Rabenmutter?

Jana92
Jana92
09.11.2013 | 16 Antworten
Hallo,

ich möchte mir mal meine Sorgen von der Seele reden. Vielleicht macht jemand gerade das selbe durch oder schon Erfahrungen gemacht.
Ich habe seit 10 Wochen eine Tochter und ich liebe sie auch sehr aber ich habe nicht das Gefühl Mutter zu sein.
Ich bin 21 Jahre alt bzw jung und wurde ungeplant schwanger. Mein damaliger Freund also der Kindsvater hat mich schon während der Schwangerschaft nicht unterstützt, im Gegenteil. Er wollte das ich das Kind abtreibe und als ihm bewusst wurde dass ich das sicher nicht machen werde hat er angefangen mir Vorwürfe zu machen, mich zu beleidigen und zu bedrohen bis er den Kontakt vollkommen abgebrochen hat. Das war der zweite große Schlag für mich. Erst die Schwangerschaft an sich und das Bewusstsein das mein Leben sich vollkommen verändern wird (Studium wird schwieriger, Geldsorgen und Verantwortung für einen kleinen Menschen und natürlich die Einschränkung meiner Freiheiten) Dann war die Schwangerschaft auch nicht die Schönste. Ich habe mich am Anfang überhaupt nicht auf das Kind gefreut und habe nur geweint und mich in mein Zimmer einquartiert. Es ging sogar so weit das ich mir gewünscht habe dass das Kind abgeht. Aber abtreiben hätte ich nie können. Ich habe 4 Monate lang von morgens bis abends gespuckt. 6 Kilo verloren und mein Arzt wollte mich schon dabehalten. Dann wurde die Übelkeit besser und ich habe mich ab und zu mit Freunden getroffen. Da habe ich zum ersten mal ihnen die Ultraschallbilder gezeigt und gemerkt wie stolz ich auf das Baby bin. So langsam habe ich angefangen mich auf das Baby zu freuen. Immer öfter erwischte ich mich dabei wie ich die Hand auf den Bauch legte und wie ich nach Babysachen suchte. Meine Familie unterstütze mich schon von Anfang an. Vor allem meine Mutter- die stolzeste Oma der Welt. Dann ging es hin zum Geburtstermin. Hatte viel Sodbrennen, meine Hände und Finger waren immer taub, starke Rückenschmerzen und lockere Symphyse. Mein Bauch wurde überseht von riesigen, roten Schwangerschaftsstreifen. Ich wollte nur noch "fertig" sein. Bin auch noch ausgerutscht und musste ins Krankenhaus. Der Geburtstermin kam und ging vorbei. Schließlich wurde mit Gel eingeleitet und die lange lange Geburt ging los. In der Nacht bekam ich starke Wehen, vor allem im Rücken. Musste alle 2 Stunden zum CTG und es wurde nach dem Muttermund geschaut. Nichts tut sich. Baby liegt noch oben und Muttermund verschlossen. Weitere Stunden vergingen und endlich tat sich was. Aber nur sehr langsam. Nach 16 Stunden meinte die Hebamme, eine PDA wäre gut damit ich mich mal ausruhen könne. (2 Tage und Nächte nicht geschlafen)PDA wurde gelegt und mir ging es super. weitere 4 Stunden vergingen. Befund: Muttermund bei 5 cm, Kind schafft es nicht ins Becken zu rutschen das es schlecht liegt. O.P wurde angerufen zum Kaiserschnitt. Doch dann kurz bevor es los ging hat es sich meine kleine Maus nochmal anders überlegt und rutschte runter. Muttermund war sofort komplett offen und die letzte Phase begann. Nach 2 Stunden war sie endlich da. Und was fühlte ich? Ich konnte nicht begreifen dass das mein Kind sein soll. Das ich jetzt Mutter bin. Ich bekam sie auf den Arm und wollte sie auch nicht mehr hergeben. Doch diese riesigen Muttergefühle... die fehlen. Ich bin stolz auf meine Tochter und liebe sie. Wenn sie lächelt und vor sich hin blabbert könnte ich sie knutschen und knuddeln. Den ganzen Tag. Aber sobald ich Abends alleine bin weine ich. Ich habe so oft das Gefühl alles was ich tue wäre mechanisch. Ich mache mir so oft Sorgen wegen dem Geld und habe Probleme mit ihrem Vater da er die Vaterschaft nicht anerkennen will. Ich vermisse es oft wegzugehen. Einfach mal den Kopf auszuschalten und mein altes Leben zu haben. Manchmal denke ich ob es nicht besser wäre meine Tochter herzugeben. Zu jemanden der ihr so vieles mehr bieten kann. Dann habe ich sofort wieder ein schlechtes Gewissen. Ich bin oft so unglücklich und habe das Gefühl, das ist nicht mein Leben. Es stimmt was nicht. Ich war mir nie sicher ob ich Kinder haben möchte, ich kann schwer Bindungen aufbauen. Manchmal denke ich, ich will dieses Leben nicht, ich will keine Mutter sein, ich lebe das Leben nur, weil es nun mal so ist. Dabei liebe ich meine Tochter doch. Wer hat oder hatte ähnliche Gefühle? Was habt ihr dagegen getan? Kamen eure Mutter-Gefühle noch? Ich habe so Angst ein schlechter Mensch/ Mutter zu sein, ich möchte wirklich nur das Beste für sie :((( Danke fürs lesen, tat gut mal offen sein zu können
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16 Antwort
Finde es gut das du dich deiner Mutter und Hebamme geöffnet hast und über deine Probleme gesprochen hast :) du siehst also es gibt immer einen Ausweg egal ob die Hilfe innerhalb der Verwandtschaft ist oder außerhalb wenn man versucht sich helfen zu lassen dann wird einem meistens auch geholfen.... Warte mal noch ein paar Wochen ab wenn sich deine Tochter älter ist und du langsam aber sicher merkst sie macht rasante Fortschritte und die Liebe sich gefestigt habt und ihr euch aneinander gewöhnt habt dann willst du sie gar nicht mehr aus den Händen geben :) ... Wünsche dir alles alles gute und viel viel Freude und Gesundheit mit deiner Tochter und für euch zwei :)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 02.12.2013
15 Antwort
Hallo, wollte mich mal kurz melden. Vielleicht hilft es den Müttern denen es ähnlich geht wie mir. Ich habe mit meiner Mutter und Hebamme über meine Gefühle und Ängste gesprochen. Meine Hebamme hat mir versichert das sehr viele Frauen solche Gefühle haben und das diese "normal" seien. Es ist keine wirkliche Wochenbettdepression. Davor hatte ich echt Angst. Sie sagte man ist zwar Mutter aber auch eben Frau oder auch noch jung. Ich soll versuchen mein Leben so zu gestalten das ich Mutter bin aber auch eine 21 jährige. Das heißt auch mal die Kleine abgeben und mich um mich kümmern. Gut das meine Mutter das genauso sieht und mich unterstützt und die kleine gerne mal zu sich nimmt. Außerdem hat mir die Hebamme auch andere Lösungen gesagt. Tagesmutter, Pflegeeltern
Jana92
Jana92 | 01.12.2013
14 Antwort
Meine Tochter war ein Wunschkind, die SS problemlos und ich eine reife Mama - dachte ich mit 37 Jahren. Party und so war schon lange vorbei -trotzdem hat mich diese enorme Umstellung total umgehauen und ich habe mir in den ersten Wochen mindestens einmal pro Woche überlegt, ob das nicht ein riesiger Irrtum war und ich den kleinen Schreihals zum Papa ins Büro bringen soll und einfach ein one-way-Ticket nach Australien buchen soll. ich glaube, es ist eben nicht so einfach und nur happy peppy wie uns das die Campers-Werbung und so mache Moms weismachen wollen. versuche, dir Freiräume zu schaffen. Sport hilft. Im Übrigen: Perfektion ist etwas für Feiglinge, das Genie improvisiert , -))
nase35
nase35 | 01.12.2013
13 Antwort
Ich möchte mich für eure lieben und aufmunternden Worte bedanken. Ich bin erleichtert dass ich nicht alleine mit diesem Problem da stehe. Danke :)
Jana92
Jana92 | 10.11.2013
12 Antwort
Dieses Gefühl kannte meine Freundin auch nur zu gut. Das war eine harte Zeit - auch für mich. Als die Kleine geboren wurde, war sie so glücklich und stolz und man merkte direkt das sie alles für diese kleine Wesen tun würde, aber abends hatte sie Weinkrämpfe und fühlte sich nicht als Mutter und dadurch fühlte sie sich noch schlechter. Wir haben offen mit dem Frauenarzt darüber geredet - der konnte sie sogar beruhigen und hat gesagt, dass es vielen Frauen so geht und das es normal ist. Er hat es aber dann sicherlich auch überwacht - man hört ja oft vom baby-blues oder der wochenbettdepression. Sei ruhig offen zu deiner Mutter und deinem Frauenarzt - die werden dir zuhören und wenn du Hilfe brauchst, wird der Arzt sie dir auch geben :). Viel Glück und Freude mit deiner Kleinen
PapaMITherz
PapaMITherz | 09.11.2013
11 Antwort
kurzer nachtrag - bin etwas abgedriftet dieses "sich nicht wie das elternteil" zu fühlen meint ich eigentlich. das kommt mit der zeit am anfang versteht man das kind kaum und mit der zeit, wenn auch die bindung wächs wird das mehr. bei dem gedanken bin ich vorher etwas vom thema abgekommen
DASM
DASM | 09.11.2013
10 Antwort
ging mir die ersten monate auch so. vorallem bei der ersten. die war ein schreikind und ich wusste nichts davon. dachte immer ich wär der unfähigste vater der welt plötzlich hast du da ein kleines wesen, das die ganze zeit schreit, stinkt und völlig hilflos ist. man hat kein plan was man damit anfangen soll, angst was falsch zu machen .. und dann diese momente, wenn es einfach nicht aufhören will zu weinen, obwohl du seit geschlagenen 4 h alles nur erdenkliche versucht hast .. und dann liegst du völlig fertig in der badewanne, überall liegen spielsachen, zich wie viele fläschen sind gemacht, stehst kurz davor den notarzt zu rufen .. und das baby liegt auf deiner brust und brabbelt glücklich vor sich hin .. mein gedanke "was zur hölle habe ich gemacht? was hat geholfen? jetzt blos nichts sagen oder bewegen!" kein plan. nja jedenfalls schließe ich mich den damen vor mir an. das kommt mit der zeit. nimms einfach lockerer und mach ab und an mal ein paar stunden nur was du magst. lass das kind für 2-3 h bei deinen eltern und geh aus. das is wichtig, sonst dreht man durch
DASM
DASM | 09.11.2013
9 Antwort
aiii, du schreibst meine geschicht. haargenau. also genauso. nur dass ich ein jahr älter war und der ks durchgeführt wurde. ansonsten alles identisch. meine tochter ist mittleweile 15 monate und glaub mir es geht bergauf. du bist keine schlechte mutter. sowieso in der ersten phasen, der kennenlernzeit ist alles ein wenig aufgewühlt... das kommt alles noch, glaub mir. alles gute...
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.11.2013
8 Antwort
Du bist keine schlechte mutter! Das musst du dir immer vor augen halten... Du sorgst dich un dein kind du kümmerst dich drum das ist alles andere als ein anzeichen dafür das du eine schlechte mutter bist! Ich bin mit 21 gewollt ss geworden und auch habe ich meinen freund an meiner seite aber trotzdem hab ich am anfang auch sehr sehr lange gebraucht bis ich richtige muttergefühle empfunden habe... Ich wollte mein kind sogar wieder una kh bringen ich dachte auch ich schaff es nicht... Während der ss verlor mein freund seinen job sprich die finanzielle lage war katastrophal aber der gedanke es wird wieder besser hat uns aus so manch verzweifelter lage hoffnung schöpfen lassen. Ich hatte ne tolle hebamme mit der ich mich super unterhalten konnte und die mir in gesprächen toll den rücken gestärkt hat... Ich konnte teilweise nichts Essen, das geschrei meines sohnes hat bei mir bauchschmerzen verursacht... Ich hab auch nur wie eine maschine funktioniert ... Heute weiß ich das es daran lag das ich sehr früh schon verantwortung übernehmen musste für mich , meinen bruder und meine mutter... Ich hatte mein leben immer geordnet ich hatte meine abläufe und dann kommt dieses kleine wesen in mein und nahm mir die komplette kontrolle über mich... Das war nicht einfach... Auch denke ich das es daran lag das ich leider nicht normal entbinden konnte und ein kaiserschnitt gemacht wurde... Aber ich bin an den aufgaben gewachsen ... Die finanzielle situation hat sich zum Guten gewendet und ich bin mit meinem sohn eins geworden ... Manchmal habe ich noch gewissensbisse das ich am anfang so gedacht habe aber ich weiß eins ganz genau... Ich bin an der aufgabe gewachsen.. ich bin eine gute mutter und mein kind hat mir die anfänglichen schwierigkeiten verzieheb... Wie gesagt mach mal was für dich du bist mit deinen gefühlen nicht allein ... Aber wenn du es schaffen willst, dann wirst du es auch schaffen ! Lg und alles gute
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.11.2013
7 Antwort
Ich hab mit 28 mein erstes bekommen. Sie wird jetzt 3 und ich kann es manchmal auch nicht fassen, dass ich ihre Mama bin. Sehr unangenehmes Gefühl, weil ich oft denke, dass ich ihr nicht gerecht werden kann. Sie war ein Kaiserschnitt und mein erster Gedanke an sie war: nehmt sie weg, mir ist das alles zu viel! Das hat mich lange belastet. Kann mich Maulender-Myrte nur anschließen. Es tut gut mit jemanden zu reden... Alles Gute und melde dich jederzeit hier. Du siehst, es können dich ganz viele verstehen!!!
Tine2904
Tine2904 | 09.11.2013
6 Antwort
@Maulende-Myrthe Ich muss dir jetzt mal ernsthaft sagen das du das so wunderbar geschrieben hast dass ich die Tränen in den Augen stehen habe, obwohl es mich nicht mal betrifft! Und @Jana: Ich gebe den anderen 100% recht. Schon allein an deinem Text kann man ganz klar raushören dass du eine tolle Mutter bist und dich um deine Tochter sorgst. Du wirst die Startschwierigkeiten überwinden und das alles prima schaffen! Alles Gute!
Zenit
Zenit | 09.11.2013
5 Antwort
Ich kann dir ein Stück weit den Druck nehmen. Das, was du fühlst, ist nicht so außergewöhnlich. Ich habe mit 32 mein erstes Kind bekommen, war also viel älter und es war ein echtes Wunschkind. Und trotzdem hatte ich ähnliche Schwierigkeiten wie du. Hinzu kamen Kindbettdepressionen in den ersten Wochen. Ich glaube, dass du ein ähnliches Problem hast und deswegen solltest du sofort nächste Woche zu deinem Frauenarzt gehen und das mit ihm besprechen. Er wird dir helfen, falls es eine Depression ist, das kann man schnell wieder in den Griff kriegen und das Leben macht wieder Spaß. Bitte tu das nicht ab, nur weil du vielleicht meinst, dass das keine Depression ist, weil es nicht schlimm genug ist oder warum auch immer. Du glaubst nicht, was unser Körper tut, wenn was im Ungleichgewicht ist... Sei dir bitte auch sicher, dass es häufig so ist, dass es eine Zeit braucht, bis eine Mutter die ganz großen Muttergefühle entwickelt. Bei meinem ersten Kind hat das auch gedauert. Ich war viel zu verunsichert und voller Ängste und Unzufriedenheit, als dass ich von Anfang an die ganz große Liebe empfunden habe. Es war sicher Liebe, aber sie war einfach überschattet von meinen Ängsten, das weiß ich heute. Ich will dir aber noch etwas anderes sagen. Nichts im Leben passiert ohne Grund! Nichts! Und dass du ein Kind hast, ist kein Zufall. Es ist eine Lernaufgabe, die sich deine Seele gestellt hat. Ich hoffe, du kannst was damit anfangen. Du machst einen sehr reifen Eindruck, es ist toll, wie du deinen Gefühlszustand reflektierst und dich fragst, was falsch läuft und letztlich hier um Hilfe bittest. Das zeugt von viel Verantwortungsgefühl und der Fähigkeit, sich selber zu reflektieren. Und deswegen weiß ich sicher, dass du einen Weg finden wirst, diese Lebensaufgabe anzunehmen und die Schönheit und das Glück in diesem Weg zu finden, den du dir so anders vorgestellt hast. Bitte um Hilfe, dann wirst du sie bekommen und du wirst es schaffen, die Dinge mit anderen Augen zu betrachten. Es ist alles eine Frage der Bewertung und des Standpunktes bzw. Blickwinkels. Und bei alldem vergiss nicht, wie jung du noch bist. Dein Leben ist nicht vorbei. Du wirst dich einige Zeit einschränken müssen. Das ist leider nicht zu ändern. Du hast aber deine Mutter, die offenbar gerne Oma ist und dich da vielleicht häufiger mal entlastet, damit du weggehen kannst. Du wirst andere Mütter kennen lernen und mit ihnen Kaffee trinken gehen und die Babys mitnehmen. Du wirst neue Freundinnen kennen lernen. Such mal nach Säuglingsmassage oder -gymnastik o.ä., dort findest du Gleichgesinnte und erkennst, dass du nicht die einzige mit Problemen und Zweifeln bist. Und du hast den großen Vorteil, dass dein Kind schon groß und selbstständig sein wird, wenn die beste Zeit deines Lebens kommt und du deine Freiheit wieder mehr genießen kannst. Dann, wenn andere Mütter heute erst anfangen, Kinder zu kriegen . Ich wünsch dir alles Gute! Du packst das ganz sicher!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.11.2013
4 Antwort
ach herrje... das ist wirklich verzwickt.... was du durchgemacht hast tut mir leid, aber du musst versuchen positiv zu denken. du liebst dein Kind und das ist das wichtigste, du bist keine Rabenmutti nur weil es dir vielleicht finanziell nicht so gut geht... Geld ist nicht dass was dein Kind braucht, es braucht ne glückliche Mami, die sich liebevoll kümmert! es klingt so als würde dir die decke auf den Kopf fallen... such dir ne babygruppe mit andren Eltern.... lass Oma mal aufpassen und mach was für dich, das wird dir gut tun... finanziell kann ich dir nur empfehlen dich mal beraten zu lassen was alles noch möglich ist! halte durch! und denk an die kleine! du schaffst das!
rudiline
rudiline | 09.11.2013
3 Antwort
Ich war auch alleine in der Schwangerschaft der Kindesvater hat von Anfang an gesagt er will kein weiteres Kind. Dem entsprechen hat er sich auch benommen! Die ersten Schwangerschaftswoche war ich auch total überfordert hab geheult und bin dann auch doll krank geworden. Ich hab super Freundinnen die standen dann vor der Tür haben alles fürs Baby mit mir besorgt und mir auch das Gefühl gegeben das richtige gemacht zu haben. Dann kam die Geburt Kindesvater fand sich doch ein. 12 1/2 hat es gebraucht bis er da war und ich konnte ihn einfach nicht in den arm nehmen vor Erschöpfung aber auch irgendwie so. die Hebamme war ne ganz liebe und wendete ein Trick an. Die legte ihn zur Seite unter die wärme Lampe. Er fing an zu schreien keiner kümmerte sich um ihn. Dadurch wurde ein Urinstinkt geweckt. Irgendwann liefen mir die tränen und ich bettelte sie an mir doch bitte mein Baby zu geben. Das was du mit abends alleine zuhause mit machst kenne ich auch, auch heute noch. Die erst zeit hab ich mir Freunde eingeladen wir haben zusammen gekocht , spiele gespielt oder DVD geguckt! das was meine Vorredner gesagt haben kann nur bestätigen gib sie mal ab und mach was alleine das tat mir auch sehr gut jedoch hab ich das nicht regelmäßig gemacht. heute ist es schwierig ihn mal ab zugeben weil er voll den aufstand macht. Das finanzielle, ich war damals bei einer Schwangerschaftsberatung die haben mir mit Anträgen aber auch mit einer Übersicht was mit zusteht geholfen. Denk einfach immer dran der kleine wurm braucht dich und sie schenkt dir so viel. konzentrier dich auf sie. geh zum babyschwimmen und pekepkurs damit du kontakt zu anderen Müttern bekommst mit dem man sich dann auch mal nachmittags treffen kann. Ich wünsche dir alles gute
sweetwenki
sweetwenki | 09.11.2013
2 Antwort
das was zu durch gemacht hast ist sehr hart. das kind trifft keine schuld dass sein exfreund so unmenschlich ist aber du verbindest es vielleicht damit. aber sei froh dass du ihn los bist. scheiss auch auf die vaterschaftsanerkennung. somit hat er dann auch keinerlei rechte. und ganz wichtig schau dass du es von anfang an einführst das kind am wochenende mal abzugeben. viell macht das deine mutter/oma. dann hast du zeit für dich alleine und wenn du mal einen saufen gehst und mal alle sorgen vergisst. das mit dem geld lässt sich auch noch regeln. dazu gehst du am besten zum rathaus. dort wird dir geholfen anträge zu stellen. ich weis es kostet viel nerven bis das alles durch geht, kenne das. ich musst in der elternzeit mit harz 4 aufstocken. und mit dem geld kann man gut auskommen. gib nicht auf, setz dir ziele die du erreichen willst für dich und dein kind. du hast eine tochter, dein fleisch und blut. was kann es denn schönes geben? du hast viell eine depression. damit bist du nicht allein. aber hey ich bin auch alleinerziehend ich geniese es voll.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.11.2013
1 Antwort
Ich kann sehr gut nachempfinden, wie du dich fühlst. Bei uns war die SS zwar gewollt. Aber in der SS hat sich unsere finanzielle Situation drastisch verschlechtert. Dann hatte ich eine Sch.... Entbindung. Zwar schnell, aber das Ärzteteam war unter aller Kanone. Und zusätzlich hatte ich dann noch eine kleine Schreimotte hier liegen. Ich war genauso alt wie du. Gut, dass weg gehen habe ich nicht vermisst. Wollte es ja nicht anders. Wenn du so eine stolze Oma hast, wird sie dir deine Maus gerne zwischendurch mal abhnehmen. Und wenn du dann nur durch die Stadt bummelst oder mit einer Freundin einen Kaffee trinkst. Das reicht völlig. Wenn die Maus größer ist, such Kontakt zu anderen Mamas, z.B. Krabbelgruppe. Auch da findet man nette Leute. Hol dir Hilfe beim JA. Um das ganze zu verarbeiten und eine tolle Bindung aufzubauen. Die können dir sagen, an wen du dich wenden sollst. Da brauchst du auch keine Hemmungen haben. Du bist keine Rabenmutter, nur weil dir momentan alles über den Kopf wächst. Und deine Maus wird jeden Tag ein Stückchen größer. Eh du dich versiehst, steht ein großes, junges Mädel vor dir, dass ganz genau weiß, was es möchte. Und dann bist du immer noch jung genug um dein Leben wieder voll zu leben. Alles Gute erstmal.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 09.11.2013

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Kategorie: Familienleben

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