Wie gesund ist Herbstwetter?

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Die Herbszeit kann auch gemütlich sein
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Die Herbszeit kann auch gemütlich sein

Herbstzeit ist Erkältungszeit. Das ist die Meinung, die allgemein und meist auch berechtigt vertreten wird. Doch was kann man tun, um den Kindern nicht die Freude am Spiel in der Natur zu nehmen? Beachtet man einige wenige, leicht erfüllbare Punkte, kann auch das schmuddeligste Herbstwetter den Kindern nichts anhaben.

Nach einem meist heißem Sommer erscheinen die kalten Herbsttage ungemütlich und laden nicht unbedingt zum Verweilen im Freien ein. Viel Regen, kühle Winde, hohe Luftfeuchtigkeit und all der Matsch sind nicht für jedermann anziehend. Zudem fängt mit dem Herbst auch die Erkältungszeit an und so fragen sich Eltern immer wieder, ob es gesund ist, die Kinder draußen spielen zu lassen. Diese Frage ist völlig berechtigt, denn es gibt sowohl Argumente, die stichhaltig für und gegen negative gesundheitlich Auswirkungen der kühlen Temperaturen sprechen.

Luftfeuchtigkeit und Kälte

Gerade für Asthmatiker oder Menschen mit empfindlichen Bronchien kann das herbstliche Wetter eine Belastung sein. Die hohe Luftfeuchtigkeit und schnell wechselnde, überwiegend kalte Temperaturen sind für empfindliche Atemwege eher schwer zu verkraften. Dazu kommt die Belastung durch Umwelteinflüsse, wie Abgase, die sich bei herbstlichem Nebel wie unter einer Glocke in der Luft halten können. Allerdings kann und will man sich nicht in der Wohnung einigeln und der Frischluft fern bleiben. So hilft es nur, sich bestmöglich gegen die unangenehmen Wirkungen des Wetters zu wappnen und Vorkehrungen zu treffen, um den Spaziergang oder das Spiel im Freien genießen zu können.

Die Kleidung entscheidet

In dieser Hinsicht gelten gleiche Bedingungen für Asthmatiker und gesunden Menschen. Zur Vorbeugung gegen Erkältung ist die Wahl der richtigen Kleidung im Herbst am wichtigsten. Wetterfest sollte sie sein, also wasserundurchlässig, möglichst aber doch auch atmungsaktiv. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass Kinder weder zu warm noch zu kalt angezogen sind. Zu warm kann nämlich schnell zum Schwitzen führen. Und das würde zum gleichen Ergebnis führen, wie wenn man sich nass und erhitzt nach der heißen Dusche in den eisigen Herbstregen stellt. Eine üble Erkältung wäre die Folge!

Weniger ist oft mehr

Es ist also klar, dass wir die Kinder nicht zu dick einpacken. Denn wir wissen, dass die Kleinen sicherlich viel toben werden, was das Schwitzen beschleunigt. Bewährt hat sich das so genannte Zwiebelprinzip. Dabei werden mehrere Schichten dünnerer Kleidung übereinander angezogen, anstatt einer dick gepolsterten Jacke. Beim Spaziergang in der kühlen Herbstluft eignet sich also ein dünnes Sweatshirt mit einen dickeren Pullover und einer gefütterten Weste zu kombinieren. Den dicken Wintermantel kann man bis zu Eis und Schnee noch im Schrank hängen lassen.

Eine einfache Faustregel

Generell gibt es eine einfache Regel: Da Kinder und Erwachsene durchschnittlich die gleiche Körpertemperatur haben, fühlen beide sich auch in gleichen Kleidungsmustern wohl. Wir können uns also beruhigt bei der Kinderkleidung nach der eigenen Bekleidung richten.
Eine Mütze sollte in der kalten Herbstluft selbstverständlich sein, denn gerade der Kopf ist am schnellsten von Kälte betroffen. Der Schal schützt den Hals. Bei Schuhen ist darauf zu achten, dass sie den Fuß warm halten und nicht schwitzen lassen, aber insgesamt wasserundurchlässig sind. Dringt kaltes Regen- oder Pfützenwasser in die Schuhe ein, kühlen die Füße schnell aus. Ein Schnupfen ist garantiert die Folge.

Das Immunsystem stärken

Neben der richtigen Kleidung sollen Eltern in der kalten Jahreszeit auch so viel wie möglich für die Stärkung des körpereigenen Immunsystems der Kinder tun. Das bedeutet nicht nur, die Kleinen sofort nach dem Herbstspaziergang aus der Kleidung zu schälen und dafür zu sorgen, dass kalte Körperteile gut gewärmt werden. Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C ist wichtig.
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Vitamine sind jetzt wichtig
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Vitamine sind jetzt wichtig

Eine heiße Zitrone ist nicht jedermanns Sache, aber ein Obstsalat wird normalerweise von Kindern gern gegessen. Die zusätzlichen Vitamine müssen nicht immer gezielt nach dem Spiel im Freien eingenommen werden. Effektiver ist es, regelmäßig und täglich Obst zu essen. Da kann bereits ein zusätzlicher Apfel oder eine Orange pro Tag wahre Wunder wirken. Je stärker das eigene Immunsystem ist, desto besser sind Kinder gegen nasskaltes Wetter geschützt.

Frischluft ist wichtig

Mögen nun einige Eltern denken, dass es doch gesünder für die Kinder ist, im Herbst gleich gar nicht außer Haus zu gehen, unterliegen sie einem Irrtum. Frischluft ist immer gesünder als Raumluft, da sie sauerstoffhaltiger ist. Auch kann das Immunsystem nicht gestärkt werden, wenn Kinder von allen Belastungen fern gehalten werden. Schon bei unserer Groß- und Urgroßeltern galt die Regel, selbst mit verschnupften Kindern ins Freie zu gehen. Natürlich nur, wenn sie fieberfrei sind.

[SyKo]

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