Ratsmitglied Teenager

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Familienrat am Tisch
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Familienrat am Tisch

Gerade in der Pubertät, im Übergang von der Kindheit zum Erwachsenen, möchten Jugendliche natürlich besonders ernst genommen werden. Das ist ihr gutes Recht, jedoch lassen sich manche Themen nicht einfach zwischen Tür und Angel besprechen. Um ein geregeltes und vor allem entspanntes Gesprächsklima zu schaffen, kann man bereits frühzeitig anfangen, so genannte "Familienratssitzungen" einzuberufen, an dem alle Familienmitglieder teilnehmen und wo über all das gesprochen werden kann, was den einzelnen Mitgliedern gerade auf dem Herzen liegt.
Tagt die Familie beim Familienrat am Tisch, wird hierbei von vornherein festgelegt, dass jeder das Wort bekommt, jedoch nur, unter der Voraussetzung seine Argumentationen ruhig und sachlich vorzubringen. Aufbrausen, schreien, beleidigen wird nicht geduldet und wer diese Regel missachtet, wird vom Gespräch ausgeschlossen. So lernt das Kind, dass es, will es etwas erreichen, ein Mindestmaß an respektvollem Umgang mit seinen Mitmenschen haben muss, denn wird es vom Gespräch ausgeschlossen kann es ja den Ausgang nicht beeinflussen.

Es bietet sich daher an, bereits im Vorfeld gemeinsam mit der ganzen Familie die Regeln für künftige "Familienratssitzungen" festzulegen, wobei jeder kritisch die einzelnen Punkte kommentieren aber auch selbst Forderungen stellen darf. Gerade diese Familienratssitzungen können helfen Spannungen auszuräumen, Dinge ohne Streit anzusprechen und gemeinsam nach Lösungen, eventuell auch Kompromissen zu suchen.

Auf die "Sitzungen" kann man sich vorbereiten, Stichworte notieren worüber man reden möchte und so haben weder Eltern, noch Kinder, das Gefühl, Angelegenheiten unter den Tisch fallen lassen zu müssen. Dies kann sich vor allem dann bewähren, wenn die Familienratsitzungen regelmäßig, beispielsweise einmal pro Woche oder pro Monat, stattfinden.

Natürlich besteht die Möglichkeit, dass einzelne Gespräche nicht immer gut verlaufen, jedoch sollte man das als Anreiz nehmen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Ebenfalls müssen die Eltern bereit sein, selbstkritisch die Vorbildfunktion zu übernehmen. Brausen sie selbst auf, gelten die Regeln vom Gespräch ausgeschlossen zu werden für die Eltern ebenso wie für die Teenager.

Wichtig ist ebenso, dem Jugendlichen zu zeigen, dass auch Eltern nur aus Fleisch und Blut sind, Gefühle haben und verletzlich sind. So können die Heranwachsenden leichter verstehen, dass sie nicht einsam auf einer Wolke Emotionen sitzen.

Der einfachste Weg, sein pubertierendes Kind zu verstehen, ist, sich daran zu erinnern, wie blöd man selbst einst in der Pubertät die ganze Welt fand. Man wird sich vielleicht daran erinnern, welche Verbote man hasste, was man nicht verstand und dann, aus den eigenen, früheren Wünschen eher sehen wie man auf das eigene Kind zugehen kann ohne dass es sich gedrillt fühlt oder gar keine Grenzen sieht.

[SyKo]

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