Stillen in der Öffentlichkeit

Waikiki
Waikiki
27.01.2014 | 46 Antworten
Die ersten Tage mit dem eigenen Kind sind für viele junge Eltern die schönsten. Alles passiert zum ersten Mal, die Kleinen lachen einen an und auch das Füttern ist etwas ganz Besonderes. Dabei muss die Entscheidung getroffen werden, ob das Baby gestillt oder mit der Flasche ernährt werden soll.

Stillmütter entscheiden sich bewußt für das Stillen: immer und überall. Die meisten haben keine Probleme ihrem Kind die Brust in der Öffentlichkeit zu geben. Ob im Park, im Einkaufscenter oder im Restaurant. Das Stillen in der Öffentlichkeit ist in Deutschland nicht verboten. Viele Restaurantbesitzer z.B. befürchten jedoch, dass sich andere Gäste durch den Anblick gestört fühlen und vielleicht nicht wieder zum Essen vorbeikommen würden. Viele Stillmütter kennen Situationen wo sie schiefe Blicke ernteten oder gar gänzlich aus einem Restaurant rausgeschmissen wurden oder auf die Toilette verwiesen wurden.

Wie sieht eure Meinung zum Stillen in der Öffentlichkeit aus?

Das Thema kam von Solo-Mami, vielen Dank.

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1 Antwort
"Dabei muss die Entscheidung getroffen werden, ob das Baby gestillt oder mit der Flasche ernährt werden soll." versteh ich nicht, wieso muss man sich entscheiden? es gibt viele mütter die zufüttern und/oder abpumpen. ich höre öfters sowas wie ENTWEDER flasche ODER brust, aber meine zwei haben problemlos beides parallel genommen, ohne ne saugverwirrung davon zu tragen. ansonsten sollte man natürlich prinzipiell jederzeit und überall stillen können, allerdings muss man sich dazu nicht unbedingt ins rampenlicht setzen. ich hatte eigentlich immer eine halbwegs private ecke gefunden und empfand selber demonstrativ gut sichtbar stillende mütter als belästigend. vllt bin ich dazu aber nicht extrovertiert genug.
ostkind
ostkind | 27.01.2014
2 Antwort
Also ich stille in der Öffentlichkeit. Man muss ja nicht hingucken, wenn es einen stört. Und ich denke jeder weiß wie eine Brust aussieht, was stört einen also daran? Wie manche Menschen reden oder sich verhalten finde ich manchmal viel schlimmer! Und als Stillende lässt man ja auch nicht seine Brüste raushängen, sondern lässt sie ja weitestgehend verpackt und man sieht dann kaum noch etwas davon, wenn das Baby davorhängt. Ich finde es schlimm, wenn Leute einen verweisen, habe ich zum Glück noch nie erlebt, aber wenn mir jemand sagen würde, dass ihn das stört, dann würde ich sagen soll er weggucken! Ich habe wie gesagt noch nie irgendwas erlebt beim Stillen, wurde eher angelächelt.
sunshine296
sunshine296 | 27.01.2014
3 Antwort
War von Anfang an selbstverständlich für mich und habe in 9 Monaten Stillzeit bisher nur positive Reaktionen erhalten. Ich empfinde es als selbstverständlich , dass ein Baby essen darf , wo und wann es will.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
4 Antwort
Ich finde nix schlimmes an stillen in der Öffentlichkeit, is doch was natürliches u dennoch gibts es leider oft genug doofe Blicke oder vorallem immer "Spanner" Ich selbst habe meine Tochter auch gestillt, auch in der öffentlichkeit, hab aber nie irgenwelche doofen Kommentare oder Blicke bekommen! Für mich war es selbstverständlich ... nochdazu stellt man ja nicht direkt die nackte Brust zur schau!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
5 Antwort
Wir haben in unserer Stadt den vorteil, dass viele apotheken nen Stillstuhl haben , oder wir haben das Kindercafe auch mit Stillecke. Mich hat der Anblick nie gestört, was mich aber schon was befremdet, wenn man sich mitten an die Bushaltestelle setzt zum stillen. Mich als Mutter würd es stören, dass jeder doof glotzt. Ich hab mir wenn nen Ort gesucht, wo ich net auf dem Präsentierteller saß. Achja DM und Rossmann waren da auch sehr nett und haben einem nem Stuhl in die Babyartikel-Abteilung gebracht, wenns denn mal vorkam, dass da wer vor Hunger fast umkommt
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
6 Antwort
Als mein Schwiegervater beerdigt wurde, war vorher Kirche. Da waren auch viele aus dem Ort da. Unteranderem auch eine frischgebackene Mama, und sie stillte während diesem Gottesdienstes. Irgendwie fand ich es dieser Situation unangebracht.
wossi2007
wossi2007 | 27.01.2014
7 Antwort
Ich finde Stillen in der Öffentlichkeit ok- ich mache es auch! Ich habe immer ein Spucktuch dabei, welches ich über meine Schulter und Babys Kopf lege. Somit kann man alles gut verdecken. Wenn das Kind hunger hat, muss es eben gestillt werden- egal wo!
Kristina1988
Kristina1988 | 27.01.2014
8 Antwort
Stillen in der Öffentlichkeit und stillen in der Öffentlichkeit sind sehr oft zwei paar Schuhe. Klar kann man immer und überall sein Kind füttert, ich finde es ist aber eine andere frage wie man es macht. Kind und Brust mit einem spucktuch abgedeckt, Super, stillkleidung , Aber was meiner Meinung nach gar nicht geht, ist die Brust aus dem Oberteil oben rauszuholen und zu stillen, es tut mir ja leid, aber ich will nicht die Brüste jeder Frau sehen. Meine Schwiegervater meinte mal, warum ich die kleine beim stillen abdecke? Hä? Na weil ich kein Bedürfnis Habe ihm meine Möpse zu zeigen. Ob's jetzt die natürlichste Sache der Welt ist oder nicht. Ganz krass fand ich auf dem Spielplatz auch ne Frau, da hing die andere Brust gleich mit raus. Tja wems gefällt, aber ich würde jetzt zB im Restaurant nicht neben so jemandem essen möchten.
Leyla2202
Leyla2202 | 27.01.2014
9 Antwort
Ich stille immer und überall, wenn mein Kind Hunger hat und was anderes ist es nicht, als Nahrungsaufnahme oder eben Beruhigung. Und mal ehrlich, bevor das Kind wie unten beschrieben in der Kirche schreit ist es doch wohl besser, wenn es dadurch ruhig ist und man der Beerdigung auch beiwohnen darf, statt raus gehen zu müssen . Da ist wirklich das Motto, man darf gerne wegsehen, wenn sich daran gestört wird. Ich persönlich habe noch NIE negative Erfahrung gemacht, egal ob ich nun meine Brust und Kind bedeckt habe oder eben nicht. Auch egal ob mein Kind schon über einem Jahr war oder nicht. Ich denke es kommt viel darauf an, wie man selbst damit Auftritt.
Zypta
Zypta | 27.01.2014
10 Antwort
Naja also auf ner Beerdigung wäre ich eh nicht mit Baby aufgeschlagen, grad um sowas zu verhindern!
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
11 Antwort
Je nachdem wie nah man dem Angehörigen stand würde ich sagen ... ist ja da nicht ganz unerheblich. Und ich bin mal davon ausgegangen, dass es jemand nahes war.
Zypta
Zypta | 27.01.2014
12 Antwort
Ich finde stillen auf einer Beerdigung oder im Gottesdienst geht gar nicht, dazu finde ich passt die Bemerkung mein Kind isst wo ich esse. Würde irgendeine Mama in der Kirche auf die Idee kommen ihr Wurstbrot zu essen? Nein, sie würde notfalls rausgehen.
Leyla2202
Leyla2202 | 27.01.2014
13 Antwort
Ernsthaft? Die Bibel hast du nicht gelesen oder? Irgendwie kommt es mir manchmal so vor, als hätten mehr Atheisten die Bibel gelesen, als angeblich bekennende Christen. Jesus wäre wohl der letzte gewesen, der sich darüber aufgeregt hätte. Und einem Kind, dass seinen Hunger noch nicht zügeln kann das Essen zu verwehren oder die Mutter mit Kind hinaus zu scheuchen, statt ihr zu gewähren friedlich Abschied zu nehmen finde ich alles andere als gut.
Zypta
Zypta | 27.01.2014
14 Antwort
@Zypta ganz genau!
Kristina1988
Kristina1988 | 27.01.2014
15 Antwort
@Leyla2202 Wo ist das Problem? Selbst der Papst heißt es gut, dass Kinder auch im Gottesdienst gestillt werden. Auch unser Pastor meinte zur Taufe unseres Sohnes, wenn er Hunger hat, soll er gestillt werden.
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
16 Antwort
Ich selbst hab nie in der Öffentlichkeit gestillt. Wenn wir mal in der Stadt waren und er hunger hatte z.B in der Umkleide. Ich wollt es für mich persönlich nicht. Frauen die in der Öffentlichkeit stillen möchten und können, find ich okay ;)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 27.01.2014
17 Antwort
@zypta und Silvana Ich wüsste nicht was der Papst die Bibel und Jesus damit zu tun haben sollen? Wenn ihr immer und überall stillen wollt dann akzeptiert doch auch das es nicht jeder gut findet.
Leyla2202
Leyla2202 | 27.01.2014
18 Antwort
Ich habe zwar nur 4 Monate gestillt. Auch draussen, habe immer ein großes Tuch dabei gehabt um komplett alles zu verdecken. Ich musste mir aber sowieso immer einen Ort suchen an dem es nicht zu hektisch vor ging. Meine kleine lies sich zu schnell ablenken und fing dann erst mal an zu kreischen und zu zappeln weil es ihr nicht gefiel wenn es zu unruhig war. Da habe ich bemerkt das das Wort Stillen von dem Wort Stille kommt. Am besten hat es zu Hause im Schlafzimmer geklappt. Selbst danach als sie die Flasche bekam war es ihr lieber an einem ruhigen stillen Ort. Mittlerweile ist es besser, sie ist aber auch schon 9 Monate alt und zappelt nur noch beim Brei rum. Lg
Babyschildi
Babyschildi | 27.01.2014
19 Antwort
Ich finde Stillen in der Öffentlichkeit natürlich ok. Sonst müsste man ja den ganzen Tag zu Hause bleiben. Auch in der Kirche, aber ich finde es geht auch darum wie man es macht. Ein bisschen Diskretion schadet ja nicht.
Tine2904
Tine2904 | 28.01.2014
20 Antwort
Ich finde schon, dass die Bibel, Gott oder Jesus, etwas damit zu tun hat, wenn man über Stillen in der Kirche spricht. Geht man nicht zum Gottesdienst, um "im Haus des Herrn" seinen Glauben zu bestätigen? Und da muss ich persönlich sagen, fände ich einen Gottesdienst, in dem Kinder auch gestillt werden, absolut nicht unangebracht. Gott gibt den Müttern die Fähigkeit, ihre Kinder zu nähren. Eine stillende Mutter beweist also im Gottesdienst auch, dass sie die ihr von Gott gegebene Fähigkeit auch nutzt, um das ihr von Gott gegebene Kind gedeihen zu lassen. Gut, ich gehe nicht zu Gottesdiensten und habe mit der Kirche selbst nicht gerade viel am Hut. Für mich selbst, sind stillende Mütter, sofern sie nicht gerade ein Kind im Vorschulalter oder den Partner an die Brust legen, mit sehr "weichen" Eindrücken behaftet. Es hat so etwas Idyllisches, ganz und gar nicht Aufsehenerregendes für mich. Gerade vielleicht auch weil in unserer heutigen Zeit, in der man seine Verantwortung für SS, Geburt und Kindererziehung, gern in andere Hände gibt und seine Selbstbestimmung ablegt. Da ist stillen, in meinen AUgen, ein wunderbares Überbleibsel, mit dem Mütter heute noch zeigen, dass die Natur alles Wichtige geregelt hat. Und entsprechend würde mich auch keine Stillende auf eine Beerdigung stören. Dem Verstorbenen macht es wohl kaum etwas aus und wenn ich auf eine Beerdigung gehe, dann um dem Verstorbenen ein letztes Geleit zu geben. Da interessieren mich andere Trauergäste gar nicht, sofern sie nicht lauthals und negativ, die Zeremonie stören und das Abschiednehmen sabottieren. Tod und Leben gehören zusammen. Das ist auch eine der Kernaussagen bei Beerdigungen. Also denke ich, zeigt das STillen auf einer Beerdigung damit auch genau die beiden Aspekte. Aber jeder sieht das wohl aus eigener Sicht.
Moppelchen71
Moppelchen71 | 28.01.2014

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