Lest mal was sagt ihr dazu, hat mein Mann gesagt soll ich lesen weil ich überhaubt keine Lust habe!

Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer
28.01.2009 | 9 Antworten
frage:
Woran kann das liegen? Was kann man tun?

antwort:
(Ich münze dieses Kapitel auf Frauen, weil es bei ihnen verbreiteter ist, aber fast alle Faktoren können auch auf Männer zutreffen - dann bitte einfach "sie" und "er" vertauschen.)
Lustlosigkeit ist relativ. Will er jeden Tag und sie einmal pro Woche, kann man nicht davon sprechen, dass sie lustlos ist - schon eher, wenn sie nur einmal im Monat oder noch seltener will. Wobei das kein Thema sein muss, wenn beide damit auskommen. Zum Problem wird´s erst, wenn einer oder beide darunter leiden.
Sex-Unlust kann hundert Ursachen haben. Oft sind es ja vorübergehende oder zeitweilige Gründe, wie Streß, Erkrankung, hormonelle Einflüsse (Pille, Wechseljahre, Schwangerschaft oder Stillzeit), die Geburt eines Kindes, Zeitmangel ..
Wobei das dann auch zu einem permanenten Problem ausarten kann. Da sollte man früh genug entgegenwirken (fachliche Hilfe!) bzw. vorbeugen; bei Streß, Zeitmangel, Kindern vor allem: Sich mindestens einen Abend in der Woche reservieren, den man nur dem Partner und dem Liebesspiel widmet. Das heißt, man verabredet sich dazu (und sorgt dafür, dass die Kinder anderweitig versorgt werden). Am Anfang der Beziehung hat man das ja auch getan. Ob Verkehr draus wird oder nicht, kann man dann spontan entscheiden. Hauptsache, man schafft sich ein paar schöne, zärtliche, innige Stunden zu zweit.

Falls die Betroffene dazu nicht bereit ist oder falls das nicht hilft, hat die Lustlosigkeit sehr oft tiefere Ursachen. Hier die häufigsten:

A) Sie ist nicht mehr scharf auf ihren Partner. Das kann daran liegen, dass einfach das anfängliche Prickeln weg ist, aber oft fällt es auch zusammen mit Heirat oder gemeinsamer Wohnung: da schleicht sich allmählich so eine Vadder-Mudder- oder auch Bruder-Schwester-Harmonie ein und die Erotik stiehlt sich davon. Vielleicht hat er sich auch gehen lassen. Tagtäglich jemanden um sich zu haben, der schmatzt, rülpst, furzt, an seinen Zehen rumpult, in ollen Schlabberklamotten faul rumfläzt, vor ihren Augen aufs Klo geht oder figurmäßig aus der Form geraten ist - das sind alles echte Lustkiller.
B) Sie hat ihn zwar gern, aber liebt ihn nicht mehr - die Beziehung ist eine liebe Gewohnheit geworden, wie ein bequemes altes Kleidungsstück, das eigentlich ausgemustert oder aufgemöbelt werden sollte, aber man hängt irgendwie noch dran.
C) Es hat sich der Teufelskreis "er will - sie will grade nicht - er will immer öfter - sie will immer seltener" eingestellt. Sie hat das Gefühl, er lauert immer darauf, wann sie wieder bereit ist, und das killt ihre Lust. Sie hat gar keine Gelegenheit, eigene Lust zu entwickeln, weil seine ihr immer zuvorkommt. Oft fühlt sie sich schon bedrängt, wenn er nur zärtlich wird.
D) Der Sex entspricht nicht ihren Bedürfnissen: zu wenig Zärtlichkeit, zu kurzes Vorspiel, der Mann hat einfach zu wenig Ahnung, was ihr wirklich gefällt, oder der Akt läuft immer gleich ab, nach dem selben Muster, und diese vorhersehbare Routine turnt sie ab. Im Grunde ist er für sie unbefriedigend, obwohl sie vielleicht einen Orgasmus hat. Kriegt sie keinen, umso mehr.
E) Es gibt tiefliegende Konflikte in der Beziehung, die sie ein Stück weit über den Sex abreagiert. Etwa: Sie fühlt sich eingeengt, möchte nicht so viel Nähe; oder: Der Partner unterstützt sie nicht; oder: Er behandelt sie respektlos; oder: Er will keine richtige Beziehung und/oder keine Kinder mit ihr haben; oder: Er hat sie betrogen. Und und und ..
F) Manchmal agiert die Frau die Lustlosigkeit des Mannes mit aus. Klingt komisch, aber ist manchmal so. Da sie ihn ständig abweist, hat er leichtes Spiel, in die Rolle des Dauerbrünstigen zu schlüpfen, obwohl es ihm insgeheim gar nicht so unrecht ist, dass man nicht so oft miteinander schläft. Ob dieser Punkt wirklich zutrifft, kann sich natürlich erst bewahrheiten, wenn sie die begehrende Rolle übernimmt.
G) Sie hat eigentlich "von Natur aus" ein geringes Verlangen nach Sex; nur am Anfang einer Beziehung ist das anders, da fachen die frische Verliebtheit und der Reiz des Neuen die Lust an; sind sie nach ein paar Monaten verflogen, stellt sich das "normale" Lustniveau wieder ein - und es liegt leider wesentlich niedriger als das des Mannes. Oft kommt es dann zu dem in Punkt C beschriebenen Phänomen.
H) Sie hat durch ihre Erziehung verinnerlicht, dass Sex etwas Ungutes ist: etwas Schmutziges, Widerwärtiges oder etwas, womit man sich ins Verderben bringt oder in Abhängigkeit begibt. Also unterdrückt sie ihre Triebe und ihre Sinnlichkeit so erfolgreich, dass sie selbst gar nichts mehr davon spürt.
Lösungen? Nicht einfach. Solange sie nicht drunter leidet, ist sie nicht gewillt, daran zu arbeiten oder etwas dagegen zu tun. Eigentlich wäre es angesagt, mal zu einer Paarberatung zu gehen, dazu wird sie jedoch kaum bereit sein (wobei es auch schon viel bringt, allein hinzugehen). Zumindest sollte man sich gründlich aussprechen. Aber sobald sie den leisesten Vorwurf raushört, dass im Bett zuwenig von ihr kommt, fühlt sie sich unter Druck gesetzt, und das zieht ihre Lust noch mehr runter.
Ich kann dem Partner nur Vorschläge für Teillösungen geben:
zu A) Gib ihr Gelegenheit, dich wieder als begehrenswerter Mann zu sehen und nicht als Schatzi in Puschen. Geh auf Abstand. Mach dein eigenes Ding. Treib Sport, triff dich mit Kumpels, fahre ohne sie in Urlaub. Möble deine Optik auf. Lass dich nicht mehr gehen. Und falls du sonst immer getan hast, was sie wollte, tu es nicht mehr (sprich: sei kein Pantoffelheld).
zu B) siehe A), außerdem evtl. Trennung auf Zeit oder getrennte Wohnungen. Oder verändere dich einfach. Äußerlich und in deinen Handlungen. Hör auf, mit ihr bräsig vor dem Fernseher zu sitzen oder stundenlang allein vor deinem PC. Pack unter anderem die Dinge an, von denen du schon lange träumst. Wenn du dich veränderst, ändert automatisch auch sie sich, und es kommt neues Leben in eure Beziehung.
zu C) Nimm dir fest vor, sie mindestens einen Monat lang sexuell völlig in Ruhe zu lassen. Keine deiner Berührungen darf auch nur auf die leiseste Art von ihr interpretiert werden, als "wolltest du schon wieder". Kraule ihre Kopfhaut, massiere ihren Nacken, streichle ihre Knie, aber lass die Finger weiträumig von Busen, Po, Intimzone. Am besten so lange, bis sie von selber wieder auf dich zukommt. Das fällt schwer, aber es ist meist die einzige Möglichkeit, die Dynamik umzukehren. Noch ein wichtiger Punkt: Lerne, Zärtlichkeit zu empfangen und zu geben, ohne gleich Sex dranzuknüpfen. Eine Erektion bedeutet nicht automatisch, dass du reinstecken musst. Triff am besten eine Abmachung mit ihr: dass ihr erst wieder sexuelle Handlungen vornehmt, wenn sie von sich aus ihre Bereitschaft signalisiert. Und bis dahin widmet ihr euch der sexfreien Zärtlichkeit.
zu D) Wenn du Punkt C durchgezogen hast und ihr habt wiedermal Sex, dann gestalte ihn völlig anders als sonst. Denk dir was Nettes aus (bitte etwas, was der Frau gefällt und nicht nur dir!). Nimm dir ganz viel Zeit dafür und mach eine ausgedehnte, zärtliche, intensive Sache draus. Frag sie, was ihr in eurem Sexualleben fehlt. Frag sie, was sie gern hätte. Erkunde mal wieder liebevoll ihren Körper, wie du´s (hoffentlich) am Anfang getan hast.
zu E) Führe mit deiner Freundin ein intensives Beziehungsgespräch. Versuche, die sexuelle Problematik erst mal auszuklammern. Fordere sie auf, ganz offen zu sagen, was an eurer Partnerschaft faul ist, welche Ängste sie hat, wie sie dich gerne hätte. Reagiere konstruktiv, nicht defensiv. Versuch, mit ihr zusammen eine Lösung zu finden.
zu F) Kaum machbar, außer es sind beide über eine gewisse Zeit zu einem spielerischen Rollentausch bereit: er spielt sie, sie spielt ihn. Oder man trifft eine feste Vereinbarung: er muss sich ein paar Wochen strikt zurückhalten, sie darf auf ihn zugehen, so oft sie mag.
zu G) Muss man leider so hinnehmen. Was man tun kann, ist, die Beziehung so frisch wie möglich zu halten. Indem man sich z.B. nicht gehen lässt und ein Stück seiner Individualität aufrechterhält, indem man eigenen Interessen nachgeht, die der Partner nicht teilt.
zu H) In diesem Fall musst du extrem behutsam und geduldig sein und ihr die Welt der Sinnlichkeit ganz langsam und vorsichtig eröffnen. vereinbart ein Zeichen, womit sie dir zeigt, dass ihr etwas gegen den Strich geht. Oftmals hilft hier nur eine Therapie - aber nur, wenn sie es selbst will.

Selbsthilfe-Tipps für Lustlose:
- Eventuell zugrundeliegende Konflikte und Vorbehalte gegen den Partner nicht im Bett austragen, sondern offen mit ihm ausfechten.
- Die eigene Lust ankurbeln durch erotische Phantasien, Videos, Literatur usw. (super Tipp: Alle Bücher von Nancy Friday, die mit sexuellen Phantasien zu tun haben). Den Alltagskram im Kopf ausschalten, indem man selbst aktiv wird und sich auch ein paar neue Sachen ausdenkt - das hilft, mehr "dabei" zu sein, statt ständig an Unerledigtes oder an seine Sorgen denken zu müssen.
- Für Abwechslung im gemeinsamen Liebesleben sorgen, Ideen einbringen (siehe auch "Wie bringen wir wieder Spannung in unser Liebesleben?“).
- Dem Partner offen sagen, dass sein Verhalten zur Lustlosigkeit beiträgt, und konstruktiv aufzeigen, was er anders machen könnte.
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9 Antwort
hallo
Also ich kann nur sagen, dass das nicht gerade die feine Art war von deinem Mann. Durch die Geburt des Kindes, ist die Frau ausgelaugt. Sie muss erstmal wieder zur Kräften kommen, aber da die Männer sowas nicht durch machen müssen, wissen sie auch nicht, wie es uns geht. Aber ich muss sagen, das mein Mann geduldig war! Er hat mich nicht bedrängt.
| 29.01.2009
8 Antwort
@mutzila
kann ich mir vorstellen, das wäre ich an deiner stelle auch!!und das man sich dadurch ungeliebt wird , wenn man nur begrabelt wird, da er nur auf das eine aus ist , ist echt depremierend..ich hatte schon öfter mit ihn geredet..dann hält das 1 oder 2 wochen, dann fängt alles von vorne an...habe garkeine lust mehr zu reden...na mal sehen vll bessert sich es ja irgendwann mal bei uns!?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
7 Antwort
&Sunny
Meiner kommt mir überhaupt nicht damit!Wenn dann muss ich immer anfangen und wenn ich dann auch noch einen Korb abkriege, bin ich voll im Minderwertigkeitskomplex aufgelöst
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
6 Antwort
Mich würde es jetzt auch nerven
dass er mir sowas vor die Nase setzt, er kann es mir doch auch selbst sagen.Ich würde mich jetzt auch fragen was daraus jetzt genau auf mich zutrifft?Bei uns ist es umgekehrt irgendwie, ich würde manchmal gerne, aber er nicht.Hab schon 1000 mal gefragt woran es liegt, er sagt, er ist müde.ist auch nicht befriedigend, diese Antwort.Also kann ich deinen Mann eiwenig verstehen, da fühlt man sich so ugleliebt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
5 Antwort
ihr habt 3 mal sex ?
meiner bekommt vll 1-2 mal wenn überhaupt... lg Sunny
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
4 Antwort
Ich fand es jetzt klasse!
Hat vieles getroffen, bei uns läuft es auch nicht gerade prickelnd nach der Geburt!Vielleicht sollte ich mir was davon zu Kenntniss nehmen!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
3 Antwort
in dem text steht soviel warheit xD
bin baff ^^
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
2 Antwort
***
Êr hat mir das gezeigt weil ich absolut keine Lust mehr auf Sex habe seit mein kleiner auf der Wlet ist und das ist mittlerweile 13 monate schon her, so nun haben wir wenns gut ist 3 mal im monat sex, Wenn es nacg ihm gehen würde hätten wir alle 2 tage sex, schrecklich wie man soviel lust haben kann.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009
1 Antwort
hui,
was wollte er dir damit sagen?, das er nichts zu sagen hat oder was?
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 28.01.2009

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