Babies haben kein Zeitgefühl. Sie können nicht in die Zukunft schauen. Sie leben im „Hier und Jetzt" und wissen nicht, was im nächsten Augenblick auf sie zukommen wird. Sie werden einfach nur hochgehoben, herumgetragen, gewickelt, umgezogen, in die Babytrage geschnallt oder ins Bett gesteckt. Wer soll sich hier auskennen? Woher sollte man wissen, was Mama gerade vorhat?
Babies lernen mit der Zeit gewisse Zeichen von Geschehen einzuordnen und richtig zu bewerten. Geschirrklappern? Aha. Gleich gibt´s Mittagessen. Unsere Kleinsten halten sich an den von ihnen bekannten Signalen und Zeichen fest, um zu beurteilen, was in den nächsten Minuten passieren wird. Dabei können wir ihnen mit netten kleinen Ritualen besonders viel helfen.
Rituale in diesem Sinne sind Vorgänge, die vor bestimmten von dem Baby bekannten Ereignissen passieren und immer wieder nach gleichen Regeln ablaufen. Rituale müssen nicht kompliziert oder lang sein, es reicht, wenn sie dem Kind das Gefühl von Sicherheit geben. Ist ein Ritual zu lang und kompliziert, überfordert es das Baby um so mehr. Es genügt, wenn man beim Aufbauen von einem Ritual auf die Abläufe achtet, die sowieso jeden Tag ähnlich verlaufen und diese bewusst zu einem Ritual macht.
Es gibt natürlich Zeitpunkte, an denen ein gut aufgebautes Ritual sehr wichtig sein kann. Alle, die es schon probiert haben wissen, wie sehr ein Einschlafritual hilft, wenn es konsequent eingeführt wird. Mamis bekannte Bewegungen beim Wickeln und Umziehen, eine kleine Massage, der Schlafsack, die Milch, das Schlaflied, die Dunkelheit und Mamas und Papas Abschied. All das sind eine Reihe von Zeichen, die unseren Sprössling darauf hinweisen, dass Zeit zum Schlafen ist. Sind sie zu einem Ritual zusammengebaut, laufen also immer in der gleichen Reihenfolge und immer gleich ab, dann wirken sie um so stärker.
Man braucht an einem Tag nicht unendlich viele Rituale, selbst dann nicht, wenn sie nicht sehr lang sind. 2-3 Rituale reichen volkommen aus und sie sollten die Grundereignisse begleiten, die auch jeden Tag passieren, wie das Schlafengehen. Aber auch andere kleine und stets wiederkehrende Zeichen und Signale helfen unserem Baby sehr, auch wenn man sie nicht unbedingt als Ritual bezeichnen würde. Beispielsweise öffnet Mama beim Heimkommen ihre Arme, lächelt dabei und sagt „Hallo, ich bin wieder da!". Auch wenn man als Baby darauf noch nicht angemessen reagieren und nicht sofort in Mamas Arme fliegen kann, weiß man trotzdem: Mama ist wieder da, und jetzt wird sie auch hier bleiben!
Wenn wir bewusst darauf achten, Rituale aufzubauen und unserem Kind Signale zu senden, die unser Liebling versteht, wird die Kommunikation mit dem Sprössling wesentlich einfacher. Außedem helfen wir ihm so in einer Sache, die er sonst mangels Zeitgefühl ohne solche Hilfe noch nicht kann: Bewusst und mit Selbstsicherheit in die Zukunft schauen und sich auf das kommende Ereignis freuen!
(mmh)

Meine kleine Süße ist nun gut 4 Monate alt und dank des Rituals, welches ich eingeführt habe ist jetzt das schlafen kein Problem mehr. Ich bade sie jeden abend zur selben zeit und halte immer den gleichen Ablauf ein. Das hat super geholfen und seit nun gut einem Monat schläft sie ab um 18 uhr in ihrem eigenen Bett. Natürlich muss ich sie ab und zu noch stillen, aber auch nicht mehr so oft wie früher! Sicherlich war es zum Anfang schwer, aber nach gut 2 Wochen hat sie es verstanden und schläft nun immer um diese Zeit und manchmal sogar schon 6 Std am Stück!

meine Tochter ist zwar erst 11 Monate alt, aber ich habe ein ähnliches Problem hinter mir. Sie wollte einfach nicht in ihrem Bett schlafen und ist nur bei uns im Bett eingeschlafen. Hat man sie schlafend in ihr Bettchen gelegt ging es solang gut bis sie das bemerkt hat... Ich hab sie so an ihr Bettchen gewöhnt, dass ich sie reingelegt habe, wenn sie müde war und dann auch nicht mehr aufstehen hab lassen, bzw. sofort wieder reingelegt habe ihr ruhig und freundlich erklärt habe, dass jetzt Zeit zu schlafen ist und das ihr Bettchen ist. und dazu hab ich ihr die ganze Zeit ein Schlaflied gesungen und sie gestreichelt bis sie eingeschlafen war. Am Anfang hat sie sich fast ne Halbe Stunde lauthals gewehrt und versucht aufzustehen, aber man hat gemerkt wie sie immer müder wurde. Mitlerweile wehrt sie sich höchstens 5 Minuten und meist überhaupt nicht. Das Ritual hab ich so beibehalten. Vielleicht hilft dir das weiter.

meine Tochter ist zwar erst 11 Monate alt, aber ich habe ein ähnliches Problem hinter mir. Sie wollte einfach nicht in ihrem Bett schlafen und ist nur bei uns im Bett eingeschlafen. Hat man sie schlafend in ihr Bettchen gelegt ging es solang gut bis sie das bemerkt hat... Ich hab sie so an ihr Bettchen gewöhnt, dass ich sie reingelegt habe, wenn sie müde war und dann auch nicht mehr aufstehen hab lassen, bzw. sofort wieder reingelegt habe ihr ruhig und freundlich erklärt habe, dass jetzt Zeit zu schlafen ist und das ihr Bettchen ist. und dazu hab ich ihr die ganze Zeit ein Schlaflied gesungen und sie gestreichelt bis sie eingeschlafen war. Am Anfang hat sie sich fast ne Halbe Stunde lauthals gewehrt und versucht aufzustehen, aber man hat gemerkt wie sie immer müder wurde. Mitlerweile wehrt sie sich höchstens 5 Minuten und meist überhaupt nicht. Das Ritual hab ich so beibehalten. Vielleicht hilft dir das weiter.

Hallo mein Sohn ( 14 monate ) bei ihm ist es immer unterschiedlich,wie er schläft. Er geht so zwischen 20.30 uhr und 21.00 uhr ins Bett, ich mache ihm seine einschlafmusik an,habe ihm auf dem Arm bis er einschläft ein bischen schmusen halt ! Wenn er eingeschlafen ist leg ich ihn ins Bett,und dann schläft er so bis 23 uhr ,mann kann den wecker danach stellen,und wir müde und er ist dann wach. Wir nehmen ihn dann mit bei uns ins Bett,und er schläft dann sehr gut,wenn ich dann nachts wach werde ,bringe ich ihn dann in sein bett wieder ! Es sei denn dass er dabei wach wird ,dann muss ich noch ein bischen warten ,oder ich schlaf ein weil ich so kaputt bin und der kleine bleibt dann die ganze nacht bei uns ! Was wir eigendlich nicht wollen. Wie können wir dass besser hinbekommen,so das er in seinem Bett bleibt bzw.schläft ?
Wiederkehrende Elemente sind für Kinder sehr wichtig, damit sie sich im Alltag besser zurecht finden. Hier findet ihr weitere Artikel zum Thema Wiederholung.
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