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Kindergarten wechseln?

Bettina75
Bettina75
20.06.2019 | 11 Antworten
Hallo,
mein Sohn bald 4 Jahre alt, geht seit letztem Jahr Juni in den Kindergarten. Eingewöhnung war in 4 Wochen durch. Er ging immer ohne Probleme. War morgens manchmal schwierig, da es ein offenes Konzept ist und er oft verloren wirkt morgens.
Bis vor ca. 3 Monaten, er hatte eine Mittelohrentzündung und kurz darauf Streptokokken-Angina hatte also einige Fehltage. Kurz darauf haben 3 Erzieherinnen (eine davon eine aus seiner Gruppe), seither möchte er nicht mehr in den Kindergarten. Habe jeden morgen ein Kind, das sich an mich klammert und weint. Habe ihn dreimal heulend übergeben, danach ging es mir schlecht und ihm auch. Bekomme nach Nachfragen immer wieder zu hören er hätte sich schnell beruhigt. Aber wenn ich ihn abhole sitzt er immer ganz verloren auf der Bank und kommt mir heulend entgegen. Vertraue auch den Erziehern nicht ganz, da schön öfter Dinge runtergespielt wurden (hab ich bei der Eingewöhnung mitgekriegt).
Bin jetzt am überlegen, ob ich wechseln soll, in einen Kindergarten mit geschlossenen Gruppen, da ich glaube er kommt mit dem offenen Konzept nicht klar.
Nur ist der in einem angrenzenden Dorf, das heiß wenn er in die Schule kommt kennt er die Kinder dort nicht wirklich, er wird der neue sein. Muss auch dazu sagen er findet schwer Freunde, hat im Kindergarten eigentlich auch nur ein Mädchen, das er mag.
Danke für eure Hilfe.
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11 Antworten

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1 Antwort
alle KInder haben diese Phase, in der sie da nicht hin wollen, kann mal je, and anders bringen als du. du hast ein schlechtes Gefühl, das merkt auch dein Kind. mach ein Gespräch mit der Erzieherin aus und sucht nach einer Lösung. gemeinsam.
eniswiss
eniswiss | 21.06.2019
2 Antwort
Hast Du schon nachgefragt , ob etwas vorgefallen ist ? . vielleicht liegt es eher daran , dass er sich schwer tut , Freunde zu finden ? . eigentlich sind dann die offenen Gruppen besser , da sie mit denen spielen können , die sie mögen und sich aussuchen können , was sie spielen mögen . bei geschlossenen Gruppen sind die Kinder gebunden . wenn Du Dich schwer tust , ihn abzugeben , dann spürt er das . auch wenn Du kein Vertrauen zu den Erzieherinen hast , kann sich das auf Dein Kind übertragen . dass Kinder mal weinen , wenn sie abgeholt werden , liegt auch daran , dass die Anspannung abfällt . d.h nicht , dass er den ganzen Morgen geweint hat . und es gibt immer mal Phasen , da gehen sie mal lieber , mal weniger gern in den Kindergarten . sprich mit der zuständigen Erzieherin oder Leitung . Er ging ja vorher auch ohne Probleme in den Kindergarten .
130608
130608 | 21.06.2019
3 Antwort
@130608 Hey danke für die Antwort, vorgefallen ist laut Kindergarten nichts, und mein Sohn erzählt leider nix. Mit den Erzieherinnen hab ich schon gesprochen, die sagen immer nur da muss er durch, er manipuliert dich mit der Heulerei. Klar findet er sich mit der Situation ab, aber ich hab kein gutes Gefühl dabei. Dachte ja auch das wäre eine Phase aber 2 Monate. Ich hab halt das Gefühl er geht unter in der Menge und findet deshalb auch keine Anschluss. Gespräch mit der Leitung hab ich nächste Woche, mal schauen was die meint.
Bettina75
Bettina75 | 21.06.2019
4 Antwort
@eniswiss Hallo, danke für die Antwort. dachte auch es wäre eine Phase, aber 2 Monate jeden Morgen dieses Gefühlscaos, reibt mich und ihn auf. Zur Zeit bringt meine Schwester ihn in den Kindergarten ist leider auch nicht besser, er klammert sich an sie und will wieder mit nach Hause, echt schwer.
Bettina75
Bettina75 | 21.06.2019
5 Antwort
Als ich im Kindergarten gearbeitet hatte , gab es auch ein Kind das morgens viek geweint hatte und das halbes Jahr Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich Ja, es kann sein das er dich manipulieren will, aber es kann auch ein anderen Gründen haben Kümmern sich die Erzieherinnen um ihn am Anfang um ihn zu beruhigen ? Du musst bedenken das da er lange fehlte wieder alles von vorne losgeht Frag sonst vielleicht mal ob ihr es so wie bei der eingewöhnung machen könnt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.06.2019
6 Antwort
Und als ich nach der Ausbildung im Kindergarten gearbeitet hatte gab es auch solche Fälle Und in allen Fällen war ich die Bezugsperson und irgendwann war es kein Problem mehr
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.06.2019
7 Antwort
@Phoebs Hey, das mit der Bezugsperson ist so eine Sache, eine seiner Bezugspersonen hat gekündigt, die neue ist nicht so sein Fall. Und seine jetzige Hauptbezugsperson wird gerade rausgemobbt, sie ist einfach nicht mehr mit dem Herzen dabei. Morgens wirkt sie oft überfordert da sie gerade fast alle Kinder der Gruppe auffängt, hat da leider auch wenig Zeit. Und der Rest bemüht sich erst nach mehreren Minuten wenn ich schon fast am aufgeben bin und sie direkt anspreche. Deshalb mein Gedanke des Wechseln, weiß eben nur nicht ob die Probleme dann in der Schule auftauchen. Also zwei Jahre da durch oder Wechseln. Wie war das den bei deiner Arbeit ? Danke dir für deine Antwort :-)
Bettina75
Bettina75 | 21.06.2019
8 Antwort
Das ist natürlich sehr doof und schade Wenn das so einer ist, wo die andere rausmobben und sie nichts richtig unternehmen, würde ich zum Wechsel raten Das überträgt sich auf die Kinder, weshalb sie sich dann unwohl fühlen können Wegen der Frage wie es auf der Arbeit war: Das eine Kind hat 2-4 Monate jeden Morgen geweint und das andere bis 6 Monate geweint, ich hab sie von dem Arm der Eltern auf meinen Arm genommen, mich mit ihnen in die leseecke gesetzt so das ich die anderen Kinder im Blick hatte und mit ihnen gekuschelt, sie beruhigt und dann nach 2 Minuten trösten gesagt, das sie sich 1 Buch aussuchen dürfen welches ich dann vorgelesen hab, während das Kind auf dem Schoß saß, als das andere kam genauso und ich hatte dann beide auf dem Schoß und dann ging es und sie sind spielen gegangen Und ich hab es immer mehr gesteigert, heißt irgendwann waren sie nur während der , , Übergabe“ und den zwei Minuten trösten auf dem Schoß und beim vorlesen nicht mehr, dann hab ich es wieder gesteigert, so das es nur kurz auf den Arm bei der Übergabe ging, dann nach paar Sekunden wieder runter und sie sich sofort ein Buch ausgesucht haben und neben mir beim vorlesen saßen und dann als vorletzten Schritt gab es nur eine Umarmung und das vorlesen Manchmal kamen die anderen Kinder dazu Und danach könnten sie als sie soweit waren sofort mit den anderen Kindern spielen gehen Ich hab mich trotzdem um die anderen gekümmert
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 21.06.2019
9 Antwort
wenn da so ein Wechsel und Unfrieden ist , dann würde ich auch überlegen zu wechseln . allerdings würde ich die Situation auch mal bei der Leitung oder beim Elternbeirat ansprechen . in einem Kindergarten sollte doch auch eine angenehme Atmosphäre herrschen . so ein ständiger Wechsel ist ja für die Kinder auch nicht schön .
130608
130608 | 21.06.2019
10 Antwort
@Phoebs Genau so würde ich es mir wünschen.
Bettina75
Bettina75 | 22.06.2019
11 Antwort
@Bettina75 Ja, so muss es eigentlich sein und wird von den Erzieherinnen verlangt, da es zu deren beruf gehört Leider machen das nicht alle Meine persönliche Meinung ist, das ich an deiner Stelle den Kindergarten wechseln würde Letzendlich musst du es selbst entscheiden
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.06.2019

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