Wie lange steigert sich die Milchmenge, bei diesem Pumprhythmus?

Moppelchen71
Moppelchen71
06.04.2015 | 21 Antworten
Meine Kleine ist heute 6 Tage alt und ich pumpe seit Geburt Muttermilch ab. Dabei komme ich auf 5-6x pumpen pro Tag und die Milchmenge steigt, wenn auch - meiner Meinung nach - sehr langsam.
Anfangs war ich bereits froh, wenn 40ml (beidseitig) zusammen kamen. In diesen beiden Tagen mussten wir allerdings noch Pre-Milch zufüttern.
Inzwischen bekomme ich pro pumpen zwischen 120-150ml zusammen, allerdings hat meine Tochter auch einen guten Appetit und liegt derzeit bei Mahlzeiten von jeweils 90-110ml. Tendenz natürlich steigend.
Ein wenig befürchte ich, dass die Steigerung der Milchmenge dauerhaft meine Tochter nicht satt machen wird.
Es heißt ja, Babys trinken pro Tag etwa 1/6 ihres Körpergewichts. Da meine Tochter mit stolzen 4440g auf die Welt kam, dürfte sie pro Tag also bereits um die 700ml verputzen. Noch liegt sie derzei bei knapp unter 600ml, die ich auch abdecken kann. Nur, was wenn sie mehr braucht und ich dieser Menge nicht mehr gerecht werde?
Die Stillberatung der Hebammen meiner Klinik beschreibt, dass man die Milchmenge nur durch noch häufigeres Anlegen/Pumpen steigern kann. Trinken seitens der Mutter beeinflusst die Menge der Milch nicht, so steht dort.
Öfter pumpen geht leider derzeit nicht. Durch die Anämie bin ich stellenweise noch extrem schlapp, schlafe viel - immer wieder mal ein Stündchen zwischendurch - und habe ansonsten ja auch noch Verpflichtungen gegenüber meiner Familie, besonders der Kleinen gegenüber, auch wenn meine Familie mich sehr untestützt.

Wer hat ebenfalls abgepumpt und kann mir in etwa sagen, ob die Chancen gut stehen, dass bei meinem Pumprhythmus die Milchmenge weiterhin ausreichend zunehmen wird?
Leider finde ich keine Tabellen im Inet, wo in etwa steht, wie und wan die Menge steigt, bzw. konstant bleibt.
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1 Antwort
Huhu, ich musste auch erst pumpen, da mein Kleiner zu früh kam. ICh hab ca 5-7 mal am Tag gepumpt, was nachher aber weniger wurde, da ich die Zeit für den kleinen brauchte. Nach 3 Wochen hatte ich denn leider so gut wie keine Milch mehr, konnte den Kleinen aber mit eingefrorenen Reserven noch weiter gut versorgen. Als die Milch denn fast weg war, hab ich glaub ich Literweise Malzbier getrunken und den Kleinen mal versuch anzulegen . Das Ende vom Lied war, dass wir mit seeehr viel Geduld, öfter Pumpen , Brusthütchen, Stilltee, Malzbier usw.... geklappt hat, dass ich ihn mit 6 Wochen komplett stillen konnte. Er ist jetzt gerade 1 Jahr geworden und wird zumindest nachts immer noch 1-2 Mal gestillt. Auch wenns vllt heftig wird, lohnt es sich auf jeden Fall am Ball zu bleiben. Schon allein, wenn man das Baby nachts nur zu sich ins Bett legen muss zum stillen ohne aufstehen ums das Fläschen fertig zu machen! :-)
Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer | 06.04.2015

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