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3 Hinweise auf Downsyndrom bei Feindiagnostik - wie sicher zu bew

ninicole
ninicole
13.04.2011 | 10 Antworten
Hallo! Mein beste Freundin hatte am Montag ihre Feindiagnostik (19+3 Woche). Dabei hat man einen white Spot in der linken Herzkammer gefunden. Bei genaueren Untersuchungen danach wurde festgestellt, das die kleine Maus wohl eine kleine Nase hätte (aber gerade noch so in der Norm) und ein verkürztes Mittelglied an beiden kleinen Fingern. Laut den Experten im KH alles Hinweise auf Trisomie 21. Mittlerweile wurde auch schon eine Fruchtwasser Untersuchung gemacht. Aber auf das Ergebnis muss sie noch warten. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und trotzdem ein gesundes Baby? Es ist ihre erste Schwangerschaft, und sie haben 2 Jahre dafür "geübt", dementsprechend fertig ist sie ... Besteht noch Hoffnung? Und wie kann ich sie trösten? Also soweit man jemanden da halt trösten kann ... Danke für eure Hilfe, LG
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1 Antwort
Trösten wirst Du sie nicht wirklich können
Ich muß dazu sagen, das Trisomie 21 heut zu tage, ganz anders verlaufen kann als noch vor Jahren!Als ich an gefangen habe meine Ausbildung zu machen, hatten solche Kinder keine hohe Lebenserwartung! Das ist heute ganz anders! Denn leider geht die Krankheit oft mit einem Herzfehler auf, da ist die Medizin aber heute schon so weit das die oft sehr gut behandelt werden können! Desweiteren sind die Fördermöglichkeiten, dieser Kinder heute ganz anders als noch vor Jahren, sie werden von klein an gefördert und aufs Leben vorbereitet! Ich finde diese Kinder goldig und auch wenn man sich natürlich immer ein gesundes Kind wünscht-sind das ganz liebreizende Kinder , ich persönlich hätte mich bei dieser diagnose immer fürs Kind entschieden-aber diese Entscheidung muß definitiv jeder mit sich vereinbaren! P.S. es gibt sogar Professoren mit Downsyndrom-klar selten hat die Krankheit einen so positiven Aspekt/Verlauf-aber es ist möglich! Neben mir lag eine Frau, mit Dignose Downsyndrom=Kind gesund
AnnaLuisaPüppi
AnnaLuisaPüppi | 13.04.2011
2 Antwort
Mit dem Trösten wird schwierig
Hallo! Ich glaube auch, dass es mit dem Trösten schwierig sein wird. Aber vielleicht kannst du ihr ja dein Ohr "leihen". Meistens hilft das auch schon. Meiner Freundin tat es damals gut darüber zu reden. Sie erhielt die Diagnose "Verdacht auf offenen Rücken". Das Kind würde körperlich und wohl auch geistig schwer behindert sein. Die Ärzte rieten ihr zur Abtreibung aber sie sagte: es ist mein Kind und ich werde es bekommen. Sie hat oft ihre Sorgen mit mir geteilt und sich bei mir ausgeweint. Heute weiß sie, dass es die beste Entscheidung ihres Lebens war denn die kleine Maus ist kerngesund auf die Welt gekommen. Trotz der ganzen Untersuchungen vorher. Liebe Grüße, Kalistina
Kalistina
Kalistina | 13.04.2011
3 Antwort
mach ihr mut
AnnaLuisaPüppi hat vollkommen recht mit den fördermöglichkeiten und auch unglaublich lieb und hinreißend sind diese kinder. ich hätte mich auch für das kind entschieden und da für mich von vornherein klar war, dass ich meinen kindern leben schenken werde, habe ich diese untersuchungen gar nicht erst machen lassen. eine arbeitskollegin hatte ebenfalls diesen verdacht, die fruchtwasseruntersuchung bestätigte dies auch noch und zwar mit der aussage 1:12 , sie hat sich ebenfalls gedacht, wenn mein baby nun doch eines der 11 gesunden ist, was dann? sie hat die restliche ss völlig unentspannt und voller sorgen und ängste durchstanden und das alles für ein gesundes baby. soweit mich mein fa damals aufgeklärt hatte, kann ein test nie 100% bestätigen. ermuntere deine freundin, googel mal nach, da stößt du sicher auf zig aufmunternde fälle.
bernie79
bernie79 | 13.04.2011
4 Antwort
...
Das hört sich nicht so an, als wenn sie sich viele Hoffnungen machen könnte. Wie alt ist deine Freundin?
meerlis
meerlis | 14.04.2011
5 Antwort
Danke
Danke für eure Antworten! Mein Ohr hat sie ja sowieso . dafür hat man schliesslich seine Freundin . Und zumindest mich baut das was ihr so erzählt etwas auf . Zumal ich von den "Hinweisen" sowieso irgendwie nicht viel halte . Kleine Nasen haben alle in der Familie ihres Mannes, außerdem hat sie selbst und auch ihr Schwiegervater keine "schönen" kleinen Finger . Ich glaube deshalb einfach an eine Verkettung unglücklicher Umstände, die eine Woche später vllt gar nicht mehr vorhanden gewesen wären . Sollte die Diagnose "feststehen", werden sie sich gegen den Fortbestand der Schwangerschaft entscheiden. Das steht schon fest. Urteilen kann man darüber nicht, das muss ja jeder für sich entscheiden. Ich weiß auch nicht, ob ich es könnte . nur wenn ich von den Fehldiagnosen lese, werde ich ihr auf jeden Fall dazu raten, nochmal eine zweite Meinung einzuholen, bevor sie vorschnell einen Fehler begeht! Danke euch wirklich für die Infos! LG Nicole
ninicole
ninicole | 14.04.2011
6 Antwort
@meerlis
sie ist 29 . und ihr mann 34
ninicole
ninicole | 14.04.2011
7 Antwort
....
Dann wäre das das Risiko eigentlich sehr gering. Vielleicht besteht Hoffnung, daß es nicht das Down-Syndrom ist. Aber da sie ja was am Herz gefunden haben, ist die Frage, ob was anderes besser wäre . Es tut mir sehr leid für deine Freundin. Ich hoffe nur das beste für die Familie.
meerlis
meerlis | 14.04.2011
8 Antwort
...
Danach wäre die Wahrscheinlichkeit ja eher sehr gering, vielleicht besteht Hoffnung. Aber gefunden haben sie was am Herzen, dann ist die Frage, was es ansonsten sein könnte. Ich wünsche der Familie nur das Beste.
meerlis
meerlis | 14.04.2011
9 Antwort
...
hubs, jetzt hab ich doppelt geschrieben, weil es sich so lange nicht aktualisiert hat.
meerlis
meerlis | 14.04.2011
10 Antwort
...........
Ich habe damit keine Erfahrung, bei meiner ersten Tochter wurde bei der Feindia gesagt, sie hätte eine Hasenscharte. Dann bei der Geburt war alles ganz normal. Ist zwar was völlig anderes, aber so genau können das die Ärzte nur durch den Ultraschal eh nicht sagen. Ich Wünsch deine Freundin das alles gut ist mir ihren Baby!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 14.04.2011

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