Was ist ein Blutschwamm oder Hämangiom?

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Blutschwämme nennt man auch Engelskuss
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Blutschwämme nennt man auch Engelskuss

Ein Blutschwamm, auch Hämangiom genannt, ist ein dunkelroter Fleck. Es handelt sich dabei um einen gutartigen Tumor.

Das Wort Tumor klingt aber schlimmer, als es ist: Tumor heißt es nur, weil es sich um eine geschwulstartige Wucherung handelt. Das hat mit Krebs nichts zu tun. Ein Blutschwamm ist rot, weil an dieser Stelle die Gefäßausbildung defekt ist. Bei der Geburt ist er meist noch sehr klein, bei jedem zehnten Betroffenen wächst er im ersten Jahr noch deutlich. Es gibt aber auch seltenere Formen, die erst nach 30 Lebensjahren sichtbar werden.

Meistens treten Blutschwämme im Gesicht oder am Hals auf. Sie haben eine maulbeerartige Oberfläche und sind, wie gesagt, dunkelrot. Sie können sehr klein, aber auch mehrere Zentimeter groß sein. In vielen Fällen bilden sich Blutschwämme selbst zurück und verschwinden nach einigen Jahren vollständig.

Der Blutschwamm - nur selten gefährlich

Gefährlich ist ein Blutschwamm nur selten. Meistens ist er nur aus ästhetischen Gründen störend, stellt aber an sich kein Risiko dar und bereitet auch keine Schmerzen.

In manchen Fällen sollte man Blutschwämme allerdings ärztlich entfernen lassen. So kann es sein, dass Blutschwämme an inneren Organen vorkommen. Dies muss ebenfalls nicht gefährlich sein, kann es aber eventuell sein. Bei größeren Blutschwämmen im Gesicht sind oft die Augen oder Lippen mitbetroffen. Das kann Folgen haben: Wenn das Kind einen Blutschwamm am Augenlid hat und deshalb nicht richtig sehen kann, so kann dies zu anhaltenden Sehstörungen oder zu Schielen führen. Bei störenden Blutschwämmen an den Lippen kann sich die Sprache oft erst verspätet entwickeln, außerdem kann ein Blutschwamm am Mund die Ursache von Sprachstörungen werden. An oder in der Nase einen Blutschwamm zu haben kann dazu führen, dass das Kind nicht gut atmen kann. 

Innere Blutschwämme

Wenn Dein Kind mehr als 3 sichtbare Blutschwämme hat, sollte mit einer Ultraschalluntersuchung geprüft werden, ob es noch weitere, innere Blutschwämme hat. Hinweise auf innere Blutschwämme können eine Gelbfärbung der Haut, Blut im Stuhl oder starke Atemgeräusche und Atemschwierigkeiten sein. Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Kind unbekannte innere Blutschwämme hat oder wenn sichtbare Blutschwämme schnell wachsen oder ihre Form ändern, solltest Du einen Arzt aufsuchen.

In diesen Fällen gibt es, je nach Art und Größe des Blutschwamms, verschiedene Therapiemöglichkeiten.

Therapiemöglichkeiten

Sehr erfolgsversprechend ist die Lasertherapie. Manchmal wird der Blutschwamm auch vereist oder operativ entfernt. In seltenen Fällen ist eine medikamentöse Behandlung ratsam.

Kleine oberflächliche, und flache, Blutschwämmchen werden oftmals mittels Kälteanwendung (sog. Kryotherapie) behandelt.

Ursachen

Die Ursachen für die Bildung eines Blutschwamms sind nicht genau bekannt. Daher kannst Du auch nichts tun, um die Bildung zu verhindern oder um das Verschwinden zu beschleunigen. Dies ist aber auch gar nicht nötig, da Blutschwämme in den häufigsten Fällen absolut ungefährlich und nur sehr klein sind - bis sie sich dann von selbst zurückgebildet haben.

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