Trotzalter?

Anoym83
Anoym83
19.09.2017 | 27 Antworten
Hallo,

Meine Tochter wird bald vier.... im moment ist es sehr schwierig mit ihr.
Ich weiß nicht wo dran es liegt aber sie provoziert im großen stil. Gestern sollte sie ins bett... sie rief mich die ganze zeit und wenn ich dann sage was denn wäre bekomme ich keine antwort sondern sie ruft weiter mami... selbst wenn ich im.selben raum bin... dann wenn sie ihren willen nicht bekommt wimmert sie wie ein hund.. beachte es teilweise nicht aber iwann werde ich laut... sie knallt mir auch öfters schimpfwörter an den Kopf , klar.sie weiß nicht was es bedeutet aber das verletzt mich und das sage ich ihr auch.... was kann ich tun denn iwann geh ich am stock
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27 Antwort
Ich kann dir nicht versprechen, dass das funktioniert. Ich würde Folgendes versuchen: Schlafengehen, Rituale, Schlusspunkt ist Waschen, Zähne putzen, Geschichte vorlesen, kann auch nur eine ganz kurze sein. Dann, wenn möglich mal mit einer anderen erwachsenen erziehenden Person tauschen, aber genau denselben Ablauf einhalten. Wichtig ist, dass das Kind lernt, welche Stationen durchlaufen werden, und dass und ob es sich merkt, welches zuverlässig als nächstes kommt. Vielleicht schaffst du es so, dich etwas sachlicher und trotzdem liebevoller zu distanzieren.
markmarkmark
markmarkmark | 22.09.2017
26 Antwort
Hey, Anonym, wie war der Abend?
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 20.09.2017
25 Antwort
@130608 Sehr gute Frage. Wenn da was nicht funktioniert wie es soll kann das ein Kind natürlich übelst aus der Fassung bringen - oder sie versteht nicht recht, was man ihr sagt.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
24 Antwort
Augen und Gehör sind in Ordnung ?....
130608
130608 | 19.09.2017
23 Antwort
@Schnurpselpurps Ja das könnte ich beide schon.mal
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
22 Antwort
Ganz ehrlich, ich könnte das Monster auch manchmal hinter die Tapete kleben. Da hilft nur: OOOOOOOOOOOOOOHMMMMMMMMMMMMMMMMMM
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
21 Antwort
@Schnurpselpurps Okay vielen dank für den hinweis. Es ist schon mal hart ruhig zu bleiben
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
20 Antwort
Noch so einen Oma-Hinweis gestattest Du mir vielleicht? Versuche, wie auch immer, Dich zu entspannen. Je entspannter Du bist, je weniger Du das Getöse und Getobe auf Dich persönlich beziehst und innerlich ruhig bleibst, desto eher spiegelt Dein Kind diese Ruhe. Irgendwie spüren die, wenn man den Stress schon erwartet. Und reagieren: indem sie Stress machen. Ist leider so. Sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
19 Antwort
Die Große sollte vielleicht der Kleinen so ruhig wie möglich sagen: Du, ich möchte Dir gern einen Kuss geben, aber es scheint, als würdest Du das selbst nicht so gern haben. Darum gehe ich jetzt - oder möchtest Du doch noch einen klitzekleinen Kuss bekommen? Sie wird übrigens noch oft und viel kreischen.... seufz
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
18 Antwort
Ich zum Beispiel bin vollzeit berufstätig, ich könnte gar nicht behaupten, dass ich mir wirklich viel Zeit nehme. Ich bringe halt all meine Freizeit für die Kleine. Ich musste erst lernen, ihr die Worte anzubieten, für ihre Gefühle. Kein Eis ist ja nicht unbedingt schlecht für das Kind. Ich versage es ihr ja nicht, weil ich eine miese Zecke bin die dem Kind keinen Genussmoment gönnt, sondern weil sie nicht nur Süßes essen soll. Gesundheit und so. Wenn sie dann schreit und auch mal schlägt, tut SIE es wiederum nicht, weil sie ein böser kleiner Gnom ist, sondern weil sie so aufgebracht ist, dass sie es nicht mehr in Worte fassen kann. Dann kreischt sie. Sie findet teilweise gar keine Worte mehr vor lauter Aufregung. Glücklicherweise ist das nicht so oft der Fall. Wenn ich nicht selbst vor Wut außer mir bin, dann tröste ich und biete Worte an. Hilft oft sehr gut. Mir auch, weil ich dann merke: Nicht ich bin gemeint. Sondern die Situation ist schlimm für sie.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
17 Antwort
@Schnurpselpurps Ich werde heute abend mal schauen wie es ist.... berichte dann :) Danke für deine tipps ;)
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
16 Antwort
Ich glaube Dir sofort, dass Du Dir viel Zeit nimmst und viel für sie tust. Ich glaube einfach, es handelt sich um ein Verständigungsproblem. Ich glaube nicht, dass Deine Tochter vernachlässigt WIRD. Das eine muss nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun haben. Gib ihr Worte für ihre Gefühle und schau, was dabei raus kommt. Vielleicht hat sie einfach nur Wachstumsschmerzen. Vielleicht ist sie rasend eifersüchtig. Dabei ist es relativ egal, wie Deine Realität aussieht. Ausgesprochene Gefühle lassen sich immer besser bearbeiten / verarbeiten. Ich bitte Dich einfach nur, den Blick hinter die Kulisse zu tun und das Generve der Tochter nicht als Angriff oder negativ zu werten. Vielleicht spürt sie ja auch die Veränderung beim Pubertier und das verunsichert sie?
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
15 Antwort
@Schnurpselpurps Nein im Gegenteil. Es.kam mir so rüber, entschuldige. Ich nehme mir viel zeit für meine kinder. Meine große steckt mitten in der pupertät mit allem drum.und dran. Und dann halt das noch dazu. Meine kleine bekommt von allen aufmerksamkeit. Und ich vermute das sie es damit bezwecken möchte.
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
14 Antwort
Bist Du immer so aufgeschlossen für neue Vorschläge? Fühlst Du Dich immer gleich angegriffen, wenn man Dir versucht bei Problemen zu helfen, für deren Lösung Du um Hilfe gebeten hast? Puh. Dann bitte ich demütig um Entschuldigung, dass ich Dir überhaupt geantwortet habe.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
13 Antwort
@Schnurpselpurps Willst du mich jetzt verurteilen das ich nicht gucke wie mein kind sich fühlt? Ich gebe alles für meine kinder....
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
12 Antwort
Sie fühlt: Ich werde nicht gehört. Ich werde nicht verstanden. Ich bin ganz allein. Guck doch bitte mal hin, was Dein Kind FÜHLT.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
11 Antwort
@130608 Sie kommt abends zu mir und schläft dann auch bei mir. Das macht sie schon ein jahr lang was ich auch nie gedacht hätte....
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
10 Antwort
@130608 Das ist das problem.... sie sagt es einfach nicht..... gestern abend saß ich in der küche.... sie kam zu mir und rief mich. Da meinte ich mama ist doch hier und was sie denn wollte.... sie rief mich wieder und immer wieder. Bin dann auf und habe sie ins bett gebracht und mit ihr gesprochen.... Noch ein beispiel.... es ist ihr wichtig das ihre große Schwester ihr abends ein kuss gibt wenn sie im.bett liegt. Wenn meine große das machen möchte dreht sie ihren kopf weg. Wenn die große das zimmer dann verlässt ist das geheule groß und das macht sie auch mit mir..... ich bin echt ratlos.....
Anoym83
Anoym83 | 19.09.2017
9 Antwort
Du solltest es aber beachten. Deine Tochter ruft nicht nach Dir um Dich zu verhöhnen oder zu veräppeln. Kinder in dem Altern können oft nicht so ausdrücken, was sie eigentlich bewegt. Ignorieren finde ich gemein, sorry. Geh hin zu ihr, nimm sie in den Arm, gib ihr die Zeit die sie braucht und versuche herauszufinden, worum es ihr eigentlich geht. Bei Schimpfworten kannst Du schon deutlich machen, dass die nerven und nicht in eure Familien gehören. Aber warum sagt sie die? Was will sie eigentlich sagen? Will sie vielleicht sagen: Mama, mir geht es gerade nicht gut, komm doch bitte, es ärgert mich, dass Du mich nicht siehst. Wenn die Kinder in dem Alter schon so tolll formulieren könnten.... können sie doch aber noch gar nicht. Dann kommt vielleicht raus: Arschmama, blöde Kuh. Statt: Mama, ich bin traurig, weil ich dies und das nicht bekommen kann. Trösten! Nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Meine Kleine, 3, 5 Jahre, sagt abends oft, ihr sei warm, ihr sei kalt, nein warm.... sie will mir mitteilen, dass sie sich irgendwie nicht wohlfühlt. Aber ihr fehlen die Worte dafür. Sie hat mir nach einem Urlaub gesagt, ich hätte ihr gefehlt und mich dann voll ins Gesicht geschlagen. Mit Wucht. Überschäumende Emotionen - wir Erwachsenen hätten uns in den Arm genommen. Du kannst sie auch validieren, ihr Worte für ihr Unglück anbieten: Ich sehe, Du bist gerade unglücklich. Möchtest Du, dass ich Dich mal in den Arm nehme? Oder: Es ist bestimmt ganz schlimm gerade für Dich, dass Du ins Bett musst, obwohl Du Dich doch noch gar nicht müde fühlst. Bist Du noch ganz aufgeregt? Oder: Das ist gemein, wenn man das Eis nicht bekommt, da möchte man weinen und brüllen.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.09.2017
8 Antwort
ich hatte mich oft zu meinem Sohn gelegt...weil...er einfach die Nähe brauchte...und oft einfach eine Zeit brauchte , bis er einschlief....allerdings war gerade die gemeinsame Zeit im Bett, auch seine Erzählzeit über den Tag...oft schlief er mitten im Satz dann ein...
130608
130608 | 19.09.2017

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