Spielverhalten?

schnibidoo
schnibidoo
02.03.2020 | 44 Antworten
Hey liebe Community,
ich habe ein paar Fragen, denn mein kleiner 4-jähriger Racker hängt meiner Meinung nach zu oft am PC. Da wollte ich gerne meine Erfahrungen mit anderen Haushalten abgleichen, um etwas beruhigter (und hoffentlich nicht besorgter) zu sein. :)
Wie und womit spielen denn eure Kinder so (also unabhängig vom digitalen Dingen) und wie lange ungefähr?
Merkt ihr, dass digitale Medien Einfluss auf das Spielverhalten eurer Kinder haben?
(Mein Kleiner lässt sich nämlich oft von der super coolen Werbung von dem neuen Rennauto beeinflussen, jedoch spielt er deutlich weniger mit wirklichen Spielzeugen als ich es in meiner Kindheit getan habe. Na klar, andere Zeiten, aber sollte man seine Kinder nicht doch noch vor diesen Medien verschonen?)
Es würde mich sehr freuen, wenn ich einige Antworten bekäme! (:
Liebe Grüße
Lilli
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44 Antworten

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1 Antwort
In dem Alter gab's höchstens Mal am Abend ne Folge Sandmann oder Shaun das schaf ... ansonsten blieb die Glotze aus wenn's Kind dabei war und das einzige "digitale" Spielzeug in dem Alter war sowas wie der Zoo von little people oder irgendein Plüschtier was Musik machen konnte ... Sowas wie Spielekonsolen, Computer usw. Kamen erst einige Jahre später ... da ging's Kind schon zur schule, wo das auch nur im Ansatz aktuell wurde
gina87
gina87 | 02.03.2020
2 Antwort
Liebe Lilli, ich denke mal es ist ganz normal, daß die Kids heute wesentlich früher mit den digitalen Medien in Kontakt kommen. Das kann man gar nicht mehr verhindern. Und ich finde es weitaus sinnvoller, ihnen den vernünftigen Umgang damit beizubringen als ihn komplett oder fast komplett zu verbieten. Dann wird es nur interessanter und sie werden dann - wenn z.B. bei Freunden sind o.ä. - umso gieriger danach werden und dann dort damit spielen. Daß die Kinder sich von der Werbung beeinflussen lassen ist ganz normal. Sie können gerade im Kiga-Alter ja noch nicht immer Fiktion und Realität unterscheiden. Was Du machen kannst: Du kannst mit Deinem Kleinen z.B. viel rausgehen, so daß er sich draußen austoben kann. Ihr könnt Ausflüge machen, schwimmen gehen, radfahren oder drinnen dann mal gemeinsam Brettspiele oder andere Spiele zusammen machen. Du kannst mit ihm malen und basteln. Also ihm Angebote machen. Aber ihm dann auch den sinnvollen Umgang mit den digitalen Medien beibringen. Also zum Beispiel schaut ihr Euch dann gemeinsam im Fernsehen etwas an, vielleicht auch mal Sendungen wo er etwas lernen kann oder Spiele. Da können Kinder dann auch wirklich von profitieren, wenn sie von klein auf dann gelernt bekommen wie man richtig damit umgeht. Das ist die Aufgabe von uns Eltern, ihnen beizubringen wann genug ist. Man muß dann eben vereinbaren, daß nach einer gewissen Zeit Schluß ist und dann etwas anderes zusammen machen oder das Kind dazu animieren, daß es sich dann mit etwas anderem beschäftigt. Ich z.B. komme aus einer Zeit wo es noch kein Handy gab und Computer in den Kinderschuhen steckten. Wir haben meistens draußen spielt wenn es das Wetter zuließ. Ansonsten waren eben Spielsachen wie Lego, Barbie und Co. angesagt, oder man hat Platten bzw. Kassetten gehört, sich mit Freunden getroffen. Da gab es dann eben die medialen Möglichkeiten noch nicht. Heute ist eben eine andere Zeit und da muß man sich dann eben reinfuchsen und darauf achten, daß die Kids eben auch noch andere Freizeitbeschäftigungen kennenlernen. Natürlich hat es Einfluss auf das Spielverhalten. War ja eigentlich bei uns als Kids auch nicht total abwegig. Auch damals gab es Werbung im Fernsehen und wir waren als kleine Kinder dann auch mal enttäuscht wenn die Realität mit dem Spielzeug dann anders aussah als im Fernsehen. Auch wir wurden schon beeinflusst, haben uns Platten gekauft, weil wir den Star im Fernsehen toll fanden. Einfluss ist immer da und ganz normal. Er darf nur nicht überhand nehmen und dafür sind wir Eltern dann eben verantwortlich.
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
3 Antwort
Ich denke auch mal, daß man ein Kind auch nicht komplett fernhalten sollte. Gerade weil es dann auch in der Gemeinschaft schon sehr früh ausgeschlossen werden würde. Man muß zwar nicht immer alles haben was andere haben , aber sie total auszuschließen wäre der verkehrte Weg. Es ist eben eine andere Zeit. Es ist nicht einfach, aber wer hat gesagt, daß Erziehung einfach wäre? Achte einfach wie gesagt darauf, daß Dein Kind altersgerechte Spiele spielt, die Zeit am Computer und am Fernsehen nicht zu lang ist und animiere ihn dazu auch mit anderen Dingen zu spielen. Es ist wie mit vielem: In Maßen ist alles in Ordnung.
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
4 Antwort
Lese ich richtig? Dein 4 Jähriger hat einen PC zu dem er freien Zugang hat und du wunderst dich allen Ernstes, dass dann für ihn normale Spielsachen uninteressant werden? Mediennutzung hin oder her, aber warum braucht ein 4Jähriger einen PC? Ich habe schon ein schlechtes Gewissen, wenn meiner mal Fern schaut, aber PC ... nee sorry. Das ist einfach nicht angemessen für ein kleines Kind, dessen Gehirn gerade voll in der Entwicklung steckt. Und dass PC-Spiele einen bestimmten und leider auch negativen Einfluss auf Erwachsene und noch mehr auf Kinder haben, ist doch nichts Neues. Sorry, bei aller Liebe. Aber das ist viel zu früh und nicht altersgerecht. Sowas braucht kein Kindergartenkind, sondern Bewegung, Spiele die die Kreativität und Phantasie anregen, Spielsachen die die Sinne anregen, Rollenspiele, Spielzeug die die Feinmotorik fördern usw. Ich finde diesen Zeitgeist erschreckend und ich könnte mir immer wieder an die Stirn fassen, wenn sich Mütter in Foren darüber beschweren, dass ihre Kids so viel vorm PC hängen und sich ernsthaft darüber wundern. "Die Geister die ich rief, werde ich nun nicht mehr los" fällt mir dazu nur ein. Das mit den Medien geht ja immer früher los und tut den Kids echt nicht gut. Und dann immer diese Aussagen:"Kinder müssen schon früh den Umgang damit lernen in unserer medialen Welt". Meine Mutter hat selbst mit fast 50 noch gelernt wie man ein Smartphone bedient, also bitte. Ich verteufeln Medien nicht partout, ganz und gar nicht. Aber ein eigenes Tablet, PC etc finde ich in dem Alter völlig unnötig und kontraproduktiv und schädlich.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
5 Antwort
@Weidenkaetzchen Sie hat nirgendwo geschrieben, daß er einen EIGENEN Computer hat. Sie hat nur geschrieben, daß er ihrer Meinung nach zu lange am PC sitzt. Das impliziert doch nicht, daß dieser PC auch dem Kleinen gehört. Es ist Quatsch, daß ein Kind im Kiga-Alter noch nicht an einen PC darf. Es gibt altersgerechte Spiele dort und die haben weiß Gott keinen negativen Einfluss auf die Kleinen. Im Gegenteil. Was bringt es bitte schön den Kindern zu verbieten an einen PC zu gehen? Verbote machen Dinge doch nur noch interessanter für sie und kaum, daß die Eltern mal nicht da sind oder sie woanders sind, nutzen sie es dann komplett aus. In den Grundschulen - ja selbst in manchen Kindergärten - arbeiten die Kinder doch mittlerweile schon am Computer. Es ist doch dann nicht falsch, daß sie dann schon den Umgang damit kennen und sinnvoll damit umgehen können anstatt damit Blödsinn zu machen. Vor 30 Jahren hätte ich es ja noch verstanden, da es zu diesem Zeitpunkt damals noch nicht wirklich sinnvolle und lehrreiche Spiele für kleinere Kinder gab. Aber heute gibt es diese wirklich zuhauf und sofern man dann als Eltern darauf achtet, daß das Kind auch nur Sachen am Computer macht, die auch altersgerecht und am besten auch noch lehrreich sind ist das doch in Ordnung. Wir haben nunmal das Jahr 2020 und nicht mehr die 80er. Natürlich gibt es Spiele, die einen negativen Einfluss haben, aber da sind doch wohl wir Eltern in der Verantwortung, daß wir dann darauf achten, daß unsere Kinder dann auch mit solchen Dingen nicht in Kontakt kommen. Es gibt die Möglichkeit, Seiten zu sperren und damit zu verhindern, daß Kindern dann nicht altersgerechte Dinge am PC machen. Die Zeit, die mein Kind am PC verbringt kann ich eingrenzen. Das ist doch wohl nicht so schwer. Wenn es heißt, eine halbe Stunde darfst Du daran jetzt spielen und auch die Spielauswahl eingegrenzt wird: Was soll da passieren? Man muß dann natürlich konsequent sein und dann auch nach dieser halben Stunde den PC ausschalten und das Kind kann dann mit etwas anderem spielen. Genauso beim Fernsehen. Wir als Eltern haben es in der Hand was die Kids schauen und wie lange. Wo ist das Problem, wenn ein 4jähriger z.B. die Sendung mit der Maus schaut? Die Sendung ist lehrreich und wirklich kindgerecht. Genauso die Sesamstraße, Löwenzahn, Feuerwehrmann Sam oder ähnliches. Das Kind muß ja dann auch nicht unbedingt alleine vor Bildschirm hocken, sondern man kann zusammen schauen und wenn das Kind dann Fragen hat ist man zur Stelle, um es gemeinsam zu klären. Also auch kein Problem. Ein Kind hat auch nicht immer Lust ständig mit Spielzeug zu spielen, daß pädagogisch wertvoll ist. Hatten wir doch damals als Kinder auch nicht immer, seien wir doch ehrlich. Oder hast Du nur mit Haba und Co. gespielt? Es darf auch mal etwas sein, daß nicht unbedingt in diese Kategorie gehört, solange es wie schon gesagt in Maßen bleibt. Wenn man dann drauf achtet, daß es auch mal ...
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
6 Antwort
... zwischendurch malt, bastelt, sich draußen austobt, man gemeinsam etwas Schönes unternimmt , nach Interesse mit Lego, Autos oder Puppen spielt, man zusammen ein Buch schaut oder liest, Hörspiele hört ist doch alles okay. Dann ist auch mal eine Zeit am Computer oder Fernsehschauen kein Problem. Das dann zu verbieten ist total destruktiv und führt nur zu späterem Suchtverhalten, weil es eben vorher total verboten war. Dann geben sie sich halt später die Kante und das ist dann auch nicht besser. Die Kids fangen wie gesagt ja schon früh in der Schule mit dem Computer an. Die Zeiten sind nunmal anders und da sollte man sich dann schon anpassen.
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
7 Antwort
Was ich zugeben muß: ich habe vielleicht auch eine andere Sicht auf dieses Thema weil wir vier Kids in total unterschiedlichen Altersgruppen haben: 7, 14, 20 und 23. Wenn man nur ein Kind hat ist es einfacher, das Kind vom Computer fernzuhalten. Wenn dann aber größere Geschwister da sind, die schon einen Computer haben wird es nicht mehr so einfach. Erst recht nicht, da sie sich ja auch zwei Zimmer teilen mußten. Da war es dann in den Augen von meinem Mann und mir sinnvoller, den jüngeren Kids den Umgang mit Computer und Co. vernünftig beizubringen als es komplett zu verbieten. So konnten wir sicher sein, daß sie dann auch wußten wenn sie z.B. Unsinn machen würden, daß es dann eben Konsequenzen geben würde. Sie haben dann auch nicht dauerhaft davor gesessen oder spielen wie besessen mit der Konsole. Sie haben dann auch mal mit Lego gespielt, wir haben gemalt, gebastelt , Ausflüge gemacht. Unsere Mittlere hat auch schon länger ein Handy, ist aber kein Smombie. Sie kann auch gut mal ohne auskommen. Klar, auch unsere Jüngste kennt schon einige Youtuber. Aber sie nutzen das Laptop zum Beispiel auch dazu, um auf spotify Hörspiele zum Einschlafen zu hören. Daran finden mein Mann und ich nichts falsch, aber wie gesagt, ich habe dann natürlich durch vier Kids in unterschiedlichen Altersklassen mit Sicherheit eine andere Sicht darauf als Eltern mit nur einem Kind.
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
8 Antwort
@babyemily: Ernsthaft jetzt? Ist es denn ausschlaggebend, ob der PC ihm allein gehört oder er einfach nur freien Zugriff darauf hat? Der Effekt ist doch der selbe. Das ist für mich gehüpft wie gesprungen. Und immer diese Phrasen:"Wenn man es verbietet, wird es erst recht interessant." Hallo? Das ist ein vierjähriger! Der wüsste in seinem Alter noch nicht mal, dass es sowas gibt, wenn seine Eltern ihn da nicht dran setzen würden. Wenn meiner wüsste, dass ich auf meinen Smartphone ein Pokemonspiel habe, würde er natürlich auch spielen wollen. Weiss er aber nicht, denn darauf bring ich ihn doch nicht erst. Ein 4 Jähriger kann keinen normalen Umgang mit Medien lernen, wie man auch hier sieht. So weit sind vierjährige kognitiv noch gar nicht. Die leben im Hier und Jetzt und wissen nicht, was das für Auswirkungen auf das Gehirn, die Augen, die Muskulatur usw hat und du anscheinend auch nicht, wenn du das so verharmlost. Egal wie kindgerecht ein Spiel ist, es ersetzt niemals die Bewegung und das Begreifen in einem normalen Spiel und dem Gehirn ist es sch***egal ob das Spiel nun kindgerecht ist oder nicht. Was aber klar ist, welche Gehirnarreale angesprochen werden, dass schnell ein Suchteffekt auftreten kann, dass Kinder sich schlechter konzentrieren können, dass sie öfter zur Kurzsichtigkeit neigen, dass das negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit in der Schule hat, Konzentrationsstörungen begünstigt usw. Du hast leider keine Ahnung welche Funktion Spiel in der Kindheit erfüllt. Ich schon, denn ich habe diesbezüglich eine dreijährige Ausbildung genossen. Da geht es nicht um pädagogisch wertvolle Spiele, damit sich Mami auf die Schulter klopfen kann, dass ihr Justus-Franz-Constantin nur mit Holzspielzeug spielt und er sich schon allein beschäftigen kann. Spielen hat ja niemand erfunden, damit Kinder ihren Eltern nicht auf den Sack gehen. Das hat die Natur eingerichtet es ist elementar für die Entwicklung von Kindern. Deshalb ist freies Spielen auch so wichtig. Beließ dich mal zum Thema "Funktionen von Spielen". Und nochmal, wie schon in anderen Threads: hör auf immer so viel zu interpretieren und lies richtig. Ich habe doch gar nicht TV schauen verteufelt, macht meiner auch, aber eben mit Grenzen und ich entscheide und überwachen was und wie lang. Nur das tut die TE ebrn nicht. Und was das Ergebnis ist, hat sie hier ja beschrieben. Nach deiner Logik kann ich meinen Sohn ja auch Alkohol trinken lassen, denn wie soll er sonst den Umgang damit lernen. Und nein, der Vergleich hinkt nicht, denn beides hat einen Einfluss auf das Gehirn. Dass es Kitas gibt, die sowas anbieten ist doch kein Beleg dafür, wie toll und harmlos das ist, sondern absoluter Mist und dass es sowas gibt liegt daran, dass es leider so viele Eltern mit dieser irrsinnigen Denke gibt, ein Kind müsse das heutzutage schon am besten im Säuglingsalter können, weil es das ja sonst nie lernt.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
9 Antwort
Leider merkt man, dass dein Denken auf Meinung basiert und nicht auf Fakten oder Wissen. Es ist absolut falsch und schlicht eine selbst zusammengeschusterte "Wahrheit", dass Kinder, die im Kleinkindalter nicht mit Medien dauernd in Berührung kamen, später ein höheres Suchtverhalten haben, weil sie es ja vorher nie durften. Das ist kein Fakt und falsch. Suchtverhalten entsteht auf mehreren Ebenen und unter verschiedensten Voraussetzungen. Auch dazu gibt es genug Literatur und Fachwissen. Das würde hetzt hier den Rahmen sprengen, dir das alles zu erklären, aber wichtig ist, dass deine Aussage so defintiv nicht stimmt. Und selbst wenn es für dich kein Problem ist und du meinst, dass ihr da total den Ausgleich gefunden habt, so sieht man doch an dem Beispiel der TE deutlich, dass es da nicht funktioniert hat und meine Kritik durchaus berechtigt ist. Ich veteufel Fernsehen nicht und wenn man meint ein 4 jähriges Kind vor den PC zu setzen, bitteschön. Aber dann doch bitte mit Kontrolle, kein freier Zugang und wenn man unfähig ist sein Kind davon wegzukriegen, dann sollte man es doch gar nicht erst anbieten. Und die Kinder aus den 80ern haben nicht mit den Problemen zu kämpfen gehabt, die unsere Kinder heute aufgrund von zu viel Medienkonsum und -Nutzung haben und noch kriegen werden. Fortschritt bringt eben nicht nur gutes mit sich.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
10 Antwort
Und um die Frage zu beantworten: natürlich beeinflussen Medien meinen Sohn im Sinne von Faulheit, Die Zeit vergessen, abgelenkt sein etc. Wie geh ich damit um? Ich beende das Fernsehschauen, ich lasse tagelang den Fernseher aus, gehe viel mit ihm raus und er muss fragen, wenn er Fernsehen will. Werbung fällt aus, da ich Netflix habe und daher kann er auch nicht alleine, ohne den PIN zu kennen, den Fernseher anmachen. Würde ich das zulassen, würde er auch den ganzen Tag schauen. Dennoch kann er sich sehr gut alleine beschäftigen. Er bastelt und malt wie besessen, er liest oder ich lese, er baut mit Lego, er baut Höhlen, er verkleidet sich, er macht zudem noch Sport , hat seine Vorschulübungshefte, spielt mit seinen Kuscheltieren, puzzelt, spielt Detektiv/ Kater/ Superheld usw. Ich denke dein Sohn wird das auch alles machen, aber so ein Bildschirm mit lauter bunten Farben, wo man nur aufs Knöpfchen drücken muss und schon passiert was, das ist echt nicht gut in dem Alter. Vor allem nicht in dem Ausmaß, in dem er das betreibt. Ich habe extra zweimal gelesen, weil ich dachte du kannst nur einen 14 Jährigen meinen. Da kann ich mir vorstellen, dass es schwer ist da einzugreifen und Die Zeit zu begrenzen, aber doch nicht bei einem 4 Jährigen. Die versinken da total drin und da kannst du nicht erwarten, dass er von selbst so vernünftig ist, und sagt:"So Mutter, ich habe mich nur 30Minuten meinen Lernspielen gewidmet. Nun würde ich gerne Ball spielen."
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
11 Antwort
Das freut mich, so eine Diskussion ausgelöst zu haben! Mein Kleiner darf pro Tag eine halbe Stunde an den PC; die Zeit schränke ich ein. Grund meiner Besorgnis war, ob ich ihn vielleicht nur jeden zweiten Tag/einmal in der Woche an den PC lassen sollte. Man will ja als Mama auch nichts falsch machen. Zusätzlich dazu gucken wir abends gemeinsam nach dem Abendbrot Fern. @Weidenkaetzchen Mein Sohn hat keinen eigenen PC, noch uneingeschränkten Zugriff oder weiß nicht wie man sich außerhalb der Internetwelt beschäftigt. Wo du das gelesen hast, ist mir ein Rätsel ... Ich sehe keinen Sinn darin, digitale Medien zu verteufeln; lieber sollte man sein Kind schonend an die Nutzung gewöhnen, schließlich kannst du die Kleinen nicht für immer davor beschützen. ^^ Aber ja, jeder hat andere Regeln – ich fand es interessant, deine Meinung zu lesen, stimme jedoch eher mit @babyemily1 überein, denn gänzlich verbieten will ich meinem Sohn die Mediennutzung auch nicht. Er lebt nunmal im digitalen Zeitalter.
schnibidoo
schnibidoo | 02.03.2020
12 Antwort
@schnibidoo Zum einen solltest du dann vielleicht mal schauen dass du dich nicht missverständlich ausdrückst. Wenn du schreibst, er hockt zu oft am PC gehe ich davon aus, dass er das tut, weil er das will und von sich aus tut und nicht dass du ihn davor setzt. Wobei das meiner Meinung nach nicht wirklich besser ist, denn das Bild eines vier jährigen vorm PC finde ich mit Verlaub wirklich gruselig und dass du lieber die faktisch falsche Meinung von babyemily teilst bzw teilen möchtest, ist mir klar, denn wer räumt schon gerne Fehler ein, hinterfragt sein Handeln kritisch und ändert es sogar noch? Ich beschütze mein Kind nicht vor den bösen Medien, sondern will dass er sich vernünftig entwickelt und sich wie ein Kind verhält. Ein Kind vor den PC zu setzen ist kein schlüssiges Argument. Was versäumt er denn, wenn er das erst in ein paar Jahren lernt? Ich habe bisher noch nie ein positivbeispiel für diese These gesehen und wahrscheinlich schütteln sich die Fachleute die Folgen, die bei zu frühen und übermäßigen Konsum auftreten nur aus den Ärmeln, weil sie lange Weile haben. Wo ich digitale Medien verteufel ist mir ebenfalls ein Rätsel, denn ich schrieb bereits mehrmals dass mein Sohn Fernsehen schauen darf, nur eben unter bestimmten Regeln und auch erst ab einem gewissen Alter. Warum ein gesundes Kind mit genügend Alternativen und Optionen nun schon mit vier an den PC herangeführt werden muss um Lernspiele zu spielen , weil alles andere angeblich nicht mehr aufzuholen wäre, raff ich immer noch nicht. Was die Folgen von dem digitalen Zeitalter sind sieht man ja: Cybermobbing, das Eingehen von Kulturtechniken Karpaltunnelsyndrom, Augenprobleme, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Knochenneubildungen am Hinterkopf, Konzentrationstörungen, zwischenmenschliche Interaktionsstörungen, Kinder mit Übergewicht, die nichts mit sich anzufangen wissen, psychische Störungen, soziale Isolation/ sozialer Rückzug, Leben in einer Parallelwelt, die Sucht nach Likes und Klicks um nur einige "tolle" Errungenschaften unserer digitalen Zeit zu nennen. Und das betrifft nicht übermäßig Erwachsene, sondern Kinder und Jugendliche. Warum, wenn sie doch in einem medialen Zeitalter permanent von der Verfügbarkeit der Medien profitieren und schon früh den Umgang damit lernen? Es ist so ein schwaches Argument. Wir leben gerade in einem Zeitalter der Veränderung, in dem uns unser ganzes Konsumverhalten und unser mangelndes Umschauen in alle Richtungen gerade mächtig auf die Füße fällt. Das ist die Zukunft und daran sollten wir unsere Kinder heranführen. An gemeinschaftliches Denken, Ökologisches Denken und Handeln und nicht, wie unsere Kinder frühzeitig lernen, wie sie eine Computermaus bedienen und ein "Lernspiel" nach dem anderen öffnen. Was haben denn Lernspiele damit zu tun, wie ein Mensch später Medien begreift?
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
13 Antwort
Danke schön schnibidoo! ich finde es eben auch eher besser, Kinder den Umgang mit den Medien vernünftig beizubringen anstatt alles rigoros zu verbieten. Klar, daß bei diesem Thema eine Diskussion aufkommt. ;-) @Weidenkaetzchen Sorry, aber Du übertreibst mal wieder total. Man kann es doch wohl kaum miteinander vergleichen, daß man einem Kind Alkohol zugänglich macht oder den Zugang zu einem heute ganz normalen Medium wie PC oder Fernsehen. Also ist Fernsehen bzw. der Computer bei Dir dem Alkoholkonsum gleichgesetzt???? Entschuldige bitte, aber von welchem Planeten kommst Du? Zweitens: Du schreibst nur mit anderen Worten genau das was ich geschrieben habe. Nämlich daß es in der Hand bzw. der Verantwortung der Eltern liegt wie lange und wie oft ein Kind am PC, an der Konsole spielt oder Fernsehen schaut. Und woher nimmst Du das Recht und das Wissen, daß ich keine Ahnung habe?? Nur weil Du eine dreijährige Ausbildung gemacht hast bist Du die allwissende Müllhalde??? Ach Entschuldigung, kannst Du ja nicht kennen, Du schaust ja kein Fernsehen. ich finde es echt dreist und unverschämt von Dir Weidenkaetzchen mir zu unterstellen, ich wäre in der Hinsicht total unwissend und dämlich. Nur weil Du ja eine Ausbildung gemacht hast. Das macht Dich noch lange nicht zu einer Fachfrau! Ich sehe mich zwar auch auf keinen Fall als solche, aber ich habe Lebenserfahrung durch vier Kinder und auch durch meinen Beruf. Solche Sprüche wie dieser jetzt von Dir sind mehr als arrogant und herablassend. Und ja, es gibt durchaus Kindergärten, die Kindern den Umgang mit dem Medien vernünftig beibringen möchten. Kinder, die nämlich wissen wie man sinnvoll damit umgeht machen später dann auch keinen Unsinn damit, weil sie dann von klein auf gelernt haben, daß sowas dann Konsequenzen hat. Man kann Kindern durchaus über den pädagogisch sinnvoll aufgebaute Spiele am Computer sehr viel beibringen. Nicht umsonst nutzen auch Kinderpsychologen und sogar Kinderärzte dieses Medium um z.B. bei Kindern bestimmte Dinge spielerisch zu testen. Sind diese Fachleute für Dich dann auch Vollpfosten und haben ihren Beruf verfehlt? So wie Du Dich hier geäußert hast dann ja wohl anscheinend ja. Denn Du hast ja schließlich eine dreijährige Ausbildung und weißt ALLES! Ich finde es echt anmaßend von Dir, sorry. Aber das war echt "too much". Nur weil Du eine Ausbildung im Bereich Erziehung gemacht hast, hast Du noch lange nicht das Recht, anderen Menschen Erfahrung bzw. Wissen abzusprechen. Du kennst mich überhaupt nicht und weißt auch nicht, welche Ausbildungen bzw. Erfahrungen im Leben ich gemacht habe. Mir da einfach Unwissen zu unterstellen geht mal so gar nicht. Wie ich schon geschrieben habe, haben wir sehr darauf geachtet, daß auch unsere Kinder nicht vor diesen Medien versauern. Wir spielen Brettspiele, unternehmen viel miteinander, hören Musik, singen, tanzen, spielen miteinander. Alles was auch in Deinen Augen ...
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
14 Antwort
... PÄDAGOGISCH WERTVOLL ist. Ich bin zwar jetzt keine richtige "Basteltante", aber ich bastel auch ab und zu mal mit den Kids. Wir backen und kochen auch gerne zusammen, besonders unsere Jüngste liebt es. Sie konnte mit knapp 5 Jahren u. a. schon alleine Frikadellen, Rührei und Muffins machen. Ich habe natürlich dabeigestanden und aufgepasst, aber sie wußte in dem Alter schon genau, wie es geht und was sie machen muß. Andererseits schaut sie auch gerne mal etwas auf Youtube an, ihr Lieblingsspiel am PC ist "Minecraft". Es ist übrigens auch ein Spiel, wo räumliches Denken sehr gefordert wird, da man da schon wissen muß wie man die einzelnen Steine setzt, damit auch das daraus wird, was man gerne bauen möchte. Auch regt es die Fantasie an, weil man genauso wie mit Lego auch alles damit bauen kann was man gerne möchte. Wir spielen aber auch gerne Brettspiele wie Mensch ärgere Dich nicht oder Schnappt Hubi. Oder wir spielen Karten oder Memory. Wir gehen auch gerne mal ins Kino oder ins Planetarium oder in den Zoo. Wir schauen gerne die Sendung mit der Maus und gehen jedes Jahr zum "Maus-Türöffner-Tag". Kennst Du den Weidenkaetzchen? Nein? Schade! Denn hier können Kinder viel lernen. Firmen öffnen an diesem Tag . Es ging sogar bis nach den USA. Du siehst, trotzdem unsere Kids von klein auf am PC waren bzw. auch mit Konsolen gespielt haben, haben sie trotzdem keinen Schaden genommen dadurch. Eben weil man auf Abwechslung geachtet hat. Das ist nunmal wie ich schon geschrieben habe Aufgabe der Eltern, darauf zu achten, daß es nicht einseitig wird. Und sorry, daß ich Dir nochmal widerspreche: Verbote machen Dinge für Kinder doppelt interessant. Das ist und bleibt eine Tatsache. Bringe ich meinen Kindern aber den Umgang damit sinnvoll bei, dann wissen sie auch damit umzugehen. Dein Vergleich mit dem Alkohol ist schwachsinnig, entschuldige den Ausdruck. Das hat nichts miteinander zu tun. Aber b.t.w.: Wir haben unseren Kindern auch hier beigebracht, daß man auch mit Alkohol vorsichtig umgehen muß oder ihn am besten komplett vermeidet. Mein Mann und ich trinken NULL Alkohol und das handhaben unsere Kids fast genauso, die erwachsenen "Kids" meine ich natürlich. Wir haben ihnen gelernt, daß es okay ist, ab und an mal ein Gläschen zu trinken und verteufeln ihn nicht, nur weil wir es nicht mögen. Aber wir möchten schon, daß unsere Kinder wissen, daß man damit eben auch vorsichtig und in Maßen umgehen muß. Man kann also auch etwas beibringen, was man selber nicht macht.
babyemily1
babyemily1 | 02.03.2020
15 Antwort
Babyemily: Sag mal, woran liegt es eigentlich dass du wirklich bei jeder Diskussion es nicht gebacken kriegst dir den Inhalt von Texten einzuprägen? Man wiederholt sich und wiederholt sich weist dich sogar darauf hin, dass man bereits schon etwas erwähnt hat und im nächsten Text von dir steht schon wieder der gleiche Mist drin. Liegt dass daran dass du es nicht verstehen willst oder zu viel Fern gesehen? Ich schaue Fernsehen und mein Sohn auch. Ich habe auch Internet und Radio und manchmal wenn wir ganz verrückt sind, sehen wir uns sogar ein Video auf YouTube an. Verstehst du? ICH HABE EINEN FERNSEHER UND MEIN SOHN DARF GUCKEN! Und gleich nochmal für die nächsten zehn male: ich habe einen Fernseher und ich nutze ihn. Angekommen? Und ja: ich bin aufgrund einer Ausbildung, in der ich ja nicht nur geschlafen habe, eine Fachfrau für mein Gebiet auf dem ich arbeite. Wozu mach ich sonst den Mist? Oder möchtest du dich beim Thema Zähne ziehen von dem Hausmeister beraten lassen? Dafür habe ich eine Ausbildung gemacht um genau auf dem Gebiet Ahnung und Fachwissen zu haben. Schlimm oder? Deine einzige Kompetenz, die du regelmäßig zur Unterstreichung deiner Thesen nutzt ist ja immer nur:"ich habe vier Kinder". Wow, die Kellys haben 10 davon und sind ohne den Schnickschnack großgeworden. Meine Nachbarin hat drei und ist seit Ewigkeiten arbeitslos, lebt mit ihren depressiven Kindern in einer 60qm 3-Raumwohnung und ist sowas von bildungsfern, dass sie sich bei normalen Gesprächen hinter der Tür versteckt. Deine Erfahrungen in allen Ehren, aber vier Kinder zu haben ist nunmal kein Indiz für universelles Wissen und verschafft dir nicht automatisch Kompetenzen in jedem Lebensbereich. Ich habe nunmal in gewissen Bereichen Fachwissen, ob es dir schmeckt oder nicht. Ich erzähle ja auch keinem Fliesenleger, wie er mir die Fliesen zu legen hat und dass er doch lieber meinen UHU-Kleber verwenden soll, damit habe ich "gute Erfahrungen" gemacht. Nimm einfach mal hin, dass ich eine fundierte Ausbildung habe und bei gewissen Themen etwas mehr weiss als du. Ich komme übrigens vom Planeten Erde und anstatt mir einzubilden, dass mein Kind durch einen flimmernden Bildschirm und Knöpfchen drücken Medienkompetenz erlangt, schaue ich lieber dass mein Sohn in der realen Welt klar kommt und erstmal lesen und schreiben lernt, sich was zu essen machen kann oder einfach nur Kind ist und sich bewegt, anstatt ihn schon jetzt vor den PC zu setzen. Wenn der Umgang kontrolliert ist , ist doch ok. Warum plusterst du dich denn so auf, wenn ich dich da bestätigt habe. Habe ich dich in meiner ersten Antwort angesprochen? Nein, habe ich nicht, aber wie so oft fühlst du dich wieder auf den Schlips getreten und quatschst einen zu. Du bist diejenige, die permanent durch Übertreibungen auffällt, was dir ja auch schon mehrfach zurückgemeldet wurde.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 02.03.2020
16 Antwort
Für mich macht es einfach die richtige Mischung aus allem. Sofern man in keinem Bereich übertreibt und alles in Maßen dem Kind vernünftig und adäquat vermittelt ist alles in Ordnung. Wir Eltern sind eben die Personen, die für dieses gesunde Mischungsverhältnis verantwortlich sind. Wir müssen aufpassen, daß nichts davon zuviel oder zuwenig gemacht wird. Diese Gratwanderung ist nicht wirklich einfach und man tappt auch durchaus schon mal daneben. Wir sind halt auch nur Menschen . Die Entwicklung im Bereich Medien geht nunmal voran und Kinder sollten frühzeitig lernen damit sinnvoll umzugehen. Genauso wie man z.B. einem Kind beibringt bei Kochen und Backen vernünftig mit den Utensilien umzugehen, sollte man eben auch im Bereich Medien darauf achten, daß kein Schaden entstehen kann. Die Kinder, die die von Dir Weidenkaetzchen aufgezählten Schäden haben, haben sie dann eben auch dadurch, daß die Eltern anscheinend nicht wirklich darauf geachtet haben, daß man Grenzen setzen muß. Das kommt ja dann nicht von ungefähr. Wenn man als Eltern eben genau darauf achtet, daß das Kind ein gewisses Limit nicht überschreitet, daß man darauf achtet, daß das Kind z.B. auch eine richtige Haltung einnimmt wenn es am Computer sitzt oder ähnliches, dann treten solche Schäden erst gar nicht auf. Wie gesagt, es liegt in der Hand der Erziehungsberechtigten. Ein Kind selber kann sich von alleine natürlich nicht davor schützen. Logisch!
babyemily1
babyemily1 | 03.03.2020
17 Antwort
Aber niedlich wie du jetzt die ganzen tollen Sachen aufzählst, die ihr außer Fernsehen und PC-Spielen macht um nicht irgendwie asozial oder bildungsfern zu wirken. Das interessiert mich doch gar nicht und ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass deine Kinder weder schlauer noch kompetenter werden, wenn du sie schon in der Wiege mit Medien in Berührung bringst. Aber lass mich raten, da kommt dann das blinkende und Piepsende Fisherprice-Gute-Nacht-Mobile zum Einsatz, wo Baby sich schon alleine sein Lieblingslied aussuchen kann, indem es auf den richtigen Knopf drückt, was!? Weisst du, wo du doch alles so richtig machst und alle anderen ja total übertreiben: hast du nicht schon mehrfach erzählt dass du Übergewicht hast und eines deiner Kinder ADHS hat? Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege und ich will dir auch nichts unterstellen. Aber wie kannst du dir anmaßen hier so auf den Putz zu hauen, dich als "Positivbeispiel" darzustellen, wo doch selbst bei euch nicht alles rund läuft? Das wäre ja so, als wenn ich behaupten würde:"Ach, die Schläge die ich als Kind bekommen habe, haben mir nicht geschadet. Deshalb schlage ich jetzt auch mein Kind und wie man sieht, lebt der immer noch und manchmal kuscheln wir auch." So liest sich das für mich. Das ist doch Selbstbetrug. Ganz ehrlich, ich bin nicht 100% zufrieden mit meinem Leben, aber dann tue ich doch nicht so, als wäre alles tiptop bei mir, nur um anderen weiß zu machen, dass gewisse Schwächen und Fehler in meinem Lebenskonzept doch gar keine sind oder sein können. Ich muss mich jetzt auch nicht damit brüsten, dass ich und mein Sohn inhaltlich so wertvolle Sendungen schauen oder wir ja so oft zusammen rausgehen, Brot backen oder Spiele spielen und erst recht nicht, dass wir den "Maus-Türöffnertag" kennen. Ich habe auch geschrieben, dass es nicht notwendig ist, dass Spiele pädagogisch wertvoll sind. Aber ja, ich weiß: Lesen, das alte Problem, hm!? Wichtig ist das Spiel an sich. Spielen hat eine Funktion und mitunter ist es wichtig, dass Kinder in dem Alter was handfestes haben, was alle Sinne anspricht. Davon haben sie rein lerntechnisch viel mehr, als von Lernspielen am PC. Nehmen wir mal an, deine Kinder sind so, wie du es beschreibst. Trinken nur in Maßen, hängen nicht am PC etc und das nur dank euren souveränen Umgang mit Medien usw. Wunderbar, aber dass du nicht das Maß aller Dinge bist und du leider nicht für alle sprechen kannst, weisst du schon? Wir haben hier in der Praxis früher oft sensorische integrativ gearbeitet, weil die Kids unterinformiert waren. Mittlerweile ist es so, dass die Kinder eher "überinformiert" sind. Was denkst du, was mitunter die Ursachen dafür sind? Kinder können unter gleichen Bedingungen unterschiedlich aufwachsen. Es gibt eine Tendenz und die ist wissenschaftlich belegt und erforscht. Und dann stellst du dich hin, pumpst dich auf wie ein Maikäfer und verkündest deine Thesen.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 03.03.2020
18 Antwort
Ääähm, Weidenkaetzchen: Woher weißt Du denn, was ich beruflich alles gelernt habe? Kennst Du mich und mein Leben so genau, daß Du mich hier einfach mal so auf meine Aussage: Ich habe vier Kinder reduzierst?? Und im übrigen: Ja, durch die Erziehung von vier Kindern wissen.
babyemily1
babyemily1 | 03.03.2020
19 Antwort
Ja, unser Sohn hat von Geburt an ADHS. ADHS ist ein Dopaminmangel im Gehirn, falls Dir das nichts sagen sollte. Es ist von Geburt an und nicht durch Computergebrauch verursacht. Er wurde zu früh geboren durch Gestose. Und ja, ich habe Übergewicht, aber durch eine Erkrankung und nicht durch zu wenig Bewegung oder falsche Ernährung! Soviel dazu! Und nein, es läuft nicht immer alles "rund" und das ist ganz normal. Und ich habe nur aufgezählt, daß wir eben auch andere Dinge machen und es eben auf die gesunde Mischung ankommt, wie man mit den Medien umgeht. Und nein: Bei uns gab es weder Fisherprice noch V-tech. Diese Dinger kamen bei uns niemals zum Einsatz. Eben weil es nur sinnloses Geblinke und Getute ist und Kinder total überfordert. Zumal dann dazu noch total überteuert! Für uns Teile für faule Eltern. Aber Du scheinst sowas ja gut zu kennen. Und ja: Wir können von uns sagen, daß wir sehr gut mit den Medien umgehen. Gerade weil unser Sohn ADHS hat wissen wir wovon wir sprechen. Wir haben genug Erfahrung in dem Bereich. Du anscheinend nicht wirklich sonst wüßtest Du ja, daß ADHS angeboren und nicht durch einen falschen Umgang mit PC und Co. verursacht wird. Also war Deine Ausbildung doch wohl nicht so umfassend und es fehlt Dir anscheinend noch so einiges. Aber Du wirst wieder schnippisch und beleidigend und darauf werde ich dann jetzt auch nicht weiter eingehen. Wenn Dir die Argumente ausgehen kommt dann sowas, dann wirst Du persönlich. Echt daneben Weidenkaetzchen! Und echt schade. Einen schönen Abend und Gute Nacht Weidenkaetzchen!
babyemily1
babyemily1 | 03.03.2020
20 Antwort
Und leider kannst du auch null differenzieren. Verbote machen alles interessanter? Ist das so? Und deshalb erlauben wir jetzt unseren Kindern alles? Übrigens muss ich nichts verbieten, was mein Sohn nicht kennt, wonach er nicht fragt und was ich nicht anbiete. Ansonsten ist mein Kind so verständig, dass es reicht wenn ich ihm erkläre, warum ich das noch nicht möchte. Wo machst du da die Grenze? Dürfen deine Kinder mit 6 Jahren schon am Sektglas nippen? Dürfen deine Kinder mit 4 schon Ballerspiele spielen? Dürfen sie mit 5 schon alleine rausgehen oder alleine schwimmen gehen? Nein, oder!? Es reicht wenn man Kindern manchmal klar macht, dass alles seine Zeit hat. Und doch, Schäden treten auch auf, wenn dein Kind total ergonomisch am Tisch sitzt, denn den Augen ist es egal, wie die Rückenlehne ausschaut und den Sehnen der Handmuskulatut ist das ebenfalls Wurst. Genauso wie es Quatsch ist, dass das Gehirn davon profitiert, wenn man "gerade" sitzt. Du denkst zu einseitig. Letztendlich wird es wohl erstmal keinen größeren Schaden verursachen, wenn die TE ihr Kind alle zwei Tage vor den PC setzt, ebenso mit dem Fernsehen, ABER erstens war das nicht klar ersichtlich in ihrem Anfangspost und zweitens erkenne ich nach wie vor nicht den Mehrwert eines Lernspiels am PC gegenüber eines simplen Brettspiels und Draußenspiels. Dennoch frage ich mich an dem Punkt, warum man seine Kinder so früh schon an den Mist heranführen muss, wenn man doch selbst schon zweifelt ob das so richtig ist und das Spielverhalten einen nachdenklich stimmt.
Weidenkaetzchen
Weidenkaetzchen | 03.03.2020

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01.02.2009 | 13 Antworten

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