Bock- und Trotzphasen bei Kleinkindern - richtige Umgehensweise

Ola28
Ola28
28.03.2012 | 15 Antworten
Hi, liebe Msmis,
meine Kleine 20 Mon. testet mom. ganz schön ihre Grenzen aus und versucht extrem ihren Willen durchzusetzen wenn sie etwas haben will, oder sie bekommt einen "Schreianfall" wenn sie nicht in den Buggy will aber soll und zickt und bockt dann rum.Ok. ist ja auch alles ganz normal wie bei anderen Kindern halt auch, sie müssen noch viel lernen....Mich interessiert einfach mal wie ihr mir diesen Situationen umgeht!!?? Gibt ja auch Mütter die geben oft schnell nach um vielleicht auch ihre Ruhe zu haben etc... mache ich persönlich nicht, versuche immer konsequent zu bleiben, damit es später nicht noch schlimmer wird und die Kinder dann einem nicht auf der Nase rumtanzen...Was sagt ihr dazu??
LG
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15 Antwort
Meine Tochter ist 23 Monate und will auch net immer so wie ich es gern möchte, sie testet Ihre Grenzen jeden Tag aufs neue und auch ich stoße jeden Tag an meine Grenzen aber da müssen Wir beide durch man kann nicht alles erlauben aber man kann auch nicht alles vebieten. Wenn ich nun sagen würde ich hab noch nie nach gegeben nur damit ich meine Ruhe hab wärs gelogen kommt zwar sehr selten vor aber ja es kommt vor denn auch Ich bin nur ein Mensch aber deswegen wird mir mein Kind später net auf der Nase rum Tanzen weil ich ab und an mal was durch gehen lasse.
rosafant1980
rosafant1980 | 29.03.2012
14 Antwort
@BLE09 Also ich stimme mit dir überein das viel Frust bei so anfällen ist, aber ich bin der meinung es geht den kleinen schon darum seinen willen zu bekommen, auch mit 20 monaten... also bei meiner kleinen geht es auf jeden fall darum das sie ihren willen bekommen will...
bluenightsun
bluenightsun | 29.03.2012
13 Antwort
ich seh das nicht als prinzipienreiterei...aber gut ;)
evil-bunny
evil-bunny | 29.03.2012
12 Antwort
@evil-bunny "letztens war eine auf dem spielplatz, die wollte das ihr kind die schippe holt..das kind sagte nö..und ging was anderes machen...mama sagte "na dann hol ich sie halt" und hats auch gemacht" ... wegen so was würde ich mich gar nicht auf einen Kampf einlassen - würde das Kind evt. bitten die Schippe zu holen, aber würde es nicht verlangen. Und auf ne Bitte darf man auch Nein sagen - das ist bei uns auch erlaubt. Der Kleine merkt inzwischen sehr schnell, wie man sich bei anderen Kindern beliebt, und wie unbeliebt macht. Inzwischen haben einen großen Teil dieser Erziehung seine Freunde durch ihr Feedback übernommen, und wenn er lieb ist, sind sie es auch, wenn er schlecht drauf ist, will niemand mit ihm spielen - er ist inzwischen meist sehr ausgeglichen und lieb.... gibt aber Kinder, die von Geburt an eben etwas zorniger sind als andere - das ist die Trotzphase dann ein riesen Kraftakt.
BLE09
BLE09 | 29.03.2012
11 Antwort
Fazit: das Kind muss jetzt nicht primär lertnen zu folgen, sondern seinen Frust zu verarbeiten. Ist man zuuu oft Inkonsequent, kanbn es schon sein, dass das Kind dann irgendwann das Toben als Druckmittel einsetzt - aber nicht von anfang an. Und wenn das Kind krank ist, dann bin ich nicht streng, sondern verwöhne, bin inkonsequent, aber immer mit der Bemerkung: "Weil Du jetzt gerade krank bist, mußt Du heute nicht ..../ darfst Du heute ausnahmsweise...." Auch bei oma und opa sind andere Regeln : "Bei Oma und Opa darfst Du ..., aber Du weißt zuhause und bei der Tagesmutter ...." Versuch so wenig Trotzanfälle zu provozieren, wie möglich.
BLE09
BLE09 | 29.03.2012
10 Antwort
- ganz allgemein habe ich die Phase erträglich gemacht, indem ich nur das allernotwendigste verboten habe - also Gefahrenquellen. Sonst hab ich alles weggeräumt, wo es nicht ran soll, ... und Situationen ne zeit lang gemieden, in denen es stressig wurde. Viele Ablenkungsmanöver halfen auch ... und wenn er was auf dem Boden warf beim Essen? Na dann lag es eben unten - ich hab's nicht aufgehoben. Wenn er keine Jacke anziehen wollte? Na dann war er die ersten 500m ohne Jacke bei -10 Grad draußen - Es geht jetzt erst mal nicht drum zu erziehen, sondern ihnen zu helfen, mit dem Frust umzugehen - der ist besonders groß, wenn das Kind hungrig, durstig oder müde ist - ganz arg, wenn es gerade nen Infekt ausbrütet. Konsequenz: Ja. Dinge extra verbieten oder befehelen aus erzieherischen Gründen? Damit es das Kind endlich lernt, wie man folgt? NEIN!
BLE09
BLE09 | 29.03.2012
9 Antwort
Erst mal: das Kind bockt und zickt nicht um seinen Willen durchzusetzen - nicht in diesem Alter. Das Kind ist einfach frustriert, weil die Eltern vorher ALLES unterstützt und gefördert haben, geholfen bei den Versuchen zu krabbeln, zu sitzen, zu laufen, zu reden, und jetzt sind die Eltern in der Trotzphase und helfen nicht mehr- nein: sie hindern das Kind! Und das macht wütend. Wie geht man mit der Wut um? Naja, das müssen die Kleinen nun lernen ... meist so, wie ein Erwachsener der sooo wütend ist, dass er sich nicht mehr beherrschen kann. Wie hilft man den Kleinen in dieser Phase? Erst mal mit Verständnis. Ich habe mein Kind dann getröstet - so als würde es weinen. Wenn es mich weggestoßen hat, dann hab ich es zuerst toben lassen, und danach in den Arm genommen. Klar kommt man rasch an seine Grenzen
BLE09
BLE09 | 29.03.2012
8 Antwort
@evil-bunny naja, mal zu dem beispiel auf dem spielplatz. du hättest darauf bestanden, dass dein kind die schaufel holt? sorry, das ist keine konsequenz, das ist prinzipienreiterei!
julchen819
julchen819 | 28.03.2012
7 Antwort
man muss sich immer fragen, ob es sinnvoll ist konsequent zu sein, oder ob man das kind dadurch noch mehr frustriert. sie hat ihren willen entdeckt und kann es überhaupt nicht verstehen, wenn mama auf einmal sagt "nein, das kannst du noch nicht allein" oder "setz dich in den buggy, wir müssen uns beeilen" etc. konsequent zu sein ist ganz wichtig und gibt dem kind auch sicherheit, man sollte sich über die angedrohten konsequenzen aber gedanken machen. es geht nicht darum, wer recht hat oder am längeren hebel sitzt und dem kind letzteres immer wieder unter die nase zu reiben. die, die immer am meisten an ihren kindern rumerziehen, damit sie einem nicht auf der nase rumtanzen , haben häufig die größten probleme. und mit 20 monaten braucht ein kind die eltern, um die erste selbstständigkeit zu erlernen und dabei unterstützt zu werden und nicht, damit sie immer nur über richtig und falsch maßregeln.
julchen819
julchen819 | 28.03.2012
6 Antwort
Meine Tochter erzählt dem Papa am nächsten Tag was sie "angestellt" hat. Wenn er das Geschehen nicht mitbekommen hat. Da denke ich auch das sie viel mehr versteht, als man einem Kind mit fast 4 Jahren meint. Sie sagt dann auch das sie das nicht nochmal machen wird ; )
Fruehlein83
Fruehlein83 | 28.03.2012
5 Antwort
ps. ich rede mit meinem sohn immer noch mal über solche situationen...aber immer erst abends, in aller ruhe, wenn wir beim essen den tag noch mal durchgehen..in aller ruhe wärend er zickt geh ich gar nicht mehr auf ihn ein, ich tröste ihn aber sag nichts mehr dazu...er hört mir eh nicht zu :D
evil-bunny
evil-bunny | 28.03.2012
4 Antwort
Wir waren auch konsequent. War zwar manchmal hart, aber es mußte sein. Sonst würde sie uns jetzt auf der Nase rumtanzen. Mein Mann und ich haben uns immer ausgetauscht, damit sie uns auch heute noch nicht gegeneinander ausspielen kann. Wenn sie jetzt versucht ihren Willen durchzusetzten erklären wir ihr was das für konsequenzen hat. Sie versteht es dann auch .
Fruehlein83
Fruehlein83 | 28.03.2012
3 Antwort
war bei fiona auch so, und wird auch bei felix dann später so sein, dass es kein nachgeben geben wird. das heißt, wenn ich NEIN sage, dann mein ich das auch. ich gebe kein kleinbei, nur damit ich meine ruhe habe. kinder brauchen grenzen und ich sehe oft genug im kiga von fiona, was bei rum kommt, wenn man nicht konsequent "genug" erzieht. da ist nämlich ein mädchen , die von der mama gerufen wird, sie soll kommen, mama sagt "nein, du kommst bitte", kind sagt " aber ich wollte nur kurz..." rennt weg und macht ihre sache und mama nimmt es dann hin, nur damit sie ruhe hat. irgendwann eskaliert es dann ! ich laße zwar auch mal was "durchgehen" ABER nicht, dass man aus den augen verliert, WER wen erzieht. also von daher... du machst da alles richtig ;-) lg, mia
mama-mia82
mama-mia82 | 28.03.2012
2 Antwort
Huhu meine kleine ist jetzt auch 20 monate und verlangt uns im Moment alle Kraft ab... wenn es nicht nach Ihrem willen geht.. bekommt sie nen kompletten anfall... Beispiel: Wir sind heute mittag in der Stadt... wir hatten hunger und sind zum dönermann...Madame wollte nicht sitzen und ist weggelaufen... mein mann ist hinterher und ich hab bestellt... dann hat sie so ein Auto endeckt..so eins mit Geld reinwerfen...ihr wisst schon... naja sie durfte dann einmal rein... als es zuende war...WOW Sie hat geschrien hat sich nach hinten fallen lassen, getreten und gehauen so das mein mann sie kaum halten konnte... haben dann versucht sie zu beruhigen und ihr was zu essen zu geben... sie hat sich 15 minuten nicht beruhigen lassen und hat mir sogar mein döner aus der hand gehauen... Bor das ist sooo heftig... Mir war das schon total peinlich muss ich sagen.. alle haben doof geguckt... aber was soll ich machen?? Sie 1000 mal fahren lassen?
bluenightsun
bluenightsun | 28.03.2012
1 Antwort
ich sag auch, konsequent bleiben, die kinder wollen und brauchen das auch...sie müssen sich auf ihre eltern oder wen auch immer...verlassen können hatte das heute erst, mein sohn hat immer wieder den selben mist gemacht, ich hab ihn 3 mal gewarnt, er hats nicht gelassen, also waren die seifenblasen weg...da wurde geschrien und gezetert was das zeug hält...er hat sie trotzdem nicht bekommen... letztens war eine auf dem spielplatz, die wollte das ihr kind die schippe holt..das kind sagte nö..und ging was anderes machen...mama sagte "na dann hol ich sie halt" und hats auch gemacht was lernt das kind daraus? lass die labern...ich muss nicht hören...sie wirds schon machen... gaaanz toll klar, jeder wie er meint und will, aber ich dneke das man sich und seinem kind so keinen gefallen tut
evil-bunny
evil-bunny | 28.03.2012

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