Das ist einfach nur Heftig ..

DASM
DASM
17.10.2014 | 35 Antworten
Hallo zusammen,

hab gerade das hier auf Facebook gefunden:

https://www.facebook.com/ulrike.sennhenn/posts/801411336587490

Was sagt ihr dazu? Ich finde es so heftig, kaum vorzustellen was die Eltern durchmachen müssen ..

Gruß Stefan
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35 Antworten

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1 Antwort
Ich kenne den Fall über eine Freundin dieser Hebamme hier von mamiweb persönlich und habe auch diese tolle Hebamme kennen gelernt, deren Leben so willkürlich zerstört wird. Ich will aber nicht zu viel sagen, weil ich nicht weiß, ob diejenige hier darüber sprechen will.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
2 Antwort
Aber Stefan, du liest vielleicht nicht genau. Die Hebamme ist unschuldig und die Eltern haben sich nicht korrekt verhalten. Oder ich habe nicht richtig gelesen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
3 Antwort
Ich kann das nicht öffnen worum geht es da?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
4 Antwort
Eine hervorragende und sehr erfahrene Hebamme hat bei einer Hausgeburt eine Steißlage entbunden und das Kind ist tot geboren worden bzw. während der Geburt gestorben. Danach wurden viele Fehler gemacht, weswegen diese Hebamme wegen Mordes verurteilt werden soll. 8 Jahre waren gefordert, wie ich eben hörte, wurde sie wohl zu 3 Jahren verurteilt und darf nie wieder als Hebamme arbeiten. Das ist aber eine Info, die ich nicht aus erster Hand habe und damit ohne Gewähr. Es geht darum, dass hier ein Exempel an einer Hebamme statuiert wurde, die so erfahren war, dass sie sich Hausgeburten bei BEL zutraute und der die Schuld für den wohl unvermeidlichen Tod eines Säuglings gegeben wurde und nicht nur das, man unterstellte ihr sogar, dass sie das Kind bewusst hat sterben lassen und anschließend Beweismittel hat verschwinden lassen. Man fragt sich, ob die männlichen Ärzte, die nachgewiesenermaßen weniger Kompetenz bei Geburten haben, einen so kleinen P*** haben, dass sie so einen Schauprozess nötig haben, um ihr Ego aufzupolieren. Ich bin schockiert, dass sie ihren Verstand nicht einschalten. Ein Schlag ins Gesicht jeder Hebamme und letztlich jeder Frau. Wenn du bei facebook bist, wirst du den Status vielleicht lesen können. Er wurde verbreitet von einer Ulrike Sennehenn.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
5 Antwort
https://www.facebook.com/ulrike.sennhenn?fref=ts
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
6 Antwort
@Maulende-Myrthe Ohje das ist ja heftig, ich denke nicht das eine Hebamme sowas mit Absicht macht. Da läuft doch was Verkehrt Und jeder weiß das eine Geburt einer bel Risiken mit sich bringt. Wenn es den Eltern so wichtig war normal zu entbinden dann hätten sie das auch im kh machen lassen können wo notfalls ein notks gemacht werden kann. Ich meine das muss jeder selbst wissen, und jetzr nur der Frau die schuld in die Schuhe zu schieben ist heftig Ich habe leider kein Facebook : (
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
7 Antwort
@Maulende-Myrthe hmm, dann hab ichs vielleicht wirklich nicht richtig verstanden. dachte eigentlich die hebamme hat nichts falsch gemacht und den eltern gehts mit dem ganzen vor gericht hin und her sicher nicht gut :/
DASM
DASM | 17.10.2014
8 Antwort
Bei n24 stehen aber andere Sachen??? Also da ist die Geschichte bisschen anders erzählt war ja noch ne Ärztin dabei!????
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
9 Antwort
Baby stirbt bei Hausgeburt - http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5491616/aerztin-muss-sieben-jahre-ins-gefaengnis.html
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
10 Antwort
Ich dachte jetzt auch sie hätte nichts gemacht aber demnach war das Handeln wohl fahrlässig ... ubd das Baby hätte gerettet werden können hätten sie die Frau in ein Krankenhaus gebracht
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
11 Antwort
@Goldmaus88 Sie als Hebamme war auch Ärztin! Es ist unglaublich, was sie ihr unterstellen und das die Fehlsr ganz woanders lagen, der Notarzt allerdings nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Eine Totgeburt ist nicht schön & unglaublich schrecklich, aber so einen schuldigen finden zu wollen ist grausam!
kathi2014
kathi2014 | 17.10.2014
12 Antwort
@Goldmaus88 Die Hebamme hat ihr Gelöbnis als Ärztin wiederholt. Vllt war sie mal Ärztin und hat umgesattelt oder oder oder Auf jeden Fall fällt die Story bei N24 sehr karg aus. Das was auf FB steht - da traue ich eh nie nen Meter weit. Hier ist einfach - wie so oft - sehr sehr viel Platz für Spekulationen.
xxWillowXx
xxWillowXx | 17.10.2014
13 Antwort
aber irgendwie glaub ich nicht, dass de hebamme schuld haben soll .. ich mein klar ist sowas möglich, aber sie scheint doch eine sehr sehr erfahrene hebamme zu sein und hätte doch sicher gemerkt wenn eine komplikation vorgelegen hätte :/
DASM
DASM | 17.10.2014
14 Antwort
@DASM Zumal sie ja mehrfach Frauen mit Komplikationen in die Klinik "geschickt" hat! Man kann immer alles so auslegen, wie man es brauch. Aber eine 60jährige Hebamme mit etliche vielen Geburten wird wohl kaum riskieren eine Mutter und/oder ihr Kind zu gefährden. Das passt nicht in meine Welt!
kathi2014
kathi2014 | 17.10.2014
15 Antwort
Stefan, dann hast du es richtig verstanden. Aus deinem Post liest sich, dass du Mitleid mit den Eltern hast, die eine Hebamme hinter Gittern bringen, die nichts falsch gemacht hat. Denn so ist es. Es ist tragisch, ein Kind zu verlieren, aber die Welt wird nicht schöner, wenn man eine unschuldige Frau dafür hinter Gittern bringt. Man kann Mitgefühl mit den Eltern haben, aber man sollte sich mal überlegen, was diese Hebamme seit Jahren durchmacht, denn so lange geht der Prozess jetzt schon. Goldmaus, und nur weil bei N24 was anderes steht, heißt das nicht, dass das deswegen wahr ist. Bitte schaltet euren Verstand ein. Ihr wisst selber, was die Presse aus solchen Geschichten macht. Und die Frau wurde zu 6 Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt, wie ich eben erfahren habe. Das, was in dem Post auf FB steht, ist die Wahrheit. Hier wurde eine Hexenjagd veranstaltet. Da sitzen Ärzte und andere mächtige Männer, die alles dafür tun, dass Frauen verunsichert werden und ihnen suggeriert wird, dass sie ihre Kinder nicht mehr ohne Hilfe aus dem Krankenhaus und totale Überwachung auf die Welt bringen können. Frauen seien dafür nicht ausgelegt? Hallo? Es ist nur ein weiteres Verbrechen, durch das Frauen die Stärke genommen wird, ein Kind gesund auf die Welt zu bringen, wenn sich kein dämlicher Arzt darum kümmert. Und ich weiß zufällig, dass diese Eltern über das Risiko einer BEL aufgeklärt worden sind. Sie haben sich BEWUSST für den natürlichen Weg entschieden. Das Problem ist, dass es keiner Hebamme mehr zuzumuten ist, das Risiko auf sich zu nehmen, dass ein Kind bei der Geburt stirbt. Man sieht ja, was dann passiert. Dann gehen sie in den Knast und das nicht für kurze Zeit. Welche Hebamme ist denn bitte nach so einem Schauprozess noch blöd genug, ihren Job weiter zu machen. Das Ende vom Lied ist, dass Schwangere langfristig Ärzten ausgeliefert werden, die von der Sache eigentlich keine Ahnung haben. In zehn Jahren wird man nur noch Kaiserschnitte machen, weil Ärzte Frauen unterstellen, dass sie für eine natürliche Geburt gar nicht mehr ausgelegt sind und ein Kaiserschnitt das einzig Verantwortungsvolle ist. Also, wenn man hinter die Kulissen schaut und versteht, was da wirklich abläuft und warum diese Frau verurteilt wurde, welche Machenschaften hinter dieser Hexenjagd stecken, dann fragt man nicht mehr danach, ob diese Hebamme fahrlässig gehandelt hat. Und selbst wenn sie fahrlässig gehandelt haben sollte, Leute. 6 Jahre und 9 Monate!!! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen. Da kriegt jeder Kinderschänder und Vergewaltiger weniger. Das ganze ist eine Farce und eigentlich sollte man für diese Frau auf die Straße gehen und vor dem Gefängnis und dem Gericht demonstrieren. Ich finde das ganz, ganz schlimm, was dieser Frau widerfährt, bei allem Mitgefühl für die Eltern des verstorbenen Kindes.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
16 Antwort
Hier der Text für die, die es nicht lesen können: Liest sich so ganz anders als das, was in den Medien zu lesen ist: "Der Prozess in Dortmund gegen eine Praktische Ärztin und Geburtshelferin - Eine Mutter berichtet Seit 27. August 2012 läuft in Dortmund am Landgericht der Prozess gegen die Ärztin und Hebamme Anna R.-L. wegen des Todes eines neugeborenen Kindes am 30.6.2008. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, den Tod des Kindes Greta verursacht zu haben und aus ideologischen Gründen die Mutter nicht Stunden vor der Geburt in eine Klinik verlegt zu haben, da dort mittels des rettenden Kaiserschitts das Kind überlebt hätte. Die Ärztin und Hebamme Anna R.-L. ist Mutter von drei Kindern. Sie studierte Pädagogik, Psychologie und Medizin. Hebammenexamen 1978, seit 1981 Hausgeburtshilfe, seit 1985 Ärztin und Gutachterin. Lehrhebamme der Duisburger Hebammenschule. Mitautorin des Lehrbuchs "Hebammenkunde", Veröffentlichung von Fachartikeln, z.B. "Wie viel Technik braucht die Hausgeburt?". Zusammen mit Berit Fehse Übersetzerin und Herausgeberin der "Texte zur Maieutik" . Fachliche Beratung und Gastautorin der Bücher "Luxus Privatgeburt" und "Meine Wunschgeburt". Regelmäßige Kurse für verschiedene Weiterbildungsakademien, insbesondere der Weiterbildung der Hebammen in Reanimation von Neugeborenen und der Nahttechnik für Geburtsverletzungen. Seminarleitung im ganzen deutschsprachigen Raum, eigene Praxis für Kinder und Eltern. Seit über 30 Jahren hat die Ärztin und Hebamme Anna R.-L. etwa 2000 Hausgeburten begleitet, mit einer Verlegungsrate in die Klinik von circa 9 %, sowie bei den circa 80 BEL-Hausgeburten eine Klinikverlegungsrate von circa 20 % . Sie hatte in den von ihr in 30 Jahren über 2000 betreuten Hausgeburten bis zum Februar 2008 keinen Todesfall zu verzeichnen. Laut Statistik müßte die angeklagte Ärztin bei über 2000 selbst betreuten Geburten eine Totgeburtanzahl von circa 8 Totgeburten haben, aber auch die im Nachgang verfolgten in eine Klinik verlegten Hausgeburten wiesen bis Februar 2008 keine Totgeburt auf! Im März 2008 kam in einer von der Ärztin betreuten Geburt ein Kind als Totgeburt zur Welt. Am 30.6.2008 kam das Kind Greta in einem Hotel in Unna tot zur Welt. Am Tag der Geburt des Kindes Greta kamen die Eltern entgegen der vereinbarten Praxisgeburt nicht in die Praxis, sondern bestellten die Ärztin in ihr Hotelzimmer. Dort begleitete die Ärztin ab 16.08 Uhr die Geburt. Das Kind lag in Beckenendlage, weshalb die Eltern aus dem Ausland anreisten, um mit einer in Beckenendlagen erfahrenen Geburtshelferin das Kind normal zur Welt zu bringen. Beckenendlagen fachgerecht zu begleiten wird nur noch von wenigen Geburtshelfern beherrscht, da der von unerfahrenen Geburtsmedizinern bequemere Kaiserschnitt vorgezogen wird. Beckenendlage ist eine gebärfähige Normvariante der Längslage. Die Geburtshelferin war mit circa 120 Steißlagengeburten hinreichend erfahren und für Notfälle unter einfachen Bedingungen qualifiziert. Die Geburt von Greta war mit unter 18 Stunden durchschnittlich lang. Gegen 20.20 Uhr machte die Ärztin R.-L. der Mutter deutlich, dass sie auf die Beine kommen mußte und die Geburt vorangehen sollte oder sie in die Klinik gehen konnte. Eine Notsituation bestand nicht. Um auf die Beine zu kommen, bot die Ärztin an, einen Espresso zu trinken. Darauf reagierte die Mutter mit Aufstehen und wollte einen doppelten Espresso, der um etwa 21 Uhr gebracht wurde. Die Herztöne des Kindes waren zu diesem Zeitpunkt und bei weiteren Kontrollen in normaler Frequenz. Es gab keinen Anhalt für eine Notsituation des Kindes. Es gab keinen Nabelschnurvorfall und keinen Hinweis auf eine plazentare Dysregulation während der Geburt. Die kindlichen und mütterlichen Herztöne wurden einzeln festgestellt. Es gab diesbezüglich keine Verwechslung. Es gab bis kurz vor Beendigung der Geburt keinen Notfallverdacht. Nach dem erstmaligen Herztonabfall auf 80 Schläge pro Minute wurde das Kind zur Abwendung einer möglicherweise lebensbedrohlichen Gefahr von der Geburtshelferin innerhalb von sechs Minuten lege artis und vollständig unverletzt entwickelt. Zum Zwecke der Wiederbelebung wurden Herzmassage und Beatmung von der Geburtshelferin fachgerecht angewandt. Auf Bitte der Ärztin rief der Vater nach circa 10 Minuten den Notruf an und forderte den Baby-Notarzt an. Zuerst traf nach etwa 6 Minuten der örtliche Notarzt T. aus Unna ein und übernahm die Beatmung, während ein Sanitäter eine Herzmassage versuchte. Ein EKG wurde angelegt, ein Intubationsversuch gelang dem Notarzt nicht. Circa um 22.40 Uhr wurde das EKG nach circa 10 Minuten vom Notarzt ausgeschaltet. Er stellte die Reanimationsmaßnahmen nach nur circa 10 Minuten ein und erklärte das Kind für tot. Die Ärztin R.-L. war an anderer Stelle mit der Mutter und der Geburt der Plazenta beschäftigt. Als der Babynotarztwagen aus Dortmund eintraf, schickte der Notarzt T. den eingetroffenen Babynotarzt weg, ohne ihn zur Geburtshelferin und zum Kind vorgelassen zu haben! Blutuntersuchungen auf pH-Wert, Elektrolyte und Blutzucker des Kindes wurden dadurch unterlassen. Der Notarzt T. behauptete später, der EKG-Chip wäre verschwunden. Ein Beweismittel verschwand einfach? Das wird vom Gericht einfach akzeptiert. War der Notarzt T. nicht erfahren in der Reanimation und Beatmung von Neugeborenen? ACHTUNG!: Anweisung zur Untersuchung bei Totgeburt für die Fetalpathologie: "Die Plazenta spielt gerade bei der Autopsie einer Totgeburt eine wesentliche Rolle und sollte immer mit dem Feten zur Pathologie eingesandt werden." http://www.perifacts.eu/dfp/794.php Die Obduktion führte ein Rechtsmediziner in Dortmund durch. Obwohl der Rechtsmediziner keine Todesursache fand, zog er keinen Fetalpathologen hinzu. Im Obduktionsbericht schrieb der Rechtsmediziner in Ermangelung einer gesicherten Diagnose von einem Todesursachenspektrum mit der Möglichkeit der Hypoxie als Todesursache und legte damit ein eventuelles "Ersticken" des Kindes bei der Geburt nahe. Beweise für eine schwere Hypoxämie oder eine letale Azidose als Grundlage für einen tödlichen Sauerstoffmangel fehlten. Auch fanden sich in der späteren Histologie keine Fruchtwasserbestandteile und kein Mekonium in der Lunge als Zeichen einer Notlage. Das Kind wurde von der Staatsanwaltschaft ohne die Anforderung weiterer Untersuchungen zur Feuerbestattung freigegeben. Vor der Feuerbestattung des Kindes sicherte die Ärztin R.-L. mit Zustimmung der Eltern die inneren Organe des Kindes zur weiteren Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft wurde von der Bestatterin über diesen Vorgang unterrichtet. Die Oberstaatsanwältin Ina H. behauptete nun im Schreiben an den Gutachter F. als Stand der Ermittlungen eine Hypoxie als Todesursache! Die Staatsanwaltschaft gab dem Gynäkologen und ehemaligen Chefarzt Prof. Dr. F., der auch als erklärter Hausgeburtsgegner bekannt ist, den Auftrag, unter dem ausschließlichen Aspekt einer hypoxischen Todesursache bei der Geburt aus Steißlage eine gutachterliche Stellungnahme abzugeben. Sie verschwieg ihr eigenes Versäumnis, den Obduzenten auf die Erörterung des von ihm angesprochenen Todesursachenspektrums näher befragt zu haben und den sich dadurch ergebenden Sachverhalten von sich aus nachgegangen zu sein. Die Untersuchung der Plazenta Monate später ergab nichts Fassbares. Die Aufforderung, die Plazenta an die Verteidigerseite herauszugeben, um sie von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, lief wegen der "Entsorgung" des Organs ins Leere. Am 12.10.2009 gab der gynäkologische Sachverständige eine schriftliche Stellungnahme ab, in der er mehrfach die Unwahrheit sagte, u.a. indem er unterschlug, dass R.-L. auch Ärztin ist und er seitenlang darüber schrieb, was eine Hebamme darf und nicht darf. Er sagte ebenso die Unwahrheit, indem er entgegen Lehrbuchwissen und entgegen seinen eigenen Veröffentlichungen behauptete, dass eine BEL eine pathologische Kindslage und eine pathologische Geburt bedeutete, er behauptete wahrheitswidrig eine zu lange Geburtsdauer, sowie wahrheitswidrig - da unbewiesen - eine Azidose. Der Gutachter war in der Lage zu erkennen, dass die Vorgabe der Staatsanwaltschaft bezüglich der Todesursache möglicherweise falsch war, hatte sich aber nicht selbst Sicherheit verschafft, sondern gutachtete mittels unwahrer Tatsachenbehauptungen nur zu Lasten der Ärztin und ließ entlastende Aspekte völlig außer Acht. Aber er behauptete einen Zeitpunkt von 17.00 Uhr bei dem das Kind durch einen Kaiserschnitt angeblich lebend gerettet hätte werden können. Die Rechtsanwältin D., Vertreterin der Nebenklage, der Eltern, bringt in einem Schreiben an die Staatsanwältin den Vorwurf des Totschlags auf. Die Staatsanwältin nahm den Vorwurf des Totschlags auf und im August 2012 begann das Landgericht Dortmund aufgrund der Annahme eines Tötungsdelikts einen Prozess gegen die Ärztin und Hebamme Anna R.-L.. Die Anklage behauptete einen bedingten T o t s c h l a g von der Geburtshelferin begangen an dem Kind Greta C. aus angeblich ideologischen Gründen und wegen prinzipieller Unterlassung eines rettenden Kaiserschnitts sowie, dass das Kind wegen Sauerstoffmangel unter der Geburt verstorben sei. Mehrere Gutachter lieferten verschiedene und widersprüchliche Aussagen. Eine Todesursache konnte nicht nachgewiesen werden. Letztlich wurde eine renommierte Fetalpathologin im Ruhestand gefunden, die Zeit und Interesse hatte, sich mit dem komplexen Fall zu beschäftigen. Die Fetalpathologin bemängelte, daß der Erstobduzent Gewebeproben nicht in ausreichender und ordnungsgemäßer Weise gesichert hatte! Die Diagnosen der im Jahr 2013 eingeschalteten Fetalpathologin, die anhand der vorliegenden unvollständigen Untersuchungsberichte und der Inaugenscheinnahme der gesicherten Organe gestellt wurden, lauten: 1. rechtsherzbetontes Herzversagen bei auffallend großem Herz 2. Lungenhypoplasie, = zu kleine Lunge, die nicht zu beatmen war 3. randständig arbeitende Plazenta chronisch reduzierte Versorgung) Nebenbefunde: Anormaler Verlauf der Koronararterien Die Leber war stark vergrößert. Es wurde Benzalkoniumchlorid nachgewiesen. Durch die Aussage des Obduzenten, dass dieser toxische Stoff "wahrscheinlich vom Skalpell" stamme, wurde eine weitere Untersuchung vom Gericht für unnötig erachtet. Es bestand ein deutlicher Aszites von 15 ml. Ein ausgeprägtes Hirnödem wurde beschrieben. Die Entstehungszeit eines Hirnödems kann wenige Stunden bis einige Tage betragen. Eine Entstehung von sechs Stunden wurde in diesem Fall postuliert, obwohl dem untersuchenden Institut keine Erfahrungen mit fetalen Hirnen vorlagen. Die Symptome passen prinzipiell zu einer Intoxikation. Nach fetalpathologischer Diagnose ist das rechtsbetonte Versagen eines chronisch veränderten Herzens eine natürliche Todesursache. Damit ist normalerweise jeder Strafprozess einzustellen. Am 05.09.2013 wurde R.-L. aus dem Gerichtssaal heraus in Haft genommen, nachdem die gutachtende Fetalpathologin während ihres fundierten Vortrages berichtete, dass sie am Vortage im Hause der Angeklagten die formalinfixierten Organe des Kindes in Augenschein genommen hatte. Eine sofortige Hausdurchsuchung fand daraufhin noch während des Gerichtstermins statt. Als Haftgrund wurde nun u.a. vom Gericht behauptet: " ... Das Verhalten der Angeklagten begründet den dringenden Verdacht, dass sie Beweismittel vernichten, verändern, beiseite schaffen, unterdrücken oder fälschen wird und deshalb die Gefahr besteht, dass die Ermittlung der Wahrheit erschwert wird ... Die Angeklagte hat durch ihr Verhalten den dringenden Verdacht begründet, dass sie durch bestimmte Handlungen auf sachliche Beweismittel einwirkt und dadurch die Ermittlung der Wahrheit erschweren wird. Der Angeklagten war bewusst, dass die Kammer eine Untersuchung solcher Gewebeteile für sachdienlich hielt ... Den vom Gericht bereits beauftragten Sachverständigen hat sie eine Untersuchung absichtlich nicht ermöglicht." Das wurde behauptet, nachdem die Staatsanwaltschaft nach einer oberflächlichen rechtsmedizinischen Obduktion den Leichnam zur Vernichtung durch Einäscherung freigegeben hatte und nachdem bereits zwei vorausgegangene Hausdurchsuchungen ohne die Suche nach den Organen erfolgt waren. Der Besitz und die Aufbewahrung der Organe bei R.-L. war aktenkundig und die Organe wären ohne die Sicherung durch die angeklagte Ärztin gar nicht mehr vorhanden gewesen! Trotzdem die angeklagte Ärztin R.-L. die im Auto mitgeführten Organe noch während der Verhandlung am 5.9.2013 herbeischaffen ließ, wurde sie für fünf Wochen mit vorgenannten Begründungen in Haft genommen. Sie sollte dort bis zur Identifizierung der DNA in den Proben bleiben. Eine genetische Untersuchung wurde in einer früheren Verhandlung als unnötig erklärt. Jetzt wurde behauptet, dass die Untersucher aus den verbliebenen Organresten kein genetisches Material mehr gewinnen könnten. Die behauptete Vorsätzlichkeit wegen einer Ideologie aus der heraus die Angeklagte, Hausgeburten nicht abbrechen würde und bei Notwendigkeit nicht eine Klinik verlegen würde, wurde durch Zeuginnen, die verlegt wurden, widerlegt, ebenso war anhand der beschlagnahmten Patientendaten die Verlegungsrate der Angeklagten schon lange zu ermitteln gewesen. Auffällig ist für Prozessbeobachter und Prozessbeobachterinnen, daß dem Gutachter F., der als Hausgeburtsgegner bekannt ist, sehr viel Raum und ein sehr langer Zeitrahmen für seinen mündlichen Vortrag eingeräumt wurde. Gutachter F. erzählte weitschweifig wie sie "das in Nürnberg gemacht haben", er behauptete, er hätte nie ein totes Kind in seiner Zeit in Nürnberg gehabt und sein Auftritt erinnerte die Zuhörer eher an die Erzählungen an einem Stammtisch, aber dieser Auftritt bei Gericht ist nicht als ein korrektes, wissenschaftlich fundiertes und alle Aspekte beleuchtendes Gutachten zu bezeichnen. Den Vogel schoß der Gutachter S. aus Dortmund ab. Er behauptete allen Ernstes, daß dreimal so viele Säuglinge bei Hausgeburten als bei Klinikentbindungen stürben, diese Erkenntnis zitierte er aus der sogenannten - vermutlich lancierten, wie damals die Hannah-Studie auch, - Wax-Studie aus Amerika, dass der für Deutschland geltende Quag-Bericht etwas völlig anderes sagt, verschwieg Herr S., ebenso, dass die Urheber der Wax-Studie von mehreren Seiten aufgefordert wurden, ihre fehlerhafte Studie zurückzuziehen! Dann gab er noch sein männliches Verständnis über gebärende Frauen Preis, indem er zur völligen Verwunderung der anwesenden Zuhörerinnen und Hebammen kundtat, daß " w i r " nicht so optimal für die vaginale Geburt ausgestattet seien!? Ebenso auffällig ist für Prozessbeobachter und Prozessbeobachterinnen, daß, wenn die Angeklagte spricht oder Gutachter oder Zeuginnen zu ihren Gunsten aussagen, die Richter und die Staatsanwältin demonstrativ sich mit Anderem beschäftigen, z.B. ihre Haare an den Fingern aufdrehen, sich angrinsen, lesen, sich unterhalten oder die Gutachterin oder die Zeugin der Lüge bezichtigen oder menschlich abwertend oder grenzwertig nötigend behandeln, z.B. das Androhen einer Hausdurchsuchung. Am 3.7.2014 sprach die Staatsanwältin Susanne R. ihr Plädoyer, sie forderte 8 Jahre und drei Monate Haft. Sie gab die gleichen Vorwürfe wieder, wie wenn sie nicht an den über 50 Prozeßtagen teilgenommen hätte und von den widerlegten Vorwürfen keine Kenntnis erlangt hätte. Am Prozesstermin vom 28.7.2014 wurde – obwohl höchst unüblich – noch einmal in die Beweisaufnahme gegangen, um einen Chefarzt einer Klinik über ein weiteres Todesfallgeschehen aus dem Jahr 2005 anzuhören. Bei dieser Anhörung wurde deutlichst gesagt, dass die Ärztin von der betreuenden Hebamme zu einer Geburt gerufen wurde, bei der sie um 9.15 Uhr eintraf. Nach einer Untersuchung veranlasste die Ärztin umgehend die Verlegung der Mutter, die um 10.00 Uhr in der Klinik eintraf. Ebenso wurde festgestellt, dass das Kind, das 2005 tot zur Welt kam, den völlig normalen ph-Wert eines gesunden lebenden Kindes aufwies. Die Presse behauptet wahrheitswidrig: " Die Hebamme gilt als Gegnerin der Krankenhausmedizin". Zu so einem Unsinn ist nichts mehr hinzuzufügen. Wie kann jemand über 30 Jahre lang keine Todesfälle haben, wenn er so angeblich schlecht arbeiten würde, wie hier suggeriert werden soll? Die Ärztin Anna R.-L. ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Geburt. Durch ein kopfloses Risikogebahren oder einer Überschätzung ihrer Fähigkeiten, wie es ihr unterstellt wird, würde sie ihren Ruf aufs Spiel setzen. Eine kindlich anmutende Gesellschaft gibt in diesem Prozess ihr Trauerspiel und zeigt einen völlig unerwachsenen Umgang mit einem Säuglingstod bei einer Geburt, obwohl jeder weiß, daß Ungeborene im Mutterleib sterben können und Kinder auch während der Geburt sterben können sowie circa bei einem Drittel aller Totgeburten keine Todesursache gefunden wird. Hier läuft ein Prozess, der die Hausgeburt und die Gebärfähigkeit von Frauen diskreditieren und aus dem Bewußtsein der Menschen tilgen soll. Die Ärztin Anna R.-L. hat in 30 Jahren alles dafür getan, dass das Wissen um eine normale Geburt erhalten bleibt und Frauen mit diesem Wissen selbst gebären können. Sie hat auf Fehler in der klinischen Geburtsmedizin hingewiesen und ist mit Sicherheit den klinischen Geburtsmedizinern ein Dorn im Auge. Es wurde von den Gutachtern versucht, mit einem totgeborenem Kind mit unbekannter und unbewiesener Todesursache die Richter an der Nase herumzuführen. Juristinnen, die selbst wohl falsche Vorstellungen von Geburt und Gebären haben, tun sich in diesem Prozess besonders hervor, die führende Fachfrau und Ausbilderin für Geburt und Hebammen zu verfolgen, anstatt über ihren Tellerrand zu blicken und sich kundig zu machen, was Geburt ist und wie Frauen gebären können und weshalb es in Krankenhäusern zu so vielen Eingriffen und Komplikationen kommt und warum die Kaiserschnittrate bei über 32% und die Dammschnittrate bei über 25% liegt. Fakt ist, dass überdurchschnittlich viele Frauen aus Medizin- und Pflegeberufen die Hausgeburt bevorzugen, da sie erkennen, was in Kliniken passiert. Zur Weiterbildung, um eine Ahnung des Unterschiedes zwischen Gebären und sich entbinden lassen zu bekommen: http://www.hausgeburtsforum.de/viewforum.php?f=37 Hausgeburtsberichte http://www.hausgeburtsforum.de/viewforum.php?f=38 Krankenhaus-Geburtsberichte Copyright Maria Arendt"
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
17 Antwort
@xxWillowXx Du solltest der Aussage hier mehr vertrauen als einer Meldung von N24. Die schreiben nur, was sie sollen. Ich kenne die Geschichte aus erster Hand und die deckt sich mit dem, was ich hier reinkopiert hat, wobei ich nicht über alle Fakten im Bilde war. Aber die Basis der Geschichte deckt sich. Und ich habe da nicht den Funken eines Zweifels, dass es sich nicht genauso abgespielt hat.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 17.10.2014
18 Antwort
ich weiß nicht was ich weiter sagen .. finds einfach nur heftig : (
DASM
DASM | 17.10.2014
19 Antwort
+ soll
DASM
DASM | 17.10.2014
20 Antwort
@Maulende-Myrthe Wie manche Staatsanwälte und Richter arbeiten, weiß ich leider nur zu gut : ( Und wie die Medien - auch damit habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Deswegen meinte ich, ich glaub sowas nicht einfach so. Wenn du jedoch sagst, du hast Infos aus erster Hand, steht das wieder auf einem ganz anderen Blatt ;) Jetzt steht für mich aber in Frage, ob man wirklich den Eltern quasi die Schuld geben sollte. Wenn ich mich nicht verlesen habe, so haben diese ja noch die Organe des Säuglings auf Anraten der Hebamme "aufgehoben". Ich seh hier Staatsanwaltschaft, Gutachter, Ärzte ... Wie die spielen können, wissen sicher einige von uns. Man legt sich Alles aus, wie man es braucht. War es der Wunsch der Eltern, dieses Prozess so zu führen? . Auf jeden Fall und ja - ein Unding, was da der Hebamme passiert ist. Es verschlägt Einem den Atem.
xxWillowXx
xxWillowXx | 17.10.2014

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