Die Ernährung von Spuckkindern

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Manche Säuglinge laufen nach der Mahlzeit förmlich über und spucken einen Teil davon wieder aus. In den meisten Fällen ist das Spucken etwas Harmloses und nur durch den noch unzureichend schließenden Magenmuskel bedingt.

Für Eltern ist die Ernährung von Spuckkindern oft mit zusätzlichen Herausforderungen verbunden. Nicht nur das ständige Wechseln der Kleidung des Babys, auch die Unsicherheit um die Gesundheit des Babys plagt viele Eltern.

Ursachen für das Spucken

Die Ursache des Spuckens ist durch den noch nicht voll entwickelten Magenschließmuskel und das gerade Übergehen der Speiseröhre in den Magen begründet. Wenn das Baby eine größere Mahlzeit aufgenommen hat, kann der volle Magen die Menge oft nicht halten und es "schwappt" über. Vor allem Säuglinge, die rasch größere Mengen trinken, tendieren zum Spucken und geben so ein "Zuviel" an Nahrung wieder ab. Somit ist das Spucken ein wichtiger Regulator für die Nahrungsaufnahme.

Wann kann von einem Spuckkind und wann von einer Erkrankung gesprochen werden?

Das Spucken ist ein schmerz- und müheloses Hervorbringen von kleinen Nahrungsmengen und beim Baby etwas ganz natürliches. Oft ist das Spucken mit 3 Monaten am schlimmsten und verschwindet bei den meisten Babys mit 6 Monaten langsam wieder. Wenn das Spucken bis Ende des ersten Lebensjahres noch nicht ganz abgeklungen ist, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Das Spucken ist vom Erbrechen abzugrenzen, wobei das Baby einen weißlich-schleimigen, galligen oder blutigen Brei erbricht. Das Erbrechen ist eine aktive Magenentleerung und geht oft mit einem Würgen einher.

In 2% der Fälle kann das Spucken die Folge einer Störung des Magenschließmuskels (z.B. Pylorusstenose) sein. Durch den defekten Magenschließmuskel fließt der Mageninhalt über die Speiseröhre immer wieder zurück. Eine Störung des Schließmuskels im Magen kann an Unruhe, Fütterproblemen und vor allem an Gedeihstörungen erkannt werden. Babys mit einem defekten Magenschließmuskel nehmen nur wenig Gewicht zu. In diesem Fall muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Tipps für Eltern von Spuckkindern

  • Regelmäßig das Gewicht des Babys kontrollieren. In diesem Alter ist die Gewichtkontrolle der beste Indikator für eine gesunde Entwicklung. Idealerweise nimmt ein Baby in den ersten 6 Monaten 150–200g pro Woche zu. Wenn ein Baby häufig spuckt und wenig Gewicht zunimmt, muss ein Arzt kontaktiert werden.
  • Das Spucken wird durch jeden Druck am Bauch verstärkt, wie etwa das Liegen auf dem Bauch, Schaukeln oder Getragen werden im Tragetuch nach einer Mahlzeit.
  • Während der Mahlzeit kleine Pausen machen und das Kind aufstoßen lassen.
  • Der Brei darf nicht eingedickt werden.
  • Keine zu kurzen Mahlzeiten geben: Auch Spuckkinder müssen die Möglichkeit haben so lange zu trinken, bis sie von selbst das Signal der Sättigung spüren.
  • Flaschenkindern nur vorübergehend mit Antirefluxmilch füttern, da diese weniger an die Muttermilch angepasst ist. Darum sollte Antirefluxmilch nicht über längere Zeit gegeben werden.
Wenn das Baby fröhlich ist und stetig Gewicht zunimmt, müssen sich Eltern von Spuckkindern keine Sorgen machen. Das Spucken wird von selbst immer weniger werden und ist meist nur ein Überlaufen von zuviel Nahrung. Aus diesem Grund sollten Spuckkinder genauso wie andere Kinder ernährt werden.

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1 Kommentar

1

Meine Kleine hat auch über wochen nach jeder Mahlzeit gespuckt,wir vermuten das es auch davon kam weil sie ein richtiger zabbelphillip ist aber mit der zeit ging es auch zurück,

von denise25 am 18. 01. 2010

2

Meine Kleine hat auch über Wochen gespuckt wir vermuten das es auch daran lag weil sie ein richtiger zabbelphillip ist,mit der zeit ist das spuken aber auch besser geworden.

von denise25 am 18. 01. 2010

3

Das Tragetuch übt keinen Druck auf den Bauch aus. Im Gegenteil, es entlastet durch den runden Rücken bei korrekter Trageweise ungemein. Ausserdem kann durch die aufrechte Haltung nichts raus fließen.

von Ilyssa am 12. 01. 2017


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