Homöopathie für Kinder

Einen Versuch ist es wert
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Einen Versuch ist es wert

Husten, Schnupfen, Bauchweh, Übelkeit – was tun, wenn die Kleinen krank werden und mit schmerzerfülltem Gesicht vor einem stehen? Der erste Gedanke gilt dem Gang zum Arzt, der verschreibt dann schnell die gängigen Mittelchen. Aber warum nicht mal etwas Natürliches ausprobieren und zu einem homöopathischem Mittel greifen?

Da homöopathische Mittel nur eine winzige Menge des Wirkstoffes enthalten, sind sie besonders gut für Schwangere, Babys und Kinder geeignet, auch allergische Reaktion sind quasi ausgeschlossen. Homöopathie gilt, genau wie die Schüssler-Salze-Therapie, als eine sanfte Heilmethode, welche von Jahr zu Jahr mehr Anhänger findet.

Welches homöopathische Mittel nimmt man für was?

Vorab sollte man gleich erwähnen, dass es wichtig ist, die individuellen Symptome zu erkennen. Viele Krankheitsbilder gleichen sich, die Ursachen hierfür können jedoch von Mensch zu Mensch verschieden sein. Schnupfen kann zum Beispiel durch eine Erkältung entstanden, aber auch auf Heuschnupfen zurück zu führen sein. Man kann also nicht immer ein und das selbe Mittel für eine Krankheit verwenden.

Auf folgende vier Fragen sollte man eine Antwort finden:
  1. Wann trat die Krankheit auf?
  2. Wo sitzt sie? (in der Brust, Hals, …)
  3. Wie äußern sich die Symptome?
  4. Was verbessert oder verschlechtert die Beschwerden? Man filtert die wichtigsten Symptome heraus und sucht sich dazu das passendste Mittel.

Was in einer Hausapotheke für Kinder nicht fehlen sollte

  • Aconitum napellus als Erstmittel
  • Belladonna wird verwendet bei Fieber
  • Chamomilla kann bei Zahnungsbeschwerden, Bauchweh und anderen Schmerzen helfen
  • Ferrum phosphoricum ist ein Fieber- und Ohrenmittel
  • Pulsatilla vulgaris ist ein vielseitiges Mittel gerade bei empfindlichen Kindern
  • Apis hilft bei Insektenstichen, Sonnenbrand und Halsentzündung

Mittelwahl

Kinder mögen Globuli am liebsten. Das sind kleine Kügelchen auf Zuckerbasis, die sie wie ein Bonbon lutschen können. Bitte nicht zerkauen oder gleich runter schlucken lassen. Auch Tabletten können den Kids verabreicht werden. Aber Achtung bei den Tropfen! Diese enthalten in der Regel Alkohol und sind dadurch nicht empfehlenswert.

Dosierung

Die Dosis lieber etwas niedriger halten und dafür häufiger verabreichen. Bei akuten Beschwerden, kann man von folgender Faustregel ausgehen.
  • bei Kleinkindern: Drei Globuli oder eine halbe Tablette, drei mal am Tag.
  • bei etwas älteren Kindern: Fünf Globuli oder eine Tablette, drei mal am Tag.
  • bei Jugendlichen: Fünf Globuli oder zwei Tabletten, drei mal am Tag.

Sobald sich die Beschwerden verbessern, sollte man die Häufigkeit herabsetzen. Generell gilt, dass homöopathische Mittel nur solange eingenommen werden sollten, wie auch Beschwerden vorhanden sind.

Wichtig: Im Normalfall sind homöopathische Mittel absolut unbedenklich in der Behandlung. Doch wer unerfahren ist, sollte sich Rat von einem Homöopathen einholen. Wer unter einer schweren Erkrankung leidet, muss in diesem Fall unbedingt einen Arzt aufsuchen. Eine Krankheit, wie z.B. Krebs, ist nicht durch homöopathische Mittel zu heilen.

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