Vorname für das Baby, die Qual der Wahl

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Welcher Name passt am besten?
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Welcher Name passt am besten?

Den absolut perfekten Namen für das Baby, das man erwartet, zu finden stellt viele werdende Eltern vor eine große Aufgabe. Diese scheint oft schwieriger zu lösen, als die Auswahl der Babyzimmereinrichtung, da allein schon Mutter und Vater meist gänzlich verschiedene Geschmäcker besitzen.

Viele Paare sind sich bereits bei der Familienplanung einig, welche Erziehungsmethoden zum Leitfaden für sie werden sollen. Man sieht im Geiste, wie man auf das Kind eingehen möchte, bespricht vielleicht schon welches Schulsystem geeignet erscheint, auch ob und wenn ja welche Impfungen man dem Kind geben lassen will und fasst so eigentlich im Groben einen Plan, an dem man später, wenn dann ein Kind da ist, möglichst festhält. Da ist es schon interessant, dass gerade die Wahl des Vornamen nicht selten zum Hauptdiskussionspunkt werdender Eltern wird.

Die Suche nach dem passenden Vornamen

Unzählige Vornamenbücher werden gewälzt, jeder streicht sich die Namen an, die nach seiner Meinung auf die Favoritenliste gehören und am Ende kritisieren die Partner sich gegenseitig mit "Der gefällt mir gar nicht...", "Das hört sich ja an wie..." oder "Ach nein, da kenne ich jemanden, den ich nicht mag, der heißt genauso...". So vergehen Wochen, manchmal Monate, nicht selten macht sich Frustration breit, da irgendwie kein gemeinsamer Name gefunden werden kann und teilweise bekommen die werdenden Eltern regelrecht ein Stressgefühl, wenn der Geburtstermin näher rückt, aber nicht einmal ein einziger Vorname beider Gunst bekommt.

Gerade da gibt es jedoch einen recht einfachen Trick mit dem sich die Eltern in kleinen Schritten einer Einigung nähern, ohne dass es endlose Diskussionen geben muss. Grundsätzlich sollten sie sich zuerst einmal vor Augen halten, dass es keinen Zeitdruck gibt. Das Baby muss erst spätestens im Alter von einer Woche standesamtlich registriert werden. So kann man sich also auch nach der Geburt noch endgültig entscheiden.

Im ersten Schritt können die Eltern nun schon einmal grob eine Richtung festlegen, wie zum Beispiel den Ursprung und Herkunft des Vornamens. Manche Eltern mögen Namen, die eher typisch für bestimmte Gebiete sind. Ob nun nordisch, englisch, slawisch oder orientalisch, können die Eltern schon meist recht schnell eingrenzen.

Als nächstes wird in etwa die Länge des Vornamen festgelegt. Zu einem recht langen Nachnamen, passt ein relativ kurzer Vorname, mit wenigen Silben besser als ein ebenfalls sehr langer. Ebenso unterstreicht ein mehrsilbiger Vorname den kurzen Nachnamen.

Ein kleiner Tipp: Die Favoritennamen einfach auf ein Blatt schreiben und jeweils den Nachnamen dahinter setzen. Manchmal ist schon der optische Eindruck im Geschriebenen ein Grund einen Namensfavoriten wieder zu verwerfen. Die übrigen Vornamen der engeren Wahl dann immer wieder in Verbindung mit dem Nachnamen aussprechen und den Klang auf sich wirken lassen.

Das hilft vor allem dann, wenn man sich zwischen zwei Namen nicht recht entscheiden mag. Ebenso ist es hilfreich nach diesem Prinzip vorzugehen, wenn man mehrere Vor- oder Doppelnamen vergeben möchte. Durch die Aussprache mit dem Familiennamen stellt man schneller gewisse Asymmetrien im Klang fest und kann dann durch Veränderung der Reihenfolge der Vornamen oft eine ganz neue Harmonie in den Gesamtnamen legen.
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Die Qual der Wahl

Auch bestimmte Lautwiederholungen können im Gesamtnamen holprig klingen. Ein Charly Schutzmann oder Robin Roberts ist dann vielleicht etwas unglücklicher gewählt, könnte jedoch, durch einen Zweitnamen mit anderem Anfangslaut, trotzdem einen schön klingenden Gesamtnamen bilden.

Für welchen Namen sich die werdenden Eltern auch entscheiden, sie  sollten sich auf jeden Fall immer bewusst sein, dass ihr Kind diesen für sein ganzes Leben tragen wird. Was heute niedlich klingt, kann morgen dafür sorgen, dass das Kind gehänselt wird. Mag ein Fränzchen in den ersten Lebensjahren den perfekt passenden Vornamen haben, wird ihm im Alter vielleicht oft ein amüsiertes Lächeln geschenkt, wenn er sich namentlich vorstellt. Vor allem dann, wenn Fränzchen vielleicht die imposante Größe von über 1,90m hat und auch gewichtsmäßig im dreistelligen Bereich liegt.

Eltern sollten eben immer darauf achten, auch wenn vielleicht beinahe jeder Mensch irgendwann in seinem Leben mit dem eigenen Vornamen unzufrieden ist, dass das Kind sich niemals für den Namen, den die Eltern ihm gaben, schämen muss.

[SyKo]

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