Geburtseinleitung...

Madeleine|Fischer
Madeleine|Fischer
07.09.2020 | 14 Antworten
Hallo, mit was für Mittel wurde bei euch die Geburt eingeleitet? Mit welcher Erfahrung?
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1 Antwort
Bei meiner letzten Geburt wurde ich mit Gel eingeleitet und bei meinem Sohn wurde ich mit Gel und Wehentropf eingeleitet.
mialinchen
mialinchen | 07.09.2020
2 Antwort
Mit Tabletten, Ende vom Lied: Kindchen war einfach noch nicht soweit, es hat drei Mal so lange gedauert und endete fast in einem Kaiserschnitt ... ET +/- 14 Tage, wenn es keine triftigen Gründe gibt, du hast ein Mitspracherecht. Warum soll eine Einleitung statt finden ???
Solo-Mami
Solo-Mami | 08.09.2020
3 Antwort
Bei mir war ich schon bei beiden jeweils 10 Tage drüber.Ich würde aber nie mehr mit irgendwelchen Mitteln einleiten lieber würde ich warten . Wie weit bist du denn?
mialinchen
mialinchen | 08.09.2020
4 Antwort
Ich wurde bei der letzten Geburt per Tropf in der 36. SSW eingeleitet. Die Wehen waren jetzt aber nicht schlimmer als die "normalen" Wehen wenn es von alleine losgeht. Sie haben sich auch langsam gesteigert. Die Geburt hat vom Anlegen des Tropfes bis daß die Kleine da war ca. 8 Stunden gedauert. Der Kurzen ging es gut und wir konnten direkt am nächsten Morgen schon nach Hause.
babyemily1
babyemily1 | 09.09.2020
5 Antwort
Meine Erfahrung ist absolut schlecht. Ich wurde ganze 8 Tage eingeleitet. Ich musste jeden Tag zum Priming - also ein Gel vor den Muttermund. Der Wehencocktail hat bei mir gar nicht angeschlagen. Und am Ende kam ich an den Wehentropf, weil die Fruchtblase zu dem Zeitpunkt seit 72h offen war. Die Wehen waren der Horror, komplett ohne Pause. Die Geburt endete in einem Kaiserschnitt, weil der Muttermund nach dieser ganzen Zeit der Einleitung nur bei 2-3 cm war. Durch meinen langen KH-Aufenthalt lernte ich mehrere Einleitungen kennen und es wurde bei jeder ein Kaiserschnitt. Ausnahmslos. Steht eine Einleitung bei dir zur Debatte? Wenn du es verhindern kannst und es medizinisch nicht notwendig ist, würde ich dir absolut abraten.
andrea251079
andrea251079 | 11.09.2020
6 Antwort
Äähm, sorry aber wäre es vielleicht möglich ein bißchen mehr Empathie zu haben? Die TE hat hier zwar nach Erfahrungen mit einer Geburtseinleitung gefragt aber meint ihr wirklich, daß es ihr helfen wird solche Horrorgeschichten zu lesen? Meint ihr daß sowas wirklich sinnvoll ist? Außerdem entscheidet nicht die TE ob eingeleitet wird sondern fast immer der zuständige Arzt. Wenn eine Geburt eingeleitet wird ist dies immer medizinisch notwendig. Klar, sie könnte vielleicht dann auch möglicherweise auf einen Kaiserschnitt ausweichen, aber ob das dann immer die bessere Option ist? Bitte Mädels, seid doch mal ein bißchen einfühlsamer und berichtet hier nicht unbedingt von Horrorgeburten sondern macht ihr Mut. Ihr von einer Einleitung auch noch abzuraten wenn diese vielleicht sogar vom Arzt indiziert ist ist da wirklich kontraproduktiv und bringt gar nichts. Liebe Madeleine, lass Dich bitte von solchen Geschichten nicht verschrecken. Klar, es gibt Fälle wo eine eingeleitete Geburt nicht unbedingt angenehm verläuft, aber diese Fälle sind nicht die Regel. Wie gesagt, bei meiner letzten Geburt wurde auch eingeleitet und es ist alles sehr gut verlaufen. Wenn Du Bedenken oder Sorgen hast sprich auch noch mal mit Deinem FA oder Deiner Hebamme darüber. Sie können Dich bestimmt nochmal in Ruhe über alles aufklären und Dir somit dann vielleicht ein bißchen die Angst davor nehmen. Alles Gute für Dich und den Krümel und eine ganz tolle Kuschel-Kennenlernzeit. ;-)
babyemily1
babyemily1 | 12.09.2020
7 Antwort
Das ist ja schön das bei dir alles gut gegangen ist trotz Einleitung aber man muss ehrlich sein und nicht alles schön reden. Sie fragte nach unserer Meinung und Erfahrungen und die hat sie ja auch bekommen. Wenn bei manchen die Einleitung nicht toll war was soll man dann sagen? Ehrlichkeit ist gefragt. Dafür gibt es solche Foren wie dieses um sich auszutauschen :)
mialinchen
mialinchen | 12.09.2020
8 Antwort
Ja, aber man muß ja nicht gleich von einer Einleitung abraten. Man weiß doch gar nicht den Grund dafür. Ihr dann so Angst davor zu machen ist doch wohl auch nicht gerade sinnvoll finde ich. Da sollte man ihr lieber Mut machen anstatt gleich mit Horrorgeschichten um die Ecke zu kommen. Muß doch wohl echt nicht sein. Es geht doch in den meisten Fällen gut und ohne große Probleme. Klar, hast Du recht. Es gibt natürlich auch Fälle wo es nicht so doll oder sogar sehr mies läuft. Aber das ist nunmal nicht der Normalfall. Hier haben nur welche geschrieben die negative Erlebnisse hatten und das fand ich dann eben nicht wirklich produktiv.
babyemily1
babyemily1 | 12.09.2020
9 Antwort
Erfahrungen sind positiv und negativ, wenn nach Erfahrung gefragt wird sollte man nichts schön reden. Die Aufklärung im Krankenhaus beleuchtet auch alle Seiten und mit entsprechenden Risiken wird auch nicht zimperlich umgegangen. Von daher ist es völlig in Ordnung, wenn nicht nur positives berichtet wird, eben weil es nicht immer positiv ist. Und in den Krankenhäusern wird zu oft zu schnell zum Einleiten oder gar Kaiserschnitt geraten, eben weil es den Häusern pures Geld bringt. Daher darf man als werdene Mutti ruhig drüber nachdenken und im Zweifelsfall sogar ne zweite Meinung einholen und hat unter Umständen auch Mitspracherecht. Interessant sind auch Statistiken und der Krankenhausstatus selbst. Stillfreundlich und Kaiserschnittarm bedeutet, dass auch Einleitung nur durchgeführt werden, wenn es auch wirklich angebracht ist. Nur weil man ne Woche drüber ist ist es nämlich kein Grund einzuleiten. Einleitungen ohne wirklichen Grund enden oft beim Kaiserschnitt und Kaiserschnitt bedeutet mehr Geld fürs Krankenhaus
Solo-Mami
Solo-Mami | 12.09.2020
10 Antwort
@Solo-Mami Richtig seh ich auch so. Einleitung muss nicht wirklich gemacht werden da man einfach abwarten kann. Es sei den es ist eine Gefahr für Mutter und Kind. Die Krankenhäuser schauen nur aufs Geld, die normale gebährende geben nicht so viel Geld wie eine Mutter die Einleitung, Kaiserschnitt, Pda usw. Hat und das wird einem schnell aufgeschwatzt leider...
mialinchen
mialinchen | 12.09.2020
11 Antwort
Es wurde gefragt, mit welchen Mitteln die Geburt eingeleitet wurde und mit welcher Erfahrung! Darauf wurde geantwortet. Ich wüsste nicht, wo die Empathie gefehlt hat. Manche Erlebnisse sind einfach nicht "schön zu reden" und es wurde halt explizit nach Erfahrungen gefragt. Wenn der überwiegende Teil hier negative Erfahrungen gemacht hat, dann ist vielleicht auch was dran an dem Thema.
andrea251079
andrea251079 | 13.09.2020
12 Antwort
Wenn der Arzt sagt, daß die Geburt eingeleitet werden muß aus bestimmten Gründen dann wird da wohl kaum was zu ändern dran sein. Und es hat auch nichts mit "schön reden" zu tun, aber muß es denn sein daß man hier unbedingt dann die Horrorgeschichten mitteilt wenn jemand sowieso wahrscheinlich schon nervös ist? Würdet ihr solche Geschichten hören wollen wenn ihr eingeleitet werden müßtet? Ich jedenfalls nicht. Auch wenn ich mich in die Nesseln setze: ich bin echt entsetzt, daß ich hier angegangen werde nur weil ich positiv von einer Einleitung berichtet habe und dann eben moniert habe, daß hier nur negative Erlebnisse geschildert werden. Ich habe einfach nur versucht, der TE ein bißchen Mut zu machen. Ihr tut ja gerade so als wenn bei fast jeder Einleitung irgendwas schief gehen würde. Das ist doch totaler Unsinn. Und es wird einem im KH auch keine Einleitung "aufgeschwatzt" und die KH schauen da auch nicht nur auf das Geld, sondern es geht dann darum ob es medizinisch notwendig ist. Bei einer Einleitung muß sich das Personal noch intensiver um die werdende Mama kümmern. Die Wehen und der Geburtsverlauf müssen ständig überwacht werden . Und nur um mehr Geld zu bekommen wird kein KH einer Schwangeren einen Kaiserschnitt oder eine PDA aufschwatzen. Also sowas habe ich echt noch nie gehört. Und Einleitungen werden nicht ohne Grund gemacht. Das KH muß gegenüber der KK nämlich auch begründen können warum die Geburt eingeleitet wurde. Einfach mal so "ohne Grund" geht das nicht. Ich denke auch mal, daß auch bei der TE eben so ein Grund vorliegen wird. Bei einer Einleitung geht es um die Gesundheit von Mama und Baby. Diese dann abzulehnen entgegen dem Rat der Ärzte: Wer macht sowas? Welche Mama geht das Risiko ein? Klar, man kann sich eine zweite Meinung einholen. Wenn dann aber auch dort die Einleitung angeraten wird, was dann? Oder wenn man dann zwei gegensätzliche Meinungen bekommt? Wem glaubt man als Schwangere dann? Dem ersten oder dem zweiten Arzt? Dann noch zu einem dritten Arzt gehen? Ist gar nicht so einfach dann. Außerdem sollte man den Ärzten der Klinik wo man entbinden möchte schon vertrauen. Wenn man das nicht kann, ich glaube dann ist man in dieser Klinik wohl kaum gut aufgehoben.
babyemily1
babyemily1 | 14.09.2020
13 Antwort
@babyemily1 Guten Abend, ich glaube ehr, dass genau diese Grundsatzdiskusion mehr nervt als die Erfahrungen, welche hier nieder geschrieben wurden. Ich habe übrigens keine Horrorgeschichten gelesen, da kenne ich weitaus schlimmere Beispiele, die ich hier jetzt nicht weiter ausführen möchte ... Um auf das Thema Einleitung zurückzukommen: in den letzten zwanzig Jahren haben sich die Zahlen der Einleitungen und der damit verbundenen Kaiserschnitte verdoppelt. Deutschlands Gesundheitssystem hat sich radikal verändert. Inzwischen gibt es regelrechte Diskusionen zwischen den ärztlichen Fachleuten. Die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hat deshalb vor Jahren eine Leitlinie herausgegeben, die als Entscheidungshilfe dienen soll. Sozusagen eine medizinische Checkliste für Einleitungen und Kaiserschnitte. Irgendwas läuft nicht nach Norm, also wird eingeleitet statt abzuwarten was wiederum nachweißlich das Risiko für einen Kaiserschnitt erhöht. Wird mit Tabletten eingeleitet nutzt man Prostaglandine mit dem Wirkstoff Misoprostol , ein Medikament was für die Geburtsmedizin in Deutschland eigendlich gar nicht zu gelassen ist ... darüber wird man aber aufgeklärt. Auch über die Risiken ... wie bei jedem medizinischen Eingriff. Wie auch immer ... hier bitte eigenständig informieren. Auch über die Möglichkeiten einzuleiten mittels Gel oder Tropf ... gehört jetzt nicht wirklich zum Thema der Fragestellerin Fakt ist: Einleiten beutet, die Klinik verdient mehr daran als einfach abzuwarten. Der kleinste Grund wird genutzt, um den Vorgang zu beginnen. Kliniken mit dem Zertifikat "Babyfreundlich", ausgegeben durch die WHO und UNICEF erleichtern die Wahl nach der richtigen Geburtsklinik. Wenn in so einem Krankenhaus zu einer Einleitung geraten wird kann man mehr darauf geben als in einem riesigen Krankenhausverband wie z.B. Vivantes oder Helios, die einen strengen Finanzierungshaushalt haben ... Egal was ein Arzt sagt, egal welche Diagnose man erhält ... es ist nie verkehrt sich darüber Gedanken zu machen und eine zweite Meinung einzuholen
Solo-Mami
Solo-Mami | 14.09.2020
14 Antwort
@Madeleine bevor wir hier uns noch wirklich in die Wolle bekommen, was von uns keiner möchte ... nochmal meine Frage an dich: Warum soll bei dir eingeleitet werden ??? Eine Antwort würde der ganzen Diskusion wahrscheinlich die Luft aus den Segeln nehmen ;-)
Solo-Mami
Solo-Mami | 14.09.2020

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