Schulschwänzer - Wozu ist die Schule verpflichtet?

oma2015
oma2015
03.12.2015 | 29 Antworten
Hallo an alle,

ich bin neu hier und hätte gleich mal ´ne Frage. Vielleicht kann mir ja jemand weiter helfen ...
Mein 16 jähriger Sohn schwänzt seit Anfang des Schuljahres permanent die Schule.
Das erste mal informiert darüber, wurde ich von der Schule nach ca. 14 Tagen. Ich war grad auf Klo und ich gehöre zu denen, die ihe Handy nicht überall mit hin nehmen. So hatte ich dann auf der Mailbox eine Nachricht vom Klassenlehrer, das mein Sohn einige Fehlstunden hat und ich mich deswegen mit der Schule in Verbindung setzen soll. Ich hab dort also sofort angerufen, der Lehrer war aber schon wieder im Unterricht und sonst konnte wohl niemand weiter Auskunft dazu geben. Als mein Sohn von der Schule kam, haben wir ihn natürlich sofort dazu befragt, er gab auch sofort zu mit einem Mitschüler zusammen einige Stunden geschwänzt zu haben und versprach, es nicht mehr zu machen. Da auch der Lehrer sich nicht noch mal gemeldet hat, war die Sache für mich damit erst mal erledigt.
Genau eine Woche später kam wieder ein Anruf. Ich war gerade beim Einwohnermeldeamt, da mein anderer Sohn in seine erste eigene Wohnung gezogen ist und wir einiges zu erledigen hatten. Somit konnte ich wieder nicht ans Handy und fand dann dieselbe Nachricht auf der Mailbox wie beim letzten mal. Da wir erst noch Termine zu erledigen hatten, meinte ich nur zu meinem Mann das wir abends unbedingt den Lehrer zu Hause anrufen müssten und nachfragen was da genau los ist und auch noch mal mit unserem Sohn reden. ´Ne Stunde später bekam mein Mann dann einen Anruf vom Lehrer den er auch entgegen genommen hat. Da erfuhr er dann, das unser Sohn seit 3 Wochen fast durchgehend schwänzt! Mal stundenweise, aber auch ganze Tage! Wir sind bald aus allen Wolken gefallen!
Unser Sohn kann uns nicht erklären warum er das macht ... Es gab wieder lange Gespräche und am nächsten Tag machten wir gleich einen Termin mit dem Direktor vom Gymnasium aus und besprachen mit ihm die ganze Sache (der Klassenlehrer meinte, er hätte vor den Herbstferien keine Zeit). Wir hofften das nun alles geklärt ist und unser Sohn wieder regelmäßig zur Schule geht. Die Schule meldete sich auch nicht mehr ... anderthalb Wochen später haben wir zufällig rausbekommen das unsr Sohn immer noch schwänzt! Ich rief den Klassenlehrer an und er bestätigte es. Da waren wir dann schon ziemlich sauer! Auf unseren Sohn, das er es einfach nicht sein lässt und auf die Schule, das wir nicht Bescheid bekommen haben. Als Strafe gab es für unseren Sohn nun Hausarrest. Ja ich weiß, das soll man nicht mehr geben, aber wir fanden es angebracht. Seine Freunde durften ihn trotzdem besuchen und auch seine Freundin, er war also nicht vom Leben abgeschnitten. Die Herbstferien kamen und gingen und wir hofften, das unser sohnes nun endlich kapiert hat, das das so nicht geht!
Irrtum, wieder einige Zeit später und wieder zufällig bekamen wir raus: er schwänzt immer noch! Da der Hausarrest allein nicht geholfen hat, bekam er nun auch noch Taschengeldentzug und "Daddelverbot". Es folgten wieder mal ewig lange Gespräche und da am nächsten tag Lehrersprechtag in der Schule war, haben wir uns mit dem Klassenlehrer getroffen.
Ich fragte warum wir nicht jedesmal sofort Bescheid bekommen haben wenn unser Sohn fehlt, da meinte er das das nicht seine Pflicht sei! Wir dagegen sollten gefälligst unserer Pflicht nachkommen und dafür Sorgen das unser Kind zur Schule geht! Es gab eine ziemlich laute Auseinandersetzung ... Ich kontrolliere jeden Abend die Schultasche meines Sohnes, ob er alles bei hat. Ich wecke ihn morgens, mache ihm Schulbrote und schicke ihn zum Schulbus. Sein Bruder bestätigte, das er auch jeden morgen mit zur Schule gefahren sei. Kann ich mehr machen? Muss ich ihn jeden Tag persönlich in der Schule absetzen?
Langer rede kurzer Sinn, nach einem Monat Hoffnung das nun endlich alles wieder im Reinen ist, rief ich gestern in der Schule an und fragte mal nach ob nun alles in Ordnung ist. Und hätte heulen können als ich gehört habe, das er immer noch schwänzt! Ich fragte den Direktor warum wir darüber nicht informiert werden, Antwort: Da müsste ich ja mehrmals die Woche anrufen ... Er würgte mich dann auch ziemlich schnell ab, meinte nur das das alles schon ans Schulamt geleitet wurde.
Jetzt frage ich euch: Ist die Schule wirklich nicht dazu verpflichtet Bescheid zu geben? Und hätten wir als Eltern mehr machen können das zu verhindern???
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29 Antworten

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1 Antwort
Hm ... ich weiß nur: Wenn mein Sohn sowas abzieht, hätte ich ihn persönlich in der Klasse abgegeben! Ob die Schule die Pflicht hat, Euch Bescheid zu geben, weiß ich nicht-sie hat aber das RECHT, das Jugendamt zu informieren UND die Polizei. Das Nicht-Nachkommen der Schulpflicht ist strafbar. DARÜBER würde ich nachdenken und mich erstmal informieren, wo MEINE Pflicht als Mutter liegt, bevor ich mir Gedanken über die Pflicht der Schule mache. Die Schule ist der Informationspflicht nachgekommen-Ihr seid mehrfach informiert worden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.12.2015
2 Antwort
Glaubst du wirklich WIR würden uns keine Gedanken machen??? Dann hast du anscheinend den Text nicht richtig gelesen und gehörst zu denen, die grundsätzlich die Schuld bei anderen suchen ... "Danke" für deine Antwort!
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
3 Antwort
Also: Persönlich in der Klasse abgeben, bringt ja nun mal gar Nichts. Er kann auch einfach in den Pausen verschwinden. Ist er sich dessen bewusst, was sein Verhalten für Folgen haben kann? Der Schulpflicht nicht nachzukommen, damit macht man sich strafbar. Und es haften die Eltern. Das kann nicht nur zu Geldstrafen führen, sondern auch zu Ersatzhaft. Vielleicht solltet ihr da mal eingreifen - euch Jemandem suchen, der ihm das mal nahe bringt. Denn wie Jugendliche so sind: Mama und Papa können ja viel erzählen. Das die Schule direkt informieren muss, ist so nicht der Fall. Bei uns wurden die Eltern auch erst nach mehrmaligem Fehlen informiert. Was gäb es noch so ... Vielleicht solltet ihr euch überlegen, ihn mal in einen Ferienjob zu stecken. Was macht er gern? Was will er mal werden? Vielleicht genau in diesem Bereich. Denn ersten wäre zumindest anfänglich die Motivation da und 2. wenn es ihm wirklich Spaß macht, merkt er vielleicht, dass dort Verlässlichkeit und Disziplin gefragt ist. Überlegt sich das Schwänzen dann 2 Mal, denn ein Abschluss ist wichtig.
xxWillowXx
xxWillowXx | 03.12.2015
4 Antwort
Habt ihr ihn mal gefragt, was seine Gründe für das Schwänzen sind? Ich habe gelesen, er geht aufs Gymnasium - evtl. kann er nach der 10. Klasse mit der mittleren Reife ins Berufsleben starten. Könnte ja sein, dass er die Schule satt hat. Das Abitur kann er nach einer Ausbildung auch noch auf dem zweiten Bildungsweg nacholen. Zu deiner Frage: Wenn er von sich aus nicht in die Schule geht, bleibt euch fast nichts anderes übrig, als ihn tatsächlich höchstpersönlich zur Schule zu fahren und dem Lehrer zu übergeben. Wenn er dann wieder abhaut und schwänzt, kann euch zumindest erstmal keiner etwas nachreden, dass ihr euch nicht darum kümmert. Vielleicht muss er auch erst die peinliche Erfahrung machen, mit dem Streifenwagen zur Schule gebracht zu werden. Was mir noch einfällt, fragt doch mal den Vertrauenslehrer und / oder Schulpsychologen, ob die nicht mal bei eurem Sohn nachaken, was denn los ist.
steffi2606
steffi2606 | 03.12.2015
5 Antwort
@steffi2606 Kommt mir gerade noch: Du hast erwähnt, dass ein anderer Schüler auch beim Schwänzen beteiligt ist. Nicht das der Schüler deinen Sohn mit anstiftet auch zu schwänzen.
steffi2606
steffi2606 | 03.12.2015
6 Antwort
Ich denke mal das er sich der Folgen nicht wirklich bewusst ist, da ja noch nicht wirklich was gefolgt ist - bis auf unsere Strafe zu Hause. Wir haben ihm zwar schon gesagt, was folgen kann und wohl auch wird, aber noch ist es für ihn nicht greifbar ... Er hat es im Moment nicht leicht, vor 5 Monaten ist er Papa geworden und von allen seiten will nun jemand was von ihm: die Freundin das er sich pausenlos für sie und das Kind interessiert, wir Eltern das er für die Schule lernt ... Wir unterstützen ihn schon sehr, er braucht kaum im Haushalt was machen, damit er genug Zeit zum Lernen hat und wenn Freundin und Baby am WE da sind, nehmen wir ihnen das Baby ab, damit sie Zeit füreinander haben. Trotzdem vermuten wir, das ER selber dabei zu kurz kommt und deshalb vielleicht schwänzt ... Wenn er kurz nach 16.00 Uhr von der schule kommt, ißt, Hausaufgaben macht ... ist der Tag ja schon fast für ihn gelaufen. Wir sind schon am Grübeln wen man mit einschalten könnte, der ihm das alles noch mal deutlich macht und dem er vielleicht erzählt was wirklich mit ihm los ist. Aber außer dem Jugendamt fällt uns niemand ein und davor haben wir uns bisher gescheut ... Auf die Idee mit dem Job kam mein Mann auch schon, unser Sohn möchte Kindergärtner werden . Wir waren heilfroh als er endlich einen Berufswunsch äusserte, da wir dachten das er nun endlich weiß wofür er lernt ... Ansonsten spielt er gern Gitarre und daddelt natürlich ...
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
7 Antwort
Er ist Vater? Na da ist die Lösung doch schon fast greifbar meine Liebe. Das Jugendamt möchte ja auch, dass er irgendwann mal nen guter Papa wird und wenn jetzt nicht die Weichen gelegt werden, wann dann? Natürlich könnt ihr euch da Hilfe holen. Er kann sich dort zum Beispiel um eine Familienhilfe bemühen, bzw ihr in seinem Namen. Familienhilfe heißt nicht gleich, dass Mutter-Vater-Kind betreut werden, sondern in erster Linie der Elternteil, der es am Nötigsten hat. Dort gibt es sicherlich auch Berater, die mit Jugendlichen Vätern zu tun haben. Also ich würde da mal nachfragen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 03.12.2015
8 Antwort
Ach ja, der andere Schüler ist mittlerweile nicht mehr auf der Schule. Die Idee mit dem Vertrauenslehrer ist gut, schade das der Direktor das nicht von sich aus vorgeschlagen hat. Ich selber habe da gar nicht dran gedacht, da wir noch nie in so einer Situation waren ... Ich überlege selber mal beim schulamt anzurufen und nachzufragen wie wir jetzt reagieren könnten/sollten und was da jetzt auf uns zu kommt. Oder ratet ihr davon ab???
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
9 Antwort
Nein nein, ich würde anrufen. Sicher kennen die auch ein paar beratende Stellen. Immerhin haben die fast täglich mit solchen Fällen zu tun.
xxWillowXx
xxWillowXx | 03.12.2015
10 Antwort
Das er Papa ist, bringt nochmal einen anderen Blick mit auf die Situation. Ist auch nicht gerade leicht mit 16 Jahren Verantwortung für ein Kind aufzubringen. Aber er steht mit Freundin und Kind nicht alleine da, sondern erhält von euch Hilfe. Das mit dem Vertrauenslehrer würde ich definitiv machen. Vielleicht hat der einen ganz anderen Einfluss auf ihn, als die Eltern, die sowieso immer nur "meckern". Und sich Hilfe beim Jugendamt zu holen finde ich auch gut. Lieber jetzt, bevor die von sich aus auf der Matte stehen, weil die Schule dementsprechend das Ganze in die Wege geleitet hat.
steffi2606
steffi2606 | 03.12.2015
11 Antwort
ob die Schule dazu verpflichtet ist, weiss ich nicht. Aber da das ja schon ein Extremfall ist, würde ich das wenn ich Lehrerin wäre, wohl machen. Ihr solltet dann, nachdem alles reden nichts genützt hat, wirklich in den sauren Apfel beissen und ihn jeden Tag in die Schule bringen und ihm dem Lehrer, der die erste Stunde hat, regelrecht übergeben. Das wird ihm zwar peinlich sein und für Euch ist es lästig, aber vielleicht hilft das. Eltern und Lehrer sollten in so einem Fall als Team zusammenarbeiten. Gibt es an der Schule einen Sozialarbeiter? Dann solltet ihr Euch mal mit dem in Verbindung setzten, erst alleine, euer Sohn auch mit ihm alleine, hinterher alle zusammen. Es muss ja Gründe geben, warum er immer und immer wieder schwänzt und die müssen gefunden werden.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 03.12.2015
12 Antwort
Was wäre denn, wenn du, dein Mann, die Freundin deines Sohnes und dein Sohn sich mal zusammen setzen? Jeder könnte wünsche äußern und Probleme ansprechen. Sollte es so sein, dass die Freundin mit dem Baby überfordert ist und dein Sohn den Pflichten als Vater aber ebenso als Schüler nicht gerecht wird, könntet ihr doch Vllt gemeinsam überlegen, wie Ihr diesem Kreis entfliehen könnt. Wenn du nicht berufstätig bist oder es die Zeit neben dem Job zulässt, Vllt könntest du der Freundin etwas zur Hand gehen. Aber nur soviel, wie für dich zumutbar ist, denn sie und er sind ja immer noch die Eltern und sollten versuchen, es möglichst allein zu schaffen. Wenn alle an einem Tisch sitzen, bekommt man aber ggf das Problem schneller raus. Wenn er nicht redet, vielleicht sie. Ich würde es erstmal ruhig besprechen und beiden zeigen, dass sie so viel Vertrauen zu euch haben können, dass sie mit allem zu euch kommen können. So können sich sorgen evtl umgehen lassen, bevor wd eine stressituation besteht in denen sich einer oder beide nicht gewachsen fühlen. Das heißt jetzt aber nicht, dass du dich um alles kümmern sollst. Aber du bist Mutter und hast Erfahrungswerte, die den beiden noch fehlen und Vllt kannst du ihnen Stück für Stück zeigen, wie man solche Situationen vermeiden kann. Ich sprech nicht aus Erfahrung, meine Kinder sind noch nicht in dem Alter und vllt stößt du damit auch auf Ablehnung oder hast es schon probiert. Aber falls nicht, vllt klappt das ja. Es könnte auch sein, dass die beiden zu hohe Erwartungen haben und nicht geduldig sind ihre Ziele zu verwirklichen. Oder dein Sohn braucht etwas abstand. Natürlich sieht er sich mit dem Vatersein in der Pflicht, sich um seine Familie zu kümmern, aber es ist wichtig, dass er auch mal Zeit für sich hat. Sodass ich denke, wenn es ihr möglich ist auch mal Hilfe von anderen zu holen. Auch sie wird wohl mal nur Zeit für sich brauchen. Aber wenn jeder von den beiden mal ne Auszeit nehmen konnte, dann haben sie auch wieder die Kraft sich den wichtigen Dingen zu widmen. Wenn ich das so schreibe, sag ich mir selbst, es ist einfacher von außen zu beurteilen, als es dann in der Umsetzung ist. Hab bitte nicht das Gefühl, dass ich mit meinem schreiben sagen will, dass du das alles zu verantworten hast. Im Gegenteil, dein Sohn ist der, der sich jmd anvertrauen sollte und nicht davon laufen. Egal, was du tust, sei dir sicher, dass er ist, wie er ist, liegt nicht an dir. LG und alles gute
teeenyMama
teeenyMama | 03.12.2015
13 Antwort
mal andersrum gefragt ... was hättest du anders gemacht, wenn man dich öfter informiert hätte? warum folgten konsequenzen erst nachdem er ganze 3 wochen geschwänzt hat ? oO musste er den fehlenden stoff nacharbeiten? hausaufgaben nachbringen? wie steht er normalerweise in den noten? ist er eher ein schlechter schüler? kanns sein, das er überfordert ist, weil ihm der unterricht zu schwer ist? geht er zur nachilfe?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.12.2015
14 Antwort
Danke für eure ganzen lieben Antworten!!! Ich habe vorhin beim Schulamt angerufen und war nach dem Gespräch etwas erleichterter! Zum einen, weil mir gleich erst mal das "Gefühl, versagt zu haben" genommen wurde! Zum anderen, weil ich echt hilfreiche Tips bekommen habe! Wir können z. Bsp. direkt zu dem Bearbeiter kommen, wenn wir Sorgen haben. Auch unser Sohn darf sich jederzeit allein bei ihm melden! Dann haben wir die Telefonnummer vom schulpsychologischen Dienst bekommen. Und den Rat, uns mit dem Jugendamtsmitarbeiter in Verbindung zu setzen, der für unser Enkelchen und seine Mama zuständig ist. Denn da der Papa ja auch minderjährig ist, gehört er in die Betreuung eigentlich mit rein! Ich werde das nacher ganz in Ruhe mit meinem Mann und unserem Sohn bereden, was wir wie davon in Angriff nehmen ... Die Geldbuße bekommt er natürlich auch ... Aber mir wurde gleich davon abgeraten die zu bezahlen! Die soll er als Sozialstunden abarbeiten, damit er sieht, das sein Verhalten Konsequenzen hat! Das werden wir dann auf alle Fälle so machen.
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
15 Antwort
Klingt doch recht positiv! Ich drücke die Daumen, dass Ihr das in den Griff bekommt!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.12.2015
16 Antwort
@ Triskel7912 Wir hätten uns früher mit bestimmten Ämtern in Verbindung setzen können, wenn wir eher davon gewußt hätten. Wenn wir gleich nach den ersten Malen Bescheid bekommen hätten, hätte man es vielleicht sogar abwenden können, das er sich regelrecht daran gewöhnt, so weiter zu machen!? Denn wenn er von Anfang an gemerkt hätte, das Schule und Eltern in regelmäßiger Verbindung stehen, hätte er es sich vielleicht gar nicht weiter getraut? Ist eben alles ein "hätte, hätte Fahrradkette" Vielleicht wäre es trotzdem soweit gekommen, vielleicht aber auch nicht ...
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
17 Antwort
Ach ja, er ist im Normalfall ein guter Schüler, dem das Lernen sehr leicht fällt! Der Direktor bestätigte uns beim Gespräch auch das unser Sohn sehr beliebt bei Lehrern und Mitschülern ist! Die Hausaufgaben musste er nicht nacholen, wir haben aber von uns aus drauf bestanden, das er den fehlenden Stoff nacholt. Z.Bsp. in dem er die Mitschriften seiner Mitschüler abschreiben muß.
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
18 Antwort
@ teenyMama Ich verstehe was du meinst! das meiste davon haben wir durchgesprochen bzw. gemacht! Da ich mit Leib und Seele Mama und Hausfrau bin, bin ich zu Hause und habe viel Zeit den Kindern unter die Arme zu greifen und sie zu entlasten! Manchmal wollen sie sich aber gerade von den Eltern nicht helfen lassen! Was den Kleinen betrifft, da haben Beide unsere jederzeitige Hilfe! Ich vermute ja, das meinem Sohn fehlt, nur Zeit für sich und seine Kumpels zu haben, ohne das seine Freundin beleidigt ist! Er will sie nicht enttäuschen und kommt selber zu kurz. Sie sind halt noch sehr jung und schon über 2 Jahre zusammen! Aber ich hoffe das wir es jetzt mit den angebotenen Hilfstipps in den Griff bekommen!!!
oma2015
oma2015 | 03.12.2015
19 Antwort
Hmm ... weisst Du, was mir grade beim dritten mal lesen auffiel? DU weckst ihn, DU machst die Brote, DU kontrollierst seine Tasche ... wenn ich 16 wäre, würde ich das Gefühl haben kontrolliert zu werden. Ohne Dir jetzt was zu wollen, versteh das nicht falsch! Das Wecken ok, das versteh ich noch. Aber der Rest ... vielleicht ist das Schwänzen ein Versuch, sich der gefühlten Kontrolle zu entziehen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.12.2015
20 Antwort
Mir stellt sich die Frage, ob dein Sohn überhaupt noch schlupflichtig ist. Wenn er 16 und in der 10. Klasse ist, dann ist er vermutlich nicht mehr schulpflichtig und hat seinen Hauptschulabschluss bereits in der Tasche. Demnach ist die Schule zu gar nichts verpflichtet und das Jugendamt auch nicht. Ich bin selbst Lehrerin und hatte mal einen Schüler, der von seinem Lehrer persönlich zu Hause abgeholt wurde. Jeden Tag! Ein anderer wurde eine Zeitlang regelmäßig von der Polizei abgeholt und gebracht. Aber die waren alle jünger und die Eltern nicht in der Lage, das Kind morgens zum Aufstehen etc. zu bewegen, weil sie es selbst nicht auf die Reihe kriegten. Manchmal heißt, jemanden zu lieben und zu erziehen, leider auch, ihn seine eigenen Erfahrungen machen zu lassen. Das ist die Kür als Eltern. Ich kann deinen Sohn im Prinzip verstehen. Schule ist nicht für jeden, das System ist verstaubt und erzieht Kinder zu willenlosern Ja-Sagern. Bestimmte Charaktertypen kommen damit nicht klar Seine eigenen Erfahrungen machen lassen, heißt, ihn vor die Wand laufen zu lassen. Ich glaube, Verbote haben langfristig keinen Effekt, denn Verbote oder Strafen haben noch nie dazu geführt, dass ein Kind/Jugendlicher etwas dann freiwillig ändert. Und wenn es nicht freiwillig ist, bringt es auf Schule bezogen überhaupt nichts. Kein Kind wird unter Zwang lernen. Das ist hirnphysiologisch nicht möglich. Ein Grund, warum Kinder heute immer weniger lernen und immer weniger Bock auf Schule haben. Aber weißt du, wenn dein Sohn sich bereits entzieht, weil er verstanden hat, dass Schule für ihn nichts bringt, dann wirst du ihn mit Zwang nicht dazu kriegen, was zu ändern. Im Gegenteil. Mit Verständnis kommst du da garantiert weiter. Sucht nach einer Lösung. Was will er? Will er nur abhängen und die Zeit totschlagen, oder will er was Konstruktives tun statt Schule? Gibt es ein Ziel, worauf er hin arbeitet? Wenn nicht, findet gemeinsam eins, damit er weiß, wofür es sich lohnt, jetzt noch mal ein halbes Jahr die Faust in der Tasche zu machen, damit er danach mit dem durchstarten kann, was er machen will. Und wenn er das nicht will, dann muss er damit leben, dass er seinen Abschluss halt wegschmeißt und keinen Job finden wird. So ist das Leben und das Leben ist die beste Schule. Manchmal erreicht man als Eltern damit, dass man so etwas loslässt und akzeptiert, dass das Kind seine eigenen Fehler machen muss, am meisten. Das ist dann manchmal mehr Liebe, als ihm alles abzunehmen und es als Eltern auszubügeln. Ich habe das allzuoft erlebt. Lasst euch auch dahingehend mal beraten, wenn ihr zum Schulpsychologen geht. Alles Gute!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 03.12.2015

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