Vorbereiten auf Kindergarten - wie?

Schnurpselpurps
Schnurpselpurps
19.01.2017 | 10 Antworten
Hallo

Meine Kleine soll ab Sommer von der Tagesmutter in den Kindergarten. Das ist schon ein Schritt, da bei der Tagesmutter derzeit maximal 4 Kinder sind, und alle sind jünger als sie.
Sie ist kontaktfreudig und spricht, glaubt man der Tagesmutter und anderen Leuten, die ja gerne mal vergleichen, sehr gut.
Motorisch habe ich den Eindruck, dass sie etwas Anschub gebrauchen könnte, aber es ist nicht auffällig oder so.

Ich habe leider sowohl selbst als auch bei meiner Tochter einen sehr schlechten Einstieg in die Kindergartenzeit gehabt. Darum mache ich mir jetzt schon mal Gedanken, wie ich der Kleinen das so leicht wie möglich machen kann. Sie wird dort vermutlich kein anderes Kind kennen.

Was kann ich mit ihr machen -
- bezüglich der Situation mit vielen fremden Kindern auf einmal
- bezüglich des Lernens von Liedern oder Spielen (sie lernt gerne, es wäre also nur für mich anstrengend)
- und sonst so?

Da ich ganztags arbeite, sind wir immer erst spät zuhause, so gegen sechs Uhr. Irgendwie essen alle anderen dann schon zu Abend, im Winter ist es eh schwierig mit rausgehen (sie hasst die Dunkelheit), kalt und nass und dunkel ist eh blöd.

Ich bin für eure Tipps dankbar.
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10 Antwort
Ich glaube manchmal macht man sich da als Mama zu viele Gedanken drüber. natürlich kann einiges schief gehen und es wird auch sicherlich Tränen geben. Aber ich glaub für uns Mütter ist es schlimmer als für das Kind. Du musst da dann einfach durch, auch wenn es vielleicht Tränen gibt. Stell für das Kind das Thema Kindergarten gar nicht erst in Frage :)
Knackbrot83
Knackbrot83 | 20.03.2017
9 Antwort
Früher war das halt auch alles anders. Und ehrlich gesagt erheblich schlechter als heute!!!! Meine Große musste ohne Eingewöhnung in den Kiga! Und bei mir damals war es so, dass alle anderen Kinder die Lieder kannten, nur ich nicht. Alle kannten die Spiele, nur ich nicht. Und dazu war ich ein extrem schüchternes Kind , ich bin vor Angst fast gestorben. Dafür war ich dann auch nur zwei Tage im Kiga. Was wiederum dazu führte, dass ich in der Schule wieder doof da stand, keinen kannte, die Lieder und Spiele erst recht nicht.... Circulus vitiosus. Darum bin ich so bedacht darauf, dass ich diese Probleme bei der Kleinen möglichst minimiere. Was ihre Persönlichkeit betrifft: Sie ist, dem Himmel sei Dank, ganz anders als Oma und Mama! Freu!
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.01.2017
8 Antwort
@tate Der Moment, in dem meine Kleine einen weiteren Schritt in ein neues Leben macht, der wird bei mir eher gefeiert. DA mache ich mir gar keine Sorgen, dass ich dann zögerlich werde. Mama, in diesem Fall die Oma, kann loslassen :-) Oma-mama will nur vorher schauen, dass die Voraussetzungen für dieses Loslassen die bestmöglichen sind.
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.01.2017
7 Antwort
wie sieht denn bei euch so die eingewöhnungszeit im kindergarten aus? :-) wichtig ist vorallem, dass man als mama loslassen kann. kinder spüren alles und wenn mama unsicher ist, dann verunsichert das die kleine auch. man kann mit kindern auch abmachungen treffen. heute begleite ich dich bis dahin und morgen nur noch bis dahin. das kind dabei aber auch miteinbeziehen und fragen bis wohin es für sie stimmt, z.b. bis zur garderobe oder so. was immer ein ganz gutes hilfsmittel ist, wenn ihr euch gegenseitig etwas gebt, was jeder dann wieder zurückbekommt, wenn ihr euch wiederseht :-) ich mache das mit meinen spielgruppenkindern z.b. mit steinen. das kind sucht sich zwei steine aus...einen für sich selbst und einen für mama. der mama-stein bleibt beim kind und der stein des kindes wird von der mama gut gehütet und dann am ende des kindergartens wieder mitgebracht. manchmal hilft es auch, wenn ein kuscheltier das kind begleiten darf. wichtig am ende sind kurze trennungen, welche nicht in die länge gezogen werden. heisst auch als mama vertrauen in die erziehungspersonen haben und das kind diesen übergeben, dem kind kurz und schmerzlos tschüss sagen und gehen :-) der moment wo es beim kind kippt, wenn es denn mühe hat sich zu verabschieden, ist wirklich fast immer der moment wo mama zu lange zögert. hab vertrauen in die kleine, die packt das und eben wie schon gesagt wurde... es gibt ne menge bücher. das thema sicher spielerisch schon im vorfeld aufgreifen :-) vielleicht bekommt sie ja auch ne kindergartentasche oder einen rucksack, den sie sich aussuchen darf etc.! das alles hilft bei der vorbereitung.
tate
tate | 19.01.2017
6 Antwort
@Dajana01 Hihi! Aber nein, ich glaube nicht, dass ich da mit den Tränen kämpfen muss. Sie ist ja jetzt schon bei der Tagesmutter, ich bin also an die Trennung gewöhnt. Hast Recht - eigentlich ist die Kurze ja eine kleine Rampensau, sie wird es natürlich packen. Habe halt mit meinen Erinnerungen an meine Kitazeit und die meiner Tochter zu kämpfen, das war dermaßen mies...
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.01.2017
5 Antwort
@DenizBelma Das mit der Dunkelheit heißt, wir gehen, wenn ich dann zuhause bin, derzeit nicht raus. Und dann sehen wir natürlich erst recht niemanden. Aber Du hast recht, so ein Quark, die laufen doch draußen um die Uhrzeit bei dem Wetter eh nicht rum. Oh je. Ich werde Dement!!!
Schnurpselpurps
Schnurpselpurps | 19.01.2017
4 Antwort
Es kommt ein bisschen auf die Gruppengröße an, allerdings denke ich nicht, dass es sehr schwer wird sich umzustellen, wenn sie schon Gruppen kennt, auch wenn es bei der TaMu weniger Kinder waren. Meine kam mit knapp 16 Monaten in die Krippe, kannte vorher überhaupt keine Gruppengefüge und hat sich sehr schnell begonnen dort frei zu bewegen, war überhaupt kein Problem. Ach und ich glaube, so schlimm wird das mit dem Singen nicht. So wie ich unsere Nichte erlebe, singen sie meistens einfach nur so vor sich her. Eher brauchst Du einfach nur ein gutes selektives Gehört . Motorik kommt dann auch von ganz allein, es wird ja ganz viel spielerisch geübt.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.01.2017
3 Antwort
;-) Du bist ja süß :-) Ich seh schon, wie die Kleene Dich stehen lässt und spielen geht, während Oma mit den Tränen kämpft ;-) Sie wird das super meistern!!!! Den ersten Tag ist ja eh einer stundenweise dabei...das wird!!!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.01.2017
2 Antwort
Meine Vorrednerin spricht mir aus der Seele. Aber manchmal machen nur wir uns die Gedanke. Die kleinen stecken das oft besser weg als wir denken. Beantworte ihre Fragen wenn sie welche hat. Und wichtig ist, mach es nicht zu oft zum grossen Thema. Sonst kann es sein das es ihr unheimlich wird, weil du so ein "Drama" davon machst. Und sie kennt es ja schon betreut zu werden. Der Unterschied ist hat das eine Tagesmutter mehr zeit hat für jedes einzelne Kind. Aber durch die kita wird sie sehr sehr viel lernen. Und auch von den größeren sehr viel abgucken. Die erzieherinnen werden individuell auf sie eingehen und ihr den Start schön und einfach ermöglichen! Sonst sprich mal mit der kita ob ihr zusammen einen schnuppervprmittag machen könnt oder vergleichbares
melina87
melina87 | 19.01.2017
1 Antwort
Es gibt schöne Bücher über den ersten Tag in der Kita. Vielleicht hat die Kita der Wahl auch eine "Krabbelgruppe" zum kennenlernen der Räumlichkeiten und Erzieher. Sowas ist meist 2-4 mal im Monat. Habt ihr schon eine Hausführung dort gemacht? Wenn noch nicht, dann nehmt die Kleine mit. Shoppt zusammen die Kita Tasche, Hausschuhe, Matschhose und andere Sachen die ihr braucht. Und celebriert das richtig, ganz nach dem Motto "juhuuu, ich bin groß genug für die Kita " . Und wenn alle Stricke reißen gibt es da was, das nennt sich Eingewöhnungzeit. Die ist normalerweise sehr individuell auf das Kind und Familie zugeschnitten, aber das Berliner Eingewöhnungsmodell kannst du dir mal anschauen. Und Aktuelle Lieder werden meistens in der Kita zum mitnehmen ausgelegt... In Zettelform. Und das mit der Dunkelheit verstehe ich nicht :-) Das wird schon, Kita ist was feines und ganz anders als früher.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 19.01.2017

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Kategorie: Erziehung

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