Du bist nicht krank! Auch wenn Du in der 9. Schwangerschaftswoche immer noch schlapp bist, Dir übel ist und Du Dich vielleicht krank fühlst … das kommt alles nur von der Hormonumstellung und geht im Normalfall nach den ersten drei Monaten wieder vorbei.
In der neunten Schwangerschaftswoche ist das Kleine etwa 2,5 bis 3 Zentimeter groß (Scheitel-Steiß Länge, SSL). Nun entwickeln sich die Geschlechtsdrüsen und es entstehen - je nachdem, ob der Fötus ein Junge oder ein Mädchen wird - Eierstöcke oder Hoden. Doch, um das Geschlecht zu erfahren mußt Du Dich weiter gedulden!
Denn das Geschlecht ist via Ultraschall noch nicht sichtbar. Frühestens in sechs Wochen weißt Du dann mehr. Besser erkennbar sind allerdings die Ellenbogen, Gelenk- und Knieverbindungen, die immer kräftiger werden. Zu sehen sind jetzt auch schom die kleinen Fußnägel, die am Ende der Zehenknospen wachsen.
Dein Baby reagiert nun auch auf Reize, wie laute Geräusche und Licht. Auch die Muskeln sind stärker ausgebildet und der Embryo beginnt sich eifrig zu bewegen. Du spürst das zwar noch nicht, aber kannst die Bewegungen auf dem Ultraschall verfolgen. Viele werdende Mütter merken erst jetzt, dass sie schwanger sind, denn ihr Körper verändert sich immer mehr, auch wenn dies von außen betrachtet noch nicht sichtbar ist.
Häufig spannen nun die Brüste und die Frauen leiden unter starker Müdigkeit und Übelkeit. Details dazu weiß unsere Ernährungsexpertin Lala: "Der Grund für die Müdigkeit in der Schwangerschaft ist bei manchen Frauen ein Mangel an Nährstoffen. Bei starker Müdigkeit und Erschöpfung ist es zu empfehlen ein speziell für schwangere Frauen entwickeltes Vitaminpräparat einzunehmen. Hauptverantwortlich für die Müdigkeitsanfälle ist meist ein Eisenmangel. Folgende Lebensmittel enthalten viel Eisen: rotes Fleisch, rote Beete, Hirse und rote sowie grüne Gemüsesorten."
Du solltest nun verstärkt auf Deine Bedürfnisse achten und vor allem ausreichend schlafen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, zum Arzt zu gehen, um Dich durchchecken zu lassen. Dabei wird Dir Blut abgenommen und der voraussichtliche Geburtstermin errechnet. Zudem werden Dein Gewicht, Blutdruck und Urin untersucht.
Wie man den Geburtstermin errechnet, erfährst Du in unserem Artikel "Die Berechnung des Entbindungstermins". Und hier geht es zu unserem Geburtsterminrechner.