Baby und Freizeit

Briest
Briest
02.07.2016 | 16 Antworten
Guten Abend,
Ich hätte eine Frage bezüglich eurer Freizeit in der Elternzeit.
Mein Kind ist fast 7 Monate und ein eher anhängliches Kind. Es sind schon Worte wie Schreibaby und Schreikind gefallen von unserem Kinderarzt und in der Schreiambulanz und beim osteopathen und in unserem Umfeld.
Habe heute meinen Mann zum Fussball gucken zum Public viewing geschickt, damit er mal was anderes macht außer arbeiten und baby sitten, was er aber auch gerne macht. Er ist aber auch Fußball begeistert.
Aber ich gehe mittlerweile ein. Ich kann nicht weg, weil sich unser Kind nur mit der Brust beruhigen lässt. Kein Nuckel oder singen oder tragen. Nur mamas brust. Ab und an kommen noch zwei kinderlose Freundinnen vorbei und dafür bin ich sehr dankbar.
Ich kann nicht mehr. Brauche Tipps.
Fläschen akzeptiert sie ebenso wenig wie den Nuckel.
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1 Antwort
hallo du dass du da irgendwann am zahnfleisch gehst, das ist klar. man ist auch nur ein mensch. ich hatte eine zeit mit meiner kleinen das auch. allerdings grundsätzlich, nicht nur fixiert aufs trinken an der brust. dass es sich nur an der brust beruhigen lässt, zeigt es braucht deine nähe. klar. man muss langsam und vorsichtig diesen teufelskreislauf unterbrechen. und ihr interesse versuchen auf andere situationen zu lenken. ihr irgendwas saumässig spannendes anbieten, dass sie kurzweilig den teufelskreislauf vergisst. das ist furchtbar anstrengend, das weiss ich. was haben denn die in der schreiambulanz geraten???? bekamst du da tips??? ich bin kein freund davon zu sagen "lass sie schreien, hört scho auf" das verstrickt die spirale noch mehr. man könnte stufenweise versuchen sie umzugewöhnen. immer weniger brust, immer mehr flasche. wenn das für dich ok ist. immer mehr angebote schaffen, die ihr vertrautheit schaffen, aber die notfalls auch mal eine freundin bieten kann, wenn du zb mal nen allein-shopping-gang machen möchtest usw. bei meiner half damals so eine babywippe, das fand sie so lustig, dass sie ab und an aus dem teufelskreislauf raus kam. fakt ist, sie ist ja erst 7 monate, oft beruhigt es sich um den 1. geburtstag. aber das ist jetzt ein schwacher trost. hast du auch mal probiert sie in einen laufstall zu setzen mit wenig aber reizvollem angebot wie raschelnden sachen, klorollen, etwas auf das man klopfen kann usw? hast das mal probiert??? liebe grüsse
Brilline
Brilline | 03.07.2016
2 Antwort
Danke für deine Antwort, Brilline. Wir haben schon versucht sie an ein schnuffeltuch zu gewöhnen oder an ein kuschelTier. Aber sie besteht auf die brust bzw darauf sich nur bei mir zu beruhigen. Beim Papa ist es auch ok, aber wenn sie sich mal wieder in rage geschrien hat, schaffe nur ich es sie wieder zu beruhigen. Von der Schreiambulanz hatte ich mir mehr Hilfe erhofft. Es ist alles ok. Sie ist nur ein wie schon gesagt eher anhänglicheres kind ist. Sie habe mehr Angst als andere Kinder. Ich war sehr enttäuscht. Ih würde auch nie mein kind sich "ausschreien" lassen, da sie sich nicht selbst beruhigen kann. Sie würde immer weiter schreien. Aus der Flasche trinkt sie gar nicht. Und aus dem Becher auch nicht. Nur Brust. Aber breichen isst sie super. Wir hatten auch schon versucht sie langsam an meine Eltern zu gewöhnen. Aber bis das funktioniert wird es noch lange dauern. AlleinE lassen kann ich sie nicht, sonst schreit sie sich wieder die Seele aus dem Leib. Die babywippe funktioniert nur, wenn ich in Sichtweise bin.
Briest
Briest | 03.07.2016
3 Antwort
man sollte die Kinder nehmen wie sie sind ... es gibt anhängliche Kinder oder Kinder , die einfach mehr Körpernähe zu den Eltern brauchen und andere Kinder sind von Anfang an schon freiheitsliebend ... mein Sohn gehörte auch zu den anhänglichen ... er fremdelte extrem ab 3 Monate bis 2, 5 Jahre und anschließend war er bis zum Schulalter sehr anhänglich ... und schlief ewig bei uns im Bett ... bezw in seinem Bett in unserem Schlafzimmer ... im Nachinein wurde mir klar , dass - weil er auch oft krank war und später kamen seine schlechten Augen hinzu ... wobei er sicherlich schon eher nicht gut sah - und dadurch hatte er auch Defizite ... er sich bei mir einfach sicher fühlte ... sicher probiert man vieles aus , ist für jeden Tipp dankbar und grübelt nach ... doch mir ging es am besten , ... einfach mein Kind zu nehmen wie es ist ... denn so stand ich nicht unter permanenten Druck ihn zu verändern oder etwas zu verändern oder irgendetwas abgewöhnen zu wollen ... denn durch den Druck hatte er sich noch mehr an mich geklammert ... hatte ich nichts gemacht , hatte es sich nach einer gewissen Zeit von alleine gegeben ... es wird immer wieder Phasen geben , die anstrengender sind und dann gibt es wieder entspannte Phasen ... gewisse Dinge kann man trotzdem auch gemeinsam unternehmen ... manchmal tun auch dem Kind eine Ablenkung gut ... plane kleine Zeiteinheiten ein ... z. B ... 1 Stunde mit ins Public Viewing , da gehen bei uns alle mit Kinder und auch Babys hin ... oder 1 Stunde zu einer Freundin usw ... probiere einfach mal aus ... das mit dem Brustnuckeln ist wie bei Daumenlutschen oder Schnuller ... das ist eine Gewohnheit , die die Kinder nicht so gerne aufhören , weil es ihnen gut tut , es beruhigt ... so wie wir auch unsere Marotten haben ... je älter Kinder werden , desto mehr hat man wieder mehr Freizeit ... mein Sohn ist mittlerweile 12 Jahre alt ... ab Schulwechsel auf die weiterführende Schule hatte er einen enormen Sprung in die Selbstständigkeit gemacht ... nun muss ich froh sein , wenn ich ihn noch sehe ... er ist immer unterwegs , hat viele Freunde ... ist aktiv in Vereinen ... und er ist sehr sozial..Alles Gute ...
130608
130608 | 03.07.2016
4 Antwort
Guten Abend 130608, Das hört sich gut an, dass du mit dir und deinem Kind im reinen bist. Ich wäre gerne auch so entspannt, aber leider ist es keine Phase von ihr. Seit 7 Monaten habe ich sie 24 Stunden habe ich sie um mich rum. Und gerne würde ich auch ausflüge machen, aber wir haben festgestellt, dass sie mit mehr als vier Leuten überfordert ist und dann ihre Schreiattatacken bekommt. Nach jedem Arzt Besuch oder Busfahrt schreit sie mich gut und gerne 3-4 Stunden an. Da hilft nichts.
Briest
Briest | 04.07.2016
5 Antwort
130608: ich denke das problem ist weniger dass briest ihr kind nicht annehmen will wie es ist, sondern dass es ganz klar ist, wenn man 24 non stop seit monaten keine sekunde ruhe für sich selber findet. das hält die stärkste frau nicht aus ... also muss ne lösung her, wie sie kleine ruhephasen bekommt :) glaub darauf wollte sie hinaus
Brilline
Brilline | 04.07.2016
6 Antwort
Bries ... auch ich war nicht immer entspannt ... nach der Schwangerschaft war ich erst einmal angschlagen und etwas depressiv und dies ging Monate ... permanenter Schlafmangel , weil unser Sohn mit 5 Monate Infekt- und allergisches - Asthma bekam ... und durch die ständige Schleimbildung 8-10 mal pro Tag/ Nacht massiv erbrochen hatte ... ständig Baby waschen / baden , Bett beziehen , dann war er wieder sehr hungrig ... eine Spirale..später kamen durch sein häufiges krank sein , Defizite hinzu , weil er die ersten Jahre nicht gespielt hatte , die feinmotorische Entwicklung auf der Strecke blieb ... da gingen wir zur Ergo - Therapie ... ich hatte keine familiäre Hilfe ausser dass sie alles bessr wussten.. und bin mit vielen Dingen erst einmal alleine dagestanden inklusive Ehekrise ... mein Mann konnte ihn nicht versorgen , er konnte mit erbrechen nicht umgehen und geriet jedesmal in Panik ... mein Vorteil war , dass ich Kinderkrankenschwester bin ... erst durch Hilfe Hilfe anzunehmen ... behandelt wurde nur symptomatisch ... wenn er obstruktiv war , wurde inhaliert ... doch da das IGE immer höher Anstieg , bestand ich auf eine Asthmatherapie ... das zogen wir 1 Jahr lang durch ... und seither ging es ihm deutlich besser ... das Erbrechen hörte endgültig auf , als wir komplett die Milchnahrung weg gelassen hatten ... warst Du schon bei einer Frühförderung ? ... oder psychologischen Beratungsstelle ? Wurde ein Reflux ausgeschlossen ? was hatte der Osteopath gesagt, reichte eine Sitzung aus ? ich kann mit Dir fühlen ... Alles Gute ...
130608
130608 | 04.07.2016
7 Antwort
... das war die ausführliche Beschreibung zu : ... sehr anhänglich ... weil er so oft krank war ...
130608
130608 | 04.07.2016
8 Antwort
Hattest Du mal verschiedene Sauger für das Fläschchen ausprobiert ? z. B Kirschsauger , sie sind Brustähnlich geformt , dann gibt es verschiedene Materialien ... evt. Muttermilch abpumpen oder mit Trinkbecher versuchen ? unser Sohn hatte erst stilles Wasser ab 1 Jahr getrunken ... mit einem Avent Trinkbecher ... den hatte ich auf den Wohnzimmertisch gestellt , da kam er von alleine dran und plötzlich hatte es geklappt , dass er ihn genommen hatte ... er war da auch sehr eigen ... und bei ihm hatte ich auch Kautschuk Kirschsauger genommen ... da musste ich auch ausprobieren ... LG
130608
130608 | 04.07.2016
9 Antwort
@130608 Oh je, ihr hattet es auch schwer. Rein körperlich ist alles in Ordnung mit ihr, wurde mir zumindest von einigen Ärzten, unter anderem auch internisten und Orthopäden und Kinderärzten, gesagt. Wir haben so ziemlich jede bekannte Marke, hausmarken und Materialien ausprobiert. Da lässt sie sich leider nicht austricksen. Hab schon heimlich beim Stillen versucht ihr einen Schnuller unterzujubeln. Trinkbecher hat sie mit saugern und ohne. Die ohne gehen besser, aber nicht so gut, dass sie richtig draus trinkt. Das lernt sie gerade erst. Thema Schreiambulanz: wir waren ja ein paar mal da und die dame und der Herr konnten nichts feststellen. Sie lacht auch viel es geht ihr gut, aber nur wenn Mama da ist. Vielleicht mache ich ja ganz viel falsch, dass sie mich so sehr braucht. Ich weiß Babys benötigen viel liebe und schmusen, aber wie ich von anderen Frauen höre, dass sie schon hier und da mit ihren Babys waren und meine geht sofort wie ein Zäpfchen ab. Ach ja ich habe schon alle Becher mit Muttermilch gefüllt, damit sie lernt daraus zu trinken, naja sie schon din Becher ein mal links, einmal nach rechts im Mund und verzog das Gesicht und drückt sie mit der Zunge raus. Ich hoffe ich habe jetzt auf alles geantwortet. Musste mich beeilen
Briest
Briest | 04.07.2016
10 Antwort
@Brilline Hast du auch änliches hinter dir? Liest sich jetzt so.
Briest
Briest | 04.07.2016
11 Antwort
nicht ganz so extrem glaube ich wie bei dir aber es war nicht leicht ... das erste jahr hat sie unheimlich viel gebrochen, nach jeder milchflasche, wir waren sogar klinisch alles abklären lassen. bis heraus kam, dass sie einfach zu schnell trinkt, zu viel luft schluckt. und sie war ein extrem unruhiges kind, sie drehte sich bereits auf den bauch mit 4 monaten und lief frei mit 9 monaten..war die ganze nacht wach und wehe ich war mal mehr als eine stunde weg. wir haben das dann ganz gezielt trainiert. mit omas und opas..natürlich mit meinem mann, dass sie die geborgenheit behält auch wenn mama kurz mal weg ist und meine ausklinkzeiten waren dann mal eine stunde mehr nicht im ersten jahr, dann hörte es mit ca einem jahr schlagartig auf. :)
Brilline
Brilline | 04.07.2016
12 Antwort
Briest ... ich wollte Dir damit einfach auch Mut machen ... dass wenn man eine schwierige Anfangsphase hat , es nicht für immer schwierig bleiben muss ...
130608
130608 | 04.07.2016
13 Antwort
Brilline ... sorry ... ich wollte Dich nicht übergehen ... ich verstehe was Du meinst ... ich hatte es heute morgen auch eilig ...
130608
130608 | 04.07.2016
14 Antwort
Auch wenn es jetzt wohl erst mal so weitergeht, möchte ich mich bei euch bedanken. Dafür, dass ihr euch mein Gejammer durchgelesen und von euch erzählt habt. Das hat schon ein wenig geholfen :)
Briest
Briest | 06.07.2016
15 Antwort
130608: du hast mich nicht übergangen. alles ist gut :) briest: es ist doch kein gejammer. ich versteh das absolut, wir sind keine maschinen und irgendwann ist man eben mal platt. mir fiel noch was anderes ein: hast du sowas simples wie beissringe und so komische schnullteile probiert?? es gibt so dinger, an denen man rumnuckeln kann. also keine schnuller. mensch die haben nen namen. vergessen. ;) evtl ist das auch was, das sie fasziniert. als meine ne phase hatte wo es so arg war, hab ich ihr eine kinderzahnbürste gegeben und sie war seelig und kaute und schleckte daran rum. das musst natürlich regelmässig austauschen und überprüfen wegen der borsten. aber manchmal sind so orale angebote auf einmal spannend
Brilline
Brilline | 06.07.2016
16 Antwort
Die babyzeit ist etwas sehr schönes. Auch das stillen ist sehr schön. Aber es ist auch eine sehr anstrengende zeit!!!! Vorallem Körperlich, das stillen ... wenig schlaf ... Aber geistig ... nicht sehr anspruchsvoll. Das hat mich immer sehr mürbe gemacht. Halte den Kontakt zu deinen Freundinen ohne Kinder. Damit du auch mal andere Themen als Windeln hast. Ich war viel unterwegs ... Geh unter Leute mit Baby. Achja mein Abstillen ging auch nicht so toll. Von mir hat er auch nichts genommen ... Brei Flasche ... mama roch doch so gut ... das ging bei andern viel besser ... Also ... wenn dein baby es mitmacht ... Dir alles gute!!!!
noel1970
noel1970 | 12.07.2016

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