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Wer wohnt noch weit von seinen Eltern/Familie weg?

Lilla_My
Hallo liebe Mamis,
brauch mal etwas Zuspruch... Irgendwie ist alles doof gerade.
Ich bin ja im Praxissemester und arbeite in einer kleinen Bio-Gärtnerei, soweit so gut. Aber ich arbeite dort immer allein, 5-6 Stunden am Tag. Ich sehe meinen Chef tw. nur 5-10 min. am Tag und wurschtel halt so vor mich hin. Klar könnte ich froh sein, dass er mir so viel zutraut und mich in "Eigenregie" arbeiten lässt, ABER es macht mich fertig!! Ich hätte nie gedacht, dass mich das so runterzieht, also das Alleinsein. Dazu kommt noch, dass alle meine guten Freundinnen ohne Kind aus meinem Semester jetzt natürlich durch die Welt bummeln und ihr Praktikum im Ausland oder eben net hier machen. Ich wollte net weg, da ich für meinen Spatz keinen Kita-/Betreuungs-Wechsel für 5 Monate wollte...
Nun vermiss ich im Moment total meine Mama, mein "zu Hause", wo ich als "Kind" heimkommen kann und einfach mal umarmt werde. Meine Mama ist vor drei Jahren nach Schweden ausgewandert und ich hab das immer noch net so ganz weggesteckt. Wir sehen uns schon regelmäßig und im Juli fliegen wir hin - mein einziger Strohhalm gerade!! Mein Mann ist viel außer Haus, aber wirklich total lieb, wenn er da ist und fängt mich auch auf... aber ich vermisse meine Ma sooo sehr. Ich hab Angst, wieder depressiv zu werden . Nun hab ich dieses vor 2 Monaten abgesetzt, weil ja Frühling ist und ich dachte "wird schon".. wird aber irgendwie nicht.
Was kann ich tun, hat irgendwer Tipps?? Ich bin für jeden Rat dankbar... auch wie ich noch diese drei Monate Praktikum überstehen soll... Ich quäle mich mittlerweile jeden Tag dorthin, obwohl mit die Arbeit an sich viel Spaß macht.

Wer ist in einer ähnlichen Situation - Eltern im Ausland oder weit weg?? Wie kommt ihr damit klar und geht damit um??

SORRY ist wirklich lang geworden.... DANKE!
von Lilla_My am 23.04.2012 21:11h
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29 Antworten


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Silberwolke
@Lilla_My Danke :-) es ist nicht einfach, das alles unter einen hut zubringen, hab schon einen sehr zeiltich eingeschränkten zeitplan unter der woche... aber dennoch mache ich es gerne, habs mir viel schwerer vorgestellt, aber mein sohn meistert das mit seinen 4 jahren auch prima... uiii, 4 wochen auf montage, das find ich sehr hart... aber dann weißt du ja ansatzweis wie es ist für 4 wochen "alleinerziehend" zu sein ;) mit der zeit wirst du das auch schaffen, alles brauch seine zeit, geht nicht immer alles von heute auf morgen ;)
von Silberwolke am 23.04.2012 22:39h

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Lia23
@Lilla_My Ich wusste das auch nicht, aber dieses pflanzliche Zeug is totaler Mist.Ich habe damals Baldrian genommen und nach nem Nervenzusammenbruch hat mir meine Phsychologin dass dann erklärt, dass die pflanzlichen Sachen wie Johanniskraut und Baldrian das oft verschlimmern....Ich hab übrigens ne Zeitlang ein Phsychopharmaka genommen, mir gehts zuminderst phsychisch jetzt wieder richtig gut.Übrigens ist reden immer ganz ganz wichtig, ich merke, wenn ich mir regelmäßig alles von der Seele quatsche gehts mir besser :-) Und natürlich viel unter Leuten sein.Zum Glück scheint nun langsam der Frühling zu kommen;o)Achja und die täglichen Telefonate mit "daheim" sind Routine geworden :-)))))
von Lia23 am 23.04.2012 22:36h

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Lilla_My
@Silberwolke ich danke dir! :o)) und ich muss noch was loswerden: ich habe einen riiiesen-respekt vor alleinerziehenden, berufstätigen mamas!! mein mann ist hin und wieder mal so 4 wochen auf montage und das hat es echt in sich.. also hut ab, für dich die das so alleine rocken!! ja, du hast recht, man muss viel mehr auf das schauen, was man hat, nicht auf das was fehlt. ich übe das noch ;o))
von Lilla_My am 23.04.2012 22:34h

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Silberwolke
@Lilla_My das kann ich verstehen, und mann möchte dann ja selbst nicht zur last fallen...betrachte es dochmal aus anderer sicht, du hast deinen sohn, deinen mann und einen tollen job, in dem man dich machen lässt was du willst und tust, weil man dir vertraut und auf dich große stücke wirft... ich weiß das das leben sehr ungerecht sein kann, und das das glück was man hat, das nicht zufrieden stellt... aber wenn es mir schlecht geht, und diese zeiten hab auch ich noch, in dem mir meine eltern ungemein fehlen, dann schau ich meinen sohn an, mein drumherum und das ich glück hatte trotz alleinerziehnder mama einen tollen job bekommen zu haben, und dann bin ich glücklich, und merke ich weiß wofür es sich lohnt, auch wenn der weg manchmal steinig ist... ich wünsche dir, das deine freundinnen sehr bald wieder kommen
von Silberwolke am 23.04.2012 22:28h

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Lilla_My
@Lia23 das mit dem johanniskraut wusst ich gar net! krass, okay.... hatte schon immer das gefühl dass es hilft, tut es ja eh erst nach 3-4 wochen. aber jetzt nach dem "absetzen" isses schlimmer geworden.. mag nur kein "junkie" sein... wenn es net besser wird, hol ich mir auch hilfe.
von Lilla_My am 23.04.2012 22:20h

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Lilla_My
@Silberwolke danke!! das hast du wunderschön geschrieben! ja, die nachmittage gehören nur junior und mir, ich genieße das total... und in drei monaten kommen meine kommilitoninnen wieder und dann machen wir auch wieder viel zusammen. im moment bin ich einfah zu viel allein, das bekommt mir überhaupt nicht. ich habe hier zwar eine freundin mit kind
von Lilla_My am 23.04.2012 22:17h

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Silberwolke
das du dich wohl fühlst... versuche deine arbeit zu geniessen, die dir ja spaß macht, und es sollte dich stolz machen, das dein chef so viel vertrauen in dich steckt, und du den "laden" alleine schmeißt, das sollte dich ehren... geh in die natur, jetzt soll das wetter ja besser werden, erlebe mit deinem kind einen tollen tag draußen, macht ein picknick, geht in den zoo, oder in den park nehmt eine decke bücher, spielsachen mit, und lass einfach mal deine seele baumeln... lass dich fallen, und du merkst wie schön es doch sein kann... ich wünsch dir viel kraft auf deinem weg
von Silberwolke am 23.04.2012 22:05h

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Silberwolke
Meine Eltern wohnen ca. 170 km weit weg, ich weiß ist nicht zu vergleichen mit der entfehrnung deiner mum, ich bin vor 4 jahen hier her gezogen, am anfang war es sehr schlimm für mich, mein sohn den ich hier nach 2 monaten des zuziehens geboren habe, war alles was ich hatte... mein damaliger freund und kindsvater war sehr viel arbeiten auch im ausland, und manchmal war er tagelang weg... ich hatte keine freunde, nichts... hab mich immer durch den tag geschlagen, viel geweint und dolle heimweh gehabt... die ersten zwei jahre waren horror für mich, erst als wir nen wohnungswechsel machten und ich im haus eine mama mit ihren kindern kennenlernete fing es so langsam an, das ich mich einigermaßen wohl fühlte... mittlerweile wohn ich mit meinem sohn alleine, ich fühle mich hier richtig wohl, hab sehr viele neue freunde gefunden, die mir auch damalas den enstprechenden halt gaben... das einzigste was ich dir raten kann, geh unter gesellschaft mit deinen kindern, gestealte deine freizeit so
von Silberwolke am 23.04.2012 22:01h

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Engels_Mama2010
jahre alleine ohen medikamente und es ist gut. Vieleicht solltest du dir überlegen was für dich am besten ist. Ich weiß das man immer zuerst an seine kinder denkt, doch kein kind hat etwas davon wenn die mama nicht mehr kann. vieleicht solltest du dir mal überlegen zu deiner familie zu ziehen?? falls du mal bisschen reden magst melde dich gern!
von Engels_Mama2010 am 23.04.2012 21:53h

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Lia23
Ich kenne das und "leide" nun seid fast 6 Jahren :- nach Stuttgart zu meinem Mann....Meine Familie, Freunde, viele Verwante sind aber in München und ich vermisse das alles noch genauso wie am Anfang.Zwar habe ich hier sehr gut Anschluss gefunden, aber es ist bis heute nicht mein Zuhause.Mir ging es letztes Jahr phsychisch auch nicht sehr gut, da war das Heimweh enorm schlimm, mein Mann hat sogar in Erwägung gezogen, mit uns zurück nach München zu gehn*g* Ich kann dir übrigens sagen, dass Johanniskraut ein Teufelszeug sein kann, es kann phsychische "Erkrankungen" verschlimmern, lass dich lieber mal vom Hausarzt beraten ;o) Viele liebe Grüße, Lia
von Lia23 am 23.04.2012 21:52h

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Engels_Mama2010
Hey bis vor ca nem halben jahr habe ich fast 11 Jahre getrennt von meiner familie gelebt. Ich in baden würtemberg , papa in bayern ebenso freunde usw. Ja ich hatte in bawü bekannte , meinen job usw aber ich habs nur noch vermisst dann kam mein sohnemann u es wurde etwas besser aber naja mein mann ist beim bund u ich war immer allein hab iwie niemanden kennengelernt u saß nur zuhause. letztes jahr im sept hab eich dann zu meinem mann gesagt das ich das nicht mehr kann u ich zurück in meine heimat will. gesagt getan 3 wochen später sind wir in einer nacht u nebel aktion umgezogen. Was soll ich sagen es war das beste was ich je tun konnte .... denn dieses jahr am 19.1. ist er gestorben. U ich war sehr sehr froh noch ein paar monate mit ihm gehabt zu haben. und ioch habe gemerkt das das hier mein zuhause ist u nirgendwo anderst , hier sind freunde , familie und und und. Ich muss dazu sagen cih war lange jahre depressiv habe antidepressiva genommen usw. Jetzt packe ich es schon 2 fast 3
von Engels_Mama2010 am 23.04.2012 21:51h

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Katy_Katjes
@ ankama: ja na ja jetzt im rückbildungskurs habe ich kontakte geknüpft mit denen ich mich jetzt regelmäßig treffen werde bzw. zum babyschwimmen...aber so im freundeskreis sind 95% kinderlos...und die haben nicht immer lust mit kind was zu machen...aber finde es nicht schlimm...wie gesagt bekomme mein tag auch so gut rum...:)
von Katy_Katjes am 23.04.2012 21:49h

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Lilla_My
@LiselsMama ja, ich kann dich total verstehen! aber schweden ist für uns leider keine option... und zurückkommen wird sie wohl auch net ;o
von Lilla_My am 23.04.2012 21:44h

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ankama
@Katy_Katjes Ich denke aber, dass Kontakte mit Kindern schneller zu knüpfen sind....bei mir ging es schon in der Spielgruppe los, da war meine Kleine gerade mal 10 Monate. Diese Kontakte habe ich heute noch, auch wenn die Kleinen teilweise in andere Kiga´s gehen. Nun verabreden und treffen wir Mamas uns auch mal so.
von ankama am 23.04.2012 21:37h

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LiselsMama
Ich bin mit 21 nach Bayern gezogen und lebte dann 500km von meiner familie entfernt. Die ersten 3-4 Jahre ging´s. Da war ich noch viel mit Freunden unterweg, hatte Spass und kaum Sorgen. Dann wurde alles anders. Im Freundeskreis wurden Kinder geboren und der Kontakt wurde weniger. Ich begann mich zurück zu ziehen, war tagelang zu Hause und hatte keine Lust auf Freunde. Dann kam unsere 1. Tochter. Ich blühte zwar wieder auf, aber der seltene Kontakt zu den Freunden blieb selten und wurde mit der Zeit immer weniger. Dazu kam noch, dass ich meine familie sehr und immer mehr vermisste. Ich sehnte mich nach meiner Stadt. Nach 7 Jahren packten wir unsere Koffer und zogen zurück in meinen Geburtsort. Ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben. Länger hätte ich es da nicht mehr ausgehalten.
von LiselsMama am 23.04.2012 21:36h

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Lilla_My
@julchen819 ach jaaa, das mit den depressiven verstimmungen in ein totales loch falle und nur noch heule... voll bescheuert. aber wenn das so weiter geht, such ich mir echt nen therapeuten... mein bruder hat das auch durch und ihm hat das geholfen. ich bin halt nur so scheiß stolz und steh mir selber im weg.. aber du hast recht, was das angeht!
von Lilla_My am 23.04.2012 21:34h

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Lilla_My
@julchen819 danke dir! die idee mit dem projekt ist wirklich klasse!! das wäre was, was hände und geist beschäftigt, jetzt kann ich schon mal grübeln, was wir basteln/werkeln. das ist suuuuper, ich brauch unbedingt "hirnfutter" im moment.. mit nem roman auf der couch isses bei mir leider net getan, wäre aber schön ;o)) danke wirklich für diese tolle idee!!
von Lilla_My am 23.04.2012 21:31h

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ankama
Teil 2 ....wenn Töchterchen schläft und man zum Nachdenken und Träumen kommt, wie es weitergehen soll! Kopf hoch...kannst gern mit mir schreiben, wenn Dir danach ist!? Liebe Grüße Kathrin
von ankama am 23.04.2012 21:30h

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Katy_Katjes
Hey meine Eltern sind
von Katy_Katjes am 23.04.2012 21:29h

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ankama
Oh Du....Deine Situation kenne ich nur zu gut!!! Ich bin nach meiner Ausbildung der Arbeit wegen fast 500 km von meinen Eltern weggezogen. Hier habe ich auch meinen Freund und seine Familie kennengelernt, haben auch nette Kollegen und Kolleginnen....aber eben die eigene Familie fehlt doch sooo sehr!!! Naja....hier habe ich dann auch meine Tochter bekommen, mittlerweile ist sie 5 Jahre....nun hat sich vor gut einem Jahr mein Freund und Papa der Kleinen wegen einer Kollegin von uns getrennt....bin nun noch mehr alleine, da wir doch viel zusammen unternommen haben. Naja....mittlerweile habe ich zwar einige gute Freundinnen kennen und schätzen gelernt, und trotzdem....ich hätte meine Eltern gern näher bei mir....sehen uns ca. 4 mal im Jahr....2 mal kommen sie zu uns, 2 mal fahren wir hin. Da ich aber auch wirklich tolle Kolleginnen habe, macht mir die Arbeit auch richtig Spass....hab da auch ne super Ablenkung! Aber ich kenne diese Tiefpunkte auch....vor allem abends vorm Fernsehen....
von ankama am 23.04.2012 21:29h


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