Babyentwicklung - 8. Lebensmonat

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Die Chance auf die ersten Zähne stehen jetzt sehr gut
Die Chance auf die ersten Zähne stehen jetzt sehr gut
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AutoreninfoKatharina Krause
aktualisiert: 16.12.2018Vierfache Mutter u. Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung
Der achte Lebensmonat wird wieder besonders spannend. Ein Entwicklungsschub erwartet dein Kind und damit erweitert sich sein Horizont wieder enorm. Welche neuen Fertigkeiten dazukommen und was sonst noch alles passiert, erfährst du hier.
Was du hier lesen kannst:
  • Größe/Gewicht
  • Ernährung
  • Motorische Entwicklung
  • Beziehungsverhalten
  • Schlafentwicklung
  • Entwicklungssprung
  • Wie du deinem Kind helfen kannst
  • Beschäftigungsideen
  • Gefahren und Interessen

Größe/Gewicht


Auch im achten Lebensmonat sollten wieder über den Daumen 200g pro Woche an Gewicht dazukommen. Das Kind sollte fleißig zunehmen und auch weiterhin gut wachsen. Um zu entscheiden, ob das Kind gut wächst und gedeiht, lassen sich wieder die Perzentillinien zurate ziehen. In der Regel genügt es, das Kind zweimal im Monat zu wiegen, um einen groben Gewichtsverlauf sehen zu können.

Der achte Lebensmonat ist für immerhin 25% der Kinder der Monat, in dem nun endlich auch der erste Zahn durchbricht. So dein Kind also seine ersten Zähne noch nicht hat, kannst du damit rechnen, dass es in diesem Monat dazu kommt, dass es endlich zahnt. Wenn nicht, ist das allerdings auch kein Beinbruch, denn in ganz seltenen Fällen kommt der erste Zahn auch erst nach dem ersten vollendeten Lebensjahr. Wie bereits in den vorangegangenen Artikeln erwähnt, muss das Zahnen nicht mit unangenehmen Begleiterscheinungen einhergehen. Tatsächlich speicheln nur etwa 25% aller Kinder mehr und bei vielen kommt der Zahn still und heimlich, ohne dass man irgendetwas daran vorher bemerkt.

Ernährung

Mit nun acht Monaten haben die meisten Kinder schon erste Erfahrungen mit Brei gemacht. Lediglich etwa 4% aller Kinder haben erst im Laufe des achten Monats den ersten Kontakt mit Breimahlzeiten. Vorrangig bestimmen immer noch Milch und Brei die Ernährung des Kindes, doch mit jeder Woche, die vergeht, interessiert sich das Kind mehr für andere Nahrung und wird auch deutlich mehr probieren wollen. Spätestens jetzt beginnen Kinder im Normalfall, Interesse an fester Nahrung zu entwickeln und auf dieser auch gelegentlich herumzukauen. Damit das Essen gelingt, müssen einige Fähigkeiten einen bestimmten Entwicklungsstand erreicht haben. Im Einzelnen sind dies:

Greifen
Die ersten Kinder beginnen schon bereits mit fünf Monaten, nach Dingen zu greifen. Hierbei muss man allerdings verstehen, dass der Mund für das Kind in diesem Alter noch ein wichtiges Erkundungsorgan ist und nicht ausschließlich der Nahrungsaufnahme dient. Mit dem Mund werden alle Gegenstände genauestens untersucht, die das Kind in die Finger bekommt.

Speichelproduktion
Bereits im Alter von 2-3 Monaten nimmt die Speichelbildung sehr stark zu. Im Laufe der Zeit enthält der Speichel reichlich Amylase. Hierbei handelt es sich um ein Enzym, welches bei der Verdauung von Stärke benötigt wird.

Zähne
Bei den meisten Kindern brechen die ersten Zähne zwischen dem sechsten und zehnten Monat hervor. Hierbei erscheinen zuerst die Schneidezähne, doch die Backenzähne werden noch bis zum zweiten Lebensjahr auf sich warten lassen. Da ein Kauen auf den Backenzähnen dementsprechend noch nicht möglich ist, behilft sich der Säugling, indem er feste Speisen ganz einfach mit Speichel aufweicht, zwischen Zunge und Gaumen zerdrückt oder mithilfe von Ober- und Unterkiefer zerquetscht und den Brei im Mund hin- und herschiebt. In der Regel fangen die meisten Kinder zwischen dem fünften und siebten Monat an, erste Kauversuche zu unternehmen. In einigen Ausnahmefällen passiert dies bis zum Ende des ersten Lebensjahres nicht.
Die beste Möglichkeit Kinder an etwas herumkauen zu lassen ist bei den Zwischenmahlzeiten, wo es Dinge zu sich nehmen kann, die keine Energiespenderspender sind. Am besten eignen sich hier Nahrungsmittel wie hartes Brot oder Getreideriegel und beim älteren Säugling vielleicht sogar schon Obst. Aufpassen sollte man bei Kinderkeksen, denn diese enthalten in der Regel reichlich Zucker und sind von daher nicht sonderlich gesund und schaden zudem den Zähnen.

Trinken
Die meisten Kinder können im achten Lebensmonat schon bereits selbstständig die Flasche halten und austrinken. Dies sind immerhin so um die 70% aller Kinder. Spätestens gegen Ende des ersten Lebensjahres halten fast alle Kinder ihr Fläschchen selbst. Anders sieht es hingegen bei einer Tasse aus. Um aus einer Tasse oder einem Glas zu trinken, muss nicht nur diese korrekt gehalten werden, sondern auch die Mundmotorik an die veränderte Trinkweise angepasst werden. Der Flüssigkeitsstrom, der aus der Tasse herausrinnt, lässt sich nicht mehr durch vermehrtes oder vermindertes Saugen kontrollieren, was somit ein gänzlich anderes Vorgehen erfordert. Nur wenn die Mundmotorik des Kindes bereits ausreichend weit entwickelt ist, gelingt es dem Kind, korrekt aus einer Tasse zu trinken und ab diesem Zeitpunkt wird es auch zu verstehen geben, dass es nun aus der Tasse oder eben dem Glas trinken möchte. Hierbei sollte aufgepasst werden, dass das Kind sich nicht verschluckt.

Motorische Entwicklung

Die motorische Entwicklung geht auch mit acht Monaten weiter ganz gemütlich vorwärts. Die meisten Kinder entwickeln im achten Lebensmonat keine neuen Fortbewegungsmöglichkeiten, sondern intensivieren das, was sie bereits gelernt haben und werden darin besser. Sollte dein Kind zu jenen hingehören, die noch nicht robben können, so kannst du davon ausgehen, dass es dieses nun demnächst lernen wird oder womöglich sogar überspringt und direkt zum Krabbeln übergeht. Fast alle Kinder in diesem Alter kommen nun auch in die Phase des Wippens. Dabei hocken sie auf Händen und Knien und schaukeln dabei vor und zurück. Sobald es gelernt hat zu krabbeln, liegt diese Phase dann schon wieder hinter ihm.

Nicht jedes Kind nimmt alle Fortbewegungsphasen wirklich mit und es gibt nicht wenige Kinder, die bestimmte motorische Entwicklungen einfach überspringen. So ist es nicht weiter schlimm, wenn ein Kind direkt zum Krabbeln übergeht und erst danach robbt oder vom Robben in einigen Monaten direkt zum Laufen übergeht. Welche Fortbewegungsart das Kind nun bevorzugt, hängt stark von seiner körperlichen Entwicklung und seinen persönlichen Vorlieben ab. Natürlich kannst du versuchen ihm zu zeigen, wie andere Fortbewegungsarten funktionieren, doch ob dies wirklich einen nennenswerten Effekt auf dein Kind haben wird, lässt sich nicht so ohne Weiteres absehen.

Beziehungsverhalten

Die Wonnezeit der kindlichen Entwicklung liegt nun deutlich in der Vergangenheit und beherrscht wird das Leben der meisten Kinder in diesem Alter von der sogenannten Trennungsangst und dem Fremdeln. Sowohl die Trennungsangst als auch das Fremdeln nehmen bis etwa zum zweiten Lebensjahr stetig zu und flauen erst ab etwa dem dritten Lebensjahr wieder ab. Etwa im achten Lebensmonat erreicht das Fremdeln eine Intensität, die auch als Acht-Monats-Angst bezeichnet wird. Dies liegt vor allem daran, dass die meisten Kinder schon deutlich früher anfangen zu fremdeln, es aber erst mit acht Monaten wirklich unübersehbar wird. Eine Zeit lang hat man geglaubt, dass die Kinder erst mit acht Monaten in der Lage seien, vertraute von unbekannten Personen zu unterscheiden und es daher mit acht Monaten zum Fremdeln kommt. Dies konnte mittlerweile aber widerlegt werden, denn schon Kinder im ersten Lebensjahr in den ersten Lebensmonaten sind in der Lage, fremde von vertrauten Person zu unterscheiden. Hierbei ist die visuelle Wahrnehmung übrigens weit weniger wichtig als alle anderen Sinneswahrnehmungen. Der empfindlichste und am weitesten entwickelte Sinnesorgan eines jungen Kindes ist der Körper, also der taktil- kinästhetische Wahrnehmungsbereich. So ist schon ein zwei Monate alter Säugling in der Lage zu bemerken, wenn er von einer fremden Person auf den Arm genommen wird, weil er einfach spürt, dass die fremde Person ihn auf eine ganz fremde Art und Weise greift und auf dem Arm hält, als es seine Eltern tun. Es ist nicht selten, dass schon ein zwei Monate altes Baby zu weinen beginnt, wenn es bemerkt, dass es von einer unbekannten Person auf den Arm genommen wird. Darüber hinaus reagieren junge Säuglinge meist auch sehr abweisend, wenn Ihnen der Geruch oder die Stimme nicht vertraut ist.

Für das Fremdeln ist die Unterscheidung von fremden zu vertrauten Personen eine Grundvoraussetzung. Allerdings erklärt diese einfache Möglichkeit der Unterscheidung nicht, wieso es zur ablehnenden Haltung des Kindes kommt. Grundsätzlich hat das Fremdeln eine ähnliche Funktion, wie die Trennungsangst. Mit dieser Angst vor dem Unbekannten sorgt die Natur geschickt dafür, dass das Kind in den ersten Lebensjahren immer in der Nähe jener Personen bleibt, die für sein körperliches und psychisches Wohl sorgen. Ähnlich wie die Trennungsangst kann natürlich auch das Fremdeln unter gleichaltrigen Kindern unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Auch hier gibt es wieder eine Reihe von Faktoren, die die Intensität des Fremdelns beeinflussen:

Das Alter
Ebenso von Kind zu Kind unterschiedlich ist das Alter, in dem die Kinder beginnen, offensichtlich Fremdes, vor allem offensichtlich fremde Personen, abzulehnen. In der Regel kann man sagen, dass Kinder frühestens mit fünf Monaten wirklich fremdeln und die meisten zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat damit anfangen. Es kann aber durchaus sein, dass das Kind bis zu Beginn des zweiten Lebensjahres mit dem Fremdeln wartet. Am stärksten ausgeprägt ist das Fremdeln zwischen dem achten Monat und vor Vollendung des dritten Lebensjahres. Nach dem dritten Lebensjahr nehmen sowohl das Fremdeln als auch die Trennungsangst in der Regel wieder ab. Ab diesem Alter fällt es den Kindern dann deutlich leichter, Beziehungen zu unvertrauten Personen einzugehen und somit einige Zeit ohne die Eltern oder die direkten Bezugspersonen auszukommen.

Die Persönlichkeit
Genau wie bei der Trennungsangst spielt auch die Persönlichkeit beim Fremdeln eine große Rolle. Einige Kinder fremdeln kaum und reagieren selbst auf unbekannte Personen relativ entspannt, während das bei anderen Kindern stark ausgeprägt ist und sehr viele Jahre hinweg fremde Personen als Bedrohung angesehen werden. Das Fremdeln bleibt immer ein Teil der menschlichen Persönlichkeit und selbst beim erwachsenen Menschen sind Teile des Fremdelns noch zu entdecken. Genau wie Kinder sind auch die Erwachsene Fremden gegenüber unterschiedlich aufgeschlossen.

Die Erfahrung mit Anderen
Bei Kindern beeinflussen die Erfahrungen, die ein Kind innerhalb seines ersten Lebensjahres macht, das Ausmaß des Fremdelns, mit dem sie sich dann auseinandersetzen müssen. Kinder, die viel Kontakt zu verschiedenen Personen in dieser Zeit hatten, fremdeln in der Regel weniger als jene, die nur sporadischen und flüchtigen Kontakt mit fremden Leuten hatten. Auch beobachten lässt sich, dass Kinder, die in einer Großfamilie aufgewachsen sind, weniger dazu neigen, Fremde als Bedrohung anzusehen, als Kinder, die in einer Kleinfamilie aufgewachsen sind.

Die Vertrautheit der Person
Grundsätzlich ist der Vertrautheitsgrad einer fremden Person zu dem Kind der Maßstab, ob und wie sehr das Kind diese Person ablehnt. Hierbei muss man verstehen, dass das Kind die fremde Person immer mit den eigenen Eltern oder Bezugspersonen vergleicht. Je unterschiedlicher sich eine fremde Person für das Kind im Gegensatz zu seinen Eltern anfühlt, desto abweisender reagiert ein Kind. So kann es schon sein, dass das Kind eine fremde Person, die raucht, vollkommen ablehnt und diese sehr viel Zeit und Mühe aufbringen muss, damit das Kind Vertrauen fasst, wenn das Kind Raucher aus seiner eigenen Familie nicht kennt und nie mit diesem Geruch zu tun hatte. Andererseits kann es sein, dass eine Person, die den Eltern sehr ähnlich ist, wobei ähnlich nicht die optische Ähnlichkeit, sondern die Ähnlichkeit im Verhalten, Geruch, der Stimmung und der Art und Weise, wie sie das Kind berührt meint, von dem Kind sehr schnell und sehr gut akzeptiert wird.

Das Distanzverhalten
Grundsätzlich hat jedes Kind um sich herum eine gewisse Distanz, in der es keine Fremden duldet. Das Ausmaß der kindlichen Ablehnung wird nicht unwesentlich durch das Distanzverhalten von fremden Personen beeinflusst. Wenn sich eine fremde Person dem Kind vorsichtig und langsam nähert und einen eher kritischen Abstand zu ihm einhält, so wird das Kind in der Regel freundlich, manchmal auch nur neutral und vielleicht sogar neugierig auf die Person reagieren. Unterschreitet eine fremde Person diese kritische Distanz, so wird das Kind seine Abneigung deutlich zeigen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass man viel Geduld im Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern an den Tag legen muss und dass man als Fremder mit der Annäherung möglichst lange wartetn und so dem Kind Zeit geben sollte, dass es einen besser kennenlernt, bevor man sich ihm weiter nähert und darauf hoffen darf, dass das Kind einen dann auch wirklich an sich heran lässt.

Schlafentwicklung

Interessanterweise gibt es eine Phase zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat, in der Kinder, die nachts eigentlich durchgeschlafen haben, plötzlich zum Schrecken ihrer Eltern erneut aufwachen und sich nicht wieder selbst zum Schlafen bringen können. Folgende Gründe sind in der Regel die Ursachen dafür:

Die Veränderung des Schlafverhaltens
Gerade in den ersten Wochen und Monaten des kindlichen Lebens verändert sich das Schlafverhalten drastisch. Der häufigste Grund, warum das Durchschlafen nicht mehr gelingt, ist meist, dass sich die Bedürfnisse des Kindes verändert haben, aber die Eltern sich in ihrem Verhalten noch nicht an die veränderten Schlafbedürfnisse angepasst haben. Einfach gesagt müssen sich die Eltern letztendlich nur neu auf die Bedürfnisse ihres Kindes einstellen und schon klappt es auch wieder mit dem nächtlichen Durchschlafen. Die häufigste Ursache dafür, dass ein Kind in der Nacht nicht mehr durchschläft, ist ganz einfach die Tatsache, dass es nicht mehr so lange schlafen kann, wie die Eltern es von ihm erwarten. Wenn ein Kind einen Schlafbedarf von etwa 10 Stunden am Tag hat und davon bereits drei tagsüber schläft, so wird es in der Nacht nur noch sieben weitere Stunden schlafen können. Das bedeutet im Rückschluss natürlich auch, dass, wenn man möchte, dass das Kind erst morgens um sieben wach wird, man es frühestens um Mitternacht ins Bett bringen kann. Das ist natürlich ein recht drastisches Beispiel, aber es soll verdeutlichen, was das Problem bei zu viel Schlaf ist.
Grundsätzlich, auch wenn das den meisten Eltern nicht sonderlich gut gefällt, muss der sinkende Schlafbedarf durch geringeren Tagesschlaf ausgeglichen werden, möchte man, dass sein Kind nicht erst zu unmöglichen Zeiten ins Bett geht oder in aller Herrgottsfrühe schon wieder auf den Beinen ist.

Schmerzen und Krankheiten
Ein weiterer Grund, warum viele Kinder irgendwann nachts plötzlich nicht mehr durchschlafen, ist die Tatsache, dass sie entweder krank sind oder womöglich gerade zahnen. Das Durchstoßen eines Zahnes beschränkt sich in der Regel auf ein paar wenige Tage und somit sollte wochenlanges nächtliches Aufwachen nicht auf Zahnungsschmerzen zurückgeführt werden. Kinder, die erkältet sind, eine Ohrenentzündung oder Magen-Darm-Grippe haben, können ebenfalls Schmerzen haben, die sie beim Schlafen beeinträchtigen. Hierbei kann ein ganz anderes Problem das nächtliche Durchschlafen wieder etwas torpedieren. Wenn das Kind erst einmal krank gewesen ist, haben die meisten Eltern angefangen, sich vermehrt um das Kind zu kümmern und auch nachts häufiger nach dem Kind zu sehen und ihm Zuwendung zuteilwerden zu lassen. Manche Eltern nehmen das kranke Kind sogar mit in das eigene Bett. Da ist auch gar nichts dabei, man sollte sich nur darüber klar sein, dass es sein kann, dass das Kind diese zusätzliche Zuwendung auch dann weiter einfordern wird, wenn es wieder gesund ist.
Ein weiteres interessantes Phänomen ist, dass viele Kinder bei Vollmond deutlich weniger und schlechter schlafen, als sie dies sonst tun. Hierzu muss der Vollmond übrigens nicht ins Kinderzimmer scheinen. Woran genau das ganz liegt, darüber ist man sich bis heute nicht so ganz sicher und manche halten das Ganze auch für absoluten Unsinn. Tatsache ist aber, wenn dein Kind zu den Kindern gehört, die zu Vollmond immer sehr schlecht schlafen, so versuche, dich damit zu trösten, dass der Vollmond höchstens ein bis drei Tage die Nachtruhe stört und danach wieder eine lange ungestörte Zeit bevorsteht.

Entwicklungssprung

Im achten Lebensmonat steht nun auch schon wieder der sechste Entwicklungsschub ins Haus. In der Regel kündigt er sich, genau wie alle anderen Entwicklungsschübe vor ihm, durch ein unspezifisches, merkwürdiges Verhalten deines Kindes an. Was genau typische Verhaltensweisen für den nahenden sechsten Entwicklungssprung sind, kannst du im Artikel Konkrete Anzeichen des sechsten Entwicklungsschubs nachlesen.
Der nun stattfindende Entwicklungssprung führt das Kind in die Welt der Kategorien. Diese ist nichts anderes, als dass ein Kind plötzlich versteht, dass es bestimmte Sachen bei vielen Dingen immer wieder gibt und man so bestimmte Merkmale immer wieder zusammenfassen kann. Kurz könnte man also sagen, dein Kind fängt nun an, seine ganze Welt in Schubladen zu verpacken. Wenn du mehr über den sechsten Entwicklungsschub lesen möchtest, so kannst du das hier tun: 37. Woche - Die Welt der Kategorien. Eine ausführliche Zusammenstellung über all die Dinge, die dein Kind nun mehr oder weniger neu dazu lernt, kannst du im Artikel Entdeckungen des 6. Entwicklungsschubs nachlesen.

Wie du deinem Kind helfen kannst

Ab dem achten Monat interessiert sich dein Kind vor allem für Dinge, die einander ähnlich sind. Ob es sich hierbei um Formen oder Farben handelt, spielt keine große Rolle. Es geht ihm hauptsächlich darum, Merkmale zu finden, die alle Gegenstände haben. Auch macht das Kind seine ersten Erfahrungen im Bereich der Mengen und wird nun beginnen, erste Rollenspiele zu spielen und damit seine sozialen Kompetenzen zu erweitern. Ebenso kommen in diesem Alter wieder zum Teil kuriose Ängste vor, die dein Kind bis vor wenigen Tagen nicht einmal kannte. Es kann dir also durchaus passieren, dass das Kind plötzlich Höhenangst hat oder sich vor seinem eigenen Schatten erschreckt. Auch ist jetzt Konsequenz in der Erziehung vonnöten, wenn du verhindern möchtest, dass dein Kind dir demnächst auf der Nase herumtanzt. Eine Zusammenstellung an Ideen, wie du deinem Kind mit etwa acht Monaten helfen kannst, kannst du im gleichnamigen Artikel finden: Wie du deinem Kind mit etwa 8 Monaten helfen kannst.

Beschäftigungsideen

Obwohl es gerade nach dem sechsten Entwicklungsschub nicht mehr all zu schwierig ist, das Kind zu beschäftigen, haben wir trotzdem einen Artikel mit den schönsten Beschäftigungs- und Spielideen für euch zusammengestellt: Spielideen für Babys ab 8 Monaten. Grundsätzlich eignen sich vor allem solche Spiele, die dem Kind helfen, seine eigenen Schubladen zu füllen. Zum Beispiel kannst du ihm verschiedene Bauklötze geben und zeigen, dass ein Merkmal die Farbe ist, aber ein anderes vielleicht die Form. Du wirst sehen können, dass es deinem Kind sehr viel Spaß macht, die Dinge nach diesen Kategorie zu sortieren. Auch imitiert dein Kind dich nun zunehmend mehr, was durchaus auch amüsant ist.

Gefahren und Interessen

Genau wie der Rest in der Entwicklung deines Kindes, entwickeln sich auch die Gefahren und Interessen von Monat zu Monat weiter. Im achten Monat beginnen die meisten Kinder, ein starkes Interesse für alle Arten von Elektrogeräten zu zeigen. Doch nicht nur der Staubsauger oder die Küchenmaschine haben es dem Kind in diesem Alter angetan, nein, auch alle anderen Dinge, die irgendwie Geräusche oder andere Reaktionen, die nicht direkt ersichtlich sind, auslösen, werden gerne näher unter die Lupe genommen. So spielen viele Kinder sehr gerne mit Türklingeln, Aufzugsknöpfen oder jeglichen Arten von Fernbedienungen. Was sonst noch dein Kind mit acht Monaten interessiert, kannst du in dem Artikel Dinge, die dein Kind mit acht Monaten interessieren nachlesen.
[KaKra]

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