Stillen

Mami10101992
Mami10101992
13.01.2012 | 24 Antworten
hab da mal ne frage die mich schon seid einigen wochen beschäftigt...
ich bin jetzt in der 39. ssw (1. kind) das heißt es könnte jederzeit losgehen und jetzt stellt sich mir die frage stillen oder nicht?! ich würde es ja schon gerne ausprobieren da man ja soviel gutes davon hört aber jetzt hab ich angst das es nicht funktioniert, und ich weis nicht ob und wie schnell sich das baby umgewöhnt wenn mann einmal damit angefangen hat... vielleicht kennt ja jeand das problem und kann mir dabei helfen... wäre dankbar für jeden rat...
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24 Antwort
Ich würde dir gerne einen kleinen Tipp geben: Lass dir das Kind schon im Kreißsaal anlegen. Es gibt Krankenhäuser, die geben dir das Kind erst nach STUNDEN und das taugt nicht für die Stillbeziehung. Ich habe beide Kinder nach der Untersuchung sofort an die Brust gelegt, noch bevor ich auf meinem Zimmer war. Das ist wichtig und du solltest darauf bestehen, wenn es soweit ist. Setz dich da durch! Am besten suchst du dir eine Beleghebamme, die nicht nur mit ins Krankenhaus kommt, um bei der Geburt dabei zu sein, sondern die dich danach gut betreut. Ich weiß, ohne meine Hebamme hätte es damals nach diesem Eklat im KH anders ausgesehen bei mir. Ich hatte sie vom KH aus angerufen, heulend, weil ich dachte, mein Kind verhungert mir. Die ist aus allen Wolken gefallen und ist gleich hin und hat die Schwester klein gemacht. So jemanden braucht man einfach, jemanden, der weiß, wo der Hase läuft.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
23 Antwort
@Maulende-Myrthe du hast so Recht! Leider können die wenigsten Krankenschwestern und auch nicht jede hebamme gut beraten. Das hängt ganz sicher auch von persönlichen eingelassen und mich unterstützt, obwohl sie mit Frühchen noch keinerlei Erfahrungen gesammelt hatte.
Klaerchen09
Klaerchen09 | 13.01.2012
22 Antwort
eine Kinderkrankenschwester auf einer Neugeborenenstation nicht weiß, dass die Milch am zweiten Tag selten schon da ist und dass das von der Natur auch so erwünscht ist. Das Kind verhungert und verdurstet nicht, bis die Milch eingeschossen ist. Das Kolostrum reicht völlig aus. Und wenn die Milch dann da ist und man einfach auf sich und das Kind hört, dann legt man dann an, wenn das Kind Hunger hat und alles ist tutti. Klar, es gibt ein paar hilfreiche Tipps und bei MEINEN KINDERN und ja, es gibt Babys, die nuckeln nur und du stillst dich tot, wenn du das nicht erkennst... Aber im Grunde sind wir so weit weg von der Natur durch unsere Erziehung den Einfluss der Medien und Gesellschaft, dass wir uns selber nicht mehr trauen. Du wirst stillen können, wenn du auf dich hörst! Und du wirst innerhalb von Stunden umstellen können, falls es nicht klappt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
21 Antwort
Stillen ist ne reine Kopfsache. du solltest einfach wissen, was DU willst. Und dann kannst du dich ganz darauf einlassen. Die Säuglingsnahrung ist heute so gut, dass es fast keinen Unterschied zur Muttermilch gibt. Ich habe meine Tochter erst drei Wochen nach ihrer Geburt begonnen zu stillen, davor gab es im KH auf der ITS für sie alle 3h ne Flasche vom Personal. Ich konnte aber auch nicht stillen, da mich dieser ganze Trubel damals so gestresst hatte, dass so gut wie keine Milch kam, ich hab dann mit der Pumpe gekämpft. Als ich meine Tochter dann zu hause hatte, floss die Milch von ganz allein und ich konnte sie voll stillen. Was ich dir damit sagen möchte ist, du kannst deinen Säugling stillen. Lass dir von einer erfahrenen Hebamme oder besser noch von einer Stillberaterin beim Anlegen helfen, Denn die Schmerzen kommen durch Anlegefehler. lg und lass dich nicht verunsichern! Genieß die letzten Tage mit Bauch
Klaerchen09
Klaerchen09 | 13.01.2012
20 Antwort
@queenilly Du, ich hab nur immer kurz vor dem Auslaufen abgepumpt. Und dann nicht bis zum Schluss! Konnte mir ja nicht laufend neue Sachen anziehen oder nackt durch die Gegend rennen. Stillkleidung. So ein Quark. Ich geb kein Heidengeld aus für Klamotten, die ich nur ein paar Monate trage o.O
Miyavi
Miyavi | 13.01.2012
19 Antwort
da muss ich queenilly recht geben wenn du andauernd abgepumpt hast regt es die milchbildung ja nur an, wenn meine getrunken hat dann kam 2 std später wieder ein milcheinschuss ja tut manchmal weh aber dank der stilleinlagen die die milch ja auffangen kein thema, der körper braucht erstmal eine zeit bis er sich dran gewöhnt hat genauso wie wenn ein wachstumsschub kommt dann kommen die babys auch öfters und da muss er sich auch dran gewöhnen mehr miclh zu produzieren und passt sich dann an.
kathi2804
kathi2804 | 13.01.2012
18 Antwort
Ich glaube, durch die vielen Mütter, die erzählen, sie hätten nicht stillen können, setzt sich das Gerücht fest, dass das ein Glücksspiel ist. DAS ist es nicht. Über 98 % aller Mütter dieser Erde können stillen, wenn sie es nur richtig machen würden und vor allem, wenn sie zu Beginn richtig beraten werden. Leider sind deutsche Krankenhäuser vielfach UNFÄHIG, das zu gewährleisten. Frische Mütter werden verunsichert, ihre Wünsche werden nicht respektiert, sie hören null auf ihr Gefühl, weil sie tausend Meinungen kennen und schwups... angeblich nicht genug Milch. Die meisten Mütter, von denen ich weiß, dass sie angeblich nicht stillen konnten, haben ihren Kindern am zweiten Tag die Flasche im KH!!! gegeben, weil sie keine Milch hatten. Die Milch schießt aber erst am dritten Tag ein. Bei meinem ersten Kind ließ man mich am zweiten Tag eine Stillprobe machen und fütterte dann mit Flasche zu, weil ich keine Milch hatte. Es ist ein Desaster sowas, denn es kann einfach nicht sein, dass ...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
17 Antwort
stillen ist... [sticky?] .. Nähe, Abhängigkeit, Altmodisch, Modern, Liebesbeziehung, verlängerte Nabelschnur, gesunde Ernährung, belastend weil die Kinder länger brauchen um durchzuschlafen. Diese Liste von Meinungen und Gefühlen in unserer Gesellschaft die zum Thema stillen les und hörbar sind kann man noch erweitern. In dem Spruch " jede kann es, keine muss es" ist alles gesagt. Ob und wie lange eine Frau "kann" ist aber stark davon abhängig welche Unterstützung sie bekommt. Jede Schwangere bekommt Informationen aus ihrem Freundes oder Familienkreis. Der Einfluss auf das Vertrauen ob ich das wohl als Frau kann wird dort schon geprägt. Wenn wenige bis keine Frauen aus dem Umfeld gestillt haben dann ist das frühe Abstillen schon vorprogrammiert. Meistens setzt der Saugtrieb 20 Min. nach der Geburt ein, nun liegt es an, der Zeit , dem Engagement und der eigenen Einstellung zum Stillen an der Hebamme ob und in welcher Form die Stillbeziehung beginnt. Das Kind sollte beim ersten Anlegen danach mit einer ersten primären Information auf der Festplatte einschlafen. Nämlich .. stillen ist schön, Trost, und Sicherheit. Auf der Station geht es dann weiter..die eine Schwester ist der Meinung das Kind solle auch am 2 und 3 Tag ruhig noch schlafen, die andere sagt wecken zum anlegen. Die eine empfiehlt bei wunden Warzen Salbe die andere Schwarztee. Eine Schwester sagt abpumpen bei zuviel Milch die andere legt Quarkpackungen auf. Die eine Schwester ist geduldig beim Warten auf den Milcheinschuss am dritten Tag, die andere füttert schon am 2 Tag zu! Das alte Wissen um das Stillen ist verloren gegangen und die Verunsicherung in unsere Ureigensten Fähigkeiten sind , wie in der Schwangerschaft auch, erschüttert. Am Anfang müssen beide, die Mutter und das Kind es lernen, sie haben es beide noch nie vorher getan. Jedem Erwachsenen der einen neuen Job anfängt billigt man 4-6 Wochen Einarbeitungszeit zu, nur unsere Neugeborenen die haben gefälligst von Anfang an zu funktionieren? Meine Erfahrung mit den Frauen die wir im Jahr betreuen ist, 98% stillen voll in den ersten 5-6 Monaten. Danach wird mit Beikost begonnen und viele der Kinder sehen nie eine Flasche mit Kunstnahrung sondern sind mit meist 10 Monaten komplett auf Löffel umgestellt. 1% der Frauen entscheidet sich gegen das Stillen, die Gründe spielen keine Rolle und sie werden diskussionslos akzeptiert, das andere 1% hat wirklich auch nach allen Versuchen die Menge zu steigern nicht genügend Milch und füttert zu. Mein Rat .. schon in der Schwangerschaft Kontakt zu einer Stillgruppe suchen, das Stillbuch von Hanna Lotrop kaufen und lesen , eine Hebamme suchen die möglichst selbst gut und erfolgreich gestillt hat, ambulant oder zu hause entbinden. Kinderärzte sind häufig Männer, diese haben keine Brüste aber sind kompetentere Stillberater als eine Hebamme ? Ich will nicht abstreiten das es sowohl sensible Kiä , wie unsensible Hebammen gibt, aber ich ziehe ein Gegenüber mit einer Brust bei Brustproblemen vor. Hier einige Tipps für erfolgreiches stillen: - möglichst in den ersten 2 Stunden nach der Geburt den angeborenen Suchreflex ausnutzen und das Kind anlegen. - Bequeme Position beim stillen - Kind zur Brust, nicht Brust zum Kind - Darauf achten, dass das Kind den Mund weit öffnet - In den ersten Tagen keinen Schnuller - Keine Zufütterung mit Glykoselösung oder Kunstmilch - Möglichst kein Stillhütchen - Stillen nach Bedarf - Ruhe und Rückzug beim stillen - Ruhe bewahren! - Frühzeitiger Kontakt zur Hebamme, Stillgruppe und/oder Laktationsberaterin LG
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
16 Antwort
mach dich nicht verrückt. lass es einfach auf dich zukommen. wenn es klappt ist es was ganz tolles, wenn es aber nicht sein soll dann bekommt dein baby trotzdem gute nahrung.
purzel2010
purzel2010 | 13.01.2012
15 Antwort
@Miyavi hmmm....aber wenn du ständig abgepumpt hast, hast du ja ständig deinem Körper signale gegeben um mehr zu produzieren.Dann wars ja klar das du ausgelaufen bist. "stillkleidung"
queenilly
queenilly | 13.01.2012
14 Antwort
Angst brauchst du nicht haben...wenn du es versuchen möchtest, dann Tu es und wenn nicht, dann gib die Flasche....mamas die stillen sind keine besseren als die, die ihrem baby die Flasche geben
JonahElia
JonahElia | 13.01.2012
13 Antwort
Also ich hab ca. 1 1/2 Monate voll gestillt. Ich bin ehrlich: Danach hatte ich die Nase voll. Ich musste laufend abpumpen, weil ich zuviel hatte. Es wurde kalt und ich hatte keine Lust bei kalten Temperaturen -wo cih manchmal 2 Pullis, 1 Shirt und noch ne Jacke trage- mich halb auszuziehen, damit mein Kind an den Mops kann, wenn er unterwegs Hunger bekäme. Auch wenn ich iwo zu Besuch war, wollte ich je nachdem nicht unbedingt meine Brüste auspacken. Davon abgesehn, dass mein Bett über Nacht gerne von der Milch "überschwemmt" wurde. Und zum Stillen musste ich immer iwo gerade mit dem Rücken angelehnt sein. Natürlich hat das Stillen seine Vorteile. Man spart massig Geld . Man braucht nicht immer soviel mit sich rumschleppen. Aber mit Flasche ist man wesentlich unabhängiger. Da geb ich gerne das Geld aus, kein Thema. Und ich kann meinem Sohn auch als Flaschenkind beim Trinken freudig zuschauen und ihn streicheln :)
Miyavi
Miyavi | 13.01.2012
12 Antwort
ich persönlich kann es nicht nachvollziehen, dass man sich über so eine frage überhaupt gedanken macht. so hochentwickelt wie die lebensmittelindustrie heutzutage ist, werden auch flaschenkinder mit dem nötigen versorgt. vorbild für ersatznahrung ist aber nunmal die muttermilch. die bietet alles, was ein baby braucht und zwar immer genau dann, wenn dein baby es braucht. vitamine, abwehrstoffe, antikörper, körpereigene bakterien. alles in der zusammensetzung, wie sie optimal ist. und die nähe zum baby gibts beim füttern noch obendrauf. stillen ist toll, es wäre für dein baby und vermutlich auch für dich schade, wenn du dich dem verweigerst. deine hebamme wird dir bei schwierigkeiten zur seite stehen, wenn denn welche auftreten sollten. du bist doch auch schwanger geworden, obwohl du weißt, dass die geburt unter umständen nicht so verläuft, wie du es dir vorstellst.
julchen819
julchen819 | 13.01.2012
11 Antwort
also ich bin ganz klar fürs stillen. Wenn man da gelassen an die Sache ran geht und sich kein stress macht und sich die doofen Fertigmilchwerbungen vom hals hält dann klappt das. JEDE FRAU KANN STILLEN! Man muss es wollen und das ist ganz einfach denn man will ja nur das beste fürs Baby. Such dir ne stillberaterin oder schilder deiner hebamme dein bedenken dann wird das auf jedenfall und wenn die Brustwarzen am anfang wund sind empfehle ich Multi-Mam kompressen und zähne zusammenbeißen. Stillen ist gesund, kostet nix und macht keine arbeit die du mit deinem Kind verbringen kannst. Schöne Geburt
queenilly
queenilly | 13.01.2012
10 Antwort
Also für uns war das Stillen wirklich schwer, weil mein Kleiner nicht richtig getrunken hat . Trotzdem habe ich über 5 Monate dafür gekämpft, weil es soviel besser und bequemer ist. Suche dir eine Stillgruppe, lass dir gut von der Hebi helfen und RECHNE mit Koplikationen! Stillen will gelernt sein und braucht eine Eingewöhnungsphase. Aber es rentiert sich wirklich! Ein tolles Buch http://www.amazon.de/Das-Stillbuch-Hannah-Lothrop/dp/3466344980/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326483096&sr=8-1 Ich wünsche dir eine schöne Geburt!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 13.01.2012
9 Antwort
ich hab meine tochter nicht gestillt. hatte auch heftige wochenbettdepressionen. hab mir auch immer gedanken gemacht ob es klappt oder ob man wirklich jede std stillen muss usw. aber das 2. will ich auf jeden fall stillen. da mach ich mir keinen kopf.
sabrinaSR
sabrinaSR | 13.01.2012
8 Antwort
@kleineJosy das gehört für mich auch zusammen, die natur hat da schon was super schönes geschaffen! ich stille noch immer voll mein sohn wird 5monate....
Trine85
Trine85 | 13.01.2012
7 Antwort
Ohne Druck....mein milcheinschuss kam erst nach 5 Tagen...hab mir voll den Kopf gemacht....hätte es nicht geklappt dann hätte er hält die Flasche bekommen....so oder so...aber probieren würde ich es
JonahElia
JonahElia | 13.01.2012
6 Antwort
also ich habe bei jedem kind gestillt und für mich war es einfach toll. du hast so eine enge bindung zu deinem kind. es wird geboren, in deine arme gelegt und irgendwann folgt der erste stillversuch. zuhause beoachtest du dann dein kleines, wie es am schmatzen ist und streichelst es...kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es bei "flaschenkindern" auch so ist . natürlich hat es auch seine nachteile. nur du kannst eben das baby stillen und es nicht eben mal zum füttern abgeben und es gibt einfach tage, wo das stillen keinen spaß macht, weil es purer stress ist...aber man wird eben immer entschädigt. anfangs ist es ungewohnt, aber das ist auch bei anderen sachen so, und dein körper muss sich erstmal darauf einstellen, aber dann wird das irgendwann wie am schnürchen laufen. klar, es gibt wirklich gute pre nahrung, aber warum flasche geben, wenn es auch anders geht? ich sage nicht gegen frauen, die nicht stillen können/wollen, aber versuch es wenigstens. lg
SusiTwins
SusiTwins | 13.01.2012
5 Antwort
genau nicht soviel drüber nachdenken, probier es einfach aus und genieße die zeit, sie geht so schnell um und sie werden so schnell gross es ist ein ganz anderes gefühl als mit der flasche zu füttern.wenn man die richtige einstellung dazu hat und sich nicht soviele sorgen macht dann klappt das auch, ich habe mein erstes kind nicht gestillt weil ich mich total errückt gemacht habe und beim zweiten habe ich dann gestillt dank der tollen hebamme die ich habe und siehe da es war ein so tolles gefühl das ich es bereut habe mein erstes nicht gestillt zu haben. wünsche dir alles gute und falls du noch fragen hast schreib mich an.
kathi2804
kathi2804 | 13.01.2012

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