Allergierisiko - Wohnung

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Auch Zuhause lauern Allergierisiken
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Auch Zuhause lauern Allergierisiken

Allergiker haben es schwer. Wenn sie nicht aufpassen, werden sie schnell von Krankheiten wie Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis oder -gerade jetzt im Sommer- von der Pollenallergie heimgesucht.

Deshalb gilt es gründliche Vorkehrungen zu treffen, um das Risiko zu minimieren.

Gefahren im Haushalt für Allergiker

Überall im Haushalt lauern Gefahren. So können Hausstaubmilben, Schimmelpilze beziehungsweise Haustiere und in der Kleidung enthaltenes Tierhaar bei Allergikern schwere Krankheiten hervorrufen. Schwieriger zu beurteilen ist die Auswirkung des Rauchens auf das Allergierisiko. Während die eine Seite der Forschung hervorhebt, dass der in Zigaretten oft enthaltene Geruchsverbesserer Perubalsam das Risiko der Hautallergie erhöhe, glaubt der andere Forschungsstrang Anzeichen für eine Allergie reduzierende Wirkung des Rauchens gefunden zu haben.


Vorbeugung im Haushalt gegen Allergien

Die beste Vorbeugung gegen das Allergierisiko ist Reinheit im Haushalt. Deshalb gilt es mit größter Sorgfalt alles zu reinigen. Jedoch nicht penibel mit vielen verschiedenen Reinigern. Regelmäßiges Staub entfernen sowie das Saugen und Reinigen von Matratzen und Sitzmöbel, sollte bei Allergikern häufiger stattfinden, als in einem Nicht-Allergiker-Haushalt.

Regelmäßig lüften

Auch für genügend Lüftung ist zu sorgen, damit die Erreger aus der Wohnung entweichen können. 2-3 mal Lüften täglich macht deshalb durchaus Sinn. Eine Einschränkung gibt es dabei allerdings für Heuschnupfenallergiker. Durch das Lüften gelangen nämlich auch die Pollen in die Wohnung. Deshalb sollte entweder nur zu Zeiten geringer Pollenkonzentration in der Luft lüften oder aber eine komfortable Lüftung mit eingebauten Filter verwenden. Mit letzterer Methode erfolgt der Luftaustausch in den Räumlichkeiten ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen.

Haustiere von Erregern befreien

Haustiere in der Wohnung lassen sich vielfach nicht gänzlich vermeiden. Gleichwohl sollten sie aber stets gut gereinigt werden, um sie von Erregern zu befreien. Auch ist zu viel direkter Streichelkontakt mit Haustieren zu vermeiden. Insbesondere Kinder sind dementsprechend zu instruieren, selbst wenn dies einige Überredungskunst abverlangt.

Hausmilben

Vor allem Kinderbetten sind darüber hinaus von Hausmilben und ähnlichen Erregern zu befreien. Da auch in der Kleidung enthaltenes Tierfell Allergien hervorrufen kann, empfiehlt es sich auf die Anschaffung Tierfell enthaltener Kleidung weitestgehend zu verzichtet.

Hausstaub

Hausstauballergiker wiederum tun gut daran zu saugen statt Staub aufzufegen. Wer zu empfindlich auf Staub reagiert, der kann auch eine Atemmaske beim Staubsaugen tragen. Die allerbeste Lösung für Hausstauballergiker besteht allerdings darin einem Nichtallergiker die Staubentfernung zu überlassen.

Fazit

Allergien sind nicht zuletzt im Sommer für viele Menschen ein sehr großes Problem, und vollkommene Beschwerdefreiheit wird sich nicht erreichen lassen. Gleichwohl kann aber mit der richtigen Vorsorge wie oben dargelegt, das Risiko für Allergiker vermindert werden und dem Ausbruch besonders schlimmer Krankheiten wie Asthma oder Neurodermitis vorgebeugt werden.

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