7. Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft

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Auch die Messung des Blutdrucks ist Bestandteil der 7.VU
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Auch die Messung des Blutdrucks ist Bestandteil der 7.VU

Rund um die 29. Schwangerschaftswoche findet die siebte Vorsorgeuntersuchung (7.VU) statt. Sie ist eine Kontrolluntersuchung zur Schwangerschaftsvorsorge.

Inhalt der 7. Vorsorgeuntersuchung

Der Fokus bei der 7.VU liegt auf folgenden Untersuchungen:
  • Gewichtsmessung und Messung des Bauchwachstums
  • Blutdruck-Messung
  • Urinuntersuchung
  • CTG / Überwachung der Herztöne
  • Hämoglobin-Bestimmung
  • Die Ergebnisse der 2. Blutuntersuchung liegen vor.
Auch hier wird routinemäßig Gewicht, Blutdruck, Urin und Fingerblut-Ergebnisse im Mutterpass eingetragen.

Was sagt ein erhöhter Blutdruck aus?

Ein regelmäßig erhöhter Blutdruck in der Schwangerschaft kann ein möglicher Hinweis auf Erkrankungen der Mutter sein, wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftsvergiftung. Zeichnet sich also ab, dass der Blutdruck dauerhaft um Einiges erhöht ist, wird der Arzt zusätzliche Untersuchungen vornehmen und gegebenenfalls auch einen weiteren Glukosetoleranztest anbieten. Bei Unklarheiten überweisen viele Ärzte direkt zu Diabetologen, um dort ausschließen zu lassen, dass eine ernsthafte Erkrankung vorliegt.

Das CTG

In der 7.VU (Vorsorgeuntersuchung) beginnen viele Frauenärzte auch mit dem ersten CTG. CTG steht für Cardiotokographie und ist allgemein als Wehenschreiber bekannt. Dabei handelt es sich um zwei Sensoren, die mit Gel bestrichen und auf dem Bauch der Schwangeren, durch einen Gurt gehalten, angebracht werden. Die Sensoren sind mit dem Messgerät verbunden und geben die Daten per Kabelverbindung dorthin weiter. Das Messgerät zeichnet nun eine Art Endloskurve auf, bei der sich Wehenaktivitäten durch ein typisches Kurvenmuster abbilden. So kann der Arzt feststellen, ob sich vorzeitige Wehen abzeichnen. Außerdem wird über die Sensoren der Herzschlag des Kindes gemessen und ebenfalls aufgezeichnet. Im Durchschnitt dauert ein CTG, bei dem es keine Auffälligkeiten gibt, ca. 15-20 Minuten.

Rhesusfaktor positiv

Die Ergebnisse der zweiten Blutuntersuchung liegen nun auch aus dem Labor vor. Ist die Mutter Rhesus negativ und der Antikörpertest zeigt vorhandene Antikörper an, ist davon auszugehen, dass das Kind Rhesus positiv ist und durch die Antikörperbildung im Blut der Mutter eine Abwehrreaktion gegen das Kind zu erwarten ist. Daher bekäme die Schwangere nun Anti-D-Immunglobulin gespritzt, welches die Bildung der Antikörper verhindert und damit das Kind vor einer Gefährdung durch Abwehrreaktion des mütterlichen Blutes schützt.

[SyKo]

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