiten hast, Dich mal auszuruhen. Dann muß man zeitig die eingefrorene Milch wieder auftauen, damit - wenn der Zwerg dann Hunger hat - alles fertig ist. Ich finde es nicht schlimm, "fertige" Milch zu geben. Diese ist heutzutage wirklich sehr gut, qualitativ sehr hochwertig und die Kinder haben keinen Mangel dadurch. Da brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Warte wie gesagt einfach jetzt erst mal ab. Es bringt nichts, über ungelegte Eier nachzudenken. Da machst Du Dich dann nur verrückt. Genieße die Schwangerschaft.
babyemily1
babyemily1 | 25.09.2019
8 Antwort
Ich glaube du machst dir einfach zu viel Gedanken darum. Es heißt nicht, dass es beim 2. Genauso "kompliziert" wird wie beim ersten. Ich hatte z.b. beim ersten keinerlei Probleme, beim zweiten hat die Milch nicht ausgereicht und er war fast mur am schreien. Sind aber zu spät drauf gekommen.... Beim 3. Musste ich aufgrund seiner Op am 5. Lebenstag abpumpen und habe ihn dann mit Fläschchen gefüttert (er durfte aber 9Tage nichts essen und somit hat sich einiges angesammelt und bei der kleinen habe ich nach 3 Wochen aufgehört weil ich auch wieder keine Milch hatte. Die zwei kleinen haben ein Abstand von 17Monaten. Du kannst während dem Stillen die kleine neben dir beschäftigen mit Bücher schauen oder irgendwelche Spielsachen etc. Oder gib ihr eine Puppe und sie soll sie auch füttern ;-) Ich glaube wir machen uns zuuuu viele Gedanken über solche Dinge, die sich dann einfach von alleine klären und super laufen
MausiIn
MausiIn | 06.10.2019

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