Die Rechte der Leiblichen Väter

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
03.05.2012 | 46 Antworten
Hab ich heute in meiner Fernsehzeitung unter GELD & RECHT
gefunden

Der Europäische gerichtshof für Menschenrechte endschied, dass biologische Väter die Anerkennung der vaterschaft nicht beanspruchen können, wenn die Mutter mit einem Prtner zusammenlebt, der rechtlich als Vater gilt.
Welche Auswirkungen hat dieses urteil?

Kann der Erzeuger auf einen vaterschaftstest bestehen?

Normalerweise besteht das recht dazu.Aber der Erzeuger eines kindes darf laut Strausburger richter keinen Machen, wenn ein anderer Mann bereits die Vaterschaft anerkannt hat u. in enfer sozialer Bindung mit dem Kind u. der K M lebt.
Der Hintergrund: Bereits bestehende Familien sollen bewusst geschützt werden im Interesse des Kindes.
Ist das Umgangsre. betroffen?
Ja wenn der rechtliche Vater dem biologischen Vater den Umgang verbietet.

Wer ist unterhalspflichtig?
Nur der rechtlich anerkannte vater.

Kann die rechtliche Vaterschaft angefochten werden?
Das ist nur über eine Anfechtung vor Gericht möglich.Aber laut Urteil gilt das grundsätzliche Anfechtungsrecht nicht, wenn eine enge bindung zwischen kind und rechtlichem vater besteht.


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46 Antworten

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1 Antwort
Finde ich gut so! Vaterschaftstests sind Fluch und Segen zugleich - wär manchmal besser, wenn man das nicht so genau testen könnte....
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
2 Antwort
find ich skandalös. stellt euch das mal umgekehrt vor: baby von mutter nach geburt getrennt und kind in einer anderen familie integriert. leibliche mutter darf nun nix unternehmen um zu beweisen, dass es ihr kind ist.... jedes adoptivkind hat das recht zu erfahren, wer seine biologischen eltern sind. warum wird dieses recht im falle von leiblichen vätern beschnitten? familienschutz hin oder her, ich find's blödsinn!
ostkind
ostkind | 03.05.2012
3 Antwort
Also in meinen Augen ist das so nicht korrekt. Denn jeder leibliche Vater hat ein Recht auf sein Kind. Diese Urteile sind für mich skandalös. Ich hatte bei der Geburt meiner Maus nämlich so eine ähnliche Sache und ich hätte nichts machen können, da die Gesetze so sind. Zum Glück hatte sich dann doch alles zum Guten gedreht.
loehne2010
loehne2010 | 03.05.2012
4 Antwort
@ostkind sorry aber ich finde es gut, ich hatte bei meiner letzten nachbarrin genau diesen fall miterlebt.der nicht biologische vater hat die ganz ss miterlebt hat die kleine wegen koliken nächte lang rumgertragen weil sie nur bei ihm ruihg war ausenstehende die ihn ansprachen dachten er wehre ihr vater und dann kommt der erzeuger und will das kind sehn nach 2j. sorry aber die leiblichen Väter haben in meinen augen zum glück nicht alle rechte, in dem fall liegt das recht beim nicht biologischen vater
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.05.2012
5 Antwort
@ostkind Also ich habe es so verstanden, dass es wirklich nur Väter betrifft, und den Fall, dass das Kind bei der leiblichen Mutter lebt- und auch nicht, dass das Kind kein Recht hat einen Vaterschaftstest zu machen, wenn es will - nur der Vater darf das nicht gegen die Zustimmung der heilen Familie- klar wirft das die Frage auf, ab welchem Alter das Kind es allein bestimmen darf, aber das geht aus dem Urteil nicht hervor. Nur eben, dass der leibliche Vater im Alleingang keine Möglichkeit hat - und sorry: aber damit kann ich leben.
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
6 Antwort
@ostkind " baby von mutter nach geburt getrennt " - ja schon, aber wenn das Kind in ner anderen Familie mit dem leiblichen Vater und ner Ziehmutter glücklich ist: dann würde ich auch meinen, dass es nicht sooo toll für's Kind ist, wenn die leibliche Mutter gegen den Willen der Eltern den Kontakt erzwingt.... Es tut mir leid, aber beim leiblichen Vater ist es einfach noch extremer: nur Samenspender zu sein ist eben zu wenig.... Da muss Mann genauso mit Konsequenzen rechnen, wie Frau, wenn ungeplant "was passiert" ... hart für den Vater, aber das Kind steht im Vordergrund. Und über die Rechte des Kindes seh ich nix im Bericht.... Bitte das Kind hat ja dann einen Vater!
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
7 Antwort
wieso gibt es einen unterschied, ob mütter oder väter dieses recht haben? das ist diskriminierung! und es heißt ja nicht, dass der biolog. vater automatisch das sorgerecht bekommen soll, sondern zumindest ein umgangsrecht und das kind später überhaupt ne chance hat herauszufinden, wer sein biologischer vater ist. adoptivkinder haben dieses recht, warum also wird in solchen fällen anders entschieden?
ostkind
ostkind | 03.05.2012
8 Antwort
@loehne2010 "Denn jeder leibliche Vater hat ein Recht auf sein Kind. " Das sehe ich eben nicht so, denn es gibt "Das Recht des Kindes auf Mutter und Vater" und dagegen steht dann "Das Recht des Elternteiles auf das Kind" - ersteres stell ich höher! Das Kind, seine heile Welt, und seine Wünsche haben Vorrang! Ich bin allerdings auch dafür, dass das Kind in gegebenem Alter über den leiblichen Vater aufgeklärt wird, und dann selbst über Tests und Kontakt entscheiden kann!
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
9 Antwort
Also unser Fall war etwas anders, aber in dem Fall hätte unsere Maus kein Recht auf ihren leiblichen Vater gehabt bzw. umgekehrt und jemand, den sie nicht kennt, wäre ihr Vater gewesen und hätte über sie bestimmen können. Das ist nicht o.k. Aber leider sind die Gesetze so.
loehne2010
loehne2010 | 03.05.2012
10 Antwort
@BLE09 und genau DAS ist nicht möglich, wenn die mutter sich weigert den namen des biolog. vaters rauszurücken und der vater keine mittel hat zu beweisen, dass er der vater ist. dem kind wird also die möglichkeit genommen, jemals herauszufinden, wer sein erzeuger war.
ostkind
ostkind | 03.05.2012
11 Antwort
@ostkind es geht nicht darum dem leiblichen vater das kind vorzuend halten sondern es geht um den schutz der familie, ein 3j. 4j. oder 5j. kind ürde pychische probleme bekomm wenn da plötlich ein für ihn fremder steht und sagt hallo ich bin dein papa komm wir gehn spielen mal als B:S: tatürlich haben kinder das recht zu erfahren wer der biol. vater ist und das ist auch gesetzlich ab 18j. möglich
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.05.2012
12 Antwort
@ostkind "wieso gibt es einen unterschied, ob mütter oder väter dieses recht haben? das ist diskriminierung!" Weil vor der Geburt die Mutter zumindestens schon 9 Monate Mama war, der leibliche Vater mitunter nur Sekunden. Denn wie kommt es denn dazu, das die im Urteil beschriebene Situation zustande kommt? Dazu muss ja offensichtlich NACH der Geburt und VOR dem leiblichen Vater ein anderer Mann eine Beziehung zu dem Kind aufgebaut haben.... UND bereits die Vaterschaft anerkannt hat DAVOR hat der leibliche Vater alle Rechte! Er muss eben zügig handeln - und nicht "irgendwann" draufkommen, dass er ein Kind hat - so nach dem Motto: Ach, wußte ich gar nicht, dass ich et. Vater bin - aber jetzt will ich's genau wissen! Ich meine, nicht böse sein: aber wie kommt's zu so ner Situation?
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
13 Antwort
@Mam_von_4 aber genau mit dem urteil eben nicht! schutz der familie ist gut und schön und natürlich sollen familien nicht auseinander gerissen werden. aber es darf nicht dem gutdünken der mutter überlassen bleiben, wer denn nun bitteschön der vater sein soll und viel schlimmer, ob das kind jemals erfahren darf, wer sein erzeuger war.
ostkind
ostkind | 03.05.2012
14 Antwort
@ostkind Ne Mutter, die ihr Kind zur Adoption freigibt, verliert auch alle Rechte - man muss so was einfach zum Wohle des Kindes und manchmal gegen das Interesse der leiblichen Eltern regeln.
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
15 Antwort
@BLE09 indem frau verheimlicht, schwanger vom ersten vater zu sein. dass er das kind nicht austrägt ist nun mal nicht seine schuld. für mich ein sehr schwaches argument. es geht einfach darum, dass hier dem erzeuger und auch dem kind rechte genommen werden, die in ähnlichen situationen vorhanden sind. ein kompromiss wär gewesen, vaterschaftstests zuzulassen, aber gegebenenfalls den umgang erst zu gewähren wenn das kind alt genug ist, selber ziu entscheiden, ob es seinen erzeuger kennenlernen will. aber so wäre zumindest die information über den erzeuger gesichtert.
ostkind
ostkind | 03.05.2012
16 Antwort
@ostkind "und genau DAS ist nicht möglich, wenn die mutter sich weigert den namen des biolog. vaters rauszurücken und der vater keine mittel hat zu beweisen, dass er der vater ist." DAS ist aber nicht mit obigem Urteil des Europäischen Gerichtshofes gemeint!! Du vermischst da jetzt geltendes Deutsches Recht mit Europäischem Recht! Ganz im gegenteil: nach Europäischem Recht soll der leibliche Vater eben genau diese Möglichkeit haben, AUSSER das Kind lebt bereits mit nem anderen papa in ner heilen Familie!!!!!
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
17 Antwort
@BLE09 in eienr datei werden die daten zu den biolog. eltern gespeichert und das kind hat das recht, ab einen bestimmten alter einsicht zu nehmen!
ostkind
ostkind | 03.05.2012
18 Antwort
@ostkind weist du ich glaub es geht in diesem urteil darum die nicht biol. väter darin zu unterstüzten das sie für das kind was sie als ihr eigenes annahmen aus welchen gründen auch immer zu vesorgen, es gibt ja genug leibliche väter die sich einen dreck um ihre kinder sorgen, was soll allso so falsch daran sein die väter zu rechtlichen vätern zu machen die dann diese aufgabe gerne übernehm. VATERSCHAFT FÄNGT NICHT IM BLUT AN SONDERN IM HERZEN
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.05.2012
19 Antwort
" und auch dem kind rechte genommen werden, die in ähnlichen situationen vorhanden sind." Also wenn einem Adoptivkind die Adoption verschwiegen wird, Oder dem Kind der "leibliche Vater", dann find ich das beides Schlimm. Ich gebe Dir Recht, dass genauso wie bei Adoption, zum Wohle des Kindes, der Vater sich registrieren lassen sollte, damit das Kind bei Bedarf die Daten des leiblichen Vaters ausheben kann....
BLE09
BLE09 | 03.05.2012
20 Antwort
@BLE09 und wie kann er dann nachweisen, dass er wirklich der biolog. vater ist? da könnte sich ohne test ja jeder registrieren lassen...
ostkind
ostkind | 03.05.2012

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