Generalvollmacht, wer kennt sich WIRKLICH aus?

Moppelchen71
Moppelchen71
26.03.2012 | 61 Antworten
Wenn jemand Pflegestufe 1 bekommt und ein Familienmitglied die Pflege übernimmt, sich dazu aber eine Generalvollmacht für ALLE Belange des Pflegebedürftigen ausstellen lässt, um sämtliche Bescheide, Post, usw. an seine Adresse, statt dem Pflegebedürftigen schicken zu lassen und zudem mit der Generalvollmacht komplett das Konto des Pflegebedürftigen überwacht und verwaltet, wobei Ehepartner vom Pflegebedürftigen nicht einmal weiß, dass eine Pflegestufe überhaupt besteht und auch davon ausgeht, dass das Konto des Pflegebedürftigen nicht mehr existiert, ist das sicherlich schon merkwürdig, oder?

Der Familienangehörige, der die Pflege übernommen hat, sorgte mit der Generalvollmacht dafür, dass kein anderer Familienangehöriger Auskünfte bekommt.

Nun die Frage:
Kann man für seine Belange mehrere Generalvollmachten ausstellen. Also beispielsweise an 3 seiner Kinder, um sicher zu stellen, dass nicht einer alles an sich reißt, sondern die anderen beiden Kinder das jederzeit kontrollieren können.
Oder darf es immer nur eine Generalvollmacht für eine einzige Person geben?
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61 Antwort
@gina87 Die Familie hat nun eine Kopie und man kann erkennen, dass diese manipuliert wurde. datum der vollmacht und anschrift zum angeblichen zeitpunkt der unterschrift, stimmen nicht überein. die vollmacht liegt ebenfalls der bank vor, die aber nun zusätzliche bevollmächtigte eingetragen hat, damit die familie die gebahren der tochter kontrollieren kann. das postfach wird voraussichtlich gewechselt. die tochter kann das alte postfach behalten, bekommt aber keinen zugang zum neuen postfach.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 29.03.2012
60 Antwort
bzgl. postfach würd ich anstelle des vaters aber wirklich einfach ma zur post gehen und sie als mitnutzer da austragen lassen..und ihr vorallem den schlüssel abnehmen, was ja sein gutes recht is als inhaber des postfaches...kann ja nich sein dass die da die post einheimst und wichtige unterlagen verschwinden, weil sie irgendwas vertuschen will...das sie nich rechtens handelt is ja nun offensichtlich
gina87
gina87 | 29.03.2012
59 Antwort
@gina87 ja natürlich hat ihr JEMAND den Schlüssel gegeben. Ihre ELtern, weil sie immer die Post holte. Damals waren die Eltern, im Gegensatz zu ihr, noch berufstätig und da sie, wie alle anderen Familienmitglieder, Mitnutzer des Postfach ist, war es seit zig Jahren ihre Aufgabe, die Post zu holen. Die Familie hat heute Nachmittag einen Termin bei der KK, wohin die Mutter ebenfalls mitkommt. Man wird ihr dann eine Kopie der Generalvollmacht aushändigen und dann weitersehen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 29.03.2012
58 Antwort
das "böse blut" wird aber so oder so kommen....is ja jetzt schon so...tochter zockt auf gesundheit der eltern die kasse ab und lässt für sämtliche angehörigen ne sperre verhängen bzgl. auskünfte und co..wär sie kooperativ, würde sie ja zustimmen, dass ein weiterer die kontrolle hat usw...is sie aber nich...ergo is der streit und stress schon vorprogrammiert..klagen muss man ja nich direkt, aber ohne anwalt usw diese vollmacht aushebeln geht nich..und das wird ihr sicher nich zusagen
gina87
gina87 | 29.03.2012
57 Antwort
ich würd ihr einfach den schlüssel abnehmen und bei der post bescheid geben, dass die an dem fach nix zu suchen hat...das kann ja der mann machen..läuft ja auch auf seinen namen das fach..irgendwer muss ihr ja ma nen schlüssel gegeben haben...und wenns ein gemeinschaftliches postfach is, würd ich anstelle des mannes da einfach zur post gehen und sagen, dass madame da nich mehr ranzugehen hat und die vollmacht, wenn sie ma eine vorgelegt hat oder vorlegen muss, unwirksam is..
gina87
gina87 | 29.03.2012
56 Antwort
@gina87 Das Postfach wird nicht durch Angabe der Privatadresse umgangen! Sämtliche Post geht an das Postfach und die Tochter hat sich seit Jahren bereit erklärt, die Post abzuholen. Nur kommt eben inzwischen nicht mehr alles an Post bei der Familie an, wie sich mittlerweile herauskristallisiert hat. Die Familie spielt jetzt mit dem Gedanken, das Postfach zu kündigen, wenn es nicht möglich sein sollte, zumindest für einen gewissen Zeitraum die Post von 2 der Mitnutzer nach Hause bringen zu lassen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 28.03.2012
55 Antwort
@coniectrix Das böse Blut möchte die Familie weitestgehend vermeiden. Um nun aber die erste Generalvollmacht außer Kraft zu setzen, muss man erst einmal an eine Kopie zum Überblick kommen, um dann anwaltlich oder gerichtlich eine neue Generalvollmacht oder zumindset ähnliche Vollmacht aufsetzen zu lassen, die die erste außer Kraft setzt. Es soll der Ehemann in erster Linie und nachfolgend 3 der Kinder eingesetzt werden, damit gerade bei den Kindern eine gegenseitige Kontrolle möglich ist. Die jetzige Vollmacht scheint definitiv unterschrieben worden zu sein und müsste damit ungültig sein. Die Pflegegeldkasse erkennt sie jedoch derzeit noch voll an. Warum, weiß niemand!
Moppelchen71
Moppelchen71 | 28.03.2012
54 Antwort
@gina87 Das Original liegt ja bei der Bevollmächtigten. Nur wusste außer ihr bis vor ein paar Tagen NIEMAND von der Exustenz der Generalvollmacht. Und sie wird sie ganz sicher nicht rausrücken! Die Pflegegeldkasse hat nur eine Kopie, von der sie für die Pflegebedürftige eine Kopie anfertigen kann, um zumindest einmal zu sehen, was da vorliegt und dann ggf. dagegen angehen zu können.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 28.03.2012
53 Antwort
@coniectrix ich versteh auch nich, warum die pflegegeldkasse das original der vollmacht behalten hat..is ja nunma ne generalvollmacht, die ja nich nur für die pflegegeldkasse bestimmt is ich hab zb auch ne vollmacht fürs konto meines vaters..zwar eingeschränkt, also sowas wie kredite und dergleichen darf ich nich abschließen damit, aber eben überweisungen ausführen, schecks unterschreiben, geld abheben usw usw..da weiß ich noch das ich da zweimal unterschreiben musste und mein vater auch..eine wanderte wieder zur bank und eine behielt ich..meine, die ich habe, is aber von der bank beglaubigt..nix mit kopie..da sind normale unterschriften drauf und das siegel der bank.. ich würd hier auf arbeit jedenfalls keine kopierte vollmacht akzeptieren wenn hier einer ankommt und im namen eines anderen aufträge auslösen will oder dergleichen..selbst der betreuer eines kunden von uns weist sich jedesmal aus, auch wenn wir den schon x jahre kennen und wissen zu wem er gehört
gina87
gina87 | 28.03.2012
52 Antwort
@coniectrix so wie ich das jetzt verstanden habe, hat der arzt paar monate vor ausstellen der vollmacht den verdacht auf demenz geäußert..da is halt die frage, ob das überhaupt mit in der krankenakte vermerkt worden is..der doc meiner großeltern äußerte auch schon eher seinen verdacht darauf bei beiden..richtig festgehalten wurde es aber erst später..meine mutter hatte ja nun einsicht in die akten und war auch oft mit beiden beim arzt und konnte dann so fragen stellen usw..aber eben mit willen beider.. ich kann auch nix anderes raten, als sich rechtlichen beistand zu holen, oder direkt zum betreuungsgericht zu gehen und antrag auf betreuung stellen..damit am ende der bestellte betreuer, sei es nun einer vom gericht oder ein angehöriger, diese vollmacht aushebeln kann.. anders erklärte es mir meine schwester auch nich..die is ja justizfachangestellte und arbeitet in der betreuungsbehörde im amtsgericht in hamburg
gina87
gina87 | 28.03.2012
51 Antwort
stutzig macht mich auch das mit dem postfach..wenn diese vollmacht nur von der mutter unterschrieben wurde, darf sie rein rechtlich gesehen, auch nur die post der mutter da rausholen..und da das keiner bei der post prüfen wird, da das fach für beide gilt, greift sie seine post auch gleich mit ab... da würd ich an seiner stelle kurzerhand n zweites postfach, nur auf seinen namen, anlegen ..dann könnt man die kopie der vollmacht ja ggf an ihn adressieren oder generell die privatanschrift angeben, ggf auch an sie adressiert, damit somit das postfach umgangen wird und zumindest die vollmacht nach hause zugestellt wird...dann kann die tochter nix abfangen
gina87
gina87 | 28.03.2012
50 Antwort
Guten Morgen also wenn ich mal gaaaaaaanz tief in meinem Wissen krame und das was wir in der Ausbildung gelernt haben, ich den ganzen Fall nochmal Revue passieren lasse kann/darf es nicht sein dass die Pflegegeldkasse sich quer stellt in Bezug Auskunft der Vollmacht. Ich verstehe es richtig, dass die Mutter dement ist und dies auch ärztlich bekannt ist? In dem Fall zählt die Generalvollmacht NICHT, da sie eindeutig erst nach der Diagnose ausgestellt wurde. Da sich die Pflegeldkasse quer stellt dann hilft nur noch der Gang zum Anwalt. Dieser wird einen Antrag auf einstweilige Verfügung stellen das die Generalvollmacht ausser Kraft gesetzt wird und ein amtlich bestellter Betreuer strafrechtlich verfolgt wird. Da sie sich diese Generalvollmacht erschlichen hat und einen Geldwerten Vorteil daraus hat. Dies ist kein leichter Weg der sicher auch viel "böses Blut" aufkochen lässt aber so wie ich es sehe die einzige Möglichkeit. Ich kann nur raten einen Anwalt aufzusuchen der sich mit diesen Dingen auskennt.
coniectrix
coniectrix | 28.03.2012
49 Antwort
ja naja nur mit ner kopie kommt man ja nich weit...um so eine generalvollmacht zu widerrufen benötigt man das original..zumindest hab ich bisher nichts anderes dazu gefunden... nur wenn die pflegegeldstelle im besitz des originals is, weißte ja zumindest schonmal, dass da irgendwas faul is und die tochter nur abkassieren will..weil, normalerweise behält der bevollmächtigte die vollmacht im original und zeigt diese höchstens vor und/oder lässt sich diese bei den relevanten stellen kopieren, wo die kopie dann bei der stelle bleibt als nachweis..sprich pflegegeldstelle, post, bank what ever, schaut sich das original an, macht sich ggf ne kopie und behält diese und gut is...das original bleibt i.d.r. immer beim bevollmächtigten ich würd versuchen, meine zweifel bei den stellen wie post und bank usw zu sagen und zu erklären, damit die dann misstrauisch werden..vielleicht untersagen sie der tochter ja dann, zumindest vorrübergehend, den zugang zu allen sachen der eltern bis klärung da is
gina87
gina87 | 28.03.2012
48 Antwort
@gina87 Sohn und VBater waren heute bei der Pflegegeldstelle. Man kann ihnen nicht einmal die Vollmacht zeigen. Aus Datenschutzgründen nicht. Was man anbot, dass man eine Kopie davon zur Mutter schickt, was an sich ja keine schlechte Idee wäre, wenn.... Die Tochter die Post nicht abfangen würde! Die Eltern haben ein Postfach, wo die Post hinkommt und die Tochter holt schon seit Jahren die Post für die Eltern ab. Wo landet dann also die Kopie? Aber man braucht zuerst die Kopie, um etwas unternehmen zu können, bevor die Tochter merkt, dass man ihr auf die Schliche gekommen ist. Nur.. man sollte sich nie für zu schlau halten... es gibt immer noch einen, der schlauer ist
Moppelchen71
Moppelchen71 | 27.03.2012
47 Antwort
ja, aber um dieses pflegegeld zu erhalten, erklärte sie sich ja bereit, die pflege der mutter zu übernehmen...und sowas muss in dieser vollmacht festgehalten sein..wenn nich, dann is die ganze schiene auf der sie fährt, mit angeblicher pflege und kassieren von geldern nichtig... die pflegekasse wird da warscheinlich gar nich so detalliert drauf geachtet haben..für die is, vollmacht=vollmacht und gut is..zumal die ja gutgläubig davon ausgehen, dass es so wie angesagt funktioniert und abläuft
gina87
gina87 | 27.03.2012
46 Antwort
man könnte es höchstens auf der schiene versuchen: ehemann, sohn wer auch immer, schnappt sich die frau und fährt mit ihr zum doc..man redet vorher mit ihr und, so unschön es auch is, impft ihr ein, was sie sagen soll..kommt ja immer drauf an wie die angestellten der praxis so drauf sind man berufe sich auf § 811 BGB und fordert akteneinsicht in der arztpraxis..für ein paar euro, kann man sich auch kopien der jeweiligen unterlagen anfertigen lassen..ansonsten ggf mit ihr zum arzt reingehen und dem das schildern und ihn um mithilfe bitten..akteneinsicht in der praxis darf er nich verbieten..das recht hat sieund wenn sie dabei is, dürfte das kein problem sein..und damit dann zu allen stellen hin..bank, pflegekasse usw usw und vorlegen, dass sie zum zeitpunkt der vollmachtsvergabe, nich mehr geschäftsfähig war und die vollmacht nach § 105 BGB nichtig war/ist
gina87
gina87 | 27.03.2012
45 Antwort
@gina87 Der Tochter scheint es doch gar nicht wirklich um die gesundheitlichen Belange zu gehen, sondern darum, dass niemand Auskunft erhalten soll, ob und in welcher Höhe Pflegegeld gezahlt wird, wohin es geht und wer über das Konto, neben der Pflegebedürftigen zugriff hat.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 27.03.2012
44 Antwort
@Moppelchen71 wenn es nur ein einfacher vordruck is, von dem wir jetzt mal einfach ausgehen, beinhaltet so einer sowieso nich das recht, über gesundheitliche belange zu entscheiden... vollmacht is nich gleich vollmacht..auch nich bei einer generalvollmacht..es muss explizit in der vollmacht formuliert sein, dass sich die tochter um die pflege, gesundheit etc pp der mutter kümmert.. steht das da nich drin, is das ding in den belangen sowieso hinfällig und wenn vom HA schon vor ausstellung der vollmacht der verdacht auf demenz/geschäftsunfähgikeit geäußert wurde, is die ganze vollmacht fürn arsch..nur, komm ma an die unterlagen vom doc...das is ja der springende punkt..ohne verfügung/betreuungsnachweis, hat keiner einsicht in die akten, da der arzt der schweigepflicht unterliegt..und weise mal ohne belege vom doc nach, dass die mutter zu der zeit schon geschäftsunfähig war..ohne ärztliche befunde usw geht das nich..und an die is kein rankommen, wenn nich ne zweitschrift davon zuhause is
gina87
gina87 | 27.03.2012
43 Antwort
@gina87 Diese Generalvollmacht dürfte eigentlich gar nicht gültig sein, da sie innerhalb der letzten 14 Monate unterschrieben worden sein muss Die Diagnose "Demenz", fiel allerdings zum ersten Mal spruchreif vor etwa 18-19 Monaten . Somit wäre die Mutter gar nicht in der Lage, die Vollmacht gültig zu unterschreiben. Es geht im Grunde auch nur um eine Erweiterung der Generalvollmacht, von der einen Tochter, auf beide Töchter und den Sohn, damit die andere Tochter und der Sohn, die Handlungen der Schwester besser kontrollieren können. Anwaltlich oder gerichtlich kann die Vollmacht nicht ausgestellt sein, das wüsste der Mann der zu Pflegenden, denn er war immer dabei, wenn die Tochter die Mutter mitnahm. Also scheint es lediglich ein einfacher Vordruck zu sein.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 27.03.2012
42 Antwort
Betreuer werden vom Betreuungsgericht kontrolliert. Dritte oder Angehörige haben die Möglichkeit, ihre Anmerkungen und Beschwerden beim Betreuungsgericht einzureichen. Das Gericht muss dann den Hinweisen nachgehen. sowas macht zb meine schwester...wenn betreute personen, betreuer und dergleichen beschwerden haben, rufen die dann bei ihr an oder schreiben ihr..neben den laufenden anträgen für betreuungen, regelt sie dann sowas noch nebenbei.. manche kommen da auch ins büro zu ihr..teilweise mehrere male am tag, oder es ruft gefühlte hundertmal ein und dieselbe person an und fragte ständig das gleiche usw usw.. sowas dann neben den betreuungsanträgen, der protokollführung, dokumentation, urteilen und dem anderen schriftverkehr..
gina87
gina87 | 27.03.2012

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