Erfahrung mit Waldorfschule

Misacky
Misacky
28.08.2014 | 32 Antworten
Hallo ihr Lieben

Wer von euch hat Erfahrungen mit der Waldorfschule? Habt ihr vielleicht eigene Kinder die dorthin gehen? Bin am zweifeln ob es die richtige Schule ist, weil man doch viel Gespött ertragen muss!
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1 Antwort
Auf Gespött kannst Du einfach mit dem "Na-und?-Tanz" reagieren!!! Unser Sohn ist im Waldorfkindergarten und wir werden ihn auch auf die Waldorfschule schicken (beide Institutionen liegen in unserem Fall unter einem Dach, was für die Kindergartenkinder schonmal keinen räumlichen Wechsel bedeutet. Ich denke, dass das Konzept der Schule zum Kind passen muss. Wir glauben, dass unser Sohn dort am besten aufgehoben ist, wohingegen wir uns unsere Tochter auch auf der Regelschule vorstellen können. Bei den Eltern, die mir täglich dort begegnen reicht das Spektrum von "total geWaldorft" bis zu "total normal". Lies Dich in die Materie ein, entscheide, ob es das Richtige für Euch ist, dann kannst Du auch eventuellem Gespött sicher entgegentreten. Getanzte liebe Grüße
Sicuri
Sicuri | 28.08.2014
2 Antwort
Wen möchtest du denn dahin schicken?Die vor einem Jahr geborene Emily?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2014
3 Antwort
Vielen Dank Helenaunderic ich habe nach Erfahrungen mit der Schule und nicht nach schlechter Detektivarbeit gefragt!
Misacky
Misacky | 28.08.2014
4 Antwort
@Misacky Normal.Ich schau immer erst auf das Profil und antworte dann, weil oft lohnt sich ausgiebiges Antworten nicht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2014
5 Antwort
@Misacky Die Waldorfschulen sind meist zu weit weg und 2. zu teuer. Man muss monatlich ziemlich viel Geld dafür blechen und dann kommen noch Zusatzkosten hinzu habe ich eben gelesen und 3.nicht jedes Kind ist für die Schule geeignet
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2014
6 Antwort
@ HelenaundEric Es geht um meinen Neffen! Der ist momentan im Kindergarten und jetzt kommt natürlich die Frage nach der Schule! Er ist sehr kreativ und würde daher denke ich gut in die Schule passen! Das geld ist auch nicht das Problem! Ich habe mir eben einfach nur Sorgen gemacht weil sich ja doch viele Leute über die Waldorfschule lustig machen!
Misacky
Misacky | 28.08.2014
7 Antwort
@Misacky Ich verstehe was du meinst, aber lass sie doch redn. Über irgend etwas wird sich doch immer lustig gemacht.Wenn es danach geht dürfte man gar nichts mehr machen Meine Freundin ist auf die Waldorfschule in Hannover gegangen. Sie wohnte mit ihren Eltern in der Nähe und die Eltern haben viel Geld. Sie hat dort ihr Abitur gemacht vor wenigen Jahren.Sie hat nie etwas Seltsames zu Hören bekommen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2014
8 Antwort
Danke dir! Eigentlich hast du recht, mein Bruder macht sich da auch keine Sorgen! Aber gerade Kinder können heutzutage ziemlich fies sein!
Misacky
Misacky | 28.08.2014
9 Antwort
@Misacky Ja, da hast du Recht.Das war früher aber nicht anders.Irgend etwas finden die immer worüber sie sich lustg machen können. Wenn es z.B. die Walddorfschule nicht ist, dann ist es der Sprachfehler, oder..., oder...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.08.2014
10 Antwort
eine Freundin war mit ihrer Tochter in einer Waldorfspielgruppe und wollte sie da auch im Kiga anmelden, sie ist aber nicht genommen worden. Die Mama sagte, sie hatte das Gefühl, dass man da ohne wenn und aber 100%ig hinter diesem Konzept stehen müsste, sonst hätte man keine Chance. Sie hat bei verschiedenen Dingen, auch etwas kritisch, nachgefragt, und das war denen wohl nicht so recht.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 29.08.2014
11 Antwort
2 unser nachbardkinder gehen auf die wldorfschule fahren soagr ne std hin und zurück mit dem bus weil der vater sagt das sie da besser gefördert werden Ich war auf einer gesamtschule was meiner meinung nach das beste ist und auch das ich dahin bin muss ich mich teilweise noch rechtfertigen warum meine mutter das nur gemacht hat also egal welche schule bei ürgend eon wirste immer doof angemacht
blondehoelle
blondehoelle | 29.08.2014
12 Antwort
@Chrissi1410 das stimmt! Als ich uns damals unseren Waldorfkindergarten anguckte und man merkte, dass ich spätestens beim Essensplan doch was kritisch war, wünschte mir die Leitung alles Gute für Rominas Zukunft. Ich denke auch, hinter dem Konzept Waldorf muss man 100prozentig stehen, da gibt es keine Kompromisse. Für uns ist es nichts, aber sowohl Waldorfschule und -kiga haben hier regen Zulauf. Schade finde ich nur die enormen Kosten, da find ich, sind Geringverdiener schnell ausgeschlossen, obwohl für deren Kinder Waldorf genau das richtige wäre.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
13 Antwort
Bevor mich jmd. falsch verstehen möchte: Ich meine für einige Geringverdiener, nicht allgemein, dass alle Kids von Geringverdienern in die Waldorfschule sollen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
14 Antwort
Jeder Mensch ist kreativ, nicht nur dein Neffe. Es wird nur nicht gefördert, weil in Schulen wichtig ist, dass Kinder viel Wissen in die Rübe kriegen. Der Rest des Körpers, künstlerische und musische Talente zählen dort nicht. Damit beschneiden sich Regelschulen der größten und wichtigsten Möglichkeit zu lernen, die der Mensch hat. Kreativität. Wir lernen am besten über Kreativität. Aber ein anderer Grund, warum wir unsere Kinder auf die Waldorfschule schicken werden . Das ist an Waldorfschulen anders. Gespött kriegt ein Kind nur von dummen Menschen und solchen, die nichts über Waldorfpädagogik wissen und voller Vorurteile sind. Die meisten Menschen verbinden mit Waldorfschule, dass man am Ende seinen Namen tanzen kann aber sonst nichts. Ich persönlich denke, wenn wir unsere Kinder mehr in Richtung Waldorfpädagogik erziehen würden, würden wir auf einem besseren Planeten leben, denn diese Kinder bekommen noch echte Werte vermittelt, sind weniger rücksichtslos und toleranter, gehen generell mehr in soziale oder künstlerische Berufe. Was kann gegen eine solche Entwicklung sprechen? Nur eins: die Angst, dass ein Kind, dass nicht auf Leistung getrimmt ist, in dieser Gesellschaft untergeht. Ich bin sicher, dass das nicht so ist, diese Kinder gehen einen viel selbstbewussteren Weg als die meisten anderen. Und unsere Welt und unsere Gesellschaft hat Veränderung dringend nötig, damit sie weiter existieren kann und wo müssen wir da anfangen? Bei unseren Kindern und ihrer Erziehung und Ausbildung! Für mich kommt eine Regelschule nicht in Frage. Ich bin selber Lehrerin und finde das ziemlich unerträglich und vor allem sinnlos. Schule geht in eine völlig falsche und auch gefährliche Richtung. Deutschland wird sich noch umgucken, wenn wir langsam aber sicher immer weiter den Bach runter gehen, weil Schule völlig falsch aufgezogen wird. Wir werden sehen, ob meine Töchter sich auf der Waldorfschule wohl fühlen. Die Große ist künstlerisch begabt und interessiert und ich denke, ihr kommt das System entgegen. Ich habe manchmal Zweifel, dass sie dort unterfordert sein wird, aber mir wurde glaubhaft versichert, dass auch für lernbegabtere Kinder die Waldorfschule besser ist als eine Regelschule und die Steiner-Pädagogik entspricht dem auch. Wenn wir merken sollten, dass es nicht das Richtige für sie ist, nehmen wir sie runter. Aber ich kann lieber erst mal einen Fuß in der Waldorfschule haben, als sie später zu versuchen, drauf zu kriegen. Denn diese Richtung ist beinahe unmöglich, die Plätze sind heiß begehrt .
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
15 Antwort
Ganz wichtig bei der ganzen Sache finde ich, dass Waldorf nicht gleich Waldorf ist. Es ist daher ganz wichtig, sich die in Frage kommende Schule unbedingt vorher auch anzugucken. Das mit dem 100% hinter dem Konzept stehen müssen kann ich zum Beispiel nicht bestätigen. Und "echten" Waldörflern ist es oft schon nicht mehr genug Waldorf. Ein bißchen mit dem Konzept auseinandersetzen sollte man sich vorher aber auf jedenfall, damit man nicht mit falschen Vorstellungen dort hin geht. Was das Gespött angeht würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Wenn die Schule einfach das passende fürs Kind ist, dann ist es eben so. Und an einer Regelschule lernt man vielleicht keine Eurythmie, aber dafür oft eine ganze Menge anderer unsinnige Dinge, die man nie wieder braucht.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
16 Antwort
Ich habe zwar keine Kinder die auf die Waldorfschule , aaaaaaaber ich war selbst ne Waldorfschülerin. Allerdings in Österreich! Ich kann somit nicht detailliert auf Waldorfschulen in Deutschland bzw deren Ruf/umgang damit sagen, bei uns war es bisher kein Problem. Ja hie und da hat man schon mal n doofen Kommentar bekommen, stets mit Augenzwinkern und liebem Schulterschlag. Also keinen rechten Hohn od Spott und dergleichen. Als Kind hat mir die Waldorfschule ansich sehr, sehr gut gefallen. Es wird auf jeden Fall mehr auf den einzelnen Schüler auch eingegangen, es hat etwas viiiiel familiereres, persönlicheres als eine rein öffentlich, staatliche Schule wo du schnell man verschluckt wirst von der Masse. Es hat etwas freiereres , naturverbundeneres. Es ist seeehr kreativ, handwerklich, künstlerisch , was mir als Kind sehr, sehr gut gefallen hat . Kinder gibts doofe und nette, wie überall auf der Welt und in jeder Schule :) Man lernt genug würde ich sagen. Aber sollte das Kind dann auf ein Gymnasium, hochschule wechseln wird der Umstieg enorm schwierig. Erstens ist es eine komplett andere Lernstruktur, in waldorfschulen lernt man in epochen .Man lernt genug , aber man sollte wenn man auf ne waldorfschule geht auch bis zum abitur bleiben, sonst kann man bei einem Wechsel ganz schnell aus allen wolken fallen. Und Waldorfschule ist nicht gleich waldorfschule. Man sollte jedes Mal gaaaanz genau hinschauen, es unterscheidet sich jede einzelne, mitunter sehr stark, von der Anderen. Als Schlussplädoyer, sie hat mir sicherlich nicht geschadet, es war eine schöne Zeit mitunter, mit sehr viel Selbsterfahrung vor allem, Freunden die ich immer noch an meiner Seite habe und viel mitbekommenen Freigeist. Auf Gerede von Anderen würde ich nicht hören ...dem Kind solles gut gehen. Und hier in Österreich hören wir weitausmehr schlechtes von öffentlichen Schulen bei Euch in Deutschland, als von irgendwelchen Waldorfschulen ;)
Strangi
Strangi | 29.08.2014
17 Antwort
@Mrs_Burns Das Argument mit den Geringverdienern ist nicht richtig. Ich weiß nicht, wie es bei euch läuft, aber soweit ich weiß und wie man es auch uns versicherte, wird geschaut, was man geben kann. Es wird kein prozentualer Anteil ausgerechnet. Ich weiß von mehreren Eltern, die ihr Kind dort haben und sehr wenig bis gar nichts zahlen. Die, die mehr geben können, geben auch mehr. In Deutschland liegt der durchschnittliche monatliche Beitrag bei 160 €. Und ich denke, wenn man im Kindergarten z.B. 80 Euro fürs Kind zahlen musste, dann kann man das auch für die Schule aufbringen. Mir hat man gesagt, dass kein Kind wegen der Einkommensverhältnisse der Eltern abgelehnt werden würde. Das würde auch der Weltanschauung dort total widersprechen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
18 Antwort
@Misacky Ich glaube nicht, dass Kinder sich über Waldorfschüler lustig machen. Es sind die Erwachsenen, die in dieser leistungsgerpägten Gesellschaft groß geworden sind und es nicht schaffen, einen Schritt zur Seite zu treten. Es mag sein, dass solche Erwachsene auch ihre Kinder dahingehend beeinflussen, aber das ist wohl eher selten. Ich kann dir nur sagen, dass in meinem Umfeld kaum Kritik aufkommt. Meine Eltern sind, gelinde gesagt, nicht begeistert, wenn unsere Kinder auf die Waldorfschule gehen. Sie sind voller Vorurteile oder sie machen sich über Dinge Sorgen, die ich nicht als Problem sehe bzw. die für mich sogar ein Grund sind, sie NICHT auf eine Regelschule zu schicken. Sie haben einfach eine total andere Weltanschauung als ich. Und sie sind auch beide Lehrer der alten Schule , es ist schwer für sie, meine Sicht einzunehmen. Ich merke, dass der Trend eher dahin geht, dass Eltern darüber nachdenken, ihren Kindern dieses Schulsystem zu ersparen. Aber wenn ich überzeugt vertrete, dass eine alternative Schule für mich die einzige Möglichkeit ist und warum, habe ich noch nie erlebt, dass irgendjemand mit Spott reagiert hat. Ich werde in meinem Freundes- und Bekanntenkreis und auch in der Familie ernst genommen. Die Leute wissen, dass ich einen ziemlich guten Einblick habe in das, was einfach für unsere Kinder und letztlich für unsere Welt nicht dienlich ist. Allein in unserem Kindergarten werden von 20 Kinder nächstes Jahr 3 auf die Waldorfschule gehen. Das finde ich viel. Und weitere denken noch darüber nach. Der Trend ist eindeutig. Ich glaube, es dauert nicht mehr lange, da werden sich viele Arbeitgeber die Finger nach Waldorfschülern lecken. Denn überleg mal, wie sehr sie über die Abgänger von heute schimpfen, dass sie selbst mit gutem Realschulabschluss nicht mehr ausbildungsfähig sind. Irgendwann steigen sie vielleicht dahinter, mal von ihren Vorurteilen abzulassen. Übrigens, alle Waldorfschüler die ich persönlich und von Erzählungen kenne, haben ihren Weg gemacht und sind glücklich. Und nicht alle sind Altenpfleger oder Schauspieler geworden, wie viele meinen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
19 Antwort
, , Waldorfschulen müssen, wie alle anderen freien Schulen auch, Schulgelder von den Eltern erheben.'', so steht es im Flyer unserer 2.nächsten Waldorfschule.Bei der Waldorfschule zahlt man 250 Euro Schulgeld + ca. 125 Euro allgem.Kosten. Ermässigung erhält man nur durch einen Bildungsgutschein.Das sind lediglich 10 Euro monatlich. Die Waldorfschule, wo meine Freundin war kostet im Monat fast 400 Euro alleine nur an Schulgeld. Das entspricht auch der monatl.Summe von dem Internat, was von uns 40 Kilometer entfernt ist
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014
20 Antwort
@Maulende-Myrthe dass die Schule die Schüler nicht ablehnt, ist klar. Aber wenn man z. B. H4 beantragen musste, weil man absolut nicht arbeiten kann durch Unfall wat auch immer und seinem Kind die Möglichkeit bieten möchte, auf die Waldorfschule zu gehen, wie ist das dann? Das übernimmt doch kein Amt, weil das Kind kann ja in ne kostenlose Regelschule gehen. Obs da unter geht oder nicht, ist dem Amt schließlich scheiß egal! Haben die dann überhaupt ne Chance, weil ich kann mir dann nicht vorstellen, dass die Schule dann sagt, och ja zahl du mal nur 10 EUR im Monat....weil die Waldorfschule muss ja auch überleben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.08.2014

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