Laut Schule, keine urteilsfähigen Eltern?

Moppelchen71
Moppelchen71
24.11.2009 | 31 Antworten
Eltern sind nicht urteilsfähig!

Ich hatte heute einen Disput mit der Schule.
Vorausgegangen war die Erkrankung meines jüngeren Sohnes.
Überall geht es herum, das wissen wir ja und viele sind betroffen, mal mehr, mal weniger.
Mein Sohn hatte vor allem mit Neben- und Stirnhöhlen zu kämpfen, hatte starke Druckschmerzen, bekam die Nase nicht frei.
Daher fehlte er vorletzte Woche, als wir dachten, es sei noch nicht ganz so schlimm, einen Tag.
Zwei Tage ging er dann zur Schule, bis es ihn völlig umhaute.

Natürlich geht man, als verantwortungsbewusster Elternteil, zum Arzt!
Nun ist unser Arzt ein bodenständiger Mensch, der seine Patienten nicht zu medizinischen Versuchskaninchen macht, weil ihm ein Pharmavertreter die brandneuesten Tabletten angepriesen hat.
Antibiotika verschreibt er nur dann, wenn alles andere nicht mehr geht und er unterstützt gerade Eltern darin, altbewährte Hausmittel, von denen er überzeugt ist, anzuwenden., anstatt die Kids mit all der Chemie vollzustopfen.

Dabei ist er ein besonders kompetenter Arzt, der schon oft mit seinem Verdacht ins Schwarze traf, wo andere Ärzte hilflos die Hände hoben.
Und genau dieser Arzt vertritt die Meinung, dass Eltern am besten beurteilen können, ob ihr Kind krank ist.
Gestern war mein Sohn dann wieder in der Schule.
Er kam nach Hause und meinte, die Lehrerin erkenne die Entschuldigung für die letzte Woche nicht an, da, bei Fehlzeiten, die mehr als 3 Tage betragen, nur über ärztliche Bescheinigung entschuldigt werden können.

Die ärztliche Bescheinigung sieht so aus, dass der Arzt einen kunterbunt bedruckten Zettel nimmt, auf dem er nur noch den Namen des Kindes und den Zeitraum der Erkrankung eintragen muss, Stempel, Unterschrift, fertig.
Es steht nichts anderes darauf, als auch in der Entschuldigung der Eltern!
Trotzdem verlangt man es.

Ich argumentierte darauf bei der Lehrerin, dass man Urteilsvermögen und Glaubhaftigkeit der Eltern in Frage stellen würde, wenn man eine Entschuldigung der Eltern nicht akzeptiert, dafür eine gleichaussagende Bescheinigung des Arztes fordert.
Die Lehrerin berief sich auf Richtlinien und darauf, dass sie, am Halbjahresende, Fehlzeiten rechtfertigen müsse.

Ich fragte sie, wie sie diese rechtfertigen wolle, da sie ja nicht diejenige ist, die das kranke Kind zu Gesicht bekommt und wo, bitte schön, der Unterschied zwischen dem Vordruck des Arztes und der handschriftlichen Entschuldigung der Eltern liege.
Sie meinte, dass es ja auch sein könnte, dass ein Kind schwänzt.
Ich fragte, ob sie tatsächlich meint, ich sei so verantwortungslos, das Schwänzen eines Kindes zu unterstützen, indem ich es als krank melde, worauf sie sagte, sie meine nicht mich, sondern allgemein und überhaupt gäbe es das sehr häufig.
Außerdem habe mein Sohn schon fast 20 Fehltage und da eine Schulpflicht besteht, müsse die Schule sich entsprechend absichern.

Mein Gegenargument war, dass ich eine Fürsorgepflicht meinen Kindern gegenüber habe, die vor allem besagt, dass ich , im Krankheitsfall, alles mir mögliche, unternehme, damit mein Kind wieder genesen kann.
Dazu gehört aber auch, es im Krankheitsfall, auskurieren zu lassen und dass keine Schule anzuzweifeln hätte, ohne sich ein Bild des Zustandes des Kindes machen zu können.

Sie fragte dann, warum ich scheinbar ein Problem damit hätte, eine Bescheinigung vorzulegen.
Ich habe überhaupt kein Problem damit!
Unser Hausarzt hat sich bereits mehrmals über die Schule und Bescheinigungswunsch, negativ, geäußert.
Er meint ebenfalls, dass keine Schule die Glaubhaftigkeit der Entschuldigung durch die Eltern, die ihr Kind am besten kennen, anzuzweifeln hätte.
Allein für die Zeit, in der er und seine Mitarbeiterinnen täglich aussagelose Bescheinigungen ausstellen müssen, die im Grunde überflüssig sind, wenn man Eltern die Verantwortlichkeit nicht abspräche, könnte er 1-2 Patienten behandeln, die seine Hilfe als Arzt und nicht als Attestierer, benötigen.
Sicher, es ist kein Problem, die Bescheinigung ausstellen zu lassen, aber ein klein Wenig geht es auch um das Prinzip.

Für Eltern fühlt es sich so an, als seien sie nicht im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, um den Gesundheitszustand ihrer Kinder zu beurteilen und dass die Schule sich das Recht anmaßt, Atteste für bereits kleinere Erkrankungen, von, in ihren Augen einzig beurteilungsfähigen Personen, einzufordern.
Sicher mag es nachlässige Eltern geben und auch leider solche, die ihre Kinder vernachlässigen.
Jedoch bezweifle ich, dass diese Eltern überhaupt Entschuldigungen schreiben, geschweige denn, zu einem Arzt gehen würden.

ICH, als Mutter, sitze am Bett meines Kindes, flösse ihm Medizin ein, wasche es, wenn es Fieber hat und geschwächt ist.
ICH pflege mein Kind gesund, füttere es, gebe ihm zu trinken, wische Schweiß von der Stirn, soweit es mir möglich ist und ICH bin diejenige, die vor Angst fast verrückt wird, wenn das Fieber zu hoch steigt oder mein Kind kaum Luft bekommt.
Und dann kommt die Schule, die allwissende Institution, schiebt mich, als Mutter zur Seite und sagt: “Du hast keine Ahnung, dein Wort zählt nicht, wir wollen nicht mit Dir darüber sprechen, sondern nur mit dem Arzt!”?

Da kann man sich doch nur noch vor den Kopf fassen und fragen, in was für einem Staat leben wir eigentlich, wo Eltern ihren Kindern weniger nah stehen, als Schulen?
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31 Antworten (neue Antworten zuerst)

31 Antwort
@Maulende-Myrthe
Das glaube ich Dir ja auch gern und sicher sehe ich lieber einen engagierten Lehrer, als einem, der vor allem die Augen verschließt. Du beschreibst Deine Schule als sozialen Brennpunkt, also gehe ich davon aus, dass Du und Deine Kollegen Euch besonders engagiert, weil es sonst niemand, auch nicht die Eltern, tut. Das setzt aber wiederum auch voraus, dass Ihr bereits in Erfahrung gebracht habt, wie "interessiert" die Eltern sind. Bei den Erfahrungen, die wir an dieser Schule machen mussten, wurden die Eltern meist überhaupt nicht einmal versuchsweise mit einbezogen. Als ich das Gespräch mit der Lehrerin, die unseren Arzt angerufen hat, suchte und fragte, warum sie nicht wenigstens vorher mit mir gesprochen habe, meinte sie nur “Ich dachte, sie haben gerade zuviel zu tun!”. Das, sagte ich ihr, hätte sie in einem Telefonat oder Gespräch herausfinden können, aber nicht aus einer Vermutung heraus, zumal ich, wenn es um meine Kinder geht, mir die Zeit nehme. Geht es um das Wohl meiner Kinder, bin ich gern bereit, mit der Schule zusammen zu arbeiten. Nur setzt das auch beidseitig den Wunsch nach Zusammenarbeit voraus. Wie gesagt, ich bin sicher vorurteilsbehaftet und man neigt schnell dazu, in solchen Situationen, zum Prinzipienreiter zu werden. Ich bin eben auch nur ein Mensch und kein Psychologiehandbuch.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
30 Antwort
@Moppelchen71
Ich kann es verstehen, dass du empfindlich und sensibel bist, weil im Vorfeld schon Sachen unschön gelaufen sind. In den meisten Fällen zeigt es aber besonderes Engagement einer Schule, wenn sie dem Arzt hinterhertelefoniert, um eine fehlerhafte Bescheinigung nachzuprüfen. Ich unterrichte in einem sozialen Brennpunkt in Köln . Schlimmer wäre es, wenn die Lehrer die Augen schließen würden und nichts täten, wenn einzelne Schüler auffällig in Fehlzeiten würden. An unserer Schule holen manche Lehrer manche Schüler sogar zum Unterricht ab, um sicherzustellen, dass sie auch kommen. Vieles zeugt von Engagement, nicht von Pedanterie.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
29 Antwort
@AliceimWunderla
gut, da gebe ich dir recht, solche eltern gibt es auch. wie gesagt, möglicherweise bin ich ziemlich vorurteilsbehaftet, was die schule angeht.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
28 Antwort
@sinead1976
es ging mir zu keinem zeitpunkt darum, jemanden "anzumachen". und ich weiß auch, dass es diese richtlinien gibt. ich wollte sie nachvollziehbar verstehen, anstatt alles einfach nur immer als "es ist so und punkt", akzeptieren zu müssen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
27 Antwort
@Heikili68
ich habe es ja auch nicht so aufgefasst, dass du mir das unterstellen willst. man macht sich halt nur selbst gedanken und vor allem sorgen, wenn das kind in so kurzer zeit, so häufig krank ist.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
26 Antwort
Na,
das geht ja nunmal garnicht! Eltern bleiben die Ansprechpartner Nr. 1! Wenn Unterstützung, z.B. auf Grund von sprachlichen Prob. gewünscht ist, dann, aber auch nur dann können Lehrer oder Schulsekretärinnen einen Schritt weiter gehen.
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 24.11.2009
25 Antwort
@Maulende-Myrthe
Ich verstehe Deine Argumente durchaus und es ist ja auch plausibel, wenn die Schule begründet, dass man das, seitens der Schule, als Fürsorgeabsicht ansieht. Das ist ja dann auch völlig in Ordnung. Jedoch, auch wenn einem als Elternteil das so denkbar erscheint, sollte man es doch aussprechen. Am Schuljahresanfang bekommen unsere Kinder tonnenweise Belehrungen und Richtlinien mit nach Hause. Stünde in einer beispielsweise etwas wie “Wir möchten Sie bitten, uns zu unterstützen, unserer Fürsorge gegenüber Ihren Kindern nachkommen zu können, weil wir unseren Beitrag dazu leisten möchten, rechtzeitig zu erkennen, wenn Kindern nicht die notwendige, elterliche Fürsorge angedeiht wird...” Natürlich hat jede Mutter und jeder Vater, die eben gerade dieser Fürsorgepflicht nachkommen, ein Interesse daran, diese zu zeigen. Nur ist es manchmal auch eine Sache, wie man es ausdrückt. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich vielleicht auch gerade, was diese Schule betrifft, etwas schneller in Abwehrhaltung gehe. Unter der Leitung der ehemaligen Rektorin wurde den Eltern in verschiedensten Angelegenheiten Kompetenz und Urteilsvermögen abgesprochen. In einigen Fällen wurde die Sekretärin angehalten, bei den Sachbearbeitern von HartzIV empfangenden Familien anzurufen, ob und inwieweit diese Klassenausflüge für das jeweilige Kind bezahlen, ohne dass die Eltern davon wussten oder ihr Einverständnis für die Anrufe gegeben hatten. In unserem Fall, rief eine Lehrerin unseren Arzt an, weil sie eine seiner Bescheinigungen anzweifelte und wollte sogar Auskünfte über die Krankheit, anstatt zuerst mich anzurufen und zu fragen, ob es denn sein könnte, dass in der Bescheinigung etwas falsch eingetragen sei. Eltern wurden oftmals einfach übergangen und so fühlte man sich verständlicherweise, von der Schule als nicht glaubhaft oder ernstzunehmend hingestellt. Möglicherweise, bin ich deswegen nun etwas kleinlich, das gebe ich gern zu.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
24 Antwort
Was den Unterschied ausmacht?
Ich würde sagen, die aktuelle Schulschwänzer-Thematik! Du schreibst also keine Entschuldigungen, weil dein Kind keinen Bock hat. Du willst ihn/ euch nicht decken, weil er/ ihr morgens den Popo nicht hochbekommt. Sorry, aber diese Eltern gibt es wirklich: Die den Wecker hören nicht hochkommen und lieber mit den Kinder kuscheln, als diese in die Schule zu schicken. Oder die Eltern, die vor den Kindern das Haus verlassen und dann die Kinder decken, weil sie ein schlechtes Gewissen haben, weil sie ja berufstätig sind und sich nicht richtig um ihre Kinder kümmern. Bevor mich jemand steinigt: Das war jetzt in der Kürze der Zeit sehr plakativ geschrieben. Aber die Eltern gibt es wirklich. Habe ich z.T. live erlebt...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 24.11.2009
23 Antwort
in Deutschland besteht nun mal schulpflicht...
das heißt, alles, was über die 3 Tage drüber ist, MUß ärztlich bescheinigt werden... da könnte ja jeder kommen und sein Kind ständig entschuldigen... wir haben da einige Fälle an der Schule, die immer neue Krankheiten vorschieben- ohne ein Attest vorzulegen... Gesetz ist Gesetz und da kannst auch du nix dran ändern- auch, wenn du dich drüber aufregst... und mal ganz ehrlich... klar, regt es dich auf und du willst den Frust ablassen, aber ich find MaulendeMyrthe hat Recht und ich finds nich in Ordnung, dass du sie deshalb so anmachst. Ein Arzt ist nun mal ein Arzt und eine Mutter eine Mutter- DA liegt der entscheidende Unterschied!!
sinead1976
sinead1976 | 24.11.2009
22 Antwort
@Moppelchen71
Ich wollte damit auch nicht andeuten, dass du dein Kind aus Tollerei daheim gelassen hast, aber es gibt an eurer Schule Richtlinien an die sich Lehrer UND Eltern zu halten haben. Es ist egal, ob man diese Reglen einsieht und anerkennt, man muß sich daran halten, ansonsten steht "Ärger ins Haus". Denk mal an die Schulpflicht in Deutschland.....es gibt Eltern, die bestehen darauf ihre Kinder selbst zu unterrichten. Die bringen auch gute Argumente, trotzdem drohen ihnen hohe Bußgelder oder sogar Gefängnis und Sorgerechtsentzug.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
21 Antwort
@florabiene
man kann einfach nur mit dem kopf schütteln was hier momentan los ist....ich hoffe für euch das es keinen ärger gibt, schließlich wollte die schule ja, das du deinen sohn auch mit zu hause lassen solltest.man sollte sich heutzutage wirklich alles schriftlich zu kommen lassen.echt nen unding.zu unseren zeiten hat noch eine entschuldigung der eltern ausgereicht, aber die zeiten ändern sich eben..... drücke euch die daumen, das alles ohne ärger abläuft. lg
schatz1976
schatz1976 | 24.11.2009
20 Antwort
...
Um scheinbar aufgekommene Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Wir waren beim Arzt! Nur hat dabei eben auch niemand an die Bescheinigung gedacht, sondern wir haben uns auf Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten konzentriert. Es geht auch nicht darum, die Bescheinigung zu verweigern, sondern den Sinn darin zu verstehen. Dass ich keine Gesetze ändern kann und vor allem auch nicht will, ist doch selbstverständlich. Nur werde ich ja wohl ein Anrecht haben, nicht alles als “es ist eben so” akzeptieren zu müssen, sondern auch hinterfragen und verstehen dürfen, oder? Was also bitte, macht den Unterschied aus?
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
19 Antwort
Vielleicht ist es auch aktuell so extrem,
da viele Eltern wohl ihre Kinder als "Präventiv-Maßnahme" aus der Schule herauslassen.
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 24.11.2009
18 Antwort
@Moppelchen71
Es sind in gewisser Hinsicht schon wirtschaftliche Gründe auf die Schule bezogen. Dein Kind soll ja was lernen und wenn es lange fehlt, ist seine Ausbildung nicht mehr gesichert. Der Unterschied zwischen deiner Bescheinigung und der deines Arztes besteht darin, dass die Eltern unter Umständen das Kind nicht aus der Schule nehmen, weil es krank ist, sondern weil sie: In Urlaub fahren wollen ... ich könnte dir noch viele Gründe mehr nennen, warum es notwendig ist, dass ab einer bestimmten Dauer der Fehlzeit ein Arzt eine Bestätigung geben muss. Dass du keine dieser Mütter bist, glaub ich dir gerne. Aber man muss es nun mal einheitlich machen, weil sonst jeder kommt und sich weigert. Ausnahmen sind nicht förderlich. Verstehst du?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
17 Antwort
UPS
Also unsere Jüngste hat wohl diese "nette H1N1-Grippe"! Also Schweinegrippe. Tja da sich die Krankheitszahlen so rasend schnell erhöht haben wird KEIN Test mehr gemacht. Wir haben das heute alles Telefonisch abgeklärt - der Arzt wollte uns gar nicht sehen. Die Symtome sprechen ganz klar auf diese Grippe. Tja also ich soll meine Tochter die gesamte Woche zuhause lassen. Und ganau das habe ich jetzt in die Entschuldigung geschrieben. Bekomme ich jetzt Schwierigkeiten weil ich kein ärztlches Attest habe? Danke für die Antwort!
chantal-mausi
chantal-mausi | 24.11.2009
16 Antwort
Nochmal zurück zur Schule...
Ich bin mir fast sicher, dass Eltern auch aus anderen Gründen die Kinder aus der Schule lassen dürfen... War z.B. bei der Goldenen Hochzeit meiner Großeltern zu Hause, weil ich beim Kaffee kochen helfen sollte. Die Entschuldigung sagte auch die Wahrheit: Familienfeierlichkeiten. War ok. Na gut, ist jetzt auch schon locker 19 Jahre her und die Schulschwänzer-Thematik kam erst später auf. Gibt tatsächlich Eltern, die mit Entschuldigungen das Schwänzen ihrer Kinder vertuschen....
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 24.11.2009
15 Antwort
@Heikili68
Ich gebe Dir recht, dass 20 Fehltage sehr viel sind und mir, vor allem meinem Sohn, wäre es lieber gewesen, wenn er diese nicht gehabt hätte, denn dann wäre ihm einiges erspart geblieben. Er hatte in den letzten Monaten nun aber leider einige chronische Infekte, die ihn mehrfach komplett umwarfen. Warum es so ist, kann niemand sagen, aber ändern konnten wir es ja auch nicht. Häten wir es uns aussuchen können, wäre er gesund gewesen und zur Schule gegangen.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 24.11.2009
14 Antwort
hm
bei uns an der schule wars genauso... bei mehr als 3 tagen brauchte man ein attest vom arzt. begründung schlicht: kinder fälschen gerne entschuldigungen der eltern ;) atteste vom arzt nicht. und ich meine ... wenns so unkompliziert is und ihr eh beim arzt wart. da is das attest doch schnell gekritzelt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 24.11.2009
13 Antwort
selbst bei unserer Kur die für Mirka ja ärztlich verordnet wurde ............
weil sie behandelt werden sollte wegen ihrem Asthma musste ich erst die Erlaubniss der Schule abwarten , obwohl sie nicht Begleitkind war , das lustige war , es waren Herbstferien zu der Zeit und in der Kur wurden die Kinder 4 Wochen beschult, das heisst sie hatte /hätte dort mehr Unterricht gehabt als zu Hause ........ so ist es , kannste machen nichts :O)
Fabian22122007
Fabian22122007 | 24.11.2009
12 Antwort
Davon mal ab,
während meiner Schwangerschaft war es auf der Arbeit kein Prob. zu sagen: Ich habe einen Arzttermin, ich komme später. Nach dem Mutterschutz habe ich nicht schnell genug mitbekommen, dass aufeinmal Bescheinigungen eingereicht werden mussten, dass man beim Arzt war. Musste dann noch mal extra beim Diabetologen antanzen und mir eine Bescheinigung holen, dass ich beim Zuckertest war. Da hieß es dann auch, bei so langen Untersuchungen soll ich mir einen Tag Urlaub nehmen. Im Mutterschutzgesetz steht leider nur drin, dass der Arbeitgeber während der Schwangerschaft für Untersuchungen freistellen muss. Bezüglich der Nachsorge-Untersuchungen gibt es eine Lücke im Gesetz. Darüber wird kein Wort verloren. Oder ich hab es überlesen...
AliceimWunderla
AliceimWunderla | 24.11.2009

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