Ich bin fertig mit der Welt. Wie soll ich das bloß überwinden?

Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen
16.01.2017 | 33 Antworten
Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinem thread über meinen ex? Der bekommt, wie es aussieht, mit der #§?@&, wegen der er mich und meinen Sohn hat weggeworfen, ein weiteres Kind. Ich bin total fertig und weiß echt nicht mehr wohin mit mir. Lag die ganze Nacht wach und bin auch jetzt nur am heulen. Ich habe nach Jahren immer noch arg Probleme die Situation zu verstehen und zu ertragen, dass er mit der zusammen ist, nun noch das. Ich fühle mich als hätte mir jemand das Herz rausgerissen und würde darauf rumtrampeln. Das ist das sein drittes Kind mit der dritten Frau. Wie soll ich meinem Sohn das denn verklickern irgendwann? Dass sein Vater sich mit dem einen Kind sporadisch beschäftigt, ihn nicht wirklich annimmt und ignoriert und nun noch eines zeugt. Ich fühle mich schrecklich, verletzt, gedemütigt und total verloren. :-(
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33 Antwort
@Weidenkaetzchen Danke dir. Ich bin mir sicher du wirst damit früher oder später abschliessen. Alles andere wäre Shakespeare :-) Mir hat die Therapie sehr geholfen. Ich brauchte jemand, der die Sache immer wieder von der rationalen Seite angegangen ist. In der Situation ist man nicht rational, aber tatsächlich spricht jede Vernunft gegen so einen Mann. Bis man aber auf der Verstandsebene angekommen ist, braucht es viele Tränen. Beim Lesen hatte ich auch das Gefühl, das sich unsere Ex Partner sehr ähnlich waren. Ich habe auch eine Freundin, die so einem " Typus Mann" ebenfalls hinterher hing. Ja, da ist was dran. Diese Männer können einen ganz schön manipulieren und um den Finger wickeln. Die haben auch etwas....irgendetwas. Sie sind perfekt zum Spass haben, als Kumpels, für eine Affäre ABER als Lebenspartner sind solche Typen eben völlig unbrauchbar. Nimm dir deine Zeit zum Weinen, aber denk dran, mit so einem Mann kann keine Frau auf Dauer glücklich werden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.01.2017
32 Antwort
@130608 Ich glaube zwar nicht dass er jemals wieder zu mir zurück gehen würde, aber wenn, bin ich mir ziemlich sicher dass ich schon allein weil ich so nachtragend und verletzt bin, nicht darauf eingehen würde. Ich glaube nicht dass ich das jemals verzeihen oder darüber hinweg sehen könnte. Das konnte ich damals schon nicht, obwohl ich es wirklich versucht habe. Wir waren ja schon zweimal zusammen. Dennoch wünsche ich ihn mir, warum auch immer, zurück. Er ist ja nunmal der Vater meines Sohnes. Aber ich werde das definitiv mal Googlen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 18.01.2017
31 Antwort
meinst Du wirklich , dass die Beziehung auf Dauer stabil wäre , wenn er zurückkehren würde ? da muss man vergessen und verzeihen können ... vielleicht hilft es Dir , wenn Du Dich mal mit dem Thema Narzismus beschäftigen würdest...da gibt es auch eine Co-Abhängigkeit...google mal nach....
130608
130608 | 18.01.2017
30 Antwort
@130608 Das stimmt natürlich dass es auch mein Kind ist. Ich will damit nur sagen, dass ich nicht verstehe, wie man jemanden, von dem man Genau weiß dass er diesbezüglich psychische Probleme hat und extrem leidet, immer wieder so vor den Kopf stoßen kann, da er ja weiß dass sich mein Kummer auch auf unseren Sohn niederschlagen kann. Er kriegt ja auch mit wenn ich nicht ganz da bin oder plötzlich anfange zu weinen, nicht mehr esse oder einfach nur aufgewühlt bin. Er weiß ganz genau wie fertig mich das macht. Ich bitte alle auch immer mir nichts zu erzählen, aber durch die dummen Zufälle erfährt man ja trotzdem immer wieder was, man ist ja auch besonders empfänglich und aufmerksam was das betrifft, auch wenn man es eigentlich gar nicht wissen will. Und irgendwen gibt es ja immer, der noch nicht begriffen hat, was das eigentlich für mich bedeutet und mir dann immer die neusten Infos zu ihm ins Gesicht klatschen. :-( Ja, das Problem ist dass ich es nicht vergessen kann. Das ist ja diese TraumaGeschichte. Jeden Tag, den ganzen tag gehe ich immer und immer wieder was geschehen ist im Kopf durch, stelle mir die selben fragen, kriege Flashbacks wenn mich irgendwas daran erinnert , konnte die schönen Momente mit meinem Sohn nicht mit ihm teilen, Geburtstage und Weihnachten ist immer ziemlich einsam bzw unfamiliär, alles musste ich alleine wuppen und dann sieht man befreundete paare und wie sie gemeinsam sonntags spazieren, zusammen erziehen etc. Das war mir halt immer wichtig, nun ist es halt nicht so und auch irgendwie ok, aber es schmerzt mich sehr, dass mir all die schönen Erfahrungen genommen wurden. Selbst wenn er irgendwann nochmal seine Gefühle für mich und meinen Sohn entdecken würde, die Babyzeit und die Schwangerschaft sind vorbei. Das gibt mir keiner wieder. Ja, das leben geht weiter, aber für mich ist es dadurch immer irgendwie ein bisschen weniger bunt. Im Hinterkopf bleibt immer diese Trauer und die möchte geh gerne irgendwann mal überwinden. Das wirft mich jetzt nur wieder sehr zurück.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 18.01.2017
29 Antwort
Kümmer Dich doch nicht um die Aussagen Deines Ex oder was andere von Dir denken .....allerdings wenn kein Kontakt zum Kindsvater besteht , wundert es mich immer wieder , dass Frauen solche Nachrichten wie ...``er bekommt ein Kind mit einer anderen`` ...``um andere Frauen und Kinder kümmert er sich``...an sich ran lassen ....so kann man doch nie ein Kapitel abschließen .....sag denen , die Dir das ständig die Neuigkeiten von Deinem Ex aufs Butterbrot schmieren , dass es Dich nicht interessiert......Trauer über eine zerbrochene Beziehung kann lange andauern ...trotzdem geht das Leben weiter....was heißt eigentlich : Du funktionierst nur für sein Kind ? es ist doch auch Dein Kind.....hinfallen - aufstehen - Krone richten - weitergehen....Alles Gute...
130608
130608 | 18.01.2017
28 Antwort
@HeidaUlrichsd Das tut mir sehr leid und es ist echt heftig das nur zu lesen. Du warst in der Situation. Ich habe sogar das Gefühl dass sich unsere exPartner in einigen Punkten vom Charakter her sehr ähnlich sind. Ich glaube dass solche Typen, so schlimm sie auch sind, einen vielleicht auch durch die intensiven Gefühle, die sie einem geben an sich binden. Dieses Gefühl der Befreiung, dass du beschreibst, habe ich leider noch nicht gehabt. :-( vielleicht war alles was vorgefallen ist noch nicht schlimm genug. An sich war er ja nicht böse zu meinem Sohn. Er hat sich nur nicht recht kümmern und auf ihn einlassen wollen und wohl auch keine Bindung aufgebaut, weil es wie er sagte, nicht unser Sohn ist, sondern nur meiner. Aber ich glaube wenn man sieht wie das eigene Baby geschüttelt wird, vergeht einem alles, was an liebe vorher da war. Es gab zwar auch Situationen wo er für meinen Sohn eine Gefährdung darstellte, aber nicht in diesem aktiven und aggressiven Ausmaß. Sechs Jahre sind eine lange Zeit. Ich hoffe dass ich mit Hilfe eines Therapie auch mal dahin komme, wo du bist. Meinen Respekt hast du!
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 18.01.2017
27 Antwort
@Leuchtkaefer576 Danke! Ich habe seit fast drei jahren keinen Kontakt mehr zu ihm. Noch mehr Abstand ist also schwierig, es sei denn ich würde wegziehen, was aber momentan eher unpassend wäre und ich weiß nicht ob es mir dann auch wirklich weniger schwer fällt das zu verkraften. :-(
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 18.01.2017
26 Antwort
Das tut mir wirklich sehr leid für dich. Auch wenn das nun sehr hart klingen mag, versuch auf Abstand zu gehen. So wie du es beschrieben hast, ist ihm euer gemeinsames Kind keineswegs so wichtig wie es sein sollte. Wenn es dir nach langer Zeit immer noch so schlecht geht, und er darauf null Rücksicht nimmt, ist Distanz wahrscheinlich das beste. Du solltest dich auf dich selbst konzentrieren und dich nicht vom leben abhalten lassen.
Leuchtkaefer576
Leuchtkaefer576 | 18.01.2017
25 Antwort
@Weidenkaetzchen Wie lange hat es gedauert bis ich über Robs Vater hinweg war..... Schwierig. 3 Jahre?! In diesen 3 Jahren hab ich ihn immer wieder rausgeschmissen und wieder reingelassen....ich war völlig am Ende und das einzigste, was mich davon abgehalten hat diesem Elend ein Ende zu setzen, mein Sohn war. Die 6 Jahre bevor unser Sohn geboren wurde, war eine tolle Zeit, allerdings war er immer eine schwierige Persönlichkeit. Warum es nach der Geburt so dramatisch schlechter wurde? Weil das Leben so wie er es kannte und wollte zu Ende war. Bzw ich nicht wollte, das er sein Leben mit unserem Sohn so weiterlebt. Ein Kind braucht ein zu Hause und kann nicht auf der Strasse und in Hotels grossgezogen werden. Ich glaube in diesen letzen drei Jahren der experimentellen Domestizierung war es dann ein schleichender Prozess loszulassen. Da fehlte nur noch der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Wann war ich in der Lage endgültig den Schlussstrich zu ziehen? Als er zum ersten Mal Hand an meinen Sohn legte!!!! Ich sass am Schreibtisch und habe versucht fürs erste ärztliche Staatsexamen zu lernen. Er war sauer, weil gelangweilt, wollte ausgehen. Schob wieder seine "Deutschland ist scheisse, armer heimatloser Ami Lebenskrise". Wir hatten kein Geld und keinen Babysitter und ich musste lernen. Immer das selbe, es kam zum Streit. An dem Abend hat er mich gewürgt, bis mir schwarz vor Augen wurde, dann ist er ins Schlafzimmer und hat unseren schlafenden Sohn aus dem Bett gerissen und ihn schüttelte bis er schrie und weinte, dann hab ich ihm das Küchenmesser entgegengehalten und ihm ganz ruhig gebeten das Kind herunterzusetzen, dann hab ich mir meinen Sohn unter den Arm geklemmt, bin mitten in der Nacht im Schlafanzug mit schreiendem Kleinkind unter dem Arm zu meiner Mutter. Hab die Polizei gerufen und die gebeten den Mann aus meiner Wohnung zu "entfernen". Als er weg war, hab ich mich mit meinem Jungen ins Bett gelegt und die Schlafzimmertür stand sperrangel weit auf. Das war ein unglaubliches Gefühl! Und ich hab mir geschworen, mich nie wieder mit meinem Sohn und einem Küchenmesser im Schlafzimmer einzusperren zu müssen. Und ich hab mich gefragt, wann der Schmerz kommt, aber der kam nicht. Am nächsten Morgen bin ich aufgestanden und mit blutunterlaufenden Augen und roten Fingerabdrücken um den Hals in die Uni. Und da sass ich in der Bibliothek und plötzlich war mein Kopf ganz klar und ich habe einfach gelernt. Und ich habe nicht mehr geweint. Ich war plötzlich nur noch glücklich und erleichtert. Wir reden hier über einen Mann der auch unglaublich chamant sein konnte, der hochintelligent ist, mit dem ich quer durch die Welt gezogen bin. Es war eine tolle Zeit, aber nur wenn er zufrieden war und alles lief wie er es sich vorstellte. Aber ein fester Wohnsitz ist für ihn ein Schritt vor Gefängnis. Zugvögel muss man fliegen lassen......und das tut er immernoch :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.01.2017
24 Antwort
@HeidaUlrichsd Danke heida! Ich habe mir nun nochmal deinen Text durchgelesen und es hilft mir tatsächlich etwas. Ich will und werde nie die Frau sein, die mit ihm zusammen kifft, trinkt und lsd nimmt und ich werde und würde immer angst haben, dass er mich wieder betrügt. Ich würde mich immer aufregen, wenn wir durch die Stadt gehen und sämtliche Frauen und Männer ihn grüßen, mit denen er schon mal was hatte. Ich werde nie die Frau sein, die mit ihm bis morgens um acht in der Kneipe sitzt und "das leben feiert", ich werde mir immer Sorgen um seine Gesundheit machen und meckern, wenn er wieder geraucht hat, weil er hustet und beim atmen ein pfeifen zu hören ist usw. Dennoch hatten wir tatsächlich eine sehr schöne und intensive zeit zusammen und ich hätte mir nicht vorstellen können, dass er mal so zu mir sein könnte. Darf ich fragen wie lange es bei dir gedauert hat, bis du über ihn hinweg warst? Was war für dich der ausschlaggebende Punkt, wo du sagen konntest:"jetzt bin ich fertig mit ihm!"? Weißt du, ich habe auch eine Menge Fehler gemacht, aber immer wenn ich zurück denke, weiß ich dass ich zu der zeit einfach nicht mehr anders konnte. Ich war psychisch komplett durch und hätte er ein paar einfache Dinge anders gemacht, mir mal zugehört und versucht auf mich einzugehen und mich zu verstehen, wäre vieles wohl alles gelaufen. Ich weiß einfach, dass er anders sein kann, allerdings nur für eine bestimmte Zeit und so lange es keine Probleme gibt. Sobald man Erwartungen stellt, wird er irgendwie bockig und hat keine Lust mehr. Manchmal überlege ich ihn einfach anzurufen oder zu schreiben und all meine Gedanken diesbezüglich mitzuteilen, aber ich denke das würde nur alte wunden wieder aufreißen und ich möchte ihm nicht das Gefühl geben, dass er mir noch was bedeutet. Und ich weiß dass wir bei Diskussionen nie zu einer Einigung kommen bzw es irgendwann absurd wird. Ich habe wohl einfach gehofft dass er irgendwann aufwacht und meinen kleinen doch irgendwie liebt. Hass ist wenigstens ein Gefühl, aber jemandem komplett egal zu sein ist noch viel schlimmer. Ich glaube er hätte sich mit meinem Sohn gut verstanden, aber ich glaube er hat ihn nie ganz angenommen und ich möchte nicht, dass mein ex meinen Sohn enttäuscht oder mein Sohn miterleben muss, wie seine Mutter kaputt geht. Ich wollte auch nicht dass mein Sohn die selben Erfahrungen sammeln muss wie ich. Ich habe dennoch Angst, dass ich an der neuen Situation zerbreche.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 17.01.2017
23 Antwort
@Schnurpselpurps Ja, habe sogar schon öfters mal nach gegoogelt. Habe gestern auch eine angeschrieben. Das würde aber 130Euro die Sitzung kosten. Der Monat Februar ist leider finanziell verplant, aber im März würde ich das durchaus in Anspruch nehmen wollen. Habe nur angst dass es nicht wirklich funzt und ich dann so viel Geld auf den Kopf gehauen habe. Aber vielleicht wäre so eine kombinierte trauerBewältigungssache in meinem Fall wirklich hilfreich.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 16.01.2017
22 Antwort
Sag mal... hast Du es mal mit Hypnose versucht? Also, natürlich nicht so scharlatanmäßig, sondern bei einem ausgebildeten Therapeuten? Zurück zu gehen und Deinem Vater die Kante zu geben? Nur so eine Idee. Ich denke übrigens auch, dass es an Deiner Vatererfahrung liegt. Vielleicht muss man doch noch mal ziemlich weit zurück und daran dann arbeiten. Leider ist das tatsächlich so ein fieser Mechanismus, der immer wieder funktioniert.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
21 Antwort
Ich versuche voran zu kommen damit ich mir selbst mehr wert bin. Ich habe mit Sport angefangen, ein MusikInstrument gelernt, lerne gerade eine neue Sprache, habe Dinge an mir verändert die ich vorher hässlich fand um mich auch selbst wieder wohlzufühlen. Auch an Rache habe ich gedacht, aber mir fällt nix ein was ihm wirklich weh tut und womit ich mich nicht strafbar mache. Ich versuche mich immer aufzuraffen. Selbst eine sehr resolute Freundin von mir sagte mal vor kurzem:"man kann ja von dir halten was man will, aber du bist eine echt starke Person! Ich wäre an dem ganzen Mist der dir passiert ist kaputt gegangen und käme damit nicht klar!" aber innerlich bin ich echt kaputt und habe nichts verarbeitet, maximal verdrängt. Deswegen reagier ich nach der zeit wohl immer noch so extrem darauf. Ich wollte mich einfach nur mal ausheulen, ja wollte auch Trost. Ich spreche mit keinem meiner Freunde darüber, weil es mir so peinlich ist. Ich komm mir ja selbst blöd dabei vor. Es ist einfach auch verletzend vor Augen geführt zu bekommen, dass andere Frauen und Kinder von ihm relativ "gut" behandelt werden und ich habe wirklich viel vergeben, viel für ihn getan und wirklich um ihn gekämpft und das einzige was mir das eingebracht hat ist das negative Bild, dass alle von mir jetzt haben, weil er mich überall bloßgestellt hat. Und ich denke sie alle wissen, wie weh mir das tut. Es ist aber etwas tröstend zu hören dass andere ähnliches durch haben. Ich habe wohl einfach das Potential in ihm gesehen und finde es deshalb umso trauriger, dass das nun eine andere "genießen" darf, während ich immer noch mit den Konsequenzen zu tun habe. Wenn ich wüsste was mir hilft, das wäre schon was. Ich habe gehofft dass es ein anderer mann ist, aber leider ist a) mein Vertrauen futsch und die angst vor einer erneuten Enttäuschung momentan noch sehr groß b) lernt man auf dem Spielplatz leider kaum Single-Männer kennen und ich komme auch nicht wirklich oft unter Leute bzw raus dadurch dass ich hier für abends kaum BetreuungsMöglichkeiten für meinen Sohn habe und c) vergleiche ich noch sehr oft und möchte niemanden dafür ausnutzen oder falsche Gefühle mir einreden und jemand anderem vorspielen um mich abzulenken. Ich halte ihn auch nicht für einen guten Vater, obwohl ich glaube dass er es durchaus könnte. Aber irgendwie hat er das bei meinem Sohn nicht wirklich versucht, weil er mich und das Baby eben nicht wollte. :-(
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 16.01.2017
20 Antwort
Da fühlt man sich halt echt wertlos. Falscher Ansatz. ER ist wertlos. Nicht Du, sondern ER. ER ist derjenige, der sich asozial verhält. ER macht Mist. Ihr müsst wegen Medis noch mal gucken. Ich bin damals zu meinem Psychater und habe ihm klare Kante gegeben: Meine Anforderungen an das AD wegen Depressionen und Fibromyalie, außer das es natürlich wirken muss waren erstens: es darf nicht müde machen. Zweitens: Noch mehr Gewichtszunahme darf nicht sein. Drittens: Ich muss es längere Zeit einnehmen können ohne dauernd die Dosis zu steigern. Viertens: Es muss sich mit meinen anderen Medikamenten vertragen. Er guckte verblüfft, schnappte sich ein Buch mit gefühlt tausend Mittelchen und dann suchten wir zusammen Cymbalta aus. Ich hatte vorher einen Burnout, mit Suizidgefahr, hinter mich gebracht, dazu Depressionen ohne Ende, permanente Überforderung durch meine leider psychisch kranke Tochter damit gedemütigt hatte, so dass es auch ja jeder mitbekam, entsprechender Umzug. Dann wurde noch meine über alles geliebte Katze überfahren. Direkt während des Umzugs. Da half nur noch eine Diazepam einwerfen und weitermachen. Damit ich da wegkam. Alles doof damals. Der Psychater hatte wohl nicht damit gerechnet, dass ich, kaum wieder fähig geradeaus zu laufen, ihm nun so kommen würde. Ich hab nur gedacht: Ätschi, jetzt läuft es hier so wie ich das richtig finde. Habe auch schon einige unfähige Therapeuten verschlissen ;-) Letzlich habe ich allen eine lange Nase gedreht und gewonnen. Und Du bist doch eigentlich ganz taff, hast mich doch ordentlich gestaucht für meine unsensible Mistantwort! DU KANNST DAS. Du kannst es wirklich. Eloquent bist Du auch. Mach was draus . Guck doch mal, ob Du nicht auch klare Anforderungen an ein Medikament stellen könntest, dass Dich unterstützt und nicht zum Zombie macht, zur Not schreibst Du diese Parameter auf und gehst mit einer Freundin zusammen zum Doc, dann sind die oft ganz geschmeidig.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
19 Antwort
Ich nehme aktuell keine Medikamente, weil die mich meistens sehr müde machen und das ist mit Kind halt echt schwierig. Werde aber dennoch mal demnächst wieder bei meinem Neurologen aufkreuzen und mal schauen ob man die medikation ändern kann. Nur denke ich, dass es nur die Spitze des Eisberges ist. Du, wenn ich endlich wüsste was mich an diesem Idioten so hält. Ich glaube die Antwort zu kennen bzw hat eine Therapeutin mir mal gesagt: er macht mit ihnen das, was sie kennen und was ihnen vertraut ist!" tatsächlich ist er meinem Vater, auch optisch sehr ähnlich: ging immer fremd, viele Frauen, drogen, hat mich immer abgelehnt und schlechter behandelt als meine Schwester, ist teilweise cholerisch und baut immer Mist, ist egozentrisch und rücksichtslos etc. Ich habe zwei stationäre Therapien gemacht, die eine half ganz gut. Ist aber eben schon etwas her. War vor etwa zehn Jahren, auch wegen diesem ex. Die zweite war zu kurz, kurz nach Entlassung kam dann der Selbstmordversuch, weil ich es nicht ertrug dass er mit meiner damaligen besten Freundin vögelte. Dann habe ich ambulant einen Therapeuten gehabt, der war mies. Dann hatte ich eine gute, war aber VerhaltensTherapie weil ich mich damals noch selbst verletzte, dann zog ich weg. Als ich wieder kam, kam ich wieder mit ihm zusammen und dann begann der ganze Stress. Damals musste ich meine Ausbildung unterbrechen, weil ich psychisch durch ihn am ende war und weder richtig schlafen, noch essen noch sonst was konnte. Fand dann lange zeit keinen Therapieplatz, war aber immerhin bis zur ss medikamentös eingestellt. Kur wurde abgelehnt, weil bei mir zu viel zu bearbeiten wäre und die Gefahr bestand dass ich danach komplett im a bin. Eine TraumaTherapeutin lehnte mich ab, weil sie mich für zu labil hielt. Die letzte war vor einem jahr, bin aber mit der Therapeutin nicht warm geworden und die Rahmenbedingungen haben nicht gepasst. Dazwischen mal kurze, aber unverbindliche Gespräche mit Therapeuten in der Klinik. Habe also schon sehr viel gemacht und irgendwie von ihm loszukommen und das ganze zu verarbeiten. Nur werfen mich dann eben solche Nachrichten wie diese wieder total zurück. Sowas braucht halt zeit und die hat er mir nie gegeben, obwohl er von sämtlichen Diagnosen wusste und ihm eine Therapeutin schon sagte was er mir damit antut. Auch ich habe es immer wieder versucht zu erklären. Naja, es ist einfach verletztend, kränkend und frustrierend so abgelehnt zu werden und immer wieder betrogen, benutzt und gedemütigt zu werden und dann kommt eine andere angetanzt und schon reißt er sich zusammen. Da fühlt man sich halt echt wertlos. Ja, sie nimmt mit ihm drogen und meckert wohl nicht rum-das ist ihr großes plus. Das Jugendamt macht nix-er sagt einfach:"nö, ich nehme nix!" und gut ist. Er ist vielleicht ein a****, aber nicht blöd und relativ eloquent.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 16.01.2017
18 Antwort
Ach ja, und was deinen Sohn angeht: der ist wahrscheinlich besser dran ohne so einen " Vater". Löse dich von dem Gedanken das du oder/und dein Sohn einfach sitzengelassen / weggeworfen wurden. Ihr seit befreit! Und es ist DEIN Sohn. Irgenwann wirst du merken, das du den anderen Teil nur noch als freundlichen DNA Spender siehst. Dann ist es nicht mehr dein armer Sohn der von seinem Vater ignoriert wird, sondern nur dein Sohn, der das Glück hat mit einer starken liebevollen Mutter aufzuwachsen. Wahrscheiich viel mehr, als dieses arme Würmchen hat, was da unterwegs ist.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
17 Antwort
Was genau würde Dir denn helfen? Abgesehen von dem Verhalten dieses, ähm, naja, "Menschen"? Wo siehst Du selbst Deine Ressourcen, wo siehst Du Deine Chancen? Was wird an der folgenden Therapie anders sein, wird sie die Wirkung der vorherigen verstärken, schließt sie irgendwie daran an oder bringt sie neue Ansätze? Deine Ressourcen sind wichtig! Mach Dich auf die Spur, oder bleib auf der Spur dieser Ressourcen. Prüfe in alle Richtungen, was Dir Kraft gibt. Und nutze alles, auch Kleinigkeiten. Und wenn Jammern hilft, klar, dann jammere ruhig mal ordentlich, das ist dann auch okay. ? Oder die Vorstellung von Rache? Geht mich alles nichts an, weiß ich. Ist nur ein Tipp. Von jemandem, der sich mit Trauma nicht auskennt wohlgemerkt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
16 Antwort
Ach Weidenkätzchen.....das kommt mir so bekannt vor. Der Vater meines Sohnes hat mich damals ja sich betrogen und ich hab monatelang in der Therapie gehockt mit der Frage " Was hab ICH falsch gemacht". Und wird er mit der Neuen glücklich? Der Therapeut hat mir letzlich gesagt : "Die Frau, mit der dieser Mann für immer glücklich sein wird, müsste viel Geld haben, ohne selber zu arbeiten. Denn das Geld braucht sie, um ihn bei Laune zu halten, die Zeit braucht sie um sich immer wieder neu zu erfinden und sie braucht ein grosses soziales Netz, was sie immer wieder aufbaut, falls es ihm doch mal langweilig wurde und er sich anderswo Ablenkung gesucht hat." Möchten sie diese Frau sein? NEIN! Möchtest du die Frau sein, die sich mit einem unzuverlässigen, gewalttätigen Typen auseinander setzen muss? Möchtest du die Frau sein, die stetig in der Angst leben muss betrogen zu werden. Und wenn das mit den Drogen dekompensiert?! Was wenn ihnen das JA dann das Baby wegnimmt! Würdest du sowas für dich wollen? Oder willst du die Vergangheit endlich loslassen? Dann bist du frei und hast auch wieder die Augen offen. Und mit offen Augen kann es passieren, dass du jemanden findest, der dich wirklich liebt, der für dich da ist und mit dem man eine stabilie Beziehung aufbauen kann. Jeder Tag, den du damit verbringst jemanden hinter zu heulen, der nicht einer deiner Tränen verdient hat, dem du nur hinter heulst, weil du immer noch die rosarote Brille auf hast , ist ein vergeudeter Tag. Hör auf Zeit zu vergeuden und fang an zu leben! Glaub mir, I have been there, I have done that! Wasn t worth it. PS.: Der Vater meines Sohnes wechselt weiter seine Frauen im Jahresrhythmus und jede neue ist DIE Offenbarung. Und jedesmal ruft er an, um mir mitzuteilen, das diese eine nun endlich all das ist, was ich nie war......ich finde diese Anrufe sehr amüsant! Überigens hoffe ich stetig, das er mal eine findet, der er ein Kind macht , dann würde er vielleicht MEINEN Sohn endlich in Ruhe lassen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
15 Antwort
Es geht nicht darum, dass Deine Sorgen unwert sind. So meine ich das tatsächlich nicht. Ich verstehe nur die Heftigkeit Deiner Reaktion nicht. Wenn Du aber ein Traumaopfer bist, stellt sich das ohnehin alles anders dar. Trauma ist gemein. Ich gehe hin und erschi.... den Mann. Dann isser wech und kann nichts mehr anrichten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017
14 Antwort
@Weidenkaetzchen Ah, hat sich überschnitten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 16.01.2017

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