2,5 Jähriger wirklich gemein .

Sissy86
Sissy86
09.08.2012 | 18 Antworten
Hallo zusammen,
um gleich vorweg zu sagen ich arbeite Vollzeit und bin nur 3 Tage die Woche überhaupt zu Hause ... ABER mein Mann ist jeden Tag für das Kind da und kümmert sich liebevoll und mit viel Zeit um dem kleinen.
Nun haben wir seit ein paar Wochen das Problem das er uns total auf die Probe stellt und böse Attacken (treten / Beißen / Auslachen wenn mir meckern)gegen uns fährt.
Es scheint ihm völlig gleichgültig zu sein was wir von ihm möchten / worum wir ihm bitten .... er macht in jeden Fall genau das was er nciht soll mit einem fiesen Lachen... Nun ist es so das wir ihn niemals schlagen würden oder weh tun möchten... allein da wir ihn derzeit manchmal fürchterlich anbrüllen müssen (meißt wenn er in wirklich gefährlichen situationen nicht hören will)tut uns in der Seele weh. Was gibt es noch für erziehungstipps mit einem Kind in dieser Phase umzugehen...er soll lernen das es grenzen gibt aber bitte ohne Gewalt. (vernünftig reden oder auf dem Arm festhalten macht ihn leider fürchterlich wütend)
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18 Antwort
wir haben mit der stillen ecke tolle erfahrungen gemacht. er war ne weile richtig garstig, hat gebissen, gezwickt, gehauten, getreten usw es gab dann immer eine verwarnung, wenn er weiter gemacht hat, kam er für 3 minuten in die ecke. zum teil gabs da echt tränen und es war hart, nicht nachzugeben. nach zwei wochen war der spuk aber zu ende. gut, dass er folgt, haben wir anders gelöst, aber er tat keinem von uns mehr weh. das war für uns das wichtigste
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.08.2012
17 Antwort
@BLE09 Das sind tolle tipps ... ich habe irgendwie immer von meinem kind erwartet das es gehorchen soll... wenn ichs mir recht überlege hätte mir das aber auch keine Spaß gemacht immer angemault zu werden .... ich werde es jetzt mal als GUTER Cop probieren :-)
Sissy86
Sissy86 | 09.08.2012
16 Antwort
@gina87 genau, das kalkulierbare Risiko geh ich jetzt auch ein, ohne mit der Wimper zu zucken: alles, was man am Kind reparieren kann riskiere ich, als ich versuche kaum mehr durch Ermahnungen Stürze zu vermeiden... auch bei Werkzeug weise ich ihn auf die Gefahren hin, ohne ihm was zu verbieten: "das ist hier ganz spitz, da würde ich eher aufpassen" er darf sich anschütten er darf frieren er darf nasse Socken bekommen Mama hatte Socken + Schuhe dabei, und es blieb bei dem einen Ausflug in Socken - etwa 200m, und es hat ihm richtig Spaß gemacht usw....
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
15 Antwort
@gina87 richtig geraten ;) Ich muss mir dann aber einen neuen Teller machen, denn meiner ist dann weg.... :D
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
14 Antwort
nächsten moment, plumps, liegt sie unten...seitdem setzt sie sich da nich mehr rauf... manche erfahrungen müssen sie auch machen, damit sie daraus lernen.. klar bei sowas wie über die straße rennen muss man natürlich aufpassen und einschreiten, auch wenns kind plärrend an der hand hängt und rumbockt.. beim einkaufen bezieh ich sie auch viel mit ein ala, guck ma da drüben steht die milch, hol mal welche....während ich dann in sichtweite beim obst und gemüse stehe
gina87
gina87 | 09.08.2012
13 Antwort
@BLE09 "Das ist jetzt nur für mich." Drei Mal darfst Du raten, was dann passiert ;)" meine würde, jetzt mit 4 jedenfalls, die arme verschränken, mich böse angucken, in ihr zimmer stampfen und 3min später wieder ankommen und mir das essen vom teller klauen ich halts im groben auch so wie du..ich habs anders versucht anfangs, klappte nich - im gegenteil, also hab ich angefangen ähnlich wie du zu reagieren/zu handeln...seh vieles nich so verbissen usw..aber da wo eben wirkliche gefahren lauern, schreite ich schon ein..bzw tat es..jetzt mit 4 gehts einigermaßen..aber sie musste ihre erfahrungen auch schon machen und hat daraus gelernt.. da tobte sie dann zb ma aufm sofa, sprang drauf rum, trotz mehrfacher ermahnung das zu lassen..und ne millisekunde ma nich hingeschaut, zack segelte sie da runter..nun treibt sies nich mehr so wild eben weil man ja sonst runterfällt.. oder sitzt auf der großen armlehne auf omas couch..zig ma sagt man sie soll da runterkommen und im
gina87
gina87 | 09.08.2012
12 Antwort
PPS: Ich muss aber zugeben, manchmal war es auch bei uns an der Grenze - wenn er aus dem Hinterhalt fies gezwickt hat oder so und nicht und nicht aufhörte, egal wie sehr man kitzelte, etc... er hat da oft kein Ende gefunden....da hab ich mich teilweise schon vor ihm gefürchtet, wie man sich vor so einer lästigen Bremse oder Gelse fürchtet - und das hat ihm dann erst recht gefallen ;) Alles Gute! Macht das beste draus, sie sind in dem Alter auch so lustig ;) weil auch im Trotz so berechenbar :D Wenn er nix essen will, dann mach ich mir allein was und sag ganz laut: "Das ist jetzt nur für mich." Drei Mal darfst Du raten, was dann passiert ;)
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
11 Antwort
@BLE09 Hmmm...ich finde deine Vorgehen sehr interessant... und werde glaube ich mal ausprobieren ob wir das ganze nciht auch spielerisch verwandeln können...so könnte er sich austesten aber er könnte gleichzeitg lernen wann es wirklich wichtig ist zu hören...
Sissy86
Sissy86 | 09.08.2012
10 Antwort
PS: die Intensität des Trotzes nimmt zu bei Hunger Durst Müdigkeit Krankheit Zahnen etc... also es wechseln intensivere Phasen mit ganz gut erträglichen. Manchmal ist mein Kleiner auch soooo konsequent in sein Trotz, dass gar nix Vernünftiges mit ihm anzufangen ist, und er nur eine Gefahr für sich und andere bildet - dann haben wir mal nen ruhigen Nachmittag zuhause, mit ein wenig Raufen und spielen, stressfrei und ganz ohne Vorschriften, dann geht's oft wieder besser.
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
9 Antwort
Und ehrlich: ich kann mich erinnern, ich bin auch zu Mam oder Papa gelaufen, und hab kurz hingehaut, und bin dann quietschend davon gelaufen, weil ich wußte, ich werde jetztt als Rache gekitzelt - also provozieren, sekkieren, etc... ist gerade ganz, ganz spannend und lustig ;) Man braucht einerseits gute Nerven, wenn's mal an der Grenze ist, aber oft muss ich mich auch bemühen ernst zu bleiben, wenn ich wieder mal seh, er macht ganz langsam was verbotenes und grinst schon in meine Richtung...er genießt das so!
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
8 Antwort
Er spiegelt die gesamte "Erziehung" - er befiehlt uns, was wir wie machen sollen, verbietet uns einiges, versucht zu dominieren und oben auf zu sein. Wir spielen, da wo es geht, auch gern mal mit. Es macht ihm auch Spaß, Empörung hervorzurufen - da spielen wir auch viel: z.B. ich sag "Wehe, Du ziehst Dir schon wieder die Socken aus" - und da weiß ich ganz genau, obwohl er es gar nicht geplant hatte, JETZT wird er sie ausziehen, denn er provoziert gern. Dann schimpf ich so spielerisch mit ihm, und er lacht und johlt - und ich lauf mit den Socken hinter ihm her, und er quietscht vor Vergnügen. Bei uns helfen solche gespielten Konflikte, wo re sich auflehnen darf, das Gegenteil von dem tun, was ich sag, etc.. oft sehr. Ich sag ihm dann auch, wenn was ernst gemeint ist, und ich gleich ernsthaft böse werde... langsam lernt er den Unterschied.
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
7 Antwort
@Noobsy Ich habe auch NICHT geschrieben, dass sie zur Therapie SOLLEN. Ich habe auch von der Trotzphase geschrieben. Habe danach einen Fall beschrieben aus meiner Kita...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.08.2012
6 Antwort
@CrashKidClaudi Eine Therapie für einen 2-jährigen Trotzkopf? Das ist doch total übertrieben! Ein trotziges Kind braucht keine Diagnose. Jedes Kind testet irgendwann seine Grenzen aus. Je überforderter die Eltern sind, desto stärker wird das Kind.
Noobsy
Noobsy | 09.08.2012
5 Antwort
Klingt nach den TERRIBLE TWO'S ;) In dem Alter haben die meisten Kinder Phasen, die uns in den Wahnsinn treiben. Meine drei Kinder haben das alle mit zwei Jahren gebracht. Unsere Tochter am wenigsten, unser Jüngster am meisten. Macht euch Gedanken darüber, wie ihr solche Situationen konsequent lösen könnt. Zu zweit fällt einem mehr ein als allein. Unser 2-jähriger bekommt eine Auszeit nach zwei Warnungen. Seit wir das beide gemeinsam durchsetzen, reicht meist eine Ermahnung und er braucht gar keine Auszeit. Wenn euer Sohn sich aufregt und wütend ist, ignoriert ihn und gebt ihm die Chance, sich zu beruhigen. Ihn festzuhalten macht die Situation nur schlimmer. Was auch wichtig ist, ist, dass ihr ihm keine Vorträge haltet. Kurze, klare Ansagen. Ansprachen gehen ins eine Ohr rein, aus dem anderen wieder raus. Ginge uns Erwachsenen aber auch nicht anders! ;)
Noobsy
Noobsy | 09.08.2012
4 Antwort
Hm, WENN es wirklich so extrem ist, solltet Ihr mal den Kinderarzt konsultieren. Klar, es hört sich nach Trotzphase, Austesten etc an, aber wenn Ihr wirklich überfordert seid und Euch nicht mehr zu helfen wisst, dann wie schon geschrieben, mal den KiA konsultieren und evtl eine Therapie mit Eurem Sohn machen. In meiner Kita gibt es einen Jungen, auf den passen Deine Zeilen haargenau und sie haben danach eine Therapie aufgenommen und es hat super geholfen. Aber wie schon geschrieben, will nicht alle über einen Kamm scheren, denn Diagnosen sind immer andere.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.08.2012
3 Antwort
Das ist die Trotzphase - das steigert sich meist noch weiter bis zum 3. Geburtstag, und klingt dann langsam wieder ab... wie versuchen die Verbote und Gebote auf ein Minimum zu beschränken - also den Kampf zu meiden. Wir unterscheiden deutlich, was er tun soll, und was er muss Wenn er die soll Sachen nicht macht: dann gibt es keine harten Konsequenzen und keine Kämpfe ... dann ist es eben mal so. Die "soll" Sachen erreichen wir mit Belohnung: wenn er nicht will, ist es o.k., dann gibt's aber auch keine Belohnung. Und es ist ihm ein großes Bedürfnis, oft das Gegenteil zu machen, von dem, was er soll - er genießt es, sich zu verweigern, die Kooperation zu verweigern. Und das ist sein gutes Recht - er hat gelernt, dass die Eltern oft NEIN sagen, und das spiegelt er. Er sagt of selber NEIN, wenn man ihn zu etwas auffordert.
BLE09
BLE09 | 09.08.2012
2 Antwort
@CrashKidClaudi Leider geht es auch um wichtige Dinge wie "du darfst nicht einfach auf die Straße rennen" oder im Supermarkt plözlich weg laufen.... oder beißen /hauen und Treten...es ist leider momentan so das er wirklich überhaupt nciht hört weder auf mich noch auf meinen Mann... wird er dann betraft oder eine angedrohte Konsequenz ausgeführt lacht er uns nur aus... es kommt mir irgendwie so vor als wenn es meine schuld ist da ich nur so wenig zu hause bin...
Sissy86
Sissy86 | 09.08.2012
1 Antwort
"Es scheint ihm völlig gleichgültig zu sein was wir von ihm möchten / worum wir ihm bitten ..." WENN es hierbei um irgendwelche Dinge geht, wie zb Zimmer aufräumen, Tisch aaufdecken bzw abräumen zum Essen etc. redet gemeinsam mit ihm und stellt Regeln auf. Wenn er diese nicht einhält, gibt es die und die Konsequenzen. In dem Fall ist es keine Bestrafung, DENN Ihr habt mit ihm das besprochen und er weiß, was los ist. Also in Bezug, wenn es um solche Dinge angeht. Was meinst Du genau?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.08.2012

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