Stillen, die richtige Technik finden

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Baby wird gestillt!
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Baby wird gestillt!

Das Stillen ist ein natürlicher und gesunder Vorgang zwischen Mutter und Kind. Doch manchmal kann es zu unangenhmen Nebenerscheinungen kommen, die meist mit einer kleinen Änderung in der Stilltechnik behoben werden können.

Das erste mal - ein inniger Moment

Schon kurz nach der Geburt sollte das Baby zum ersten Mal zum Stillen an die Brust gelegt werden. Anfangs wird die Milchmenge der Mutter noch nicht besonders hoch und der Appetit des Kindes klein sein, doch ist dies ein sehr inniger Moment zwischen Mutter und Kind, wie es eben immer beim Stillen wünschenswert wäre. Viele Mütter setzen sich unbewusst unter großen Stress und gehen davon aus, ihr Baby vielleicht nicht richtig stillen zu können, weil sie eine eher kleinen Busen haben. Diese Befürchtungen ist unberechtigt, denn egal wie groß der Umfang der Brust ist, Die Milchdrüsen sind annähernd gleich, bei jeder Frau.

Übrigens: mehr zum Stillen den Milchdrüsen und der Brustwarzenform erfährst Du in unserem Artikel zum Thema Stillen und Brustwarzenform.

Babys Instinkte

Babys wissen meist instinktiv, wie sie sich an der Brustwarze so festsaugen, dass sie genug Milch heraus bekommen, es kann jedoch auch vereinzelt vorkommen, dass das Kind die Brustwarze nicht richtig greift, vor allem dann, wen es sehr hungrig ist und dabei etwas hektisch wird. Wichtig ist, dass das Baby nicht nur die Brustwarze vollständig in den Mund nimmt, sondern auch den Warzenvorhof, also die gleichfarbige Umrandung der Brustwarze. Das ist von daher sehr bedeutsam, da das Kind nur so einen nötigen Unterdruck zwischen Mundöffnung und weichem Gaumen bilden kann, der Milch fließen lässt.

Falsches Ansaugen korrigieren

Hat das Baby nur die Brustwarze, ohne Warzenvorhof umschlossen, bekommt es zum Einen nicht genug Milch, muss sich sehr viel mehr anstrengen, überhaupt Milch aus der Brust zu bekommen, ist schneller erschöpft und wird trotz hungers schnell einschlafen, um kurz danach wieder hungrig aufzuwachen. Aber auch für die Mutter kann das falsche Ansaugen unangenehm werden, denn ohne den nötigen Unterdruck wird die Brustwarze schnell wund. Hat das Baby die Brustwarze also nicht richtig mit dem Warzenvorhof umschlossen, sollte es noch einmal von der Brust genommen werden.

Natürlich wird es die Brustwarze nun nicht freiwillig loslassen wollen. Deshalb schiebt man ein wenig den Finger, neben der Brustwarze, ein wenig in den Mund des Kindes, um den Unterdruck zu lösen und es noch einmal erneut anzulegen.

Die Milchmenge steigern

Durch die Stimulationen des Stillens werden im Gehirn der Mutter die Hormone Prolaktin und Oxycotin vermehrt freigesetzt. Prolaktin steuert die Milchmenge. Das heißt wiederum, je öfter ein Kind zum Stillen an die Brust gelegt wird, je mehr Prolaktin bildet sich und je mehr Milch wird produziert.
Oxycotin ist verantwortlich für den Milcheinschuss und -fluss. Dies spüren viele Frauen durch ein leichtes Ziehen oder Druckgefühl, kurz bevor die Milch fließt.

Eine stressfreie Umgebung zum stillen

Zum Stillen selbst, sollte man sich nach Möglichkeit einen ruhigen Ort suchen, an dem man es sich bequemer machen kann. Hektische, laute und stressige Umgebungen beim Stillen können sich negativ auf die Milchproduktion auswirken. Auch das Kind wird in ruhiger Atmosphäre entspannter sein und besser trinken. Am besten ist es, wenn die Mutter, die sich für das Sitzen entschließt, sich bequem mit dem Rücken anlehnen und die Arme seitlich auflegen kann. Das Baby wird mit dem Bauch zur Mutter gewandt an die Brust gelegt. Schläft es noch, kann man sanft mit einem Finger von der Wange des Kindes Richtung Mund streichen. Das Baby wird wie automatisch den Mund öffnen und zum Finger gewandt nach der Brust suchen.

Testen ob das Baby genug Milch bekommt

Ob ein Baby genug Muttermilch bekommt, kann man leicht feststellen. Zum Einen wird es anfangs mindestens 6-8 Mal eine nasse Windel haben, zum Anderen wöchentlich durchschnittlich 100-200 gr zunehmen. Dabei ist es eigentlich irrelevant, ob das Kind alle 2 oder 4 Stunden trinken möchte. Es wird seinen eigenen Rhythmus finden, so wie es ihn braucht.
Schläft das Baby viel und nimmt so nicht genug Milch zu sich, empfiehlt es sich, das Kind alle 2 Stunden an die Brust zu legen, mit ihm zu sprechen, es sanft zu kitzeln und gegebenenfalls alle 10min die Brust zu wechseln, damit es immer wieder zum Trinken angeregt wird.

[SyKo]

Stillen - damit das Kind richtig saugt

Damit das Kind richtig trinken kann, muss die Brustwarze richtig im Mund liegen.
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