Dinge, die dein Kind mit 15 Monaten interessieren

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AutoreninfoKatharina Krause
aktualisiert: 30.11.2018Vierfache Mutter u. Autorin
Medizin, Gesundheit und Erziehung
Genauso rasant wie dein Kind wächst und die Zeit verfliegt, ändern sich auch die Interessen deines Kindes. Ehe man sich versieht, sind Dinge, die gerade noch spannend waren, langweilig und andere Dinge, die nie ein Thema waren, gewinnen nun an Bedeutung.
Was du hier lesen kannst:
Gefährliche Dinge, die dein Kind faszinieren:
  • Abfalleimer
  • Toilette
  • Stäbe oder Stücke

Dinge, die dein Baby besonders faszinierend:
  • Zeichentrickfilme
  • Kinder Haushaltsgeräte
  • Spielzeug, das sich ziehen lässt
  • Haushaltsgegenstände
  • Bilderbücher
  • Welle
  • Sandkasten
  • Plastikgeschirr
  • Puzzle
  • Klettergerüste
  • Plastikflaschen
  • Rutschen

Gefährliche Dinge, die dein Kind faszinieren:


Abfalleimer

Wie die meisten Haushaltsgegenstände übt nun auch der Abfalleimer eine magische Anziehungskraft auf dein Kind aus. Es hat gelernt, dass bestimmte Dinge in diesen hinein getan werden und will dies gerne auch selbst tun. Es spricht nichts dagegen, dass dein Kind durchaus auch einmal etwas in den Eimer hineinwerfen darf. Du solltest dein Kind nur niemals unbeaufsichtigt mit dem Abfalleimer in einem Raum lassen. Kleine Kinder sind hierbei ein wenig wie Hunde, wenn du nicht aufpasst. Dann kann es schnell passieren, dass der komplette Abfalleimer sich in deiner Küche verteilt, weil dein Kind gucken wollte, was es in diesem Schönes findet. Das ist nicht nur eklig, sondern auch potentiell gefährlich, denn in unseren Abfalleimern landen in der Regel durchaus Dinge, die Keime an sich tragen, die schlecht sind oder total verdreckt.
Grundsätzlich lässt sich zum Abfalleimer also sagen: Hat ein Kind etwas, dass es wegschmeißen möchte und du bist dabei, so kannst du es ruhig diese Handlung selbst ausführen lassen, du solltest ihm dabei allerdings klarmachen, dass man mit dem Mülleimer nicht spielt. Ansonsten hat der Mülleimer nichts in der Nähe deines Kindes zu suchen, wenn du nicht dabei bist. Der Mülleimer sollte also immer unzugänglich für dein Kind aufbewahrt werden, wenn du seine Handlungen nicht hundertprozentig überwachen kannst.

Toilette

Viele Kinder interessieren sich in diesem Alter schon für die Toilette. Zwar geht es bei den meisten hauptsächlich darum, Mama oder Papa auf die Toilette zu begleiten und zu beobachten, was sie dort tun, doch das ändert leider nichts an der Tatsache, dass die Toilette auf dein Kind unglaublich interessant wirkt. Du musst also tunlichst darauf acht geben, dass dein Kind nicht allein ins Badezimmer hinein kommt, da es sonst unvermeidbar mit der Toilette spielen wird. Ein sehr beliebtes Spiel hierbei ist, Toilettenpapier abzunehmen und dieses in die Toilette hinein zu tun. Was grundsätzlich erst einmal gar nicht so problematisch klingt, ändert sich sehr schnell, wenn plötzlich die komplette Klopapierrolle abgewickelt in der Toilette liegt. Dass sich dieses dann nicht mehr wegspülen lässt und womöglich zu einer Überschwemmung führt, muss hierbei wohl nicht extra erwähnt werden.
Doch obwohl dieses sicher unangenehm ist, so ist dies nicht der Hauptgrund, warum dein Kind besser nicht mit der Toilette spielen sollte. In der Toilette befinden sich Keime und Bakterien, die einfach nicht an Kinderhände kommen sollten. Du musst immer damit rechnen, dass dein Kind versucht, mit dem Wasser in der Toilette zu spielen und mit den Fingern so ziemlich überall anfasst. Auch die in der Toilette befindlichen Reinigungsmittel und Einhänger sind hierbei ein echtes Problem, da diese giftig und meist auch hautunverträglich sind.
Nun stelle man sich darüber hinaus bitte einmal folgendes Szenario vor: Der Vater ist allein mit seinem Kind zu Hause und das Kind will mit seinem Teeservice spielen. Der Vater ist anderweitig beschäftigt und findet die Idee doch ganz reizend, als sein Kind ihn in das Spiel mit einbindet und ihm plötzlich eine kleine Tasse hinhält, in der sich etwas Wasser befindet. Er will ja kein Spielverderber sein, also nimmt er diese an, trinkt das Wasser aus, gibt die Tasse zurück und lässt dann sein Kind weiterspielen. Wie Kinder so sind, findet das Kind es klasse, dass sein Vater da so toll mitspielt und das Spiel wiederholt sich noch einige Male. Da in diese Tässchen ja nur ein paar Tropfen reinpassen, kann der Vater dieses Spiel lange spielen und ist gleichzeitig begeistert von seinem braven Kind, dass ihn die meiste Zeit in Ruhe lässt. Irgendwann kommt nun die Mutter wieder nach Hause, schaut sich das Spiel einmal kurz an. Es drängt sich direkt eine Frage auf, als sie ebenfalls eine Tasse bekommt: Woher hat das Kind nun eigentlich das Wasser? Die Spül- und Waschbecken sind zu hoch und sonst gibt es nur auf einer erreichbaren Höhe Wasser: Aus der Toilette.

Ob solch ein Szenario tatsächlich so oder so ähnlich jemals stattgefunden hat oder nicht, das lässt sich sicher nicht genau sagen. Wichtig ist nur, dass so etwas passieren könnte. Genau aus diesem Grund solltest du immer mit dem Undenkbaren rechnen und in dem Falle dein Kind von der Toilette auf jeden Fall fernhalten. Denn auf die Idee, das Wasser, das sich in der Toilette befindet in einen Becher zu füllen und dieses zu trinken, wird wohl über kurz oder lang jedes Kind kommen und es wäre reines Glück, wenn es dieses nicht ausprobiert.
Des Weiteren befinden sich dort, wo die Toilette ist, in der Regel auch andere Sachen, die nicht in die Hände eines Kindes gehören. Hierzu gehören das Toilettenputzzeug, eventuelle Verpackungen für die Klosteine oder Einhänger, aber auch Dinge des täglichen Gebrauchs wie Cremes, Rasierer, Zahnpasta und Ähnliches. Vielleicht liegt auch ein Föhn in Reichweite deines Kindes und dieses würde viel Spaß daran haben, diesen auszuprobieren und dich damit zu imitieren. Du musst immer davon ausgehen, dass ein Kind all diese Sachen genauestens untersuchen und ausprobieren wird. Das Badezimmer und vor allem die Toilette sind dementsprechend kein Spielplatz für kleine Kinder.

Stäbe oder Stöcke

Auch sehr faszinierend auf dein Kind wirken alle Arten von langen Stöcken oder Stäben. Ob es sich hierbei um Baseballschläger, Hockeyschläger oder um einen einfachen Stock handelt, ist vollkommen egal. Die Gefahren hierbei sind vor allem, dass das Kind mit dem unhandlichen Stock etwas herunterreißen könnte, aber auch, dass es sich selbst verletzen kann. Des Weiteren ist nicht auszuschließen, dass dein Kind auf die glorreiche Idee kommt, dass es mit diesem Stock einfach einmal zuschlägt. Das tut weh und ist, gerade wenn es andere Geschwister hat, sicher auch nicht ganz ungefährlich. Grundsätzlich solltest du also alles, was irgendwie ein Stab oder Stock ist, aus der Reichweite deines Kindes entfernen. Das schont dich, dein Kind und deine Einrichtung.

Dinge, die dein Baby besonders faszinierend

Zeichentrickfilme

Da dein Kind jetzt in der Lage ist, kurze Zeit seine Aufmerksamkeit auch auf etwas wie einen Fernseher zu richten, werden nun Trickfilme sehr interessant. Hierbei spielt es keine große Rolle, ob es sich um die Schlümpfe, die Sesamstraße oder das Sandmännchen handelt oder es modernere Filme sind, wie Filme von Disney oder Pixar. Wichtig bei Film und bei Medienkonsum allgemein ist, dass dieser nur sehr eingeschränkt und möglichst nicht täglich zur Verfügung steht. Das Fernsehen ist eine extrem passive Tätigkeit, bei der dein Kind quasi nichts tut, außer sich von dem, was da auf der Mattscheibe läuft, berieseln zu lassen. Es ist in keiner Weise förderlich für irgendeine Entwicklung, die dein Kind durchlaufen muss. Auch wenn gerne argumentiert wird, dass das Sprachverständnis womöglich geschult wird, so wird dieses doch wesentlich effizienter geschult, wenn du dich mit deinem Kind unterhältst oder ihr gemeinsam spielt. Der Fernseher ist quasi nur ein reiner Zeitvertreib, vor dem nichts, aber auch wirklich gar nichts Effektives in der Entwicklung deines Kindes stattfindet. Dementsprechend verheerend ist es, wenn der Fernseher als Babysitter herangezogen wird. Es ist sicher nichts dabei, wenn dein Kind ab und zu mal für 10 Minuten fernsehen darf, doch dies sollte eine Ausnahme und nicht die Regel werden.
Natürlich ist es auch möglich, gemeinsam mit deinem Kind vielleicht mal ein kurzes Video über ein Tier zu gucken oder vielleicht auch ein interessantes Musikvideo, bei dem das Kind eventuell sogar mitsingen kann, doch grundsätzlich sollte der Fernseh- bzw. Medienkonsum immer stark kontrolliert und eingeschränkt sein. Die Fantasie und die Kreativität kleiner Kinder leiden enorm unter zu viel fernsehen und irgendwann fallen die Kinder in eine regelrechte Passivität, wenn sie zu viel konsumieren. Dies solltest du immer im Hinterkopf haben, wenn du den Fernseher einschaltest, um gemeinsam mit einem Kind etwas zu sehen.
Allein solltest du dein Kind grundsätzlich sowieso nicht fernsehen lassen, denn das würde jegliche Chance nehmen, dass doch noch etwas Sinnvolles beim Fernsehen herumkommt. Sollte dein Kind zu den Kindern gehören, die Fragen stellen zu dem, was sie im Fernsehen sehen, so solltest du auf diese unbedingt eingehen und nicht versuchen, es zum Schweigen zu bringen. Stellt den Film lieber kurz auf Pause oder erkläre, während der Film weiterläuft, was das Kind eben wissen wollte.

Kinderhaushaltsgeräte

Wie du ja schon weißt, lieben Kinder es, ihre Eltern im täglichen Trott zu imitieren. Rollenspiele stehen immer noch ganz oben auf der Liste der Sachen, die Kinder in diesem Alter sehr gerne tun. So ist es kaum verwunderlich, dass sie mit allen Mitteln versuchen, dich bei der Hausarbeit imitieren. Hierbei kannst du dein Kind theoretisch unterstützen, indem du ihm vielleicht das ein oder andere Kinderhaushaltsgerät besorgst. Es gibt eine Unmenge an Dingen, die du für dein Kind anschaffen kannst: Spielzeugrasenmäher, Spielzeugstaubsauger, Kinderküchen, Kinderputzutensilien, Kinderschaufeln, Kindergartenwerkzeug und vieles mehr. Es gibt kaum etwas, was du nicht finden kannst und es gibt jede Menge, von dem du nicht mal geglaubt hättest, dass es so etwas gibt.
Ob man diese Sachen nun alle wirklich braucht oder nicht, darüber kann man sich streiten. Sicher ist es nicht verkehrt, wenn dein Kind das ein oder andere Gerät hat, mit dem es relativ einfach fällt, bestimmte Haushaltstätigkeiten zu imitieren. Die goldene Mitte ist hierbei sicher die intelligenteste Lösung. Du solltest es deinem Kind nicht abnehmen, dass es für das gewisse Dinge seine Fantasie und seine Kreativität einmal bemühen muss.

Du könntest auch dafür sorgen, dass du ihm bestimmte Dinge aus deinem Haushalt einfach zur Verfügung stellst. Es ist fraglich, ob ein Kind wirklich einen Spielzeughandfeger und Spielzeugbesen braucht oder ob es nicht durchaus wesentlich effizienter wäre, dein Kind mit dem normalen Handfeger und Kehrblech spielen zu lassen. Du kannst das Spiel deines Kindes natürlich auch unterstützen, indem du bestimmte Dinge, wie zum Beispiel einen Spielzeugstaubsauger, tatsächlich zur Verfügung stellst, mit dem es bestimmte Haushaltstätigkeiten, dann auch tatsächlich sinnvoll nachspielen kann. Inwieweit sich also Kinderhaushaltsgeräte in der Anschaffung lohnen, ist wohl von Familie zu Familie und von Kind zu Kind sehr unterschiedlich und du solltest hierbei vor allem auf dein Bauchgefühl achten. Übertreibungen, ob in die eine oder die andere Richtung, sind mit Sicherheit nicht förderlich und auch absolut nicht notwendig. Vielleicht lässt du dein Kind auch selbst entscheiden, welches Spielzeug es haben möchte und an welchen Dingen es einfach gar kein Interesse hat, beziehungsweise welche Dinge es imitiert und dafür nur seine Vorstellungsgabe nutzt.

Spielzeug, das sich ziehen lässt

Kinder lieben Spielzeug, das sich ziehen lässt. Dabei ist es vollkommen egal, um was es sich genau handelt. Zur Not wird eben auch ein Stofftier an ein Band gebunden und dieses hinterhergezogen. Solche Spielzeuge gibt es in allen möglichen Formen und Varianten: einige geben Geräusche von sich, andere sind nur ganz einfach und lassen sich nur hinterherziehen. Was man hierbei bevorzugt, ist jedem selbst überlassen, doch sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass Dinge, die Geräusche von sich geben eventuell abstellbar sind, denn nach dem 500. Male, wenn dein Kind an dir vorbeigelaufen ist und das Spielzeug hinter sich hergezogen hat, wird es dir nicht mehr ganz so gut gefallen. Etwas, was man hinterherziehen kann, kann man mit etwas handwerklichem Geschick natürlich auch selbst bauen und solltest du oder dein Mann oder ein Bekannter ein wenig handwerkliches Geschick haben, so könntet ihr auch nach euren eigenen Vorstellungen ein Hinterherziehspielzeug selbst bauen.

Haushaltsgegenstände

Noch immer ist das Imitieren von Dingen, die du tust, für dein Kind ein unglaublich interessantes Spiel. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass sämtliche Haushaltsgegenstände, mit denen du den ganzen Tag hantierst, dein Kind dermaßen faszinieren, dass es einen großen Teil seiner Zeit damit verbringt, diese näher zu erkunden und ebenfalls zu benutzen. Hierbei spielt es keine große Rolle, ob es sich um die richtigen Haushaltsgeräte handelt, die du selbst benutzt oder ob du für dein Kind eigene kindgerechte Spielgeräte gekauft hast. Dein Kind will tun, was du tust und wird sich hierbei durch nichts und niemanden einschränken lassen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn du dein Kind mit den richtigen Haushaltsgeräten spielen lässt, solange es sich um jene handelt, bei denen nicht viel passieren kann. Es ist natürlich selbstverständlich, dass du dein Kind nicht mit einem Mixer oder Pürierstab spielen lassen kannst, doch Schalen, Becher und Dinge aus Plastik oder Metall macht dein Kind meistens weder kaputt, noch kann es sich daran verletzen. Es ist also nicht notwendig, für alles ein passendes, kindgerechtes Spielzeug zu kaufen, sondern du kannst sehr wohl dein Kind auch mit den eh schon vorhandenen Haushaltsgegenständen und -geräten spielen lassen.
Vielleicht lässt du dein Kind ja auch beim Staubsaugen einmal helfen, indem du ihm zeigst, wie es den Staubsauger halten muss und ihm dabei hilfst. Die meisten Haushaltsgeräte, gerade wenn diese mit Strom betrieben werden, gehören allerdings nicht unbeaufsichtigt in Kinderhände. h3>Bilderbücher Auch weiterhin bleiben Bilderbücher ein interessantes und gern genutztes Spielzeug. Die meisten Kinder haben sehr viel Spaß daran, sich die Geschichten aus den Büchern vorlesen zu lassen und gleichzeitig die großen Bilder auf der Seite genau zu betrachten. Hierbei ist es nicht selten, dass dein Kind ein absolutes Lieblingsbuch hat, das du binnen kürzester Zeit auswendig kannst. Es gibt viele Kinder, die ihre Eltern dazu anhalten, immer und immer wieder das selbe Buch zu lesen und von der Geschichte oder den Bildern einfach nicht genug bekommen können. Auch wenn du das wahrscheinlich eher als ziemlich nervig empfindest und nicht so wirklich verstehen kannst, warum dein Kind immer nur das eine Buch ansehen möchte, solltest du diesem dennoch nachkommen. Je öfter es eine Geschichte hört, umso vertrauter wird es mit den Satzstrukturen und den Wörtern in dieser Geschichte und es wird mehr aus dieser Erzählung mitnehmen können, als du denkst.
Es ist also nicht unbedingt erforderlich, dass du deinem Kind jedes Mal eine neue Geschichte vorliest oder dich auf einen Streit mit ihm einlässt, weil du glaubst, dass dein Kind mehr lernen würde und du es besser fördern würdest, wenn du immer eine andere Geschichte vorliest. Lass ihm ruhig seinen Willen und irgendwann wirst du feststellen können, dass dein Kind auch die Nase von diesem Buch voll hat und ein anderes bringt, was es jetzt hören möchte. Du solltest dich seelisch direkt darauf einstellen, dass du auch das nächste Buch wieder so oft vorlesen muss, bis du es auswendig kennst, bevor dein Kind irgendwann wieder die Nase voll hat und nach einem neuen Buch sucht. Vielleicht geht es dann aber auch wieder zum Vorgänger zurück und möchte noch einmal eine gewisse Zeit, dass du dieses vorliest. Hierbei solltest du die Bedürfnisse deines Kindes berücksichtigen und einfach dein Kind entscheiden lassen, welche Geschichte und welche Bilder es sich ansehen und anhören mag.

Bälle

Auch Spielbälle sind immer noch ein Dauerbrenner, wenn es um die Beschäftigung deines Kindes geht. Dies liegt vor allem daran, dass Bälle vielseitig einsetzbar sind und dein Kind mit jedem weiteren Entwicklungsschritt neue Dinge entdecken wird, die es mit einem Ball tun kann. Hierbei spielt es keine große Rolle, welche Form oder Konsistenz dieser Ball hat oder wie schwer ist. Kinder in diesem Alter spielen mit allem gerne, was rund ist. Du kannst mit deinem Kind nun anfangen, das Fangen und Werfen zu üben oder ihm vielleicht doch einfach zeigen, wie es mit einem Ball einige leere Plastikflaschen umkegeln kann. Auch hier kann man einiges mit ein bisschen Kreativität und Fantasie machen und braucht nicht eine Unmenge an verschiedenen Spielzeugen kaufen.

Sandkasten

Der Sandkasten ist und bleibt für Kinder in diesem Alter ein interessanter Spielplatz und sie entdecken auch an ihm diverse neue Dinge. Es beschränkt sich nun nicht mehr nur noch darauf, bestimmte Behälter mit Sand zu füllen und diese wieder auszukippen, sondern nun beginnt dein Kind auch andere Experimente mit dem Sand zu machen. Du kannst ihm zeigen, wie es aus Sandformen kleine Sandgebilde bauen kann und du wirst feststellen, dass das Spielen im Sandkasten mit Wasser eine interessante Wirkung auf dein Kind hat. In der Regel können sich Kinder im Sandkasten über eine sehr lange Zeit beschäftigen. Die Anschaffung von Sandkastenspielzeug lohnt sich in der Regel alle Mal, da dieses gerne und häufig Verwendung findet und auch noch in einigen Jahren interessant ist.

Plastikgeschirr

Im Zuge der Rollenspiele ist das Plastikgeschirr weiterhin ein interessantes Spielzeug. Dies wird nun nicht mehr nur noch dafür benutzt, um Dinge hinein zu tun, um sie dann wieder auszuschütten oder zu transportieren, sondern auch dafür, bestimmte Tätigkeiten im Haushalt nachzustellen. So wirst du feststellen können, dass dein Kind versucht, aus einem Becher zu trinken oder in einer Plastikschale rührt, weil es dieses bei dir womöglich regelmäßig sieht. Auch die Anschaffung eines Teeservices aus Plastik für dein Kind kann sich jetzt schon lohnen, denn womöglich wirst du feststellen können, dass dein Kind schon jetzt beginnt, seine Stofftiere zu füttern oder zumindest so zu tun, als ob es trinkt oder isst.

Puzzle

Auch Puzzle bleiben in diesem Alter ein unglaublich gern gesehenes Spielzeug. Natürlich handelt es sich im Moment wohl noch um Holzbretter, in die man einige ausgestanzte Formen legen kann und noch nicht wirklich um echte Puzzle, doch dein Kind nutzt diese sehr gern und trainiert damit seine visuellen Fähigkeiten und auch seine Auge-Hand-Koordination.
Du wirst feststellen können, dass es nicht ganz einfach für dein Kind ist, die Formen wieder in das Holzbrettchen hinein zu bekommen, da die Feinmotorik deines Kindes noch nicht so ganz ausgereift ist und es ihm schwerfällt, Puzzleteile in die korrekte Position zu bringen. Hierzu muss man allerdings sagen, dass nicht alle Kinder Puzzles mögen und manche von ihnen sie zwar gern auseinandernehmen, aber mit dem Zusammensetzen nichts am Hut haben. Sollte dein Kind zu diesen Kindern gehören, so nimm es gelassen hin, denn es ist noch recht früh für Puzzles und lass ihm seinen Spaß, wenn es das Puzzle nur auseinandernimmt und dich dann dazu heranzieht, damit du es wieder zusammenzusetzen.

Klettergerüste

Da dein Kind nun auch grobmotorisch deutlich mehr Fortschritte macht, ist es kaum verwunderlich, dass Klettergerüste immer mehr an Bedeutung gewinnen. Allgemein macht die motorische Entwicklung deines Kindes in dieser Zeit rasante Fortschritte und gerade das Überwinden von Hindernissen interessiert dein Kind in der Regel ganz extrem. Hierbei ist es übrigens egal, ob es sich um echte Klettergerüste oder einfach nur um Dinge handelt, auf denen man herumklettern kann. Dein Kind liebt sie alle. Vielleicht wirst du sogar feststellen können, dass das Klettergerüst nun mehr Interesse bei deinem Kind auslöst als die Schaukel oder die Rutsche auf einem Spielplatz. Du solltest dein Kind durchaus seine ersten Erfahrungen sammeln lassen und versuchen, nicht zu überbehütend zu sein. Wenn dein Kind einmal auf dem Hintern landet, ist es nicht schlimm. Eingreifen solltest du nur dann, wenn es Gefahr läuft, sich wirklich ernsthaft zu verletzen. Es ist in diesem Alter vollkommen natürlich, dass sich kleine Kinder den einen oder anderen blauen Fleck zuziehen und das solltest und kannst du nicht verhindern. Wer im Kinderzimmer ausreichend Platz hat, könnte über die Anschaffung eines Indoorspielplatzes nachdenken. Sowohl in Kombination mit einem Hochbett als auch freistehend im Raum gibt es verschiedene Systeme, die sich wunderbar kombinieren lassen und vor allem, die sich auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden lassen, so man das passende Kleingeld hat. Einen eigenen Kletterturm im Kinderzimmer hat sicher nicht jedes Kind. Sollte der Platz vorhanden sein, ist dies mit Sicherheit eine interessante Überlegung für eine Anschaffung. Auch in Kombination mit einem Hochbett lassen sich hier schöne Spielmöglichkeiten erstellen, wodurch das Kinderzimmer zum persönlichen Abenteuerspielplatz wird.

Plastikflaschen

Plastikflaschen werden von den meisten Kindern in diesem Alter sehr geschätzt. Vielleicht ist auch dir schon aufgefallen, dass dein Kind dises nicht mehr hergeben möchte, sobald es eine von diesen Flaschen in die Finger bekommen hat. Es tut so, als würde es selbstständig trinken, rollt sie über den Fußboden oder klopft damit auf irgendwelche Gegenstände. Hierbei sind dem Einfallsreichtum und der Kreativität wieder keine Grenzen gesetzt und das Einzige, was die meisten Kinder gemeinsam haben, ist dass sie die Flaschen auf keinen Fall wieder abgeben wollen. Du solltest hier allerdings tunlichst darauf achten, dass dein Kind nicht an den Flaschen lutscht, da du zum einen nicht weißt, wer die Flasche schon alles in der Hand hatte oder mit was sie sonst von außen verschmutzt sein könnte und zum anderen, weil sich aus dem Plastik giftige Stoffe lösen können. Je nachdem um was für eine Flasche es sich handelt, solltest du dein Kind überhaupt nicht damit spielen lassen. Gerade dann, wenn der Inhalt kein Lebensmittel oder eine Flüssigkeit war, die nicht für dein Kind bestimmt war.
Aufpassen solltest du ebenfalls, wenn du deinem Kind zeigst, dass es total lustig ist, wenn man mit einer weichen Flasche eine Person haut. Das Problem hierbei ist nämlich, dass dein Kind irgendwann in den Besitz einer Flasche aus Hartplastik kommen wird, um dann jemanden damit zu schlagen. Was bei einer leeren weichen Plastikflasche noch sehr lustig ist, macht bei einer harten Flasche schnell keinen Spaß mehr und wenn dein Kind keine Flaschen zur Verfügung hat, kann es schnell passieren, dass es ein anderes Spielzeug nimmt und mit diesem quasi die Flaschen ersetzt. Man stelle sich hierbei nur mal vor, was das bedeutet, wenn es hierfür eines seiner Holzspielzeuge benutzt. Es ist nicht notwendig, näher zu erläutern, welche Probleme das mit sich bringt und so solltest du tunlichst darauf achten, dass du deinem Kind immer nur Dinge zeigst, die es auch mit anderen Dingen tun darf. Es wird einem Kind immer sehr schwer fallen zu verstehen, warum es mit der einen Plastikflasche schlagen darf und der anderen aber nicht und warum der Holzständer, den es jetzt als Plastikflasche verwenden möchte, nicht mehr auf Begeisterung stößt, wenn es diesen der Person vor der Kopf haut. Auch wenn es ältere Geschwister hat, solltest du darauf achten, dass du ihnen erklärst, dass sie dem Baby nichts zeigen sollen, was dieses nicht auch mit anderen Gegenständen ausführen darf. Es beginnt jetzt eine Zeit, in der man sehr achtsam sein muss, damit möglichst wenig zu Bruch geht und dein Kind nicht auf dumme Ideen gebracht wird.

Rutschen

Auch das Rutschen wird von Kindern in diesem Alter sehr geliebt. Die meisten können es gar nicht mehr sein lassen und haben quasi nie die Nase voll davon. Hierbei ist es vollkommen egal, ob es sich um eine große, eine kleine oder vielleicht doch nur eine improvisierte Rutsche handelt. Es gibt eigentlich immer Mittel und Wege Dinge zu finden, auf denen dein Kind rutschen kann. Gerade bei großen Rutschen solltest du allerdings immer noch dabei sein und darauf aufpassen, dass dein Kind sich hierbei nicht weh tut. Grundsätzlich ist ein Kind in diesem Alter noch nicht wirklich in der Lage, sich allein mit einer Rutsche zu beschäftigen und so solltest du, gerade wenn es sich dabei um etwas größere Rutschen handelt, immer in Reichweite sein, um das Schlimmste zu verhindern, falls dein Kind plötzlich auf die Idee kommt, dass es irgendetwas anderes als Rutschen auf der Rutsche ausprobieren möchte.
Für Rutschanfänger gibt es kleine Plastikrutschen, die man quasi in jedem Zimmer oder Garten aufstellen kann, die in nur wenigen Stufen zu erklimmen sind und hierbei eine Höhe von etwa 1 m nicht überschreiten. Diese Rutschen sind durchaus geeignet, damit ein Kind auf diesen seine ersten Erfahrungen machen kann. Größere Rutschen, wie die auf einem Spielplatz, sollte dein Kind nur in Begleitung benutzen dürfen. An solchen Orten musst du ebenfalls darauf achten, dass dein Kind nicht von anderen Kindern über den Haufen gerannt wird. Ein weiterer guter Grund, warum du dein Kind auf solchen Plätzen beim Rutschen in deiner Nähe haben solltest. Zumindest im Moment noch, wo es noch recht unsicher auf den eigenen Beinen ist.
[KaKra]

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