aktive und passive Sterbehilfe

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
10.11.2008 | 22 Antworten
Wie seht ihr das?

Ich arbeite als Altenpflegerin. Manchmal stoß ich an meine Grenzen und denke mir, schade das es die in Deutschland nicht gibt. Es ist echt manchmal elend zu sehen, wie ein Mensch einem unter den Händen wegstirbt.

Ich würde es befürworten, aber nur bei bewiesenen unheilbaren Krankheiten wo mehrfach psychologisch geurteilt wurde, das es für diese Person der freie Wille ist und das nicht nur, weil 2 Wehwehchen da sind.

Ehrlich gesagt, hab ich schon 2 Mal in meinen 12 Jahren Pflege nichts unternommen .. was heißt nichts unternommen, ich habe diese Menschen friedlich einschlafen lassen, obwohl ich einen Notarzt hätte rufen müssen. Beide waren um die 90 Jahre und ich habs aus dem Bauch raus entschieden, weil ich wusste, die alten Menschen wollten sterben anstatt noch 5 Jahre an einer Maschine zu hängen.
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22 Antwort
ich nochmal
ich find es erschreckend wieviele für eine legalisierung sind, klar ist es schwer seine lieben , kleine kinder usw leiden zu sehen aber wer will denn bestimmen wann es gut ist, wer weis ob ein dementer in seiner welt nicht vielleicht doch glücklich ist, wer will die verantwortung übernehmen, wer sagt das man aus dem koma nicht mehr wach wird, wunder gibt es immer wieder, die gefahr des missbrauchs ist doch sehr groß finde ich jedenfalls lg angel
angel0312
angel0312 | 10.11.2008
21 Antwort
ich finde jede Antwort die du bekommen hast ganz ok, aber
dafür gibt es patientenverfügungen und die möglichkeit auf klm zu verzichten, sterbehilfe ist ein sehr schwieriges und heißes pflaster vorallem weil du in deinem job ja sowieso immer mit einem bein im knast stehst, also wenn es 1000% keine hoffnung mehr gibt dann bin ich auch dafür.du darfst aber auch nicht vergessen das heut zb die schmerztherapieen schon recht locker gehandhabt werden was zumindest in khs zu indirekter sterbehilfe führt hab es schon einige male erlebt, ein rat noch sei vorsichtig mit dem was du schreibst den arzt nicht zu rufen ist unterlassene hilfeleistung, soll nicht abwertend gemeint sein
angel0312
angel0312 | 10.11.2008
20 Antwort
Sterbehilfe JA
also ich bin auch ganz klar FÜR die sterbehilfe! ich denke immer daran wie es mir ergehen würde wenn ein geliebter mensch der wirklich keine chance auf heilung hat, monate oder sogar jahrelang vor sich hinvegitieren würde! es muss schrecklich sein und ich hoffe das ich sowas niemals miterleben muss! ich selbst sage mir immer ... bevor ich es so weit kommen lasse nehme ich mir lieber einen strick ... klingt krass ist aber so ... ich möchte mit würde und zurechnungsfähig von dieser welt gehen ... und nicht als wrack!
Engelchen88
Engelchen88 | 10.11.2008
19 Antwort
Sterbehilfe
Hi, ich habe gerade nach der Babypause wieder im Sozialen Dienst in unserem Altenheim angefangen und lernte gleich einen Mann kennen, von dem seine Frau mir berichtete, dass er 10 mal wiederbelebt wurde.Nun ist er ein Vollpflegefall. Und vor einigen Jahren hatte eine sehr junge Frau mit 54 Jahren einen Schlaganfall, wurde nach 20 Minuten zurückgeholt und "lebte" dann fast 6 Jahre bei uns im Wachkoma, bis endlich für immer einschlafen durfte. Im Gegensatz dazu hatten wir einen 103jährigen, der im Alter von 97 Jahren noch seine Füße im Waschbecken gewaschen hat und nur etwa ein dreiviertel Jahr im Bett lag. Eine 97jährige war immer gut drau und legte sich 14 Tage vor ihrem Tod ins Bett und beschloss, sie sei jetzt müde. Ich bin für Sterbehilfe, wenn ein Mensch keine Freude mehr am Leben empfinden kann, weil er ständig Schmerzen hat.Auch für bettlägerige kann das Leben noch schön sein, wie gesagt, KANN.Liebe Grüße
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008
18 Antwort
hallo
ich kann dich gut verstehen. mein oma war sehr dolle krank und die letzt jahre in ihren leben ans bett gefesselt. sie wollt immer sterben, hat immer gesagt bringt mir ein scharfes messer oder alle pillen dich im haus sind, was wir naturlich nicht gemacht haben. meine mama hat sie sehr lange gepflegt und auch tot aufgefunden, damit kommt sie leider bis heute nicht zurecht, sie war bis vor ein paar jahren alkehol und tabletten abhängig. als meine geliebte oma starb war nicht nur trauer sondern auch erleichterung da, es war immerhin ihr sehnlichtster wunsch. ich muss sagen da ich meine omi so leiden gesehen habe bin ich auch für sterbe hilfe, aber nur unter den vorraus setztungen die du oben beschrieben hast. lg
Alans_mama
Alans_mama | 10.11.2008
17 Antwort
huhu
bin auch altenpflegerin, bin voll deiner meinung...und ich habe schon genauso wie du darauf verzichtet einen notruf zu rufen.habe einfach der natur freien lauf gelassen und die hand gehalten.die bewohnerin ist friedlich eingeschlafen. .....lg
herzchen73
herzchen73 | 10.11.2008
16 Antwort
Sterbehilfe
Bin Krankenschwester u hab auf einer Krebsstation gearbeitet, da gabs fast tgl einen, der gestorben ist. Es sind schlimme Situationen, u ich leide immer mit, viele sind noch nicht mal 50.Man begleitet sie ja immer, wenn sie zu ihren Chemos kommen u sieht, wie es ihnen nach u nach schlechter geht. Dennoch muß ich sagen, ist das nich so einfach mit der Sterbehilfe.Man kann es nicht pauschalieren. Ich wäre in bestimmten Fällen auch dafür. Aber was macht man mit denen, die sich nicht mehr äußern können oder die, die nicht mehr leben wollen, aus anderen Gründen als ihre Krankheit. Inwiefern kann man dies dann abschätzen?!Deshalb ist das Thema Patientenverfügung u Sterbehilfe sehr umstritten.
kati3010
kati3010 | 10.11.2008
15 Antwort
Ja, bin auch für Sterbehilfe
Bin ganz Deiner Meinung und kann gut verstehen, dass man in so einem Beruf öfters an seine Grenzen kommt. Meine Mama hat ihre Schwiegermutter bei uns zuhause gepflegt - ein Job, den kein eigenes Kind für meine Oma machen wollte. LG
Tornado
Tornado | 10.11.2008
14 Antwort
Ich musste
mit 13 Jahren mit ansehen, wie meine Oma wochenlang an den Geräten hing. Als sie immer "weniger" wurde hat mein Vater mir "verboten" sie zu besuchen, da ich kurz vorm Durchdrehen war. Wie du es beschrieben hast, hätte ich evtl. nicht anders gehandelt und muss dir großen Respekt aussprechen. Da es ja in Deutschland verboten ist, haben wir jetzt Schwiegereltern dazu geraten ne Patientenverfügung zu machen. Meine Schwägerin ist Krankenschwester und wird sie mit ihnen zusammen aufsetzen und dann zum Notar gehen. Möchte das nicht noch einmal erleben müssen, wie ein geliebter Mensch sich wochenlang quält. Der Schwiegerpapa von einem Arbeitskollegen hatte in Holland einen schweren Schlaganfall und die Familie war "froh", dass es in Holland im Urlaub passiert ist. Da es keine Hoffnung mehr für ihn gab, durften sie entscheiden, die Maschinen abzustellen. Hier in Deutschland hätte er noch monatelang an den Maschinen gehangen. LG Maike
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008
13 Antwort
hi also
ich finde es gut das es maschienen gibt die menschen am leben halten können wenn es aber von der zeit her sozusagen auch noch passt. ich find es hört sich blöd an aber da ist es bei tieren leichter wenn die isch quällen bekommen die ne spritze und das wars.
kaeferbraut87
kaeferbraut87 | 10.11.2008
12 Antwort
sterbehilfe
bin Krankenschwester und stand auch schon öfters vor der Entscheidung helfen ja oder nein. Meines Erachtens nach sollte dasin Deutschland eingeführt werden, denn es gibt unzählig viele Menschen die wochen, monate oder sogar jahrelang an unsagbaren schmerzen leiden und wirklich betteln endlich gehen zu dürfen. Ich habe auch schon einmal die Türe geschlossen und weg gesehen, aber in Absprache mit unseren Dr.! Es ist immer schwierig in solchen Situationen zu entscheiden was richtig und wwas falsch ist, aber wenn Patienten mich wirklich festhalten und sagen das sie nicht mehr können und wollen dann denke ich mir das es ihr Recht ist zu entscheiden wann sie gehen und wie sie gehen
alge
alge | 10.11.2008
11 Antwort
tiere schläfert mann ein und sagt er wäre egoistisch sie sich quälen zulassen
aber menschen müssen sich zu tode quälen was soll ich dazu noch sagen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008
10 Antwort
ich seh das auch so!
für viele wäre es bestimmt besser, friedlich mit medikamenten oder so einzuschlafen als vor sich hinzuvegetieren und 5 jahere auf den tod zu warten-auf hilfe angewiesen, mit wahrnehmungsstörungen und schmerzen! ich denke auch das es in gewissen fällen einfach besser wäre. andererseits: die oma meines freundes hatte mit 80 ne lungenembolie. sie wurde im kh beatmet und keine ahnung was da alles war, auf jeden fall sollten die zwei töchter entscheiden, ob man die maschinen abstellen sollte . die oma is nu 87! sie hat zwar ihre verwiirten momente, es wird langsam auch immer schlimmer, aber sie ist einigermaßen fit. also sie wollte da noch nich sterben, sagt sie selber. sie hätte ihre 2 urenkel sonst nie kennen gelernt. es ist eben schwierig zu entscheiden, wem man helfen sllte zu sterben-und wem zu leben! lg, sonja
DooryFD
DooryFD | 10.11.2008
9 Antwort
Das
ist aber mutig, dass Du das über das Forum hier bekennst! Ich hoffe, Du kannst den Gegenwind, der Dir hier vielleicht gleich entgegen weht, aushalten! Nicht nur in Deutschland gibt es einen Pflegenotstand und ich habe höchste Hochachtung vor den Personen, die im Alten- oder Pflegeheim und auch Krankenhäusern arbeiten und diese große Belastung tragen. Sterbehilfe sollte meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft kein Tabu-Thema sein. Leider ist es eins. Dir Alles Liebe und weiterhin viel Kraft bei der Ausübung Deines Berufs!
Eleah
Eleah | 10.11.2008
8 Antwort
hallöchen,
da muss ich dir recht geben.ich finde es nicht gut das eine omi mit 90 jahren noch einen herzschrittmacher bekommt.immer diese verlängerungsmassnamen , ich finde das muss nicht sein.oder demente entstadium, die nur noch durch medis aufrecht erhalten werden.die haben doch nichts mehr vom leben .ich bin dafür das diese leutchen einfach ruhig und friedlich einschlafen dürfen.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008
7 Antwort
ich bin krankenschwester
habe 1 jahr im alters/pflegeheim gearbeitet. dann ging ich wieder zurück... fand das sehr schlimm---finde auch , dass man solche menschen gehen lassen darf.nur noch ans bett gefesselt sein nicht mehr selber essen oder trinken.was soll daran schön sein? das ist nur noch eine qual.
piccolina
piccolina | 10.11.2008
6 Antwort
Hey..........
Ich arbeite als Familienhelferin. Bei dem Verein gibt es aber auch Tagespflege und Kurzzeitpflege und da bekomme ich auch bei jeder Teambesprächung dieses Thema mit. Und auch bei mir auf der Arbeit gibt es inoffizielle "sterbehilfe" Auch nah am rechtlichen ..... was ich aber verstehen kann....... Wenn du magst können wir mal unter 4 Augen schreiben
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008
5 Antwort
aber ich glaub dir
dass dein beruf manchmal an die nerven geht... gutes thema :)
julchen819
julchen819 | 10.11.2008
4 Antwort
Sterbehilfe nein
das heisst nicht nachhelfen. Aber sie einschlafen zu lassen wenn sie an der Zeit sind, ist Menschenwürdig.Ich wöllte auch nciht an einer Maschine Leben müssen. LG
CindyJane
CindyJane | 10.11.2008
3 Antwort
ja
ganz deiner meiniung! und bei kinderschändernund pädophilen!!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 10.11.2008

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