Vater nutzt "Sorge"recht aus

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
22.01.2010 | 8 Antworten
Einen schönen guten Tag,

dies ist mein erster Beitrag und ich bin nun seit zwei Tagen auf der Suche nach einer klaren Antwort zu meinem Problem.

Ich habe mich letztes Jahr von meinem Ehemann getrennt, da er handgreiflich unserem ältesten gegenüber wurde, seine Launen nicht mehr berrechenbar schienen, er die Kleine kaum beachtete oder im Bettchen "einsperrte", mich verbal (vom Feinsten vor dem Großen) beschimpfte und er mich letzten Endes, kurz vor einem Heimurlaub (Eltern wohnten 450 km entfernt), vergewaltigte.
Ich war auf besagtem Heim'urlaub mit den Kindern (damals 1 und 6) und kam nur zurück, um in einer Nacht- und Nebelaktion die wichtigsten Sachen mitzunehmen.

Nach seiner Klage zum Aufenthaltsbestimmungsrecht und einstweiligen Verfügung, die für mich gut ausgingen, hatten wir ein Gespräch beim JA zur Gestaltung des Umganges.
Eigentlich wollte ich einen betreuten Umgang für meine Kinder. Das JA drängte mich doch dahingehend, dass ich ihm den Großen mitgeben müsse. "Dieses Vertrauen müssen Sie haben!" hieß es.
Eigentlich sollte ich auch die Lütte mitgeben, doch da bin ich auf die Barikaden ..

Die Umgangszeiten mit unserem Sohn gestalten sich nun wie folgt: Pc-Spielen bis zum Abwinken, nebenher Fernsehen, ..

Nach dem Silvester-Kontakt (8Tage) nun wieder Probleme mit meinem Sohn: Schule keine Lust, kein Bock auf Freizeitaktivitäten und wenn es ihm nicht passt der Spruch: "Ich möchte mit Dir nichts mehr zu tun haben!"

Da mein Mann den Kontakt nur mit dem Großen pflegt, nimmt er ihn in den hälftigen Ferien. Kein Kontakt zwischendurch.

Jetzt ist mein Sohn seit 2 Wochen wieder daheim, doch ich habe meinen "alten" Sohn noch immer nicht wieder! Es ist so schwer zu ihm durchzudringen. Zum Psychologen will er nicht mehr und für die Kindergruppentherapie ist er noch zu klein.

Muss ich jetzt immer wieder Aufbauarbeit leisten?
Kann mein Mann in den Zeiten mit ihm machen, was er will?
Er lacht sich wahrscheinlich über die Probleme, die ich nun habe scheckig!

Anwalt gab mir nur den Ratschlag, Vorschläge zu bringen, wie die Freizeitgestaltung aussehen könnte. Im Grunde kann er die Zeiten frei nach seiner Lust verbringen/verstreichen lassen.

Ist der extreme Medienkonsum keine Vernachlässigung des Kindes und mir eine erschwerende Erziehung? Zudem kommt hinzu, dass mein Sohn nicht beaufsichtigt wird, ob und wie er sich die Zähne putzt. Meistens überhaupt nicht!

Bitte, vielleicht ist hier jemand dabei, der mir entscheidende Tipps zur Vorgehensweise geben kann?

Könnte ich jetzt auf einen betreuten Umgang bestehen?

Vielen Dank.
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8 Antworten

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1 Antwort
hast du dem ja
darüber berichtet?
juliesmum
juliesmum | 22.01.2010
2 Antwort
Ich verstehe eins bei dir nicht.
Du schreibst einerseits du wolltest ursprünglich begleiteten Umgang für das Kind haben und sonst nichts und jetzt gibst du das Kind 8 lange Tage mit...Also, das ist in meinen Augen erstens total missverständlich und zweitens viel zu viel. Sorry, aber wenn du dir selber nicht einig bist inn welche Richtung der Umgang gehen soll, dann musst du wieder den Weg zum Jugendamt gehen. Gibt es eine KLARE Umgangsregelung für beide Kinder?
thereallife
thereallife | 22.01.2010
3 Antwort
Das sind Zustände
Ich hätte an deiner Stelle darauf bestanden, das es eine betreuende Umgangsformen für deinen Sohn gibt. Egal was das Jugendamt sagt, du bist die Mutter. Leider ist es so, das die Väter mit den "Wochenendkindern" machen können, was sie wollen. Wenn du allerdings Beweise für das Umgehen des Vaters mit deinem Sohn hast, dann geh damit zum Ja. Sie müssen dir doch da irgendwie weiterhelfen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 22.01.2010
4 Antwort
@flowersy
Yo, eben...der Erzeuger meines Kindes hat auch wenn das Kind bei ihm ist vollste Beschallung der primitivsten deutschen "Hip Hop" Musik an, meint auch mit dem Kind nicht vor die Tür gehen zu müssen und ihn von Flaschennahrung ernähren zu müssen...und das Kind ist 1, 5 Jahre alt...davon mal ab.
thereallife
thereallife | 22.01.2010
5 Antwort
Warst Du
deswegen beim Gericht? Ich meine ist das Gerichtlich so geregelt worden oder nur über Jugenamt?
Maeusemama81
Maeusemama81 | 22.01.2010
6 Antwort
Auch wenn Du mein vollstes Verständnis hast
In den Umgangszeiten entscheidet der Vater über die Freuzeitaktivitäten. Und Du hast da leider keinen Einfluss drauf, es seidenn das Kindeswohl ist dadurch gefährdet Meine Große ist 7 Jahre alt und alle 14 Tage das komplette Wochenende beim Vater, Seit gut 3 Jahren. In den Sommerferien ist sie 3 Wochen bei ihm, ansonsten wir er gerade Zeit hat, Ostern z.B. ist sie auch eine Woche beim Vater. Wenn sie wieder heim kommt, klar ist sie durch den Wind - allerdings nur für 1-2 Tage, danach läuft wieder alles wie gewohnt. Allerdings war das ein hartes Stück Arbeit. Es hat fast ein Jahr gedauert bis wir da waren wo wir heute sind Im ersten Trennungsjahr hatte nele auch nur am Rad gedreht. Sie hat mich angeschrien, sie hat verbal ausgeholt, sie hat mich mit Worten verletzt - und wahrscheinlich auch andersrum :O( Zwischendrinn immer die Kleine Schwester, die vom Vater die ersten beiden Jahre nicht beachtet wurde .. Tel 2 folgt
Solo-Mami
Solo-Mami | 22.01.2010
7 Antwort
Man kann also sagen, unsere Situationen sind ähnlich .... abgesehen vom Trennungshintergrund
Auch beim Vater war alles anders: sie durfte essen, schlafen, Tv gucken wann sie wollte. Regelmäßigkeit war ein Fremdwort, Konsequenz sowieso .. nix lief so wie ich es mir gewünscht hätte .... aber auch das hat sich geändert, weil nele auch beim Vater gewisse Dinge eingefordert hat. Immer nur das machen was sie wollte - das wurde mit der Zeit langweilig. Sie wollte was mit ihrem Vater machen und das hat sie mit zunehmenden Alters auch durchgeboxt bekommen Auch heute sind wir uns in sehr vielen Dingen uneinig, besonders was die Schule angeht - aber da muß ich dann dranne bleiben - bleibt mir nix anderes übrig
Solo-Mami
Solo-Mami | 22.01.2010
8 Antwort
was ich eigendlich sagen wollte:
JA; Du mußt Aufbauarbeit leisten .. imer und immer wieder, dafür bist Du Mutter. Jetzt sind die Kids noch klein, jetzt ist es noch einfach. Wenn sie größer sind und immer mehr und mehr ihr eigenes Ding durchziehen wollen, dann wirds chwer. Ich bin aber der Meinung, dass gerade unser Durchhaltevermögen die Kids auf den richtigen weg begleitet und nicht irgendeine TV-Konsole beim papa
Solo-Mami
Solo-Mami | 22.01.2010

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