Familienbett pro und contra

thereallife
thereallife
20.11.2009 | 13 Antworten
Ich möchte euch einfach mal kurz und knapp beschreiben, wie ich nachdem mein Sohn 1, 5 Jahre alt ist darüber denke.

Früher war ich ja der festen Überzeugung, mein Kind kann ruhig zwischen den Eltern schlafen. Also, es ist ja nicht so, dass er kein Bett neben dem Elternbett hatte, aber irgendwie lag er da sehr selten drin.
Ich als Mama genoss diese Zeit mit ihm zu kuscheln total. Es war ein schönes Gefühl direkt neben dem kleinen einzuschlafen und aufzuwachen. Vielleicht hab ich immer die "Kindessicherheit" als Grund vorgeschoben um ihn nicht in sein eigenes Bett zu legen. Aber, leider muss ich auch zugeben, dass dieser Aspekt vom "Familienbett" mit Sicherheit auch ein Grund für die gescheiterte Beziehung zu seinem Papa ist.

Dann, als diese Beziehung kaputt war, lernte ich recht schnell einen anderen Mann kennen. Er reskeptierte dieses "Familienbett" auch anfangs. Aber, man merkte wirklich schnell, dass er von dieser Schlaflösung wenig begeistern war. Ich war allerdings auch dann an dem Punkt angelangt wo ich der Meinung war mein Sohn muss in seinem Bett schlafen.

In der Kita hingegen klappte das im eigenen Bett schlafen komischerweiße ohne Probleme.

Ich gebe auch zu, es war sicher eine Bequemlichkeit meinerseits ihn nicht in sein Bett zu legen. Ich hatte Angst, dass er weint, ich wollte ihn nicht alleine lassen, ich wollte nicht dass er Angst hat und womöglich das Vertrauen zu mir verliert.

Nach Wochenlangem rumgeeiere fasste sich mein neuer Freund ein Herz und legte ihn (wenn ich arbeiten war am Abend und er auf ihn aufpasste) nachdem er bei ihm im großen Bett eingeschlafen war in seins. Das steigerte er dann von Woche zu Woche. Anfangs hatten wir das Problem, dass der kleine mitten in der Nacht höllischen Terror machte und ich mit ihm auf dem Sofa weiterschlafen musste (weil mein Freund ja schließlich schlafen musste, wg Arbeit und ich ihm das Geweine mitten in der Nacht nicht antun wollte). Wir wechselten uns aber ab, einmal war er der, mitten in der Nacht mit meinem weinenden Kind auf dem Arm schlaftrunkend durch die Wohnung wanderete, mal war ich es.

Aufjedenfall nach 8 Wochen Gradwanderung zwischen Selbstständigkeit meines Sohnes und meiner Angst mein Kind vermisst mich, kann ich sagen, wir haben es geschaftt!

Er schläft abends alleine in seinem Bett ein, schläft durch und wacht morgens auf und dann höre ich ein total süsses "meine Mami" aus dem Babyphone.

Also, ich habe nichts gegen das Familienbett, aber es hat alles ein für und ein wieder.
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13 Antwort
@thereallife
Hört sich doch super an und wenn Dein Sohn älter ist, kennt er es nicht anders und es wird ihm egal sein, ob er sein leiblicher Vater ist oder nicht. Wenn Dein Freund sich lieb um ihn kümmert, wird er der gefühlte Papa sein, und das ist das wichtigste.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 20.11.2009
12 Antwort
@Chrissi1410
Ich sag´s ihm morgen, dass du ihn gelobt hast...;-)) weil, du weißt ja er selber ist ja kein Papa, sondern er hat meins "angenommen". Anfangs war er skeptisch ob er das richtig macht, vorallem weil ich eben unruhig war, aber ich ihm diese Sache anvertraut und er hat es ganz toll gemanaget...;-))
thereallife
thereallife | 20.11.2009
11 Antwort
@thereallife
Man kann das jetzt auch heiter sehn und sagen, 2 Männer in einem Bett sind einer zuviel. Ich finde, Dein Freund hat das richtig gemacht, daß er ihn in Deinem Bett einschlafen gelassen hat und ihn dann in seins gebracht hat. Klar, im Anfang war es natürlich ungewohnt für ihn und er hat geweint, wenn er alleine in seinem Bett wachgeworden ist. Bei den Eltern im Bett schlafen sollte für Kinder immer was ganz besonderes sein, man kann sie im Bett schlafen lassen, wenn sie krank sind oder schlecht geträumt haben, aber nicht grundsätzlich. Mein Sohn will auch noch hin und wieder bei uns im Bett einschlafen, der erste, der ins Bett geht, bringt ihn dann in sein Zimmer , das klappt super.
Chrissi1410
Chrissi1410 | 20.11.2009
10 Antwort
@alge
ja, kann ich verstehen...mich hat dieses rechtfertigen auch immer total genervt. Vorallem meine Mutter hat da immer gegengeredet. Aber, wie gesagt, nachdem ich eben den neuen Freund hatte, wollte ich es selber nicht mehr, weil da schon klar war, dass es in der Kita super klappt, nur bei mir zu Hause nicht.
thereallife
thereallife | 20.11.2009
9 Antwort
wir führen auch ein Familienbett aus voller Überzeugung
mein Sohn ist jetzt gwnau ein Jahr alt und wir genießen es immernoch in vollen Zügen.....wenn es uns irgendwann reicht wird er ausquatiert...aber zur Zeit wollen wir es noch nicht. Ich finde es immer nur sehr schade das man sich gegenüber anderen rechtfertigen muss warum man es eben so macht. LG
alge
alge | 20.11.2009
8 Antwort
hm..
meine beiden kids haben von anfang an in ihrem bettchen geschlafen und das war und ist auch gut so, also für uns!! ich denke das es sicher für die kids eine umstellung wird sich daran zu gewöhnen und ihr habt das gut gemacht, aber gleich ein trauma, klingt sehr hart!!!
Maleeya
Maleeya | 20.11.2009
7 Antwort
Hallo ...
Wir machen auch das Familienbett aber allerdings schläft er seid er 9 monate ist in seinem eigenen bett an unseren das gitter is da natürlich weg. er kommt auch nachts öfters rüber. Ich habe das buch schlafen und wachen gelässen , da steht drin das die kinder mit 3-4 jahren eine eigene privatsphäre bilden und dann in ihrem eigenen zimmer schlafen möchten. ich denke so eine radikale abgewöhnung ohne einverständnis deines sohnes kann das zu einem trauma führen. ich warte lieber bis mein sohn von sich aus in seinem eigenen bettchen schlafen möchte .
harlyOne
harlyOne | 20.11.2009
6 Antwort
@harlyOne
Naja, radikal war das ja bei uns nicht. Wie schon oben geschrieben...in der Kita schläft er vom ersten Tag in im eigenen Bett...deshalb war der Zeitüunkt für alle okay. Und, mei...er schläft ja sofort ein...er dreht sich weg, wenn er mir sein Bussi gegeben hat und weg ist er...;-))))
thereallife
thereallife | 20.11.2009
5 Antwort
Hallo ...
Wir machen auch das Familienbett aber allerdings schläft er seid er 9 monate ist in seinem eigenen bett an unseren das gitter is da natürlich weg. er kommt auch nachts öfters rüber. Ich habe das buch schlafen und wachen gelässen , da steht drin das die kinder mit 3-4 jahren eine eigene privatsphäre bilden und dann in ihrem eigenen zimmer schlafen möchten. ich denke so eine radikale abgewöhnung ohne einverständnis deines sohnes kann das zu einem trauma führen. ich warte lieber bis mein sohn von sich aus in seinem eigenen bettchen schlafen möchte .
harlyOne
harlyOne | 20.11.2009
4 Antwort
ja das problem
kenn ich war bei kevin auch da ich 2 fg voher hatte und er immer so hickste und dan 3 mon koliken hatte, abends war ich allein da mann nachtschicht arbeitete, aber als ich ihn dan ein grosses bett kinder zimmer holte hatte ich kein problem mehr ihn in sein bett zu bringen hat sich gleich umgestellt..
mutti4kids
mutti4kids | 20.11.2009
3 Antwort
Mein kleiner hat auch bei uns mit im Bett geaschlafen bis er 7 Monate alt war
habe ihn dann von heute auf morgen ins sein eigenes gelegt , er hat kein Theater gemacht, sonder saß in dem bett wie Graf Kocks und freute sich nen Ast... Ab und anmal vermisse ich das, denn er will pardu nicht mehr bei mir schlafen Freut mich für dich das ihr es geschafft habt, und so bist du deinem Freund näher und liegt kein Zwerg mehr dazwischen...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 20.11.2009
2 Antwort
auch ein Familienbett hat irgendwann mal sein Ende
sinead1976
sinead1976 | 20.11.2009
1 Antwort
wir hatten damit nie probleme
am anfang auch familien bett mit 4 monaten machte er sich so breit als wäre es seins und ich legte ihn in seinem bett neben unseres und mit 7 monaten signalisierte er mir von allein durch unruhigen schlaf wenn wir ins bett gingen das er wohl gestört wird und packten ihn in seinem bett ins eigne zimmer und seit dem schlief er auch da ohne sich zu beschweren.. und ich wird es immer wieder so machen da gerad am anfang die kinder , die nähe der mutter brauchen
Taylor7
Taylor7 | 20.11.2009

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