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Samenbank und Kinderwunsch



Samenbank
Fremdsperma von der Samenbank?

Die Gründe, warum man für eine Befruchtung zu einer Samenspende greift, sind unterschiedlich, das Ziel jedoch stets das Gleiche: Ein Baby zu bekommen.

Sobald feststeht, dass eine Zeugung nur mit Hilfe von Fremdsperma möglich ist, stellt sich die Frage, woher dieses kommen soll.

Allein im Internet finden sich unzählige Seiten mit privaten Spendern. Einige möchten kinderlosen Paaren aus Nächstenliebe helfen, andere sehen darin einen interessanten und schnellen Nebenverdienst. Wieder andere haben eher Interesse daran, eigene sexuelle Phantasien auszuleben.

Doch wie trennt man seriöse Angebote von unseriösen?

Wenn man hinsichtlich des Spenders unsicher ist, bietet eine Samenbank den besten Schutz. Zunächst wird der Samenspender gesundheitlich gecheckt um zum Beispiel Erbkrankheiten auszuschliessen. Gleichzeitig wird auch der Lebenswandel des Spenders untersucht. Nur gesunde, suchtfreie Männer im Alter zwischen zwanzig und vierzig Jahren werden in einer seriösen Samenbank als Spender zugelassen.

In regelmäßigen Abständen - von meist 2 Wochen - wird nun das Sperma untersucht. Dabei werden kleinste Veränderungen registriert und falls die Qualitätsansprüche nicht erfüllt sind, ist die "Karriere" als Spender beendet.

Die Kosten für eine "Portion" Sperma sind unterschiedlich, genauso wie die Entlohnung des Spenders, die der Samenbank unterliegt.

Der Spender ist und bleibt anonym. Entsprechende Verträge, die zwischen der Samenbank und den zukünftigen sozialen Eltern geschlossen werden, sichern den Spender rechtlich ab. Es können also, weder von den die Spende empfangenden Eltern, als auch vom Kind, keine Ansprüche geltend gemacht werden. Die Verträge werden zumeist vom Notar verfasst.

Die Vorgespräche mit den werdenden Eltern finden unter fachlicher Begleitung, beispielsweise einem Psychologen, statt. Erst wenn psychologisch, medizinisch und rechtlich alle Punkte geklärt sind, erhält das Paar die Spende.

Der Preis einer Samenspende von einer Samenbank ist um einiges höher als bei privaten Spendern. Dafür erhält man jedoch, wie schon erwähnt, eine fachliche Betreuung und Sicherheit, was die Erfüllung der Ansprüche an die Samenspende angeht. Denn auch wenn Samenbanken private Institutionen sind, unterliegen sie festgelegten Standards, die man bei einem privaten Spender in dieser Form nicht finden wird.





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