Umstandsmode für Schwangere

umstandsmode
Schwangerschaftsmode: Schick und lässig zugleich
Schwangerschaftsmode: Schick und lässig zugleich
.

quelle

AutoreninfoMag. Reka Schausberger
aktualisiert: 28.01.2020Mehrfache Mutter
Erziehung, Familie, Psychologie

Wenn der Bauch immer größer wird und das T-Shirt immer kürzer, dann ist es an der Zeit sich mit Umstandsmode auszustatten. Was es hierbei zu beachten gibt und wo sich wie etwas Geld einsparen lässt, das alles und noch mehr erfährst du hier in diesem Artikel.

Inhalt des Beitrags:
  1. Die richtige Schwangerschaftskleidung
  2. Dinge, die es zu beachten gibt beim Kauf
  3. Alternative Bauchband
  4. Geht gar nicht!

Die richtige Schwangerschaftskleidung

Als hätte man es als Schwangere nicht schon schwierig genug, ist auch das Besorgen von entsprechender Kleidung für Schwangere oft ein größeres Problem, da die normalen Sachen mit zunehmendem Bäuchlein nicht mehr passen. Hier hilft häufig nur der Gang in ein Geschäft, das auch Umstandsmode führt. Egal, ob für die Arbeit, den Urlaub, die Freizeit oder einfach nur für zu Hause, häufig gestaltet sich das neue Ankleiden als recht mühsam. Frau möchte in der Regel trotz Babybauch gut aussehen, gleichzeitig soll es aber an Bequemlichkeit natürlich auch nicht fehlen. Glücklicherweise hat die Frau von heute einige Möglichkeiten, sich neu einzukleiden, wenn der Bauch immer weiter wächst. Eine wunderbare Anlaufstelle sind die diversen Onlineshops, die ein großes Sortiment an Umstandsmode für so ziemlich jede Gelegenheit anbieten. Aber auch per Katalog und selbst in der Innenstadt von so manch größerer Stadt, lassen sich entsprechende Läden finden, die sich teilweise oder auch gänzlich auf die Versorgung von schwangeren Frauen eingestellt haben. Selbst für festliche Anlässe ist es heutzutage möglich, entsprechende Kleidung zu bekommen, die durchaus elegant und schick aussieht. Es ist heute nicht mehr üblich, den Bauch zu verstecken, sondern der Bauch wird gerne stolz getragen und so spricht auch nichts gegen eng anliegende und die Figur betonende Damenmode.

Dinge, die es zu beachten gibt beim Kauf

Die erste Frage, die man sich immer so ein wenig stellt, wenn man das erste Mal Umstandsmode einkauft, ist, welche Größe man eigentlich kaufen soll. In der Regel reicht es hier, seine Kleidung in der bisherigen Konfektionsgröße oder höchstens eine Nummer größer zu kaufen, denn bei Umstandsmode wurden die besonderen Anforderungen an die Bauchpartie in der Regel berücksichtigt und es ist von daher nicht notwendig, wie bei üblicher Kleidung einfach mehrere Konfektionsgrößen zu überspringen, um den Babybauch in der Kleidung unterzubringen.

Wer zu dehnbarer oder gar verstellbarer Kleidung greift, kann diese in der Regel nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch danach noch tragen, denn diese hält in der Regel länger und man muss sie nicht nach der Entbindung einmotten, weil sie überhaupt nicht mehr passen möchte.

Idealerweise sollte man beim Kauf von Schwangerschaftskleidung darauf achten, dass diese aus Baumwolle, Leinen oder Seide hergestellt wurde, denn diese Stoffe sind in der Regel sehr hautfreundlich und lösen keinerlei größere Probleme aus. Auf synthetische Stoffe wie Nylon, Polyester oder Acryl sollte weitestgehend verzichtet werden, denn diese erhöhen das Risiko von allergischen Reaktionen.

Eine weitere wichtige Sache, die es beim Kauf von Schwangerschaftskleidung zu beachten gilt, ist die Tatsache, dass du nur so viel wie nötig kaufen solltest, da sich der Bauchumfang weiter verändert und es keinen Sinn macht, Unmengen an Schwangerschaftskleidung einzukaufen.

Dein Bauch solltest du immer schön warm halten und die Schwangerschaftskleidung dahingehend auch auswählen. Darüber hinaus solltest du darauf achten, dass die Kleidung nicht zu eng ist. Gerne dürfen die Kleidungsstücke Körper betont sein, aber sie dürfen den Bauch nicht einschnüren.

In einer Schwangerschaft wird das Gewebe in der Regel stark beansprucht und so kann es durchaus sinnvoll sein, sich mit entsprechenden neuen BHs auszustatten, da in der Regel im Zuge der Schwangerschaft die Körbchengröße deutlich zunimmt. Hierbei ist vor allem darauf zu achten, dass die BHs sinnvoll passen und die Unterwäsche an sich bei mindestens 60°C waschbar ist. Auch Strumpfhosen können für Schwangere eine interessante Wahl sein, da auch sie das Gewebe etwas unterstützen. Allerdings gilt auch hier, immer darauf zu achten, dass der Bauch nicht unnötig eingeschnürt wird.

Gerade unsere Füße werden in der Schwangerschaft stark in Mitleidenschaft gezogen, da sie das zusätzliche Gewicht mit sich herum tragen müssen. Es macht am meisten Sinn, sich bequeme und flache Schuhe zuzulegen, da diese am gesündesten sind und darüber hinaus auch das geringste Risiko bergen, damit zu fallen oder umzuknicken. Idealerweise sind Schuhe rutschfest und haben keine Schnürsenkel, denn spätestens im letzten Drittel der Schwangerschaft bereitet eine Schleife binden an einem Schuh den meisten Schwangeren große Probleme und kurz vor der Entbindung kann es sogar möglich sein, dass du deine Füße gar nicht mehr erreichen kannst. Solltest du dazu neigen, Wasser er in den Füßen einzulagern und die Füße in diesem Zuge stark anschwellen, macht es durchaus Sinn, Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, damit du nicht barfuß laufen muss.

Mit ein wenig Einfallsreichtum und etwas Planung lässt sich im Bereich der Schwangerschaftsbekleidung einiges an Geld sparen. Gerade für die erste Zeit der Schwangerschaft reichen in der Regel etwas längere T-Shirts aus der normalen Damenabteilung aus, während man zum Ende der Schwangerschaft hin womöglich einfach die langen Hemden des Partners aus dem Schrank ausleiht. Mithilfe von elastischen Röcken und Kleidern sowie auch Hemden kannst du über längere Zeit hinweg dieselben Sachen tragen, die sich einfach an den wachsenden Bauch anpassen. Auch hier kannst du viel Geld sparen, da du nicht bei jeder kleineren Änderung direkt neue Kleidung kaufen musst. Bei Hosen solltest du darauf achten, dass sie einen verstellbaren Bund haben und sich am besten mit verschiedenen Oberteilen kombinieren lassen, denn auch so kannst du in der Regel einiges an Geld sparen.

Alternative Bauchband

Eine Alternative zu den gängigen Umstandsmoden sind die sogenannten Bauchbänder. Bauchbänder oder auch Bauchtücher lassen sich in der Regel ohne größere Probleme überall kaufen, aber wer hier Geld sparen möchte, kann dies auch ganz einfach selbst machen. Ein Bauchband lässt sich zum Beispiel selbst aus alten Kleidern relativ einfach zusammennähen und man kann hierbei seiner Kreativität freien Lauf lassen. Aufpassen sollte man allerdings darauf, dass sich unelastische Kleidungsstücke in der Regel ausdehnen, was durchaus dazu führen kann, dass wenn du weiterhin deiner normalen Alltagssachen trägst und diese mit einem Bauchwand unterstützt, womöglich nach der Schwangerschaft etwas unförmige Kleidungsstücke im Schrank hast.

Geht gar nicht!

In der Schwangerschaft solltest du immer darauf achten, dass deine Kleidungsstücke den Bauch nicht womöglich ein- oder abschnüren. Die Kleidung darf durchaus eng anliegen, sollte aber keinerlei Druck auf dem Bauch ausüben. Hierauf ist bei der Schwangerschaftskleidung grundsätzlich zu achten und diese Regel immer zu beherzigen.

Da der Bauch immer warmgehalten werden sollte, sollte Bauchfrei nur an warmen Tagen eine Option sein. Sobald es etwas kühler ist, sollte der Bauch immer unter der Kleidung versteckt sein.

Was in der Schwangerschaft gar nicht geht, ist einfach loszugehen und sich Kleidungsstücke mehrere Konfektionsgrößen größer zu kaufen, als man sie eigentlich trägt. Dies sorgt in der Regel dafür, dass die Kleidungsstücke selbst nicht so wirklich gut sitzen und du immer aussiehst, als hättest du einen Kartoffelsack an. Wenn dir das egal ist, ist es durchaus möglich, auch auf diesen zurückzugreifen, denn in der Regel sieht auch das nicht viel schlechter aus, wie sich in einem riesigen Kleidersack zu hüllen, nur weil man seine Kleidung einige Konfektionsgrößen größer kauft, als sie eigentlich sein dürften. Geld sparen tut man mit dieser Variante auch nicht wirklich, denn ein Teil der Schwangerschaftskleidung lässt sich auch nach der Schwangerschaft noch tragen, während die normale Kleidung, die einige Konfektionsgrößen zu groß gekauft wurde, danach in der Regel in der Altkleidersammlung endet.

 

[KaKra]

Dein Kommentar

noch 1000 Zeichen.

Magazin durchsuchen

Verlinke mich


quelle


Magazin durchsuchen

Verlinke mich



uploading