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Wieviel trinken eure Kinder mit 2,5 Jahren?

ekiam
ekiam
12.07.2019 | 11 Antworten
Meine Tochter 2, 5 Jahre trinkt seit ca. 2 Wochen unheimlich viel. Ich kann keine genaue Menge angeben, gehe aber schon von 400-500ml Wasser pro Stunde aus. Ständig ist sie ausgelaufen. Habe schon versucht, die Trinkmenge zu reduzieren. Aber entweder geht sie zum Wasserhahn und fühlt ihr Glas auf oder sie wird richtig sauer und wütend, wenn man sagt, ist alle, gibt jetzt im Augenblick nichts.
Sie ist das 4. Kind, bei den anderen gab es mal den ein oder anderen Tag, aber nicht so wie bei ihr jetzt.
Sollte ich evtl. an Diabetes denken und mit ihr zum Arzt gehen?
Oder habt ihr eine andere Erklärung dafür?
Oder ist es nur eine Phase?

Danke für eure Antworten.
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11 Antworten

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1 Antwort
Pro Stunde 400 bis 500 ml sind schon sehr viel. Da solltest Du wirklich mal mit zum KiA gehen und das abchecken lassen. Klar, daß Kids genauso wie wir Erwachsenen bei dem warmen und schwülem Wetter mehr trinken, aber so eine Menge ist natürlich schon sehr, sehr viel. Normalerweise trinken Kinder in dem Alter gut 1 bis anderthalb Liter am Tag, bei sehr heißem Wetter vielleicht etwas mehr. Klar, vielleicht macht es ihr Spaß, ihr Glas selber aufzufüllen, aber ich würde sie da wirklich bremsen, zuviel trinken ist auch nicht gut. Das können die Nieren dann nicht verarbeiten. Daher bitte mal einen Termin beim KiA machen und das Trinkverhalten ändern.
babyemily1
babyemily1 | 12.07.2019
2 Antwort
Sollte sie knatschen oder wütend werden, lass sie. Gib ihr dann aber bitte nichts. Es ist ja nicht nur schädlich, soviel zu trinken, sie verliert ja auch ihr natürliches Gefühl für Durst, wenn sie es so weitermacht. Denn irgendwann ist es nicht mehr "lustig" oder interessant, selber Wasser zu holen und dann ist aber dieses natürliche Gefühl verlorengegangen, weil sie ja dann nie wirklich Durst hatte, sondern immer "über dem Pegel" war.
babyemily1
babyemily1 | 12.07.2019
3 Antwort
sie ist 2, 5 Jahre und trinkt über den Tag verteilt von 8 Uhr bis 20 Uhr ca 5, 2 l - 6 l . . trinkt sie wirklich soviel oder spielt sie mit dem Wasser ? 5- 6 / 7 l pro Tag das ist definitiv zuviel . wenn Du bedenken hast , wegen Diabetes , dann solltest Du zum Arzt und abklären lassen .
130608
130608 | 14.07.2019
4 Antwort
Ich hab ein nierenkrankes Kind und das, was du schreibst, ist eindeutig viel zu viel. Bei dem heißen Wetter, in dem Alter, ungefähre Standardgröße und Gewicht, sollten es 1, 5L am Tag sein. Das wäre normal. Bei rekordhitze höchstens 2. Achte darauf, ob sie das wirklich trinkt und geh parallel zum Arzt. Da kann vieles dahinter stecken. Normal ist es aber nicht
xxWillowXx
xxWillowXx | 14.07.2019
5 Antwort
Danke für eure Antworten. Ich habe jetzt versucht genauer auf die Trinkmenge zu achten. Es sind ca. 300-400ml. Und sie hat nicht mit dem Wasser gespielt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ihr wieder ihre Trinkflasche gegeben habe, da ich anfangs den Verdacht hatte, dass sie das trinken aus dem Glas/Becher so interessant findet. Das änderte leider nichts an der Menge. Jetzt habe ich ihr nur noch kleine Mengen zu trinken gewährt. Habe zwar ein bockendes Kind, aber es geht ihr gut. Leider funken mir teilweise die großen Brüder und mein Mann dazwischen. Wenn bis morgen nicht besser, werde ich Dienstag einen Vertretungs-KiA aufsuchen. Sollte ich mit ihr dann lieber nüchtern hin? Wegen evtl. Blutabnahme?
ekiam
ekiam | 14.07.2019
6 Antwort
@ekiam Ich glaube nicht, dass direkt Blut angenommen wird. Gib ihr ruhig essen. Wenn eine Entnahme indiziert ist, wird man dich noch einmal rein bestellen
xxWillowXx
xxWillowXx | 14.07.2019
7 Antwort
Ich würde da wirklich ein ernstes Wort mit Deinem Mann und den großen Brüdern reden. Es ist wirklich kein Spaß und kann u.U. sogar ernste Folgen haben . Zuviel Trinken kann genauso schädlich sein wie zu wenig trinken. Wenn sie nicht auf Dich hören wollen nimm sie zum KiA-Termin mit. Dann kann der KiA Deinem Mann und den Brüdern vielleicht mal klarmachen, was sie damit anrichten könnten, wenn sie dem Willen der kleinen Maus ständig nachgeben. 300 - 400 ml pro Stunde sind wirklich viel zu viel. Selbst für einen Erwachsenen wäre das schon zuviel. Gib ihr einen kleinen Becher wenn sie Durst hat. Und dann wirklich erst wieder etwas nach einer gewissen Zeit. Halte sie davon ab, sich den Becher selber aufzufüllen oder sie darf es nur in Deinem Beisein machen. Wenn nötig stell sogar das Wasser ab, damit sie nicht alleine drankommen kann. Oder schließe die Türe der Räume ab, so daß sie nicht reinkommen kann.
babyemily1
babyemily1 | 14.07.2019
8 Antwort
Finde es auch etwas seltsam. Also, ich kann es wirklich schwer einschätzen mit dem Trinken. Ich achte immer, dass er vor dem Verlassen des Hauses ein ganzes Glas trinkt. Zum Mittagessen und auch zum Abendessen jeweils ein Glas. Ansonsten trinkt er selbstständig zwischendurch. Also ein Liter sind es mindestens. Der kleine bekommt über den Tag verteilt immernoch seine Flaschen Milch.
isi_maus
isi_maus | 14.07.2019
9 Antwort
Kurze Rückmeldung. Die Trinkmenge ließ sich nicht wirklich drücken. Nachdem sie gestern bei meiner Mutter fast den ganzen Tag nur geschlafen hatte, war für mich Schluss. Ich rief heute morgen gleich um 7:30 beim Vertretungskinderarzt an und bat um einen Termin. Sie hatte nüchtern einen BZ von 387 und Eiweiß, Keton und Zucker im Urin. Wir wurden sofort ins KH eingewiesen. Momentan hängt sie an 4 Infusionen an 2 Zugängen. Wir wurden mit einer Ketoazidose aufgenommen und es musste alles ganz schnell gehen. Am Freitag soll sie voraussichtlich eine Insulinpumpe erhalten. Uns ist ein Aufenthalt von 2 Wochen prophezeit. Jetzt mache ich mir Vorwürfe, dass ich solange gewartet habe und sie gelitten hat.
ekiam
ekiam | 16.07.2019
10 Antwort
Mach dir bitte keine Vorwürfe. Du bist auch nur ein Mensch und kein Hellseher. Man kann auch als Mama nicht alles wissen und immer alles SOFORT und UMGEHEND merken. Wichtig ist jetzt nur, daß ihr jetzt geholfen werden kann und sie schnell wieder gesund ist. Gute Besserung für die kleine Maus und viel Kraft für die nächste Zeit.
babyemily1
babyemily1 | 16.07.2019
11 Antwort
Oh weh. Ich drück euch ganz fest die Daumen und ja - Vorwürfe bringen nix. Mamas sind nicht allwissend, Mamas sind nicht unfehlbar. Das ist Fakt. Und wir sind auch keine Ärzte und können uns auch nur auf unser Bauchgefühl verlassen und eben ärztliche Meinungen. Mein Sohn muss damals ein halbes Jahr mit einem Tumor im Bauch und mehrere Wochen mit abgestorbener Niere rum gelaufen sein. Ich war bei Ärzten. Sah nur Symptome. Die Ärzte wussten auch nix, bis ich in der Uni stand und 5 Stunden auf eine Diagnose gewartet hab. Vorwürfe habe ich mir auch gemacht. Aber hätte ich es verhindern können? Nein. Und du auch nicht. Also schau nach vorn. Jetzt steht eine Diagnose. Die Behandlung ist begonnen und es wird hoffentlich einfach zügig besser und sie steckt das Ganze gut weg. Alles Gute euch
xxWillowXx
xxWillowXx | 17.07.2019

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