Muss jetzt auch mal was loswerden,

oOMadeleineOo
oOMadeleineOo
09.10.2008 | 17 Antworten
zum Thema Medikation bei Kindern, wegen Ads oder Adhs oder auch aus anderen Gründen, die nicht \'sichtbar\' sind.

Ich lese sehr oft, dass Viele, die Medikation von Kindern, als reines ruhig stellen betrachten & das ärgert mich ein wenig!

Als würde man als Mutter, dem Kind nur Medis geben, damit man Ruhe hat ..

Darum geht es doch überhaupt gar nicht!

Schonmal darüber nachgedacht, dass diese recht auffälligen Kinder, durch ihr Verhalten, sehr ausgegrenzt leben müssen?

Als Mutter ist man sehr gestresst mit solchen Kindern, ja, aber das Kind ist todunglücklich..

Wird gehänselt, gestriezt wo es nur möglich ist.
Die Eltern der \'anderen\' Kinder machen einen Bogen um den \'schlechten Umgang\' denn als solchen, werden diese \'verhaltensauffälligen\' Kinder abgestempelt..

Überall begenen sie nur Ablehnung, werden unzufriedener & agressiver, begegnen noch mehr Ablehnung & so zieht das immer größere Kreise.

Irgendwo hier hab ich mal gelesen, solche Kinder gehören therapiert & nicht unter Medikamente gestellt - richtig, aber das Eine schließt das Andere mit ein oder geht hier irgendwer davon aus, dass Mama zum Hausarzt geht, ihm die schlimme Situation schildert, ein paar \'Pillchen\' bekommt & gut?

Natürlich entspannt sich zuhause die Situation, wenn die Diagnose gestellt & das Kind dementsprechend \'eingestellt\' wurde - aber Himmel nochmal, ist euch eigentlich klar, dass dadurch viele viele Kinder einen ganz anderen Umgang mit der eigenen Umwelt an den Tag legen können & somit auch endlich mal zu dem Zugang finden, was für die meisten von Uns eine Selbstverständlichkeit ist - Freundschaften & Akzeptanz?

Will Mutter ihre Ruhe? Manchmal, bestimmt, aber in erster Linie wollen wir Mütter, ob mit oder ohne Ads, Adhs & was es sonst noch alles gibt, dass unsere Kinder ein glückliches und normales Leben leben können!

LG Madeleine


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20 Antworten (neue Antworten zuerst)

17 Antwort
@Madeleine
danke für die gute Darstellung! Ich möchte nur etwas hinzufügen: Möchten Mütter ihre Ruhe?-- Ja will ich, nicht vor meinem Kind, sondern von Menschen, die nicht akzeptieren wie mein Kind ist und mich als unfähige Mutter abstempeln wollen. Liebe Grüße Petra
Petra69
Petra69 | 09.10.2008
16 Antwort
Gefühle
Hallo, auch meine Tochter nimmt diese Medikamente. Tja und seid sie diese nimmt kann sie noch besser Gefühle ausdrücken. Sie kommt freudestrahlend von der Schule nach Hause, sie ist glücklich und zufrieden. Sie kommt und schmust und meint wie schön die Schule doch ist. Wie kann man sagen solche Kinder haben keine Gefühle. Schon wieder so ein Vorurteil. Klar müssen die Kinder richtig eingestellt sein. Und natürlich müssen sie von Fachärzten behandelt werden. Alina bekommt Medis und geht zusätzlich noch in ein ADS-Training. Seitdem LEBT sie sichtlich auf und auch mir geht es dadurch viel besser. Ruhiggestellt ist sie aber beileibe nicht. DANKE @madeleine das Du diesen positiven Beitrag gebracht hast.
chantal-mausi
chantal-mausi | 09.10.2008
15 Antwort
Ich selbst
habe ADS, was leider erst im Erwachsenen-Alter festgestellt wurde. Zwar hatte ich in meiner Kindheit relativ viel Glück mit verständnisvollen Lehrern etc., aber mir wäre etliches erspart geblieben, hätte man es damals schon erkannt und behandelt - auch mit Medis. Ich bin schwanger und mir bewusst, dass die Möglichkeit besteht, dass ich mein ADS ganz oder in Teilen an mein Baby weitergebe. Und wenn das der Fall sein sollte, werde ich die Medikamente gewiss nicht verteufeln, sondern gut abwägen, ob sie für uns eine Möglichkeit darstellen, dem Kind ein angenehmeres Leben und Entwickeln zu ermöglichen. Wenn jemand Depressionen hat, hilft oft auch nicht Gesprächs- oder Verhaltenstherapie allein, da müssen eben manchmal auch Medikamente her.
simla
simla | 09.10.2008
14 Antwort
@Kiina
das stimmt nicht ganz, mein Sohn hat trotz der Medikamte gefühle. Er freut sich, er ist traurig, er weint. Er redet mit mir darüber warum es so ist. Klar Medis alleine helfen nicht aber bei vielen Kinder ist es gut so. Ich bin froh das er die Medikamente nimmt, da für ihn seit dem wirklich alles ins Positive gerutsch ist und er spürt es auch und sagt es.
katrin811
katrin811 | 09.10.2008
13 Antwort
letzenendes
sind Medikamente Gift und wer gibt seinem Kind schon gerne Gift wenn is irgendeine andere Lösung gibt??
McSpy
McSpy | 09.10.2008
12 Antwort
@ Kiina
sorry, aber diese Meinung kann ich leider nicht mit Dir teilen, mein Sohnemann bekommt "Concerta", er ist zwar ruhiger und ausgeglichener, aber er kann Gefühle wie Wut, Freude usw. trotz Medikamente ausdrücken!!!
Pimpf
Pimpf | 09.10.2008
11 Antwort
@Kiina
natürlich muss auch differenziert werden, wo ist medikation nötig & wo nicht! aber von vorneherein jemanden abzuurteilen, weil er sich eben dazu druchgerungen hat, dem kind medikamente zu verabreichen, find ich auch nicht in ordnung! nutzung & risiko müssen abgewogen werden! klar!
oOMadeleineOo
oOMadeleineOo | 09.10.2008
10 Antwort
stimme ich dir
voll und ganz zu.
McSpy
McSpy | 09.10.2008
9 Antwort
Naja....
An und für sich bin ich deiner Meinung! Man gibt seinem Kind das Medikament nicht nur um selber mal ein wenig aufatmen zu können sondern auch um dem Kind eine Möglichkeit zur Akzeptanz zu geben. Aber diese Medikamente, wie Ritalin und ähnliches haben auch oft eine bittere Nebenweirkung - das Kind fühlt nichts mehr, also keine Wut, keine Freude, keine Enttäuschung - einfach gar nichts! Und ich weiß das aus bester Erfahrung, ich habe es als Kind ungefähr ein dreiviertel Jahr ausprobiert, aber mir ging es entschieden besser, als ich ein "hibbeliges" Ads Kind war. Also hab ich das Medikament abgesetzt. Jeder sollte für sich entscheiden, warum er das Medikament geben möchte und man sollte das Kind auch mitentscheiden lassen... Ich hab bis heute ADS und komme damit wunderbar im Alltag zurecht, lediglich, bei Dingen die lange Aufmerksamkeit brauchen, muss ich mich sehr anstrengen bei der Sache zu bleiben Aber das kann man zum Beispiel auch üben!
Kiina
Kiina | 09.10.2008
8 Antwort
Danke euch,
ich finde einfach, das ganze thema, wird viel zu einseitig beleuchtet - hier steht meist die Mutter im Fokus & nicht das Kind, aber um das Kind geht es, in diesen Fällen..
oOMadeleineOo
oOMadeleineOo | 09.10.2008
7 Antwort
gebe dir auch recht
ich les auch oft von wegen das man das Kind abhängig macht von Medikamenten oder manche nennen es sogar Drogen, .. ich mein, nicht nur die Kids sind tot unglücklich sondern die Mütter erleben auch oft ausgrenzung der anderen Mütter etc! HAb das bei meinem Bruder gesehen daer ADHS+LRS hat die Freunde meiner Mutter haben sich nach und nach alle verabschiedet bis auf ganz anz wenige!
Annika-Bennet
Annika-Bennet | 09.10.2008
6 Antwort
@ Madeleine ...
Gebe Dir vollkommen Recht, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen!!! Mein Sohn leidet leider auch unter ADHS und ich war tausendmal am hin und her überlegen, ob ich ihm wirklich ein Medikament verabreichen soll oder nicht!!! Für ihn war es wirklich die beste Wahl, er fühlt sich wohler und kommt besser mit anderen Kindern und vorallem mit den Lehrern aus!!! Seitdem gibt es bessere Noten in der Schule und auch keine Anrufe mehr von den Lehrern!!! Die Eltern die darüber urteilen tun, können meistens gar nicht mitreden, da sie keine Kinder haben, die von dieser Krankheit betroffen sind!!!
Pimpf
Pimpf | 09.10.2008
5 Antwort
gebe dir recht
Würde einem kind was diabetis hat ja auch nicht insulin spritzen nur damit es süßigkeiten essen kann.
Yvonne1982
Yvonne1982 | 09.10.2008
4 Antwort
*grummel*
jetzt muss ich dir auch noch recht geben... mein sohn hat ADS ..es kam erst relativ spät raus.. ohne medikamente wäre er jetzt nicht kurz vor seinem realschulabschluss.. sie hätten ihn schon längst auf die hauptschule verbannt... lg tina
Zoey
Zoey | 09.10.2008
3 Antwort
voll und ganz deiner meinung
finde es auch nicht richtig. :-)
muni
muni | 09.10.2008
2 Antwort
ich stimm dir voll und ganz zu....
find es mittlerweile erschreckend, wie schnell die diagnose ads/adhs steht und medikation verabreicht wird. eigentlich soll die einstellung und spezielle testung nur von kinder- und jugendpsychiatern und nicht vom hausarzt durchgeführt werden. hab mehrere jahre mit diesen kindern gearbeitet und bemerkt, wieviel förderbedarf diese haben..nur medi´s einpumpen ist nicht der richtige weg. eine ganzheitliche förderung wäre sinnvoller... lg
ramona_e
ramona_e | 09.10.2008
1 Antwort
ja,da kann ich dier nur recht geben!!
Bogumila
Bogumila | 09.10.2008

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