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Hausmittel bei Halsschmerzen

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Halsschmerzen: Hausmittel können helfen
Halsschmerzen: Hausmittel können helfen

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AutoreninfoMag. Carina Runge-Mathis
aktualisiert: 01.08.2021Gründerin von Mamiweb, Mehrfache Mutter
Gesundheit, Familie, Soziales
Halsschmerzen treten häufig im Zuge einer Erkältung oder Grippe auf. Was du gegen das nervige Brennen und Kribbeln im Hals tun kannst und wie du die Halsschmerzen schnell wieder loswirst, das kannst du hier lesen.
Inhalt des Beitrags:
  1. Der Grund für Halsschmerzen
  2. Warme und kalte Wickel mit und ohne Kartoffeln oder Quark
  3. Trinken, trinken, trinken
  4. Gurgeln mit Salbei-Tee oder Salzwasser
  5. Milch mit Honig
  6. Ingwer und Honig
  7. Honig und Zitrone
  8. Honig und Zimt
  9. Knoblauch pur
  10. Ingwer roh oder als Tee
  11. Silberwasser
  12. Hühnersuppe
  13. Wann zum Arzt?

Hausmittel bei Halsweh

1. Der Grund für Halsschmerzen

In der Regel ist der Hauptgrund für Halsschmerzen ein Viren- oder Bakterienbefall. Im Zuge dieser Infektion tritt eine Halsentzündung auf, die dann Symptome wie Schluckbeschwerden, geschwollene Schleimhäute und einen geröteten Rachen mit sich bringt.

2. Warme und kalte Wickel mit und ohne Kartoffeln oder Quark

Ob man sich nun eher mit kalten oder mit warmen Wickeln bei Halsschmerzen anfreunden kann, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Hierbei gilt: Das was am besten hilft, sollte man auch nutzen. Warme und kalte Wickel lassen sich entweder mithilfe von Kühl- oder Wärmekissen oder feuchten Handtüchern herstellen. Darüber hinaus kann man auch frisch gekochte Kartoffeln nehmen, die dann quetschten auf ein Tuch auftragen und eingeschlagen. Mit der Hilfe von einem zweiten Tuch oder Schal wird das erste Tuch mit dem Kartoffelpüree am Hals befestigt. Menschen, die kalte Wickel bei Halsschmerzen bevorzugen, können auch einfach Quark anstelle von den Kartoffeln auftragen. Mit Ausnahme der Füllung bleibt die Handhabung, bei beiden Varianten gleich. Was auch immer sich besser anfühlt, ist hier das Mittel der Wahl.

3. Trinken, trinken, trinken

Bei Halsschmerzen gibt es eine Sache, die immer im Auge behalten werden sollte und das ist, dass man genug trinkt. Die Schleimhäute brauchen die Flüssigkeit und man kann eigentlich gar nicht genug trinken. Während einige hier auf kühles Wasser schwören trinken andere lieber Kräutertees und beides hat durchaus seine Berechtigung. Sollte man sich mit Kräutertees anfreunden können, so lohnt sich vor allem Kamille, Thymian und Salbei. Kamille vor allem schön beruhigend auf die gereizten oder schon entzündeten Stellen und sie kann auch Keime abtöten. Salbei wirkt ebenfalls entzündungshemmend und beruhigt die Schleimhäute. Thymian kann zum Abhusten anregen. Thymian ist also gerade dann gefragt, wenn neben den Halsschmerzen bereits andere Symptome einer Erkältung vorliegen.

4. Gurgeln mit Salbei-Tee oder Salzwasser

Um mit Salzwasser gurgeln zu können, mischt man einfach etwa 250 ml Wasser mit einem Teelöffel Salz. Danach wird mit der Lösung einfach gegurgelt und diese dann ausgespuckt. Der Nutzen, den man aus dem Gurgeln ziehen kann, ist ganz einfach: Zum einen tötet die Salzwasserlösung in der Regel Keime ab, reinigt den Rachenraum und bewirkt, das eventuell geschwollene Schleimhäute ein wenig abschwellen. Wer sich mit Salzwasser nicht anfreunden kann, der kann natürlich auch mit Salbeitee oder auch mit Kamillentee googeln. Allerdings muss man hier feststellen, dass wenn man sowieso schon mit dem Tee gurgelt, man diesen auch gleich trinken könnte.

5. Milch mit Honig

Heiße Milch mit Honig ist wahrscheinlich das klassische Rezept gegen Halsbeschwerden überhaupt. Die Wärme wirkt im Normalfall wohltuend, der Honig entzündungshemmend und darüber hinaus schmeckt es auch noch hervorragend. Allerdings muss man hier ein wenig aufpassen, denn Milch ist nicht als Getränk, sondern als Nahrungsmittel anzusehen und sollte dementsprechend nur in Maßen konsumiert werden. Gerade in Kombination mit einer Erkältung sollte bei der Milch allerdings auch darauf geachtet werden, dass man nur gute Milch in bio Qualität hierfür nutzt, um weitere Belastungen für den Körper zu minimieren.

6. Ingwer und Honig

Ingwer lässt sich ganz hervorragend mit Honig kombinieren und so kann man zum Beispiel ein Stück Ingwerknolle sehr klein schneiden und diese mit ein wenig Honig zusammen essen oder den Ingwer einfach als Tee zubereiten und diesen dann mit Honig etwas süßen.

7. Honig und Zitrone

Man nimmt etwa zwei Esslöffel Honig und gibt dazu den Saft einer frischen Zitrone. Von diesem Gemisch nimmt man etwa zweimal täglich einen Teelöffel zu sich. Dies hilft in der Regel ebenfalls sehr gut, schnell die Beschwerden loszuwerden.

8. Honig und Zimt

Auch Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und so wundert es sicher niemanden, dass er sich hervorragend mit Honig kombinieren lässt. Am einfachsten kombiniert man die beiden Wundermittel, indem man etwa zwei Esslöffel Honig und ein Esslöffel gemahlenen Zimt in einem Glas mit etwas lauwarmem Wasser auflöst und dieses dann in kleinen Schlucken trinkt. Schwangere sollten hier etwas aufpassen, da Zimt als wehenfördernd gilt.

9. Knoblauch pur

Auch dem Knoblauch sagt man nach, dass es sich hierbei um ein natürliches Antibiotikum handelt und so kann also auch Knoblauch dazu führen, dass die Beschwerden abklingen. Am besten ist es natürlich, wenn es einem gelingt, den Knoblauch roh zu essen, doch das ist etwas, was nicht jedermanns Geschmack ist.

10. Ingwer roh oder als Tee

Ingwer wirkt in der Regel nicht nur entzündungshemmend, sondern gleichzeitig hat Ingwer auch schmerzlindernde Eigenschaften. Man kann Ingwer roh verzehren oder ebenfalls als Tee zubereiten. Hierzu schneidet man einfach ein Stück Ingwerwurzel klein, nachdem man sie geschält hat, legt die Stücke in einen Topf mit Wasser und kocht dieses dann eine Weile. Danach kann man die harten Ingwerteile herausfiltern und den Tee trinken.

11. Silberwasser

Auch Silberwasser kann durchaus Abhilfe bei Halsschmerzen bringen. In Silberwasser sind in der Regel ionisierte Silberpartikel enthalten, die sich im Wasser befinden und die somit getrunken werden. Das Silber wirkt ebenfalls entzündungshemmend und tötet Bakterien und Keime, sowie auch viele Viren ab. Ein paar Milliliter Silberwasser werden in ein Glas mit normalem Wasser gegeben und dies dann in kleinen Schlucken getrunken. Silberwasser tötet eine große Menge an Keimen, Bakterien, Viren und Pilzsporen ab und kann somit sehr schnell zu einem Abklingen der Beschwerden führen. Silberwasser kann auch bei vielen anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Es hat in der Regel keine Nebenwirkungen, sodass manche Leute es sogar schon bei Babys und sehr kleinen Tieren einsetzen. Selbst Mandelentzündungen klingen in der Regel beim Gurgeln mit Silberwasser recht schnell wieder ab.

12. Hühnersuppe

Hühnersuppe ist ein ganz klassisches Mittel bei Erkältung. Frische Hühnersuppe, die am besten aus sehr guten Zutaten selbst gemacht ist, enthält den Eiweißstoff Cystein, der entzündungshemmend wirken soll. Darüber hinaus sorgt eine Hühnersuppe aber auch für einen Ausgleich des Wasser und Mineralstoffhaushaltes des eigenen Körpers und ist somit durchaus eine interessante Wahl.

13. Wann zum Arzt?

Zum Arzt sollte man dann gegangen werden, wenn trotz aller Bemühungen keine Besserung innerhalb der ersten paar Tage eintritt, womöglich weitere Symptome oder Beschwerden auftreten oder die vorhandenen schlimmer werden. Bei Fieber und geschwollenen Lymphknoten sollte man eher früher als später zu einem Arzt gehen. Ebenfalls muss man ein wenig aufpassen, dass man Kleinkindern und Asthmatikern keine stark ätherischen Mittel wie Salbei, Minze oder Eukalyptus im Zuge der Erkältung gibt. Grundsätzlich sollte man mit Kleinkindern lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zum Kinderarzt gehen, wenn bei denen irgendetwas nicht so recht schlimm.

[KaKra]

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