Schwangerschaft, Kinderwunsch, Baby & Co.

Das Mütterblog von Mamiweb beschäftigt sich vorwiegend mit den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft, Baby und allem rund um die Familie. Nicht zuletzt werden hier Themen rund um das Mütterforum Mamiweb angesprochen, sowie Neuerungen und Interessantes aus unserer Community berichtet. Des öfteren findest Du hier auch schöne Baby- und Kindersachen zu gewinnen, guck einfach öfter mal vorbei.

My Mommy is my Stylist

Ein Gastbeitrag von shaymashady

Ein Thema das mich schon länger beschäftigt ist der Hashtag “my Mommy is my Stylist”.

Stylishe Kinder

Stylishe Kinder

Bild: fotolia.de @GTeam

Wir kleiden unsere Kinder so lange ein, bis die ersten eigenen Entscheidungen in Sachen Kleidung von unseren Kids selbst getroffen werden. Egal ob dies das Prinzessinnen Kostüm ist oder die Unterhose, die einfach mal als Kopfschmuck dienen soll. Wir alle haben gerade solche Aktionen als Kinder erlebt und waren glücklich diese auch ausführen zu können.

Somit stelle ich mir die Frage, die mich auch gleichzeitig zu diesem Thema treibt, warum sehen viele Mütter der Instagram-Community ihre Kinder mehr als Puppen an?

Ich persönliche finde es unglaublich süß und schön, Mädchen und Jungen modern und schick zu kleiden. Jetzt kann man natürlich auch die Praxis hinterfragen. Muss ein über großer Schlauchschal, der einem die Sicht versperrt sein?

Schade um die teuren Klamotten?

Klar kann man seinem Kind schöne Sachen kaufen, ob teuer oder nicht ist jedem selbst überlassen; praktisch sollte sie jedoch sein. Dabei sollte der Hintergedanke der Eltern wie zum Beispiel - “Hoffentlich macht Er/Sie es nichts kaputt, das war schließlich teuer” - aber nicht im Vordergrund stehen. Sobald man sich diesen Gedanken in den Kopf setzt wird die Kleidung eh kaputt gehen; meine Erfahrung jedenfalls. Sowas liegt in der Natur unsere Kinder. In diesen Situationen zählt die Funktion der Kleidung, Ihr möchtet nicht das die Kleidung kaputt geht dann quält eure Kinder nicht mit Accessoire die dafür sorgen. Ein Beispiel, mein Mann liebt es unsere kleine modisch und oft auch teuer zu kleiden, dabei achtet er darauf für welchen Zweck die Kleidung gedacht sein sollte, wie ich immer sage Sonntagskleidung :D

Also kleidet eure Kinder modisch effektiv, dann bekommen diese auch nicht das Gefühl kein Kind mehr sein zu dürfen.

Der Drang die Beste sein zu müssen

Also woher kommt der Drang das stylischste Kind zu haben? Einen eigenen Account für sein 2 jähriges Kind zu erstellen?

Das Internet vergisst nie!

In spätestens 10 Jahren kommen die Kids an und schämen sich für ihre Baby-Model Bilder.

Meine Meinung

Daher reduziert die Entblößungen eurer Kinder, denn Likes und Follower kommen und gehen, aber Kinder können nachtragend sein und die bleiben.

Für mich gilt: bequem, schick und praktisch.

Lasst Kinder Kinder sein. “My mommy is my Stylist” hat für viele Mütter leider ein ganz falsche Bedeutung.

  • Was meint ihr?
  • Wieviel ist normal?

Diskutiert dazu mit uns im: Mamiweb Forum.

Mehr von shaymashady könnt ihr in ihrem Instagram-Account nachlesen: HIER

Muttis müssen zusammen halten!

Ein Gastbeitrag von “Tinaxoxo“.

muetter-familie

muetter-familie

Hey meine Lieben,
Ich muss jetzt unbedingt mal über ein Thema sprechen, was mir wirklich auf dem Herzen liegt!

Ich seh immer wieder auf Social Media Plattformen, wie die Mütter sich gegenseitig an die Gurgel gehen und sich ständig versuchen zu übertrumpften.

  • “Mein Kind kann sich schon drehen und dein Kind macht noch gar nichts?”
  • “Wie dein Kind kann noch nicht laufen”
  • “Wieso gibst du deinem Kind Gläschen und kochst nicht selber Brei?”
  • “Wie kann man sein Kind nach einem Jahr schon in die Krippe geben und wieder arbeiten gehen?”

Und das sind nur wenige Sätze, denen man sich jeden Tag aufs Neue stellen muss!

Jedes Mal frag ich mich, warum jeder versuchen muss besser als der andere zu sein?

Sind wir nicht alle Mütter?!? Wir lieben unsere Kinder und wollen nur das Beste für sie! Warum dann nicht einfach zusammen halten?

Gerade auf Instagram ist es sehr extrem geworden… Manche haben ja wirklich sehr viele Follower und wenn dann genau diese Leute andere öffentlich in den Dreck ziehen, gibt es ein mega Shitstorm und das sollte man meiner Meinung nach persönlich klären. Denn sowas gehört einfach nicht ins Netz!

Jeder erzieht sein Kind anders und das ist auch gut so. Klar gibt es Dinge, wo auch ich sage, sowas geht gar nicht! Aber Hey es ist nicht mein Kind, da habe ich mich nicht ein zu mischen…

Ich möchte schließlich auch nicht, dass sich jemand in meine Erziehung einmischt! Wir Frauen sollten uns gegenseitig helfen und nicht mit Neid bekämpfen, das würde einiges leichter machen.

Ich hoffe ich hab einige von euch mit diesem Artikel erreichen können und zum Nachdenken anregen können!

Eure Christina :)

Mehr von Christina könnt ihr in ihrem Blog lesen: www.myblog.de/Tinaxoxo, oder ihr guckt in ihr Instagram-Präsenz, diese findet ihr unter mommy.of.augustjulian

Bild: fotolia.de - © Halfpoint

Baby-study-work-life-Balance: mein Leben als Studentenmama

Ein Gastartikel von “Frauheute”.

Ich bin die Frauheute, 27, Studentin.
Und ich bin Mama.

Frauheute im Mamiweb-Shirt

Frauheute im Mamiweb-Shirt


Seit 1,5 Jahren blogge ich unter dem Pseudonym “frauheute” auf Instagram und lasse so andere Mamas an unserem Alltag als junge Studentenfamilie teilhaben.

Denn unser Alltag ist vor allem eins: Laut. Bunt. Chaotisch – und voller Liebe.

Vor unfassbar langen Jahren habe ich mal eine Ausbildung zur Erzieherin absolviert und im Anschluss daran mein Abitur nachgeholt. So kam es, dass ich meine erste Tochter bereits im zarten Alter von 21 Jahren, nur 9 Monate vor der Abiturprüfung, zur Welt brachte.

Ich würde lügen wenn ich sagen würde, es wäre leicht gewesen. Ich würde ebenfalls lügen wenn ich sagen würde, es wäre schwer gewesen. Vor allem war es eine Frage der Organisation und der Beharrlichkeit. Eine Frage der Disziplin, der Belastungfähigkeit und des Durchhaltevermögens.

Während meine Mitschüler den ganzen Tag lernten, beschränkte sich meine effektive Lernzeit auf die Abendstunden. Tagsüber war ich Vollblutmutter – Nachts Schülerin. Tagsüber kochte ich Brei, wechselte Windeln, spielte Fingerspiele und besuchte Babyschwimmkurse – Nachts trank ich Kaffee, lernte Vokabeln und übte Stochastik.

Ich hatte nie das Gefühl etwas zu verpassen, im Gegenteil.

Ich war dort angekommen, wo ich immer hinwollte: Ich wollte junge Mutter UND Akademikerin sein. Ich weigerte mich anzuerkennen, dass Familie und Karriere sich nicht vereinbaren ließen. Denn mein Mutter-Sein behinderte mich nicht in meinem Vorhaben, im Gegenteil, es beflügelte mich. Es gab meinem Tun einen noch tieferen Sinn. Und so kam es, dass ich mein Abitur als Drittbeste des Jahrgangs absolvierte und direkt für den Studiengang „Psychologie“ zugelassen wurde.

An der Uni sah das Ganze schon ein wenig anders aus. Studieren mit Kind ist ein bisschen wie Abenteuerurlaub. Man weiß heute nicht, was morgen kommt. So konnte es durchaus sein, dass meine Tochter eine Woche vor einer wichtigen Prüfung krank wurde, die Kita geschlossen hatte oder mir der Nachtschlaf geraubt wurde. Grob geschätzt liefen 50% planmäßig, die anderen 50% taten es nicht. Das Blöde war nur, dass man hier ganz besonders von der Gutwilligkeit des jeweiligen Dozenten abhängig war. In meinem Fall führte das sogar schon bis zum Familienbüro, denn: den Fall kennt jeder: Frau Dr. Dr. Dr. Superschlau, mitte Dreißig, keine Kinder, findet: „Studieren mit Kind passt nicht. Ist doch Ihr Problem, wenn ihr Kind nicht in die Kita kann, nicht meines“. Die Folge: Sie bekam Unrecht, ich bekam Recht und durfte das Seminar um neun Uhr besuchen, nicht um 07:45.

Während des Semesters bin ich tiefenentspannt, während der Prüfungsphase ein Zombie.

Dann schlafe ich nur 4-5 Stunden die Nacht, trinke 2 Liter Kaffee, 5 Red Bull und esse drei Tafeln Schokolade.
Da die Prüfungsphasen glücklicherweise nur wenige Wochen des Jahres in Anspruch nehmen, haben wir uns 2013 dazu entschieden: “Studentenkinder sind gute Kinder! Wir wollen noch ein Baby!”.

Und wie das Leben so läuft: Im November 2014 erblickte unsere zweite Tochter das Licht der Welt

Vorneweg: Ich habe die sehr persönliche Erfahrung gemacht: Ein Kind während des Studiums: mach ich mit links. Zwei Kinder während des Studiums: Mach ich auch, aber nicht mit links. Eher so mit links recht, links recht & nochmal links.

Kurz: Es ist anstrengend, sehr anstrengend. Aber es ist die Anstrengung wert! Ich schlafe jetzt noch weniger, ich trinke manchmal noch mehr Kaffee – aber ich bin auch doppelt glücklich.

Denn ich habe ein sehr wertvolles Geschenk für meine Kinder, das ich ihnen nur schenken kann, weil ich Studentin bin: Zeit! Meine Zeit.
Ja, ich habe sehr viel Zeit für meine Kinder. Während des Semesters gehe ich in die Vorlesungen, ich habe einen Nebenjob, ich blogge, ich habe Referate – aber während der knapp 5 Monate Semesterferien im Jahr habe ich ZEIT. 24/7. Ich bin dann nichts anderes als Mutter – und ich liebe es, Mutter zu sein. Gerade am Ende des Semesters sehne ich die Ferien herbei – dennoch freue ich mich 10 Wochen später wieder auf die Uni.

Dies soll kein verblendeter Bericht über das hippe-coole-Studenten-muddi-Leben sein, nein, im Gegenteil.

Ich selbst sehe mich sehr wenig als „klassische Studentin“. Ich gehe kaum aus, ich habe noch nie in einer WG gelebt, ich nutze keine Studentenrabatte und ich gehe nicht zum Poetry Slam. Ich habe auch kaum Kontakt zu meinen Kommilitonen – da ist der Lebenshintergrund einfach zu unterschiedlich.
Manchmal fühle ich mich dann ein wenig einsam, aber das ist in Ordnung. Ich habe meine Freundinnen, meine Muttis, meine Mutter-Kind-Gruppen.

Und manchmal fühle ich mich auch ein wenig überfordert, dann würde ich am liebsten alles hinwerfen und in einem netten kleinen Cafe arbeiten. Kaffee servieren, Club-Mate trinken & Uno spielen.

Gott sei Dank sind diese Phasen nicht von langer Dauer, aber sie sind da.

Oft werde ich gefragt ob ich empfehlen kann, Studentenmama zu werden.

Ich habe lange über diese Frage nachgedacht – und ich bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

Du bist:

  • ehrgeizig
  • diszipliniert
  • selbstorganisiert
  • stressresilient
  • kommst mit einem Mindestmaß an Schlaf zurecht
  • nicht perfektionistisch (denn das, liebe Leser, sollte man dann dringlichst ablegen!)
  • von einem Netzwerk netter Menschen umgeben

GO! Es ist es wert.

Es ist nicht das typische Studentenleben, aber ich finde: Es ist noch viel schöner! Zweifelsohne, manchmal hat es Schattenseiten (oder eher: tiefe Augenringe), aber für mich, für uns, war es die beste Zeit Kinder zu bekommen. Es war unsere Zeit. Es war viel Zeit – es war und ist ihre Kindheit.

Natürlich habe ich das alles nicht ohne Hilfe geschafft!

Ich habe meine Familie, enge Freunde und gute Kitaplätze für meine Töchter.

In 6 Wochen schreibe ich meine letzte Prüfung – dann wird sich entscheiden, ob ich den Master in Psychologie noch studieren werde. Der NC ist hoch - ich bin gut - aber nicht mehr sehr gut. Ansonsten wird das Studentenleben bald der Vergangenheit angehören. Und wenn ich daran denke, werde ich sogar ein wenig sentimental.

Aber wie heißt es so schön: Für jede Station im Leben gibt es seine Zeit.

Ich jedenfalls bin gespannt, was die Zukunft bringt.

Und wenn ich euch etwas mit auf den Weg geben darf, dann wäre es das: Ein Baby zu bekommen ist eine Herzensangelegenheit. Man sollte es nicht an Umständen, vermeintlichen Hindernissen oder Konventionen ausmachen. Und ein Studium, das ist zwar nicht einfach, aber es ist machbar. Sogar gut machbar.

Weil man die Angst manchmal einfach nur überwinden muss.

In diesem Sinne

Frauheute

Aus Liebe zum Leben.

Mehr von Frauheute könnt ihr in ihrem Blog nachlesen: frauheute.wordpress.com, oder folgt ihr einfach bei Instragram: Frauheute bei Instagram.

Von der Vollzeit-Mama zur “Working-Mom” und die Sache mit der Selbstfindung

Quelle: fotolia.de @rico287

Quelle: fotolia.de @rico287


Das Mama-Sein an sich ist schon ein großes Abenteuer, stellt uns tagtäglich vor viele Aufgaben und die ein oder andere Herausforderung. Wenn dann aus der Vollzeit-Mama eine berufstätige Mama wird steigen die Anforderungen an die ganze Familie, man muss sich neu organisieren. Bevor ich im Juli diesen Jahres nach nun 6 Jahren ausschließlichem Mama-Sein wieder in das Berufsleben einsteigen sollte, habe ich mir natürlich so einige Gedanken gemach; „wie werde ich nach so langer Zeit wieder in den Job zurückfinden?“, „wie werden die Kinder damit klar kommen nun doch etwas länger in der KiTa zu bleiben?“, „wie bekomme ich die ganzen Termine und vor allem den Haushalt unter einen Hut?“. Dabei will man sich selbst ja auch nicht vergessen!

Als dann mein erster Arbeitstag anstand, war mir den Abend zuvor sogar richtig schlecht vor Aufregung! Zu meiner absoluten Überraschung habe ich dann aber schon nach ein paar Tagen gemerkt, dass das total unnötig war und bis auf ein paar kleine Fragen und Neuerungen hier und da, habe ich schnell wieder in die Abläufe rein gefunden. Ich habe mit 15 Stunden in der Woche begonnen, habe diese dann aber schon nach nur zwei Wochen auf 20 Stunden erhöht. Seither arbeite ich vier Tage die Woche à 5 Stunden und habe freitags frei. Ich habe für mich herausgefunden, dass ich diesen einen freien Vormittag auch wirklich für MICH brauche, denn wir sind eine Familie ohne große familiäre Unterstützungen, also ohne Omas und Opas die uns die Kinder mal auf einen Ausflug entführen oder bei denen sie mal am Wochenende übernachten könnten. Seit wir Eltern sind, machen wir fast alles gemeinsam mit den Kindern. Ein Babysitter kam für uns bisher nicht in Frage. Dementsprechend gibt es für uns auch kaum Verschnaufpausen wie es viele in unserem Bekanntenkreis haben, d.h. wir sind wirklich nonstop Eltern! Und so gehe ich an MEINEM Freitag meistens nachdem ich die Kinder in die KiTa gebracht habe ins Fitnessstudio, einkaufen oder einfach nur mal in Ruhe bummeln und genieße es, mal etwas freier zu sein und mich auf mich konzentrieren zu können.

Der Alltag hat sich aber doch recht schnell eingependelt. Und obwohl ich ja den freien Freitag habe, habe ich keine festen Tage für zum Beispiel Wäsche waschen, Einkaufen oder andere häusliche Tätigkeiten! - Das hatte ich in meiner Zeit als Vollzeit-Mama auch nicht. Ich habe die Tage gerne genommen wie sie sich ergeben haben. Das mag aber manchmal vielleicht auch genau der Grund sein weshalb der Haushalt echt eine oder DIE große Herausforderung darstellt…

Was aber eine noch größere Herausforderung ist, ist die Sache mit der Selbstfindung. In der Zeit als ich eine SAHM (stay-at-home-mom) war, war klar: ich bin Mama und Hausfrau. Ich bin voll und ganz für meine Kinder da und schmeiße hier Daheim den Laden. Das hat mich auch wirklich voll und ganz zufrieden gestellt und erfüllt! Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich die ersten Jahre meiner Kinder so intensiv erleben durfte und würde es immer wieder so machen, wenn es so möglich ist. Ich konnte mir auch lange nicht vorstellen wieder in meinen alten Büro-Job zurück zu kehren! Ich war einfach zu sehr „Mama“! Ich wollte viel lieber mit Kindern arbeiten, habe diverse Fortbildungen gemacht, wollte z.B. Stillberaterin werden, habe im Turnverein das Eltern-Kind-Turnen übernommen und eine Krabbelgruppe gegründet.

Doch wo ich nun in meinen alten Job zurück gekehrt bin, merke ich dass es mir sogar Spaß macht, mich wieder ganz anderen Aufgaben zu stellen. Auf andere Art gefordert zu sein und mich einzubringen. Ich war nie der Typ, der sich über seinen Job definiert hat, also hatte ich beruflich nie ein gewisses Ziel vor Augen was ich anstrebte. Allein mein eigener Wissensdurst hat mich schon früher öfter über ein Abend- bzw. Fernstudium nachdenken lassen - und so bin ich auch jetzt schon wieder an den Punkt gelangt. Aber ehrlich gesagt wüsste ich gar nicht, wie ich das mit den zwei Kids auch noch wuppen sollte! Ich bewundere diejenigen die das trotz Kind und anderen Verpflichtungen geschafft bekommen! Derzeit merke ich aber an Tagen, an denen ich erst um 14:00 oder 15:00 Uhr aus dem Büro komme, dass für meine persönlichen Ansprüche und Vorstellungen einfach zu wenig Zeit für und mit den Kindern bleibt. Bei uns gibt es um 18:00 Uhr Abendessen und in der Regel ist dann spätestens um 19:30 Uhr Schlafenszeit. Und ab da genieße ich es durchschnauffen zu können, mich mal in Ruhe mit meinem Mann zu unterhalten, etwas zu lesen, eine Serie zu schauen oder einfach mal Musik zu hören. Ich denke vor allem weil wir als Paar so auf uns allein gestellt sind, legen wir besonders Wert auf unsere kleinen freien Inseln im Alltag. Kleinigkeiten werden zwar auch hin und wieder erledigt aber ich habe auch wirklich keine große Lust bis kurz vor’m Schlafengehen meinen ganzen Haushalt zu regeln - auch wenn ich weiß, dass es bei vielen ganz genau so abläuft.

Im Großen und Ganzen befinde ich mich aber in einem reinen Wechselbad der Gefühle. Schwankend zwischen dem Gefühl; am liebsten wieder Hausfrau zu sein und wieder mehr Geduld für die Kinder zu haben - denn eins ist klar: seit ich wieder berufstätig bin und einem Zeit- und Termindruck unterliege, habe ich definitiv eine wesentlich kürzere Geduldspanne und bin auch leichter genervt - und dem Bedürfnis doch irgendwie „mehr“ aus mir selbst machen zu wollen. Das wiederum deckt sich aber eben schlecht mit unserer bindungsorientierten Erziehung.

Aber eine wichtige Sache die ich nicht nur, aber vor allem als Mama gelernt habe ist, dass alles nur eine Phase ist! Man entwickelt sich nonstop weiter. Meinungen und Einstellungen ändern sich oder werden angepasst. Wer weiß, vielleicht mache ich ja doch noch irgendwann ein Fernstudium oder aber stufe meine Arbeitszeit doch irgendwann wieder zurück und bin glücklich damit und finde ein Studium überflüssig! Das Schöne ist ja, dass wir in einer Zeit leben in der wir viele Möglichkeiten haben und in der der Zug auch mit 40 Jahren noch nicht abgefahren sein muss!

Gastbeitrag von Gina

Floge ihr auf Instagram unter “ori__gina__l

Alleinerziehende Mami - ein Erfahrungsbericht von Noravonschnibli

So war das bei uns!

Normavonschnibli

Hallo ihr Lieben. Ich heiße Norma bin 27 Jahre alt und bin eine 2 fache Mädels Muddi aus Berlin. Ich hab lange überlegt über was ich schreiben soll. Ja und da kam ich auf die Idee euch ein bisschen was über meine Patchworkfamilie zu erzählen.

Ich bin mit 19, fast 20 Jahren Mutter meiner großen Tochter Taylor geworden. Sie ist jetzt 7 Jahre alt. Tja, was soll ich sagen?; die Schwangerschaft kam etwas überraschend. Doch schnell hab ich mir in meinem Kopf ein Bild von einem perfekten Familienleben ausgemalt.

Ja doch es kommt anders als ursprünglich ausgemalt! Ich wurde schnell eines besseren belehrt, dass ein Kind kein Garant dafür ist die Beziehung aufrecht erhalten zu können. Also waren Taylor und ich schneller alleine als wir gucken konnten. Viele Gedanken gingen mir damals durch den Kopf. Gedanken wie: “Werd ich jemals wieder einen Typen (ja so Gedanken hat man mit Anfang 20) finden?”, “Wer nimmt mich denn mit einem Kind?”.

Trotz dessen ich Taylors Vater jetzt total kacke finde, muss ich dennoch weiterhin regelmäßig mit ihm Kontakt haben? Alles absolute Horror Vorstellungen! Zumindest damals. Das es sowas wie Patchworkfamilien gibt und es heute teilweise normal ist, kam mir garnicht in den Sinn. Bis ich meinen jetzigen Freund Nils kennenlernte. Als ich ihn kennenlernte war er junge 24 Jahre alt.

Ich war total überrascht, denn es kristallisierte sich ganz schnell heraus das dieser Mann sich nicht nur in mich, sondern auch in meine Tochter verliebte. Ich war überwältigt, alle Ängste die ich hatte waren vollkommen umsonst?! Jetzt gab es uns 3, naja eigentlich 4 denn wie schon erwähnt gab es da ja noch einen anderen Mann und zwar Taylors Papa, der ein Recht auf sein Kind hatte und auch immer noch hat.

Aber soll ich euch was sagen? Durch mein neues Glück war das alles nicht mehr schlimm. Er holt sie einmal die Woche ab und unternimmt was mit ihr. Für Taylor ist das ihr Papa und Nils ist halt “Ihr Nils”… ok manchmal rutscht ihr auch ein Papa bei Nils raus, aber das ist vollkommen ok. So da waren wir also; wir 3. Doch mit einem neuen Partner kommt irgendwann auch mal die Frage: “Wie sieht es aus mit einem gemeinsamen Kind?”… Puuuuuh, ein Kind?

Im schlechtesten Falle, stünde ich bald alleine da mit 2 Kindern, von 2 verschiedenen Vätern. Was für eine Horror Vorstellung. Doch wir lieben uns, und was das Highlight einer Liebe? Ja natürlich ein gemeinsames Baby. Also auf ins Abenteuer. Es dauerte nicht lange und ich wurde schwanger. Im Dezember 2014 kam unsere Tochter Matilda zur Welt, gesund und munter und vor allem wunderschön. Trotzdem hatte ich viele Ängste. “Wird er sein eigenes Kind anders behandeln oder vielleicht bevorzugen”? Wird es Probleme geben weil Matilda Papa sagt und Taylor nicht? Oder wird es Stress mit Taylor’s Papa geben der vielleicht Dinge raushaut wie “Das ist doch garnicht deine richtige Schwester!”

Ja mir gingen die unmöglichsten Sachen durch den Kopf. Doch wisst ihr was? Alle Bedenken waren umsonst ich habe die aller tollste Patchworkfamilie. Für Taylor ist Matilda ihre Schwester, es ist hier nie die Rede von Halbgeschwistern. Doch was für mich das aller schönste ist; keiner macht hier einen Unterschied zwischen den Mädels, weder Papa, Oma , Onkel, Tante. Niemand wird bevorzugt und alle pflegen einen entspannten Umgang. Früher hätte ich mir das nicht im entferntesten vorstellen können, also das sowas so toll funktionieren kann. Doch das tut es und ich bin unglaublich stolz auf meine kleine Patchwork Familie.

Das ist ein Gastbeitrag von “normavonschnibli“, vielen Dank!

Alleinerziehend und glücklich

Darf man das überhaupt sagen, dass man glücklich Alleinerziehend ist? Oder wird man da gleich als männerhassende Emanze abgestempelt? Keineswegs, meiner Meinung nach..

Alleinerziehende Mutter

Klar ist es schwer im Alltag alles alleine stemmen zu müssen, aber man hat gewissermaßen auch freie Hand und Entscheidungsfreiheit in allen Punkten. Da gibt es niemanden der dir über den Mund fährt, deine Autorität untergräbt oder mit dem du dich, neben den Kindern, noch auseinandersetzen musst. Nach einiger Zeit der Trennung pendelt sich der normale „Wahnsinn“ wieder ein. Man findet neue und eigene Regeln, Rituale und Routinen den Alltag zu überstehen, ohne am Ende des Tages kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen. Es gibt natürlich auch Tage, an denen man als Mutter verzweifelt, Fragen wie; “ob das alles so richtig ist für die Kinder, für einen selbst?”, beschäftigen einen. Aber in den meisten Fällen ist dass genau das beste was Eltern für ihr Kind/ihre Kinder tun können. Kinder gewöhnen sich schneller an neue Abschnitte in ihrem Leben als wir denken. Nur darf man als Eltern dabei nicht den Fehler machen, die Kinder mit in das Beziehungsdilemma als Paar mit reinzuziehen! Vor den Kindern darf kein böses Wort über den anderen fallen. Die Kinder dürfen nicht als Druckmittel oder Vermittler fungieren, wir als Eltern dürfen keinesfalls den Kindern das Gefühl vermitteln, dass sie an dem Aus schuldig sein könnten. Das denken Kinder oft. Das Beste ist; den Kindern zu zeigen dass wir die Erwachsenen sind und uns auch, wenn wir uns nicht mehr lieben oder sogar hassen, für sie immer noch Mama und Papa bleiben. Das werden wir ihr ganzes Leben lang sein. Warum also nicht im Sinne des Kindes handeln und den verletzten Stolz einfach beiseiteschaffen (verdammt schwer ich weiß), an einem Strang ziehen und unseren Kindern zeigen das wir, trotz Trennung, immer für sie da sein werden als Eltern. Die Kinder werden es uns danken, irgendwann.

Aber wie schafft man es, nicht komplett durchzudrehen, wenn man nun mit den Kindern alleine da steht? Fragt doch mal Mütter, deren Männer den ganzen Tag arbeiten oder ständig auf Montage fahren? Die eventuell sogar in einer anderen Stadt leben? Sie schaffen es auch, weil sie es müssen, so wie jede Mutter. Praktisch ist es natürlich einen Partner an der Seite zu haben, mit dem man sich die schlaflosen Nächte teilen kann wenn das Kind krank ist, sich abzuwechseln mit dem trösten, kuscheln und wiegen oder schlafen. Vorausgesetzt, der Partner arbeitet nicht, aber das ist ja wohl eher selten der Fall. Wir Mütter können das von Natur aus (einige wenige weniger) auch alleine, war immer so und wird immer so sein. Man sollte als Alleinerziehende Mutter nicht in die Opferrolle fallen, man kann alles schaffen, wenn man es nur auch wirklich will. Denn das schönste an der ganzen Sache ist doch, das wir alles, aber auch wirklich alles, von unseren Kindern doppelt und dreifach zurück bekommen und das müssen wir nicht teilen. Wir werden für unsere harte Arbeit, jeden Tag aufs neue belohnt und das sollten wir uns immer vor Augen halten. Praktisch ist es natürlich auch, das man durch diese Trennung als Paar, nun auch mehr Zeit für sich selbst hat, wenn die Kinder bei dem anderen Elternteil sind. Quasi ein Miniurlaub für alle. Nein, das ist kein abschieben der Kinder, sondern viel mehr Qualitytime für alle Beteiligten. Der Papa kann wertvolle Zeit mit seinen Kindern genießen, die Kinder kommen mal raus aus dem Alltag und dem Trott und können Energie sammeln und wir Mütter? Wir können endlich mal wieder nichts tun, unbeobachtet auf die Toilette gehen oder am helllichten Tage duschen ohne Publikum. Wir können shoppen gehen, in der Umkleidekabine eine Modenschau veranstalten ohne das ein kleines Monster brüllt oder den Spiegel von oben bis unten ableckt. Mit Freunden in Ruhe in einem Restaurant sitzen und endlich mal ein Gericht bestellen dass wir nicht teilen müssen oder kindgerecht sein muss, ohne fremde Patschefinger im Teller oder Saftduschen. Wir können auch endlich wieder einmal die Nacht zum Tage machen, aber nicht, weil jemand den Schnuller verloren hat oder wir das Monster unter dem Bett verjagen müssen, sondern weil wir den Alltagsstress einfach wegtanzen. Nicht zu vergessen, es ist auch endlich wieder Zeit dazu, sich als Frau zu fühlen.

Genau dass geht im Mutterdasein verloren, weil wir uns selbst vergessen. Und wenn wir als Mütter, wieder diese Zeit ganz für uns haben, sei es auch für nur ein paar Stunden oder einen Tag, gibt uns dass wieder genug Kraft, um genau die Mutter für unsere Kinder zu sein, die im Alltag Mama UND Papa sein müssen.

Ein Gastbeitrag von:

Jessica von der MädlsWG
Instaname: diemaedelswg

Bild: @Fotolia.de - kenzfotodesign

Plötzlich alleinerziehend

Alleinzeriehend in Deutschland

Fast jeder 5 Mutter ist alleinzeriehend.

Da läuft die Partnerschaft oder Ehe auf seinen Hochtouren (oder auch nicht) , man wird schwanger und plopp, paar Monate später ist das größte Wunder was unser Körper zu Stande bringen kann, einfach da. Mitten im Leben mit einem Knall, der alles was man vorher hatte, auf den Kopf stellt.

Plötzlich fängt es an zu kriseln, schon in der Schwangerschaft, wenn das Kind paar Wochen oder auch vielleicht schon 3 Jahre alt ist. Man entschließt sich getrennte Wege zu gehen, manchmal freiwillig manchmal nicht, aber letzten Endes ist es wie es ist : man ist alleinerziehend.

Doppelt so viel Arbeit, doppelt so viel Nerven die verbraucht werden und noch weniger Schlaf, als sowieso schon. Die finanzielle Sicht bekommt meistens einen Knacks, es sei denn, man hat sich grad von einem Millionär getrennt (und keinen Ehevertrag abgeschlossen). Aber gibt es bei jedem contra nicht auch ein pro? Denn da fallen mir noch viel mehr Sachen ein.

Die meiste Zeit muss man zwar die stinkenden Windeln selbst entsorgen, aber jedes kleinste Lächeln, gilt nur dir.

Jede Umarmung, jeder Kuss, den bekommst du.

Jede kleine Entwicklung, der ersten Schritt, das erste Wort, der ersten Wutanfall (könnte wirklich interessant für einen sein), darfst du ganz allein aufsaugen und dich daran glücklich schätzen.

Du kannst immer mit deinem Wunder alleine entscheiden was ihr unternehmen, essen, spielen wollt.

Dein Kind so erziehen, wie DU es willst und was du für richtig hälst. Keine nervtötende Stimme die “aber nicht einverstanden” ist.

Das beste Kuscheltier namens Kind, wird immer gern bei Mama im Bett schlafen wollen. Da ist ja jetzt auch Platz

Man muss sich nicht ständig die Meinung eines anderen einholen. Hallo? Komplette Entscheidungsfreiheit!

Kitaplätze werden Alleinerziehenden viel schneller versichert.

Und und und…in meinen 3 Jahren der Alleinerziehenden-Erfahrung , habe ich all diese Dinge erlebt und könnte nicht glücklicher sein. Das Band zwischen mir und meinem Kind ist so stark, wie kein Zweites. Wir haben alles alleine und zusammen durchgemacht, dabei ist sie immer noch ganz klein (auch wenn sie immer sagt : “Ich bin ein groooßes Mädchen, Mama!”).

Jede Phase von ihr hat mich wachsen lassen, jedes Lachen mein Herz wärmer gemacht und jede Stunde allein mit ihr, mein Leben erfüllt. Daher : Alleinerziehend ist zwar doppelt so anstrengend, aber auch doopelt so schön, versprochen.

Ein Gastbeitrag von Mamamia

Clevere Spartipps für die ganze Familie

Mutter mit Kind und SparschweinSparen kann so einfach sein, wenn ein paar Dinge beachtet werden. Es können viele Euros gespart werden, ganz gleich, ob es sich um eine alleinlebende Person handelt, oder eine Familie.

Zunächst einmal sollten die eigenen Lebensgewohnheiten beachtet werden. Meist sind es nämlich die unscheinbaren und kleinen Dinge, welche den Unterschied ausmachen. Der tägliche Kaffeegenuss kann deutlich ins Geld gehen und wer sich jeden Tag auf dem Weg in die Arbeit einen Kaffee to Go gönnt, macht sich zwar das Leben ein wenig leichter, gibt aber deutlich mehr Geld aus, als mit normalem Filterkaffee, welcher von Zuhause mitgenommen werden kann. (weiterlesen…)

Erstausstattung für Babys - Checkliste und Hilfen

Mama mit BabyEin Kind zu bekommen ist immer ein kleines Wunder. Doch beim ersten Kind sind viele Eltern zunächst etwas hilflos, weil sie nicht wissen, was alles benötigt wird. Die folgende Checkliste zeigt auf welche Dinge benötigt werden. Grundsätzlich ist es ratsam, nicht zu viel Kleidung von einer Größe zu kaufen. Besser ist es schon ein paar Sachen in den nächsten Größen parat zu haben. (weiterlesen…)

Kleine Überraschungen beweisen ehrliche Unterstützung während der Schwangerschaft

schwangere frauWer eine Schwangere kennt, der weiß, dass sie und ihr Partner beide eine schöne und besondere, jedoch auch aufreibende Zeit erleben. Gerade in dieser Zeit können Freunde, Verwandte oder Bekannte ihre Unterstützung beweisen. In dieser Phase sind Streit oder gar eine Trennung der Partner das Letzte, was das Ungeborene und die Beziehung der jungen Eltern brauchen können. Ein Weg, dieser Bereitschaft zur Hilfe Ausdruck zu geben, sind Aufmerksamkeiten. Dabei müssen diese nicht immer auf die Schwangerschaft bezogen sein. (weiterlesen…)