Eine Frühgeburt verhindern

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Ein Bild für den Bauchzwerg.
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Ein Bild für den Bauchzwerg.

Knapp zehn Prozent aller in Deutschland geborenen Babys kommen als Frühgeborene zur Welt. Vielen ermöglicht die moderne Medizin dank aufwändiger Verfahren und Behandlungsmethoden ein gesundes Leben ohne Folge- oder Langzeitschäden. Aber nicht nur die Betreuung von Frühchen hat sich verbessert, auch die Möglichkeiten eine Schwangerschaft zu erhalten und zu verlängern, sind dank bestimmter Tricks und Kniffe seitens der Ärzte möglich. So dass es gar nicht einmal zu einer Frühgeburt kommen muss.

Im Gegensatz zu früher handelt es sich heutzutage beim Thema Fehl- oder Frühgeburt um kein unabwendbares Schicksal mehr. Dank konstanter medizinischer Neuerungen gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Methoden, um eine Schwangerschaft zu erhalten. Je früher mit einer Therapie angesetzt wird, desto besser stehen natürlich die Erfolgschancen. Wobei es am einfachsten sein dürfte, bei sich selbst anzufangen.

Mittels regelmäßiger Selbsttests für Schwangere lassen sich beispielsweise Hinweise auf ein mögliches Infektionsrisiko gewinnen. Hierbei wird mithilfe eines speziell beschichteten Handschuhs (gibt’s bei der Krankenkasse) der pH-Wert am Scheideneingang gemessen, am besten zwei Mal pro Woche. Zwar werden die Kosten von der Krankenkasse nicht übernommen, es lohnt sich aber einfach einmal nachzufragen. Infos und Bestellmöglichkeiten: www.saling-institut.de. Hierbei geht es darum, dass, sobald die Schwangere eine Veränderung im pH-Wert feststellt, sofort gehandelt werden kann, da der Prozess von einer Infektion der Scheide zu einer Früh- oder Fehlgeburt nur wenige Wochen dauert. Wobei es für viele werdende Mütter auf Dauer natürlich beunruhigend sein kann, jede Woche erneut nach Keimen in ihrem Inneren zu suchen.

Womit auch schon eine weitere Ursache für eine Frühgeburt angesprochen wäre: (seelischer) Stress. Vielen Schwangeren wird erst bewusst, dass sie sich zu viel zumuten, wenn sie mit vorzeitigen Wehen im Krankenhaus liegen. Und vorzeitige Wehen sind immer ein Alarmzeichen. Zwar ist eine Schwangerschaft keine Krankheit, überfordern sollte man sich jedoch auch nicht. Vor allem nicht mit im Nachhinein unwichtigen Dingen, die das Leben des Ungeborenen in Gefahr bringen. Denn auch Langsamkeit und Reflexion können ihre Reize haben. Wenn Du also merkst, dass Dir alles zu viel wird und Du nur noch funktionieren musst, schalte einen Gang zurück und versuche, zur Ruhe zu kommen und Dir selbst Pausen zu verordnen. Der kleine Wurm in Deinem Inneren wird es Dir danken.

Leider kommt es auch bei disziplinierter Selbstkontrolle und ausreichend Ruhe immer noch zu Früh- oder späten Fehlgeburten. Gehen bei einer Frau zwei oder mehr Schwangerschaften frühzeitig zu Ende, ergreifen Mediziner drastischere Maßnahmen, um das Kind in der Gebärmutter zu halten: Die Rede ist hier von der Cerclage bzw. dem Totalen Muttermundverschluss (TMV). Bei der Cerclage wird mittels eines operativen Eingriffs der Gebärmutterhals mit einem Faden oder einer Schlinge verengt, womit es Erregern in der Scheide erschwert werden soll, hinaufzuwandern bzw. das Baby in der Gebärmutter gehalten werden soll. Wie genau soll das gehen? Stell Dir am besten einen Turnbeutel vor, den man zuzieht und so verschließt.

Dem gegenüber steht der Totale Muttermundverschluss, ein Eingriff, der, wenn er auch etwas drastisch klingt, von Spezialisten durchgeführt, kaum Risiken für Baby und Mutter mit sich bringt. Dafür aber viele Schwangerschaften erhält. Hierbei wird der Muttermund komplett verschlossen, also in mehreren Schichten zugenäht.

[AKH]

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