Kind in Pflegefamilie

ferrylein
ferrylein
25.01.2016 | 12 Antworten
Guten Abend zusammen, ich habe einige fragen dazu muss ich aber erstmal erzählen worum es genau geht. Mein Sohn lebt in einer Pflegefamilie.

Ich wurde mir von meine 16 bis zu meinen 17 lebensjahr missbraucht. war deswegen auch in therapie und vor gericht. aus dieser für mich wirklich sehr unschönen erfahrung ist ein kind entstanden. mein SOHN. ich bin drei monate vor der geburt in einem mutterkindheim gezogen, viel mehr war das eigentlich ein kinderheim das zwei wohnungen für junge mütter hatte. das war wohl der schlimmste fehler meines lebens aber ich war der meinung das es vielleicht besser ist wenn ich beaufsichtigt bin weil ich nicht wusste wie ich mit dem keinen umgehen werde ich hatte angst vor mir selbst und habe mich dadurch entschieden dort hin zu ziehen. als der kleine dann auf die welt kam war soweit eigentlich alles in ordnung ich hatte ab und zu schwierigkeiten die laut der therapie aber völlig normal waren. er sah leider auch noch dazu auch wie der jenige der mich missbrauchte. das heim fing dann irgendwann an mich zu kritisieren in dem sie mir vorwurfen das ich nicht genügend mit dem kleinen spiele und evtl nicht genug mit im rede. ich kann heute dazu nicht mehr viel sagen weil ich vieles verdrängt habe. ich kann nur so viel sagen ich war 2 mal in der woche beim baby schwimmen und hatte noch einen zusätzlichen babytag, da traffen sich junge und ältere mütter in einen sehr großen raum, wir tauschten uns aus und spielten wärendessenmit unseren kindern. dazu habe ich noch einen tag in der woche für babymassage eingeplant. ich war damit vollkommen ausgebucht als junge mutter und mit der vorbelastung und war dann auch mal sehr froh darüber 2 bist vielleicht 3 tage in der woche mal nicht so viel machen zu müssen bis auf einkaufen kochen sauber machen und den kleinen versorgen. zu dem war es pflicht das die wäsche von den babys auch gebügelt werden müssen und täglich 3 mal die unterwäsche gewechselt werden musste somit hatte ich auch immer jede menge wäsche zu versorgen und war tatsächlich nur auf hochturen von morgens bis abends. als der kleine dann 3 monate alt war zog ich zurück in elterliche haus gegen die zustimmung vom heim, das wieder rum war aber gott sei dank noch nicht das warum sie mir ihn dann entzogen haben sondern ich durfte ja schon weil ich über 18 jahre alt war und aufenthaltsbestimmungsrecht wie auch sorgerecht hatte. als ich zu meinen eltern zog war der kleine sehr unruhig weil ich dazu auch noch eine hyperaktive schwester hatte die wirklich power unterm popos hatte. ich vermute mal das er und auch ich dadurch nicht mehr zur ruhe kamen und meine unruhe ihn mit anstreckte so schrie er mehr und war manchmal ne halbestunde nicht zu beruhigen. nun ja die vom jugendamt sind dann 3 mal die wochen zur kontrolle gekommen und dan warf man mir vor das mein sohn nur so unruhig wäre weil ich ihn nicht ordnungsgemäß versorgen würde, darauf hin bin ich direkt zu meinen kinderarzt gerand und habe mir ein artest geben lassen, in dem stand das mein sohn kern gesund super entwickelt gut genährt und keinerlei verletztungen hat oder hatte, damit bin ich sofort zum anwalt gegangen und habe mich unverbindlich beraten lasse ob das jugendamt mir soetwas überhaupt mit keinerlei beweisen vorwerfen dürfte, er meinte einen verdacht darf man immer äußern nur was sie daraus machen darauf müssten wir nun erstmal warten. wie sich herhaus stellte musste ich gar nicht lange warten. übrigens war meine mutter nicht berufstätig nur mein vater und war daher auch eigentlich immer mit mir und den kleinen zusammen und konnte daher sehr wohl einschätzen das ich mich wie jede andere mutter auch sehr wohl und gut um mein sohn kümmere, das man in gewissen situation mal überfordert oder müde ist hat wohl jeder mal erlebt und trotz alle dem habe ich alle für ihn geopfert und gegeben. wie auch immer ich hatte nun einen altagstest mit so einer gutachterin die prüfen sollte ob ich mich tatsächlich gut um mein kind kümmern würde. in diesem test ist denke ic so ziemlich alles schiefgelaufen was einer mutter passieren kann weil man sich die ganze zeit beobachtet fühlt und dann schreibt sie ständig ohne etwas zu sagen was auf. schrecklich sag ich euch. wie auch immer es ist nicht wirklich was schlimmes passiert, ich habe nur zb kleinere fehler gemacht, windeln wechseln und vergessen zu pudern, weiß nicht, irgendwas habe ich mit dem fläschen falsch gemacht dann kritisierte sie das ich ihn nicht im maxicosi legte wenn ich die treppen hoch gehe ?!?! tut das jemand von euch wenn ihr in eurem haus die treppen mit eurem 4 monate alten kind hoch geht das ihr ihn dafür dort rein legt? ich weiß nicht meine mutter hat das mit uns nie gemacht und das habe ich auch noch nie gehört. aber naja kann ja sein... ich weiß es nicht. halt all solche kleinigkeiten. wie auch immer das wurde alles relativ schnell "ausgewertet" ich meine mich erinnern zu wollen das es tatsächlich noch in der selben woche geschiehte. und zwar sollte ich mein sorgerecht am jugendamt abgeben ich hätte meinen sohn aber behalten dürfen das habe ich in dem gespräch in meiner damaligen jugendlichden dummheit aber wohl nicht verstanden ich b in dann weinent mit meiner mutter von diesem gespräch nach hause gefahren und bin vollkommen ausgepflippt, habe meine sachen gepackt einen riesen streit mit meiner therapeutin wie auch meiner mutter angefangen und bin abgehauen vielleicht auch weil mir dann alles zuviel wurde. mein sohn war während ich weg war gut aufgehoben bei meiner mutter ist ja logisch. aber dadurch das das jugendamt die ganze zeit beweisen wollte das ich nicht in der lage bin mich um mein sohn zu kümmern hatten sie nun den beweis und waren ganz flott meine mutter hat noch versucht mich zu erreichen. ich war bei freunden und habe mich dort ausgeheult weil ich der meinung war damit hätte ich mein kind verloren. nur das ich mit meinen abhauen und soweiter meinen sohn verloren habe das habe ich zu der zet nicht begriffen. nun bin ich 23 jahre alt und beschäfftige mich wieder sehr viel damit weil ich vor kurzen einen zusammenbruch hatte und mich momentan in einer tagesklinik befinde mit dem thema mein sohn vielleicht mal wieder zusehen oder vielleicht das ich ihn sogar wieder bekommen. doch kenne ich die möglichkeiten nicht. jetzt im märz wird er schon 5 jahre alt und wir haben uns 4 halb jahre nicht gesehen. kann mir jemand helfen????
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12 Antwort
ich fürchte ausserdem, dass das jugendamt nach 4, 5 jahren desinteresse seitens der mutter das kinder nichtmehr zur mutter geben wird. dafür müsste man sich eh erstmal ans jugendamt wenden. schade, dass die TE nichtmal interesse an ihrem eigenen thread hat. es kamen wohl zu unangenehme antworten.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 30.01.2016
11 Antwort
Sorry für die schreckliche Grammatik und Rechtschreibung. Bin grade kurz vorm einschlafen und total unkonzentriert. :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.01.2016
10 Antwort
@Tara: Das ist mir schon klar, aber dennoch könnte das eine schwierige Kiste werden da sie nach über 4Jahren immer noch sehr labil zu sein scheint, also sich nicht so viel gebessert zu haben scheint. Und gerade JETZT wieder Kontakt zu seinem Kind aufnehmen zu wollen unter dem Aspekt den jungen evtl irgendwann zu sich nehmen zu können ist denke ich nicht der beste Zeitpunkt. Bei ihrer aktuellen Situation gerät das Jugendamt vielleicht gleich wieder in Alarmbereitschaft. Ist natürlich ihre Sache wie sie das angehen möchte und ob der Kontakt zum Kind jetzt Sinn macht, aber eine so lange Zeit und dann wieder einen zusammenbruch Plus TagesKlinik spricht nicht dafür dass es sich nur um eine depressive Phase die bald vorbei geht. Klingt eher nach einer schwerwiegenden und dauerhaften Erkrankung der Psyche. SSie wurde missbraucht und der kleine wird wahrscheinlich auch Erinnerungen wecken. Ob das bei ihrem aktuellen seelischen Gemütszustand Not tut jetzt vom Besuchsrecht Gebrauch zu machen könnte ihr da große Probleme bereiten, auch mit dem Jugendamt. Zum Anwalt gehen mag alles schön und gut sein, aber ich glaube auch nicht wirklich dass sie in einem Jahr so weit sein würde ein Kind großzuziehen und mit der Verantwortung fertig zu werden. Zumal das Kinplötzliche erscheinen der Mutter den kleinen schon genug aus der Bahn werden wird oder könnte. Zum Glück muss ich das nicht entscheiden, aber wie sie gerade jetzt auf die Idee kommt evtl den kleinen vielleicht sogar zu sich nehmen zu wollen verstehe ich nicht so ganz. Vor allem bei der Vorgeschichte, aber ist ja nur meine Meinung. :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.01.2016
9 Antwort
@Honigkatze also so von heute auf morgen würde sie ihn ohnehin nicht wiederbekommen. Erst einmal müsste sie zusehen, dass sie ihr Besuchsrecht wahrnimmt, auch damit der Kleine sie kennenlernt. Wie Solomami schrieb, da muss sie auch erstmal eine zuverlässige Bindung zu dem Kind aufbauen. Da kann noch einige Zeit drüber ins Land gehen.
Tara1000
Tara1000 | 29.01.2016
8 Antwort
Übrigens denke ich nicht dass du ihn wiederbekommst oder das mit dem kennenlernen jetzt eine gute Idee ist. Immerhin hattest du gerade wieder einen zusammenbruch und bist in einer Tagesklinik. Ich bezweifel dass dein Sohn der gerade in sicherer Umgebung und Betreuung ist bei dir gut aufgehoben wäre bzw Du in der Lage bist die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen. Ich verstehe deinen Wunsch, aber ich denke du tust dem kleinen keinen gefallen damit.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 29.01.2016
7 Antwort
4 1/2 Jahre sind eine lange Zeit ... du bist zwar die biologische Mutter, jedoch eine absolut fremde Frau für deinen Sohn ... Ich weiß nicht genau was man nach so einer langen Zeit macht. Wenn du dein Leben in den Griff bekommen hast, das bedeutet Schulabschluss, Ausbildung, Job, eigene Wohnung, frei von Alkohol- und Drogen ... in dem Fall nimm dir einen Anwalt, lass dich beraten. Geh auf das JA zu und leite den Prozess des Kennenlernens ein ... Mehr kann ick dazu nicht sagen. Du hast 4 1/2 Jahre nichts getan ... nun, besser spät als nie. Erwarte keine Wunder. Es wird mordsmäßig viel Arbeit auf dich zukommen. Vertrauen aufzubauen als Kind zu seiner Mutter, die einen einfach so hat gehen lassen, kein leichter Weg für dich. Beginne diesen Weg nur, wenn es dir absolut ernst ist. Für dein Kind ist es das Schlimmste auf der Welt wieder seine Mutter zu verlieren ... Ich wünsche dir da alles Gute
Solo-Mami
Solo-Mami | 29.01.2016
6 Antwort
Hm, schwierig. Die Sache ist dass es schwierig ist die ganze Angelegenheit nachzuvollziehen, weil ich mir kaum vorstellen kann dass man wegen nicht benutzen von Puder der Mutter das Kind entzieht. Mit dem Hochtragen in der babyschale ergibt für mich auch null Sinn. Es wird doch hinterher bestimmt eine Auswertung stattgefunden haben, was ist genau alles schief gelaufen? An sich sind das ja keine Gründe an der Tauglichkeit einer Mutter zu zweifeln. Dass du einfach abhaust ist natürlich fatal gewesen, war für die wahrscheinlich der Beweis dass du zu labil bist, keine Verantwortung übernehmen kannst und wahrscheinlich auch nicht wirklich die Folgen deines Handelns abschätzen kannst. Mir tut das mit dem Missbrauch echt leid. Gut ab dass du den kleinen trotzdem behalten hast und anscheinend ja auch mütterliche Gefühle entwickelt hast. Ich kann mir vorstellen dass du einfach einen zu labilen Eindruck vermittelt hast und die Verantwortung evtl zu groß für dich war so dass das Jugendamt ernsthaft sorge haben müsste dass dein kleiner Schäden davon trägt. Warum bist du überhaupt zu deiner Mutter wenn da schon ein hyperaktives Kind lebt? Womit hast du sonst den Tag gefüllt wenn kein Kurs war? Wer gab dir halt? Wie kamen das Heim und Jugendamt zu dem Verdacht du würdest dich zu wenig mit ihm beschäftigen Was ich ehrlich gesagt auch nicht verstehe ist dass du dich über vier Jahre scheinbar um nichts gekümmert hast. Kann es nicht vielleicht doch sein dass die Anschuldigungen nicht ganz aus der Luft gegriffen waren? Ich mein, ein Trauma verarbeiten, wenig selbstständig/ überfordert mit dem Alltag mit baby, dann noch abhauen sobald es Stress gibt ? Das sind Punkte die mich skeptisch machen und Fragen die ich mir da stelle Überlege gut ob du wirklich bereit wärst für die Mutterrolle. Der kleine kennt dich nicht, könnte wieder Erinnerungen an den Missbrauch wecken und er hat seine Familie. Vielleicht reicht ja regelmäßiger Kontakt und sollte er irgendwann von selbst sagen er möchte zu dir ziehen ist es ja ok. Aber momentan solltest du bedacht handeln und überlegen was für IHN das beste ist. Sprich mit dem Jugendamt. Alles gute
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2016
5 Antwort
Du hattest doch in dieser Zeit sicher Umgangsrecht, hast du dies nicht wahrgenommen??
Tara1000
Tara1000 | 26.01.2016
4 Antwort
puh das ist schwierig. ich habe deine geschichte 2 mal gelesen. das problem ist, wir waren nicht dabei, die geschichte ist nun natürlich subjektiv aus deiner sicht. evtl fehlen auch einige details? ich weiss nicht, wie fix das jugendamt gleich ein kind wegnehmen darf, aber soweit ich weiss, dürften sachen wie "nicht im maxicosi hochtragen" oder "puder vergessen" nicht aureichend sein. ich denke, du solltest das jugendamt um einen konkreten termin bitten. exakt bitten, was die gründe sind, weshalb das kind entzogen wurde. und dir dann noch einen anwalt für dieses gebiet suchen. nur vor ort sind die fakten bekannt. und bedenke dennoch: es bedarf dann eines genauen plans, wie man das kind evtl wieder zurückholt. denn auch wenn du die mama bist, aktuell sind andere die bezugspersonen
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2016
3 Antwort
Ich lese NUR Vorwürfe an Andere, sonst nix
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2016
2 Antwort
du haust von einem 6 monate altem kind ab ohne dass man dich erreichen kann? waren die vom jugendamt sofort da oder war das mehrere tageß Oo nun hast du 4, 5 jahre lang nichts gemacht ausser zu dulden, dass er dir weggenommen wurde? was sagte der anwalt dazu? irgendwie hat die story ne riesen lücke. tut mir leid... ich kann mir vorstellen, dass man es als junge mutter sehr schwer hat, aber wir können da nicht helfen. du musst dich mit dem jugendamt auseinandersetzen. und zum anderen.... ich kenne jemandem vom jugendamt, die junge mütter betreut. da muss schon bissl was mehr passieren, als das kind beim treppensteigen nicht in den maxi cosi zu legen. gravierend mehr. wegnehmen kann man das kind nur bei akuter kindeswohlgefährdung. also wenn leib und leben des kindes in gefahr ist. eine überfordete oma, die das kind nicht versorgen will, weil die mutter abgehauen ist, kann da durchaus grund sein. nebenbei bemerkt. 2-3 tage ruhe die woche is mit baby/kleinkind nicht drin.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 26.01.2016
1 Antwort
hm...ich finde es gut , dass Du Dich damit beschäftigst......aus beruflichen Gründen kann ich eher dazu sagen , dass das Jugendamt eher länger abwartet , bis sie ein Kind der leibl. Mutter wegnehmen... ...letztendlich bringt Dich nur ein Gespräch mit dem zuständigen Jugendamt weiter....auch solltest Du Dir Gedanken machen , wie es Deinem Kind damit geht , wenn Du plötzlich wieder Kontakt aufnimmst...denn für ihn , ist erst einmal die Pflegefamilie seine Familie......Alles Gute...
130608
130608 | 26.01.2016

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