Wer Zeit hat, kann durch
die Bibel blättern und findet bestimmt eine passende Passage. Kannst Du Dich aber so gar nicht entscheiden, frage am besten den Pfarrer um
Rat. Er hilft gerne weiter. Natürlich können sich die Eltern oder
die Paten auch selbst einen Taufspruch ausdenken. Er sollte
individuell, persönlich und mit Bedacht ausgewählt sein, da er
Leitspruch im Leben des Täuflings wird. Themen können der Schutz
durch Gott und die Findung des rechten Weges sein. Teilt man den
Vers frühzeitig dem Pfarrer mit, kann er sogar seinen
Gottesdienst thematisch danach richten. Während des
Taufgottesdienstes wird der Taufspruch von den Eltern und den Paten
vorgetragen.
Hier findest Du einige
bekannte Taufsprüche. Vielleicht ist ja einer dabei, der Dir
gefällt:
Mut zum Leben: Fürchte Dich
nicht, denn ich bin mit Dir und will Dich segnen. 1 Mose 26,24b
Geborgenheit: Denn der HERR, Dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird Dich nicht
verlassen. 5 Mose 4,31
Gemeinschaft: Der HERR ist
mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Ps 23,1
Leben mit Gott: Der HERR segne Dich und behüte Dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über Dir und sei Dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über Dich
und gebe Dir Frieden. 4 Mose 6,24-26
Segen: Ich will Dich segnen
und Du sollst ein Segen sein. 1 Mose 12,2
Wie leben: Siehe, ich habe Dir geboten, dass Du getrost und unverzagt seist. Lass Dir nicht
grauen und entsetze Dich nicht; denn der HERR, Dein Gott, ist mit Dir in allem, was Du tun wirst. Jos 1,9
Vertrauen: Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem
Namen gerufen, Du bist mein. Jesaja
43,1
Jesus
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir
nachfolgen will, der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12
Liebe:
Nun aber bleiben Glaube, Liebe Hoffnung, diese drei; aber die
Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13,13
Mit diesen Taufsprüchen bitten die Eltern um Gottes
Schutz und Segen für das Kind auf seinem Lebensweg. Denn die
Eltern wissen, dass sie ihr Kind nicht immer begleiten können.
[AKL]