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Einrichtung des Babyzimmers

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Ein Babyzimmer gehört geplant
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AutoreninfoMag. Reka Schausberger
aktualisiert: 29.11.2010Mehrfache Mutter
Erziehung, Familie, Psychologie
Bei der Einrichtung und Möblierung des Babyzimmers sollte man vor allem nach dem praktischen Nutzen des Mobiliars gehen. Wichtig ist zweifelsfrei ein Babybett.

Ob dies nun anfänglich der Stubenwagen, die Wiege oder das Gitterbett ist, hängt auch ein wenig vom zu erfüllenden Zweck ab.

Der praktische Stubenwagen

Möchte man flexibel sein und das Baby tagsüber auch in anderen Räumlichkeiten schlafen lassen, bietet sich vorrangig der Stubenwagen an, den man leicht von einem Zimmer in ein anderes stellen kann. Sein Nachteil ist die relativ kurze Nutzungsdauer von etwa maximal einem halben Jahr, dann ist das Baby zu groß für den Stubenwagen.

Weitere wichtige Dinge

Ein Gitterbett, möglichst höhenverstellbar, liefert in jeder Entwicklungsphase des Säuglings eine optimale Schlafstätte und sollte daher im Babyzimmer nicht fehlen. Ebenso der Wickeltisch. Optimale Funktionalität bietet dabei eine Wickelkommode. Dies sind Kommoden, auf die eine stabile Auflage montiert wird, auf der man das Baby wickeln kann. Klarer Vorteil dabei: durch den Stauraum in der Kommode, hat man beim Wickeln problemlos Zugriff auf die Kleidungsstücke in der Kommode und muss somit nicht erst das Zimmer durchqueren, wenn es schnell einen Body oder ähnliches zu wechseln gilt, der eventuell in einem Kleiderschrank liegt. Weiterer Vorteil der Wickelkommode ist, dass zumeist die Auflage demontiert werden kann und die Kommode somit auch später, nach der Wickelzeit, noch lange genutzt werden kann.

An sich sind dies die beiden wichtigsten Möbelstücke im Babyzimmer. Weiteres Mobiliar kann sehr nützlich sein, besitzt aber nicht die gleiche zwangsläufige Notwendigkeit wie Bett und Wickeltisch.

Nützliches Hilfs-Mobiliar

Regale, gerade im Bereich um den Wickeltisch, sind nützlich, um Pflegeutensilien aufzubewahren und stets griffbereit zu haben. In Reichweite des Wickeltisches sollte ein Mülleimer stehen, um schmutzige Windeln entsorgen zu können.

Ebenfalls sehr nützlich, kann ein bequemer Sessel oder ein Klappbett für die Eltern sein. Ist das Baby krank, kann so Mutter oder Vater beim Kind im Babyzimmer schlafen, ohne dass der andere Elternteil gestört wird, wenn das Baby weinen sollte. Auch wenn Besuch da ist und man einen ruhigen Ort sucht das Baby zu füttern, egal ob stillen oder Fläschchen geben, bietet der Sessel einen Platz, wo das Baby ohne Trubel trinken kann. Aber auch, um beispielsweise abends etwas vorzulesen, eignet sich eine Sitzgelegenheit für die Eltern.

Schläft das Baby im Babyzimmer, sollte ein Babyphone vorhanden sein, über das die Eltern jederzeit hören können, wenn das Kind aufwacht. Ein Kleiderschrank ist meist erst dann nötig, wenn man besonders viel Babykleidung hat, die das Volumen der Kommode sprengt oder bei älteren Kindern. Natürlich kann man noch weitere Möbel ins Babyzimmer stellen, die dann später eher Gebrauch finden. Welche das sind, hängt vom Nutzungsvorhaben und Platz ab.

Bei den dekorativen Einrichtungsgegenständen ist eine Übergardine, Rollo oder Jalousie kein Nachteil. Gerade tagsüber können sie das Zimmer abdunkeln und somit einen erholsameren Schlaf des Babys fördern. Spielzeug wird das Baby gerade in den ersten Monaten nicht sehr viel benötigen. Gerade hier ist der Spruch "weniger ist oft mehr" besonders zutreffend, da zu viele Spielsachen auch eine Reizüberflutung darstellen können, die gerade bei Babys schnell über Nervosität und extreme Weinerlichkeit sowie Unruhe bemerkbar werden.

Wie auch immer man das Babyzimmer einrichtet, sollte man selbst stets einen Grundleitfaden in der Planung berücksichtigen: das Babyzimmer sollte ein Ort der Ruhe und Geborgenheit sein und dies auch ausstrahlen.

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